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Fango-Therapie: Gesundheit und Urlaub gehen in den Euganeischen Hügeln Hand in Hand

Man muss nicht direkt nach Venedig oder Verona reisen, um die Region genießen zu können: Günstiger und genauso schön sind Hotels und Umgebung rund um Padua, von wo Venedig oder Verona auch schnell zu erreichen sind. Das hat uns eine Reise bewiesen, auf die uns der Gesundheits- und Wellnessreiseveranstalter FIT Reisen eingeladen hat. Aushängeschild in dieser Gegend sind neben den attraktiven Erkundungsmöglichkeiten in den Euganeischen Hügeln die vielen Hotel-Thermen, die eine ganz besondere Art der Fango-Therapie anbieten.

Die Fango-Therapie

Jedes Hotel, das wir besucht haben, hat seinen eigenen Schwerpunkt, einen eigenen medizinisch-therapeutischen Bereich und wird auch regelmäßig durch das italienische Gesundheitsministerium geprüft. Auch einige Krankenkassen in Deutschland kooperieren hier mit den Hotels, die als Kurort in Betracht kommen. Gerade bei Osteoarthrose, Osteoporose und extraartikulärem Rheumatismus soll die Therapie auf natürliche Art und Weise den Schmerz lindern. Aber auch als präventive Maßnahme soll der Fango helfen.

Doch was genau passiert eigentlich bei einer Fango-Therapie? Zunächst einmal beginnen die Therapien schon sehr früh am Morgen, manchmal sogar schon um 3 Uhr – Dafür werden sie dann allerdings auch nur bis zum Mittag angeboten. Eine Therapiesitzung dauert je nach Therme zwischen 40 Minuten und einer Stunde und 20 Minuten. Meist wird zunächst der Schlamm aufgetragen; Anschließend folgt eine Dusche, um wieder sauber zu werden und dann ein Bad in Thermalwasser. Manchmal gibt es auch eine Massage oder eine Entspannungsphase am Pool oder im Hotelzimmer. Durch den warmen Schlamm und das ebenfalls warme Bad beginnt der Körper zu diesem Zeitpunkt vermehrt zu schwitzen. Die Therapie wird je nach Hotel an 12 bis 15 Tagen täglich durchgeführt. Insgesamt soll eine Fango-Therapie auch den Kreislauf anregen und einen Anti-Entzündungseffekt, vergleichbar mit Kortison, haben.

Der Schlamm und seine Zusammensetzung sind hierbei von besonderer Bedeutung: Tonerde aus dem Lago della Costa (ebenfalls in den Euganeischen Hügeln) wird in Thermalwasser mindestens 60 Tage, in manchen Fällen sogar ein Jahr, reifen gelassen, sodass verschiedene Mikroorganismen darin wachsen können. Cyanobakterien und Diatomeen bilden eine blaugrüne Schicht auf dem Schlamm. Eine wichtige Rolle spielt auch die Temperatur des Schlamms: Das Thermalwasser kann Temperaturen von etwa 80°C haben. Daher ist der Schlamm zunächst sehr heiß und muss zunächst auf der Liege, auf die passende Temperatur, abkühlen. Diese wird sehr genau gemessen und variiert je nach den Bedürfnissen des Patienten.

Um sicher zu stellen, dass der “Fango” auch lange genug gereift ist, verfügen die Hotels über mehrere Becken, in denen er langsam reift. Gut erkennbar ist auch für mich als Außenstehende, wie sich der Schlamm Woche für Woche und Monat für Monat entwickelt. Auch dieser Punkt wird alle drei Jahre durch das italienische Gesundheitsamt kontrolliert. Zum Schluss fühlt sich der Fango warm, weich, körnig und schwer an.

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Da jeder Gast allerdings eine eigene gesundheitliche Vorgeschichte hat, beginnt in jedem der Hotels der Aufenthalt zunächst mit einem Arztbesuch direkt im Hotel. Gemeinsam mit dem Arzt werden dann unterschiedliche Bedürfnisse festgestellt. In welchen Körperregionen ergibt eine Fango-Therapie Sinn? Welche Temperatur sollte der Schlamm haben? Je nach Hotel wird außerdem auch die Ernährung des jeweiligen Gastes angepasst oder auch der Pool mit der richtigen Temperatur herausgesucht, um eine ganzheitliche Behandlung zu ermöglichen.

Unterschiedliche Hotels – Unterschiedliche Prioritäten

Die verschiedenen Hotels in Montegrotto und Abano haben sich unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, die auch ganz unterschiedliche Personen ansprechen. Wenn man beispielsweise ausgedehnte, natürliche Gartenanlagen mit ein paar Sportmöglichkeiten benötigt, um richtig in Urlaubsstimmung zu kommen, ist man im Hotel Garden Terme in Montegrotto gut aufgehoben – wünscht man es sich etwas moderner mit guter Nahverkehrsanbindung, beispielsweise nach Venedig, fühlt man sich im Montegrotto Terme Hotel Mioni Royal San eher wohl.

Einige Punkte glichen sich allerdings auch in (fast) allen Hotels: Eine ausgedehnte Lobby, in der viele Sessel und Tische stehen und zumeist auch ein Flügel, manchmal befand sich in der Lobby auch direkt die Bar; An den Pools herrschte zumeist eine Badekappenpflicht, die man aber zu unterschiedlichen Preisen auch im Hotel erwerben konnte; Außerdem waren die Pools grundsätzlich mit Thermalwasser gefüllt, dem unterschiedlich viel normales Wasser zugeführt wird, um die unterschiedlichen gewünschten Temperaturen zu erreichen.

Das Hotel Terme All’Alba in Abano, in dem wir auch wohnen durften, war luxuriös im Rokoko-Stil eingerichtet, mit vielen goldenen Verzierungen und Kronleuchtern – und mit inzwischen selten gewordenem Luxus: Doppel-Waschbecken im Bad. Bis auf einen kurzen Aufenthalt im Montresor Hotel Tower in Bussolengo, dem einzigen Hotel auf unserer Reise ohne medizinischen Bereich, haben wir stets im Hotel All’Alba übernachtet. In vielen Hotels wurde auch direkt zu Deutsch gewechselt, nachdem der Personalausweis einmal vorgezeigt war- Aber hier einmal die Hotels in Kurzübersicht:

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Hotel Terme All‘ Alba (Abano)

  • Luxuriös ausgestattet im Rokoko-Stil
  • mit eigenem Balkon bei jedem Zimmer
  • Direkt an der Promenade gelegen, wo Events und mittwochs Wochenmärkte stattfinden
  • die nächste Eisdiele ist keine 100 Meter entfernt
  • ca. 150 Fango-Therapien pro Tag möglich, Start um 5 Uhr morgens
  • Pool: 35°C, mit Thermalwasser, bis 11 Uhr abends geöffnet; Innen- und Außenbereich; Whirlpool und Wasserfall direkt neben Palmen wecken das Gefühl einer Oase
  • Angebot an Kosmetik-Produkten aus Thermalwasser
  • Hotel-Schwerpunkt: Anti-Ageing; Trotzdem gibt es über die Wochenenden auch häufig jüngere Gäste
  • Geothermie und Solaranlagen vorhanden

Continental Terme Hotel (Montegrotto)

  • Fango-Temperatur richtet sich nach dem Essen
  • Therapie mit Massage (min. 20 Minuten)
  • Fango-Start um 4 Uhr morgens
  • Therapie-Dauer: 12 Tage
  • eher modernes Hotel
  • Im medizinischen Bereich sind auch ein Inhalationsraum, ein Solarium mit mehreren verschiedenen Geräten usw. enthalten
  • verschiedene Saunen wie zum Beispiel die “Grotta”, eine Thermal-Bio-Grotte
  • Insgesamt fünf Pools (innen und außen)
  • Kältester Pool: 27°C, Wärmster Pool: 36°C
  • Gut besuchter Aquafitness-Kurs, sieht ein wenig wie Zumba im Wasser aus; In anderen Pools werden eher Bahnen geschwommen, in wieder anderen gibt es auch Wasserdüsen
  • Spielzimmer für Kleinkinder vorhanden

Terme Hotel Smeraldo (Abano)

  • Fango-Start um 3 Uhr morgens, bei wenigen Gästen erst um 6 Uhr morgens
  • Ausstattung etwas moderner, weniger luxuriös
  • Unter-Wasser-Fahrräder bei Aqua-Fitness zu sehen
  • Sehr leckeres Essen, insbesondere die Fruchtspieße mit Schokolade haben es mir angetan
  • Pool mit Innen- und Außenbereich

Grand Hotel Trieste & Victoria (Abano)

  • nur kurze Besichtigung, aber wirkt beeindruckend
  • Lobby wieder sehr luxuriös ausgestattet, mit Perser Teppichen, Kronleuchtern und Gemälden; Der Übergang hin zum modern ausgestatteten medizinischen Bereich ist aufgrund der Hochwertigkeit allerdings sehr gut gelungen
  • ein großer, gut gepflegter Garten mit hübscher Gartenterrasse, auf der die Hotelgäste frühstücken; Überdachter Bar-Bereich mit Kamin und Pools im Garten verteilt
  • Direkt am Fußgängerbereich von Abano, mit hübschem Springbrunnen direkt vor der Tür
  • Eine Tesla-Ladestation befindet sich etwa 200 Meter entfernt von dem Hotel

Terme Hotel Mioni Royal San (Montegrotto)

  • moderner Eindruck (z.B. durch verschiedenfarbige Ledersessel und Kunstgegenständen in der Lobby)
  • In direkter Nähe zu einem Bahnhof
  • Schlichte schwarz-weiße Einrichtung im Medizinischen Bereich
  • Barfußpfad im Garten
  • (gut ausgestattete) Bar mit direktem Zugang zum Außenpool und auch perfektem Blick darauf
  • Gäste lassen sich bei unserem Besuch nicht von dem Nieselregen stören und genießen das warme Poolwasser
  • Kleine Kapelle im Hotel

Hotel Garden Terme (Montegrotto)

  • Ankunft im Regen; Durch den Regens sind schöne, verschlungene Wege durch den natürlich wirkenden Garten sichtbar
  • Innen zum Teil indische Einrichtung, die auch original aus Indien importiert wurde
  • Spezialisierung: Fango als Prävention statt zur Heilung; verschiedene Reha-Angebote; Golf-Urlaub
  • Kooperation mit dem österreichischen Wintersport
  • Auch Tennisplatz und Schaukeln im Garten vorhanden
  • Weitere Spezialisierung auf Wasser-Therapie, zum Teil kombiniert mit Musiktherapie (Unter-Wasser-Musik)
  • Familienbetrieb, die Familie lebt auch im Hotel
  • Drei Pools mit einer Fläche von 1.200 Quadratmetern
  • Ladestation für Elektro-Autos

Hotel Bellavista Terme (Montegrotto)

  • Familienbetrieb in der dritten Generation
  • Großer Garten, kleineres Hotel
  • Fango-Dauer: 15 Tage
  • Zu unterschiedlichen Jahreszeiten sind unterschiedliche Altersgruppen vor Ort
  • Lockere, ungezwungene Atmosphäre; Man darf z.B. sein Essen auch mit an den Pool nehmen
  • Hotelbesitzer wohnen mit im Hotel
  • Spezialität: Physiotherapie, auch Massage
  • Zwei Pools drinnen, einer draußen
  • Mehrere Pavillons im Garten verteilt, an denen sich auch Familien gerne zusammensetzen
  • Live-Musik-Abende und Shuttle zum Wochenmarkt jeden Donnerstag
  • Bei unserem Besuch treffen wir auch auf einen kleinen, frei laufenden Hund, der allerdings etwas scheu zu sein scheint und freiwillig darauf verzichtet, das Restaurant zu betreten

Ermitage Bel Air Medical Hotel (Abano)

  • Spezialisierung: Inklusionshotel
  • Ob gesund oder nicht gesund, mit oder ohne Behinderung: Alle sollen zusammen Urlaub machen können
  • Inklusiv, weil häufig nur ein Familienmitglied von Krankheit betroffen ist; So können aber alle gemeinsam in den Urlaub, statt sich bei Krankenhausbesuchen zu sehen
  • Präventionstherapien, zum Beispiel orthopädische Maßnahmen bei Personen mit Schreibtischjobs
  • Pflegepersonal im Haus; Stattdessen kann aber auch ein Familienmitglied die Pflege übernehmen
  • Ganzheitlicher Ansatz: Häufig kommen Personen direkt nach einem längeren Krankenhausaufenthalt zur Kur in das Hotel. Dann startet der Urlaub zunächst beim hoteleigenen Friseur, damit man sich wieder menschlicher fühlen kann; Ernährungsberatung kann ebenfalls Teil der Behandlung sein
  • Long Covid Programm: Aufgrund der sehr unterschiedlichen Probleme und Symptome bei Long Covid gibt es ein festes Programm mit einigen möglichen Zusatzoptionen, die an die speziellen Symptome angepasst werden
  • Hotel ist möglichst barrierearm: Es gibt nicht nur rollstuhlgeeignete Zimmer, sondern beispielsweise auch Lifter in den Pool; Auch die Therapieräume sind möglichst barrierearm gestaltet

Vormittags Therapien – Nachmittags Erkundung der Umgebung

Sicher, in dem einen oder anderen Hotel könnte man den ganzen Tag verbringen; Innerhalb der etwa zwei Wochen, die eine Fango-Therapie dauert, könnte das dem einen oder anderen aber doch zu langweilig werden. Zum Glück hat die Region noch einiges mehr zu bieten: Padua, Venedig und Verona sind schnell zu erreichen, typisch-italienisch kann man eine Weinprobe machen, unterschiedliche Villen mit unterschiedlichen Geschichten sind zu besichtigen, es gibt einen immer größer werdenden Fahrradtourismus und außerdem noch das Aquardens, den größten Thermalpark Italiens. Wir für unseren Teil beschränken uns auf Padua, Venedig, eine Weinprobe in der Weinkellerei Sengiari und einen Besuch des Aquardens – so ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Venedig

Über Venedig wurde bereits viel gesagt und geschrieben. Mit ihren 414,6 Quadratkilometern Fläche, von denen aber über die Hälfte auf Wasser entfallen, 118 Inseln unterschiedlicher Größen, etwa 175 Kanälen und knapp 400 Brücken ist die Stadt ein weltbekanntes und beliebtes Urlaubsziel. Wir fahren mit dem Bus bis zu einer Haltestelle des “People Mover”, einer Hochseilbahn, die alle sieben Minuten für kleines Geld innerhalb von drei Minuten auf die Inseln fährt. Großen Kreuzfahrtschiffen ist das Anlegen in Venedig seit August 2021 nicht mehr erlaubt, touristischen Bussen nur gegen eine Gebühr von mehreren hundert Euro. Mit dem People Mover hingegen sind wir schnell auf den Inseln und können direkt über die erste Brücke laufen, die Ponte della Costituzione (Brücke der Verfassung) über den Canal Grande.

Unsere Stadtführerin berichtet, dass das Leben in Venedig sehr kompliziert ist. Wegen Fluten und begrenztem Platz ziehen viele von den Inseln auf das Festland, nach Mestre. Erst 2019 gab es die zweitschlimmste Flut der Stadtgeschichte, in der das Wasser 1,76 Meter hoch stand. Viele Kunst- und Bauwerke haben unter dieser Flut gelitten, deren Spuren heute kaum noch sichtbar sind. Erschwerend für das Leben in Venedig ist außerdem der durch die natürlichen Gegebenheiten sehr begrenzte Platz; Deshalb entstanden hohe Häuser, eine Unterkellerung ist nicht möglich, und schmale Gassen. Die engste Straße Venedigs ist gerade mal 55 Zentimeter breit.

Unser Weg führt uns vorbei an dem heutigen Kunstmuseum, der Scuola Grande di San Rocco, einer ehemaligen “Laienbruderschaft”. Hier wurden früher bei Epidemien wie etwa der Pest die Erkrankten untergebracht, um 40 Tage in Quarantäne zu verbleiben. Heute gibt es hier berühmte Kunstwerke wie etwa von Tintoretto zu besichtigen. Wir gehen allerdings nur vorbei.

Schräg gegenüber der Scuola erhebt sich in venezianischer Gotik die Santa Maria Gloriosa dei Frari (Frarikirche). Gegen fünf Euro Eintritt können wir die Kirche betreten. Das Monumento Antonio Canova wird derzeit restauriert, ebenso das berühmte Altarbild (Mariä Himmelfahrt von Tizian); Dennoch ist der Besuch das Eintrittsgeld wert. Die Kirche stammt aus dem 14. Jahrhundert, die Kunstwerke stammen aus sämtlichen Epochen bis hin in das 19. Jahrhundert. Die Gräber und Grabmale in der Kirche stammen nicht wie so oft von Heiligen, sondern von berühmten Bildhauern, Komponisten, Dogen der Stadt und vielen mehr. Kunstwerke von Donatello, Giovanni Bellini und vielen mehr locken Besucher in die Kirche.

Besonders ist auch das Grab des Dogen Francesco Foscari direkt im Altarraum, der länger als jeder andere Doge Venedig regierte: 34 Jahre, was in Zeiten von Fluten, Revolutionen und vielem mehr sehr unüblich war. Viele betrachten auch die Pesaro Madonna von Tizian, die vermutlich erste politische Malerei der Geschichte aus dem 16. Jahrhundert.

Wieder draußen führt uns unser Weg durch schmale Gassen, vorbei an kleinen Geschäften, von denen viele Schmuck, Glaswaren oder Kleidung verkaufen. Unsere Stadtführerin berichtet, dass Venedig aus sechs Bezirken besteht (Cannaregio, San Marco, Dorsoduro, San Polo, Santa Croce und Castello); Die Hausnummern sind auch nicht nach Straßen, sondern nach Bezirken sortiert. Daher gehen die Hausnummern auch häufig sehr viel höher als bei einer Nummerierung nach Straßen: Die Adresse der Frarikirche ist beispielsweise “San Polo 3072”.

Die Straßen in Venedig bestehen aus hitzebeständigem Vulkangestein. Uns wird berichtet, dass die für die Stadt so typischen Überstände im ersten Stockwerk über die Straße, die sogenannten Barbacani, geschaffen wurden, um mehr Platz zum Leben zu schaffen. Überall in der Stadt weisen Schilder die Richtung zu der Rialto-Brücke und zu San Marco, dem Markusdom. Je näher wir der Rialto Brücke kommen, desto mehr füllen sich die Straßen mit Menschen. Auch die Geschäfte ändern sich: Es werden mehr Souvenirs angeboten; Insgesamt wirkt es fast wie ein touristischer Knotenpunkt.

Wir passieren die Brücke. Von hier aus haben wir auch einen guten Blick auf das Fondaco dei Tedeschi (Wörtlich übersetzt: Handelshaus der Deutschen). Ausschließlich hier durften in der Vergangenheit nicht nur deutsche Händler wohnen und ihrem Handwerk nachgehen, sondern auch Händler aus Österreich oder Ungarn.

Auf dem Weg in Richtung San Marco erfahren wir, dass heute noch etwa 400 Gondeln in Venedig existieren. Eine Tour kostet 80 Euro pro Stunde, unabhängig von der Anzahl der Personen; Abends kosten die Fahrten außerdem etwas mehr, ebenso wenn Musik gespielt wird. Der Bau einer Gondel ist sehr arbeitsintensiv und dauert etwa vier Jahre.

Angekommen an der Basilica San Marco sehen wir, dass “Die Goldene Kirche” derzeit ebenfalls von Bauarbeiten umgeben ist – vielleicht gerade weil wir noch ein paar Wochen vor den üblichen Sommerferien unterwegs sind, sodass sich weniger Touristen als zu der Hauptsaison in der Stadt aufhalten. Auch den Markusdom mit seinen kunstvollen Mosaiken besichtigen wir nicht, ebenso wenig den Palazzo Ducale, den Dogenpalast. Stattdessen setzen wir uns in eines der charmanten Cafés auf dem Piazza di San Marco (Markusplatz) und genießen den Blick auf die imposanten Bauwerke.

Im Gran Caffé Quadri, das seit 1775 besteht und somit eines der ältesten Cafés Italiens ist, verkosten wir einige kleinere Snacks. Viele berühmte Cafés stehen hier, wir genießen die Live-Musik einer Gruppe mit Flügel, Blasinstrument und Ziehharmonika. Unsere Stadtführerin berichtet, dass Napoleon 10 Jahre in Venedig verbracht hat und den Piazza di San Marco als den schönsten Platz der Welt bezeichnet haben soll.

Von der Verkostung gestärkt erwartet uns eine Überraschung: Eine Bootsfahrt, die uns am Ende unseres Stadtbesuchs zurück zum Bus bringt. Zu unserem Glück war das Boot überdacht – kaum sitzen wir darin, beginnt es zu regnen. Dennoch haben wir im schaukelnden Boot einen guten Blick: Wir sehen weitere Kirchen auf verschiedenen kleinen Inseln, die Molino Stucky (Stucky-Mühle), heute ein Hotel, früher die größte Mühle Italiens, die Euganeischen Hügel und natürlich auch den leeren Hafen für Kreuzfahrtschiffe. Die riesige Anlage lässt auch heute noch erahnen, welche Größe, die hier ankommenden Schiffe hatten und was für eine Menge an Touristen in die Stadt geschwemmt wurde.

Padua

Neben Venedig als Hauptstadt und Verona als größte Stadt der Region steht Padua mit seinen etwa 211.000 Einwohnern meist etwas im Schatten der beiden beliebten Touristenziele. Nichtsdestotrotz gibt es auch hier einiges zu sehen, ohne direkt den gleichen Touristenmassen ausgesetzt zu sein wie in den anderen beiden Städten. Berühmt ist Padua beispielsweise für seine Basilica, die als eine der schönsten Kirchen der Welt gilt und auch für seine Universität, die in diesem Jahr ihr 800-jähriges Jubiläum feiert. Einige Fresken aus dem 14. Jahrhundert wurden im letzten Jahr zu einem UNESCO Weltkulturerbe erklärt, ebenso ist der Botanische Garten UNESCO Weltkulturerbe. Der berühmte Casanova soll hier gelebt haben, der heilige St. Antonius hier gestorben sein, Galileo Galilei hatte in Padua eine Professur inne.

Gegründet wurde die Stadt noch vor der Zeit der Römer von dem Stadtvater Antenor. Im Mittelalter handelte es sich noch um eine typische Wasserstadt, doch etwa die Hälfte des Wassers ist bis heute verschwunden. Auf den zwei Flüssen, die durch Padua führen, können aber noch Kanutouren unternommen werden. In der Stadt befinden sich außerdem mehr Arkaden als selbst in Bologna – Auf etwa 23 Kilometern durch die Stadt kann man so Schutz vor Regen und Sonne genießen.

Unser Bus darf nicht in die Stadt, sondern hält am Rand, sodass wir die Stadt zu Fuß erkunden können. Durch gepflegte Straßen mit Straßenbahnen und Balkonen führt uns unser Weg vorbei an der Emeritani Kirche, die im 13. Jahrhundert Klosterkirche der Augustiner-Mönche war, hin zu der Cappella degli Scrovegni. Seit 2001 ist eine Besichtigung hier nur unter strengen Vorgaben möglich. Damals wurden besondere Vorschriften festgelegt, um die Fresken innerhalb der Kapelle vor schädlichen Substanzen zu schützen. Die sensiblen Fresken dürfen keinerlei Staub oder Flüssigkeiten ausgesetzt werden. Daher wurde auch in Erwägung gezogen, die Kapelle für die Öffentlichkeit ganz zu schließen.

Stattdessen müssen wir nun ein gewisses Prozedere durchlaufen: Die Besichtigungen finden in einem streng eingehaltenen 15-Minuten-Takt statt; Es werden absolut keine Ausnahmen gemacht. An einer Garderobe müssen zunächst alle Taschen abgegeben werden. Dann treten wir in einen kleinen Anbau aus Glas ein, in dem wir ein Informationsvideo über die Geschichte der Kapelle sehen können. Währenddessen wird in diesem Anbau eine Luftreinigung durchgeführt, damit keinerlei Smog mit uns in das Innere der Kapelle gelangt.

Das Innere der Kapelle wird von imposanten Fresken des Künstlers Giotto di Bondone bestimmt, der auch in Dantes Göttliche Komödie Erwähnung findet und auch von Michelangelo studiert wurde. Die Cappella degli Scrovegni selbst wurde von 1303 bis 1305 erbaut, finanziert durch einen Banker. Bei den Fresken verwendete Giotto einige kunstgeschichtlich relevante Neuheiten, die auch von theologischem Interesse sind. Doch auch ohne theologische oder kunstgeschichtliche Vorkenntnisse ist der Besuch der Kapelle die Mühe wert. Anders als in anderen berühmten Kirchen und Bauwerken wurde hier kein Gold verwendet; Es scheint, als ob die Fresken für sich stehen. In starken Farben zeigen sie wichtige Ereignisse aus der Bibel auf. Unsere Stadtführerin erzählt uns, dass in jedem Jahr Restaurierungen stattfinden. Zu seiner Zeit hat Giotto mit 40 Helfern in 850 Tagen die 1.000 Quadratmeter der Kapelle bemalt.

Außerhalb der Kapelle stehen wir fast direkt vor der Arena von Padua. Diese ist kleiner als die berühmte Arena in Verona und auch nicht ganz so gut erhalten; daher lohnt sich eine Besichtigung in unserem knappen Zeitplan nicht. Vorbei gehen wir auch an dem archäologischen Museum und dem Kunstmuseum direkt neben der Kapelle.

Auf unserem Weg bemerken wir einen Baum, der uns in der Stadt und ihrer Umgebung schon häufiger aufgefallen ist und etwas wie ein übergroßer Rhododendron wirkt – es ist eine Magnolia Grandiflora. Der größte Baum dieser Art steht ebenfalls in Padua, direkt an der Basilica San Antonio, die wir später noch besichtigen. Zunächst geht es für uns aber vorbei an vielen schönen Geschäften, die zu einem Bummel geradezu einladen, über den Piazza Garibaldi hin zu dem Café Pedrocchi, dem ersten Kaffeehaus der Stadt.

Fest in Geschichte und Gegenwart des Cafés verankert sind der grüne, der weiße und der rote Raum – die Farben der Stadt Padua. Der Grüne Raum steht allen offen, unabhängig davon, ob sie etwas bestellen möchten. Deshalb wird er besonders von Studierenden der nahe gelegenen Universität genutzt, die hier schon immer kostenlos Wasser bekommen haben und inzwischen auch freies WLAN bekommen. Die italienische Redewendung “essere al verde” (Wörtlich übersetzt: Im Grünen sein), die bedeutet, dass man pleite ist, stammt von hier. Auch bei unserem Besuch nutzen zwei Studierende offensichtlich die Ruhe und Kühle der Innenräume, um zu arbeiten.

Der Rote Raum ist ganz im Stil eines üblichen Restaurants gehalten. Der Weiße Raum ist für besondere Feiern vorbehalten, er sieht ganz nach einem Raum für kleinere Hochzeiten aus. Im oberen Stockwerk befinden sich noch zehn weitere Räume, die vermietet werden. Wir setzen uns allerdings auf die Terrasse, wo wir einen echte Kaffee Pedrocchi genießen: Einen doppelten Espresso ohne zusätzlichen Zucker, dafür aber mit Pfefferminzsirup, Sahne und Kakaopulver, was insgesamt ein grünes, cremiges Getränk ergibt. Das Kaffeehaus ist der Stadt von Antionio Pedrocchi zur Verfügung gestellt worden, unter der Bedingung, dass es ein Kaffeehaus bleibt und somit allen offen steht.

Weiter geht unsere Führung durch Padua vorbei am Palazzo delle Debite (Wörtlich übersetzt: Palast der Schulden), einem Stadtpalais, auf den Piazza della frutte, dem ältesten Platz der Stadt. Durch einen Torbogen gelangt man hier auf den Piazza delle erbe. Wer “frutte” mit “Fürchte” übersetzt und “erbe” mit “Gewürzen”, kann sich leicht vorstellen, das hier früher das Handelszentrum der Stadt war. Auch heute noch findet hier vormittags ein Markt statt, bei dem hochpreisige Spezialitäten aus ganz Italien angeboten werden. Auf den Plätzen selbst sitzen bei unserer Ankunft einige junge Menschen vor Cafés, Bars und kleinen Restaurants und trinken gemütlich Aperol Sprizz. Da Aperol nämlich aus Padua stammt, ist Padua auch “Stadt des Sprizz”.

Den Botanischen Garten können wir leider nicht besichtigen: Hier würde man etwa drei Stunden benötigen, um die 22.000 Quadratmeter des UNESCO Weltkulturerbes zu erkunden. Wir erfahren allerdings, dass der Orto Botanico di Padova der älteste und erste Botanische Garten der Welt ist.

Stattdessen führt uns unser Weg zu der Universität von Padua. Hier besichtigen wir Eingang und Innenhof der Universität, an der Galileo lehrte. Mit mehr Zeit ist auch das Innere der Universität zu besichtigen. Berühmt und mit einer Statue gewürdigt ist hier auch Elena Lucrezia Cornaro Piscopia, die erste Frau, die einen Doktortitel erhielt. Eigentlich wollte sie in Theologie promovieren, dagegen setzte sich damals allerdings die Kirche ein, sodass sie stattdessen ihren Doktor in Philosophie erhielt.

Auf unserem weiteren Weg kommen wir auch an einer Straße vorbei, die nach Galileo benannt wurde, da seine Wohnung zwischen Basilica und Universität lag. An den unterschiedlichen Stellen in der Stadt haben wir auch Gelegenheit, uns die Arkaden näher anzusehen: Man findet sie in ganz unterschiedlichen Stilen, mal römisch, mal gotisch, mal etwas ganz anderes – vielleicht ein Hinweis auf unterschiedliche Epochen, in denen sie gebaut wurden.

Schließlich kommen wir an der Basilica di Sant’Antonio (Basilika des Heiligen Antonius) an. Auch hier haben wir leider nur eine halbe Stunde Zeit, obwohl obwohl man dort (auch als nicht-typischer Kirchgänger) Stunden verbringen könnte. Schon von außen wirkt das Gebäude beeindruckend. Man wundert sich kaum, dass sie auch besser besucht als die Kathedrale. Unsere Gruppe ist angemeldet, andernfalls hätten wir nur während der Messe Zutritt. Das Gelände der Basilica gehört zum Vatikan-Staat, es handelt sich also um eine päpstliche Basilika; Sie zieht etwa sechs Millionen Pilger im Jahr an.

Die hohe Anzahl an Pilgern liegt sicherlich zum Teil auch daran, dass Antonius als der Heilige für Verlorenes gilt. Links und rechts neben seinem Grabmal hängen viele Fotos von vermissten Menschen, viele davon noch Kinder. Im Vorbeigehen legen Menschen ihre Hände auf den Sarg. Hier herrscht insgesamt eine sehr emotionale, aber auch sehr andächtige Stimmung.

Neben dem Grabmal sind hier allerdings auch Reliquien und wieder einige Kunstwerke zu sehen. Fresken von Giotto und seinen Schülern sind auch hier zu sehen, ebenso viele Särge und Grabmäler von Fürsten und Gelehrten der Universität. Wie in Italien üblich, müssen die Schultern bei einem Besuch der Basilica bedeckt sein. Im Innenhof des angeschlossenen Kloster-Anteils sehen wir dann die größte Magnolia Grandiflora der Welt sowie ein Modell der Basilica für Blinde. Außerhalb der Basilica ist die Umgebung besonders an den Bedürfnissen von Pilgern orientiert. Viele kleine Geschäfte bieten Lebensmittel und Souvenirs an. Wir begeben uns auf den Weg zu unserem nächsten Halt, dem Prato della Valle.

Der Prato della Valle ist mit seinen etwa 90.000 Quadratmetern Fläche einer der größten innerstädtischen Plätze Europas. Ein Kanal bildet auf dem Platz die Insel Memmia, auf die viele Brücken führen. Im Zentrum steht ein großer Springbrunnen. Entlang der Kieswege stehen viele Bänke, auf den Wiesen liegen Menschen. Statuen säumen den Kanal; Hier stehen nur tote, mit der Geschichte der Stadt verbundene Personen, allerdings keine Frauen. Derzeit wird in Padua debattiert, ob Lucrezia hier ebenfalls einen Platz finden sollte. Wie überall in der Stadt verstreut sind auch hier die geflügelten Löwen als Wahrzeichen Venedigs zu finden, das sehr lange über Padua regierte.

Weinprobe bei Sengiari – Weinkellerei und Agriturismo

Vogelgezwitscher erklingt aus den Wäldern auf den Hügeln, Weinberge erstrecken sich über die Hänge und im Tal erkennt man einen kleinen Teil der Stadt Tramonte. Inmitten einer Umgebung voller Blumen hatten wir Gelegenheit mehrere Weine zu probieren, sowohl weiße als auch rote. Die Möblierung auf der Terrasse der Weinkellerei Sengiari ist weitestgehend in hell gehalten. Als Sitzgelegenheiten stehen einige größere Tische unter einem großen, festen Pavillon inklusive einer Bar. Kleinere Tische für jeweils zwei Personen stehen direkt am Geländer der Terrasse mit Blick auf Tal und weitere Hügel oder aber im Schatten von Olivenbäumen bereit.

Hier lässt sich Ruhe finden, aber auch ein geselliges Miteinander. Bei verschiedenen Snacks wie den unterschiedlichsten Käse- und Wurstsorten, Kaffee und natürlich auch Wein atmet die Seele auf. Uns wird erklärt, der menschliche Körper benötige ab und an etwas Stress, um eine Antwort zu kreieren, beispielsweise durch Wein; Deshalb liege die perfekte Menge an Wein bei Männern bei drei Gläsern pro Tag, bei Frauen dagegen bei anderthalb. Viele von uns kaufen im Anschluss an unseren Ausflug auch die eine oder andere Flasche Wein – Immerhin sind wir hier auf einer Gesundheitsreise.

Aquardens Terme di Verona

Das Aquardens – Terme di Verona ist wie bereits erwähnt der größte Thermalpark Italiens – mit 110.000 Quadratmetern Fläche und etwa 500.000 Besuchern pro Jahr. Im Eingangsbereich fallen direkt zwei Dinge auf: Zum einen strömt einem der typische Schwimmbad-Chlor-Geruch entgegen, zum anderen fällt direkt die riesige Karte des Thermalparks ins Auge, die an einer Wand hängt. Später bemerken wir sie auch an anderen Stellen im Schwimmbad, sodass wir uns immer gut orientieren können.

Zunächst erkunden wir das Saunadorf. Hierher gelangen wir durch das Schwimmbad, wobei wir unsere Chip-Armbändern nutzen müssen, um den Saunabereich zu betreten. Im Saunadorf befinden sich derzeit insgesamt fünf Saunen, dazu auch eine Ruhezone und eine Poolbar. Weitere Saunen, die erst noch gebaut werden müssen, sind bereits auf der Karte eingezeichnet.

In dieser Sauna ist Badebekleidung des Betriebs Pflicht – der eigene Bikini, Badeanzug oder die eigene Schwimmhose reichen nicht aus. Deshalb müssen sich alle an dieser Stelle auch einmal umziehen. Der Aufwand lohnt sich allerdings, denn der Aufguss wird hier als ganz besonderes Erlebnis zelebriert: Selbst von außen hört man Musik, die zum Teil an den Soundtrack von “Fluch der Karibik erinnert, dazu Gelächter. Unterschiedliche Gerüche werden genutzt, um ein ganzheitliches Erleben zu ermöglichen.

Das Aquardens verfügt über acht Bars und Restaurants, eines davon ein Biergarten, in dem verschiedenes Paulaner-Bier angeboten wird. Von hier aus kann man gut ein gerade stattfindendes Event beobachten: Live Musik am Pool. Viele Personen liegen in Whirlpools, einige Kinder schwimmen direkt am Beckenrand vor der Bühne und beobachten die Musiker. An jedem Tag der Woche bietet das Aquardens solche Events an; Montags ist beispielsweise das Cinema in acqua (Kino im Wasser), Donnerstags ist Romantik angesagt, am Wochenende stehen Familien im Mittelpunkt.

Wie die Bezeichnung “Thermalpark” erahnen lässt, handelt es sich bei sämtlichem Wasser um Thermalwasser oder aber um Thermalwasser, das mit gewöhnlichem Wasser gemischt wurde. Die 14 Innen- und Außenpools haben unterschiedliche Temperaturen zwischen 28 und 38°C und eine Tiefe von 61-140 Zentimetern. Eine Badekappen-Pflicht gibt es hier im Übrigen nicht.

Wem das alles noch nicht reicht, findet vielleicht Gefallen an den angebotenen extra Optionen für Paare wie die “Private Suite aria e terra”, an verschiedenen Wasserdüsen und Whirlpools, an der Grotte oder aber am Strömungskanal. “Spaß, um sich zu heilen” steht hier im Mittelpunkt – gerade auch im Hinblick auf Familien. Mit der Lage zwischen Verona und dem Gardasee bildet das Aquardens einen beliebten Stopp für Touristen.

Auch für die Zukunft wird hier geplant: Beispielsweise können sich die Betreiber vorstellen, einige Apartments zur Vermietung anzubieten und ein Spa-Museum zu eröffnen, in dem Kindern spielerisch der Rohstoff Wasser näher gebracht wird. Wir verbringen noch etwas Zeit in der Arena Gourmet, einem der Restaurants, bevor wir uns auf den Heimweg machen.

Auf unserer Reise hatten wir Gelegenheit, viele verschiedene mögliche Seiten einer Gesundheitsreise in die Euganeischen Hügel kennenzulernen. Hier lohnt sich der Besuch für Personen mit den unterschiedlichsten Interessen, die aber eines gemeinsam haben: Den Wunsch, etwas für sich und sein eigenes Wohlbefinden zu tun, Erholung zu finden und das Leben auch einfach mal zu genießen. Sei das bei einer Fango-Therapie, einem typisch italienischem Essen oder Wein, einer Shoppingtour, Bootsfahrt, Fahrradtour, Besichtigung oder einem entspannten Nachmittag am Pool – bei strahlendem Sonnenschein und einem Glas Aperol Sprizz.

Autorin: Amei Schüttler

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Die Redakteurin wurde von dem Gesundheits- und Wellnessreiseveranstalter Fit Reisen sowie von der Italien Trade Agency eingeladen und unterstützt. Die Agenturen trugen die Bewirtungen, Übernachtungskosten sowie die An- und Abreise. Die anschließende Berichterstattung erfolgte aufgrund authentischer Erlebnisse der Redakteurin. Die beteiligten Agenturen und ihre Mitarbeiter hatten keinen Einfluss auf die Berichterstattung.

Amei Schüttler

Amei Schüttler ist festangestellte Redakteurin beim ARKM Online Verlag und schreibt u.a. als Reisejournalistin für Reiseratgeber24. Sie ist in unserem Verlag auch für den Videoschnitt und die Kommunikation mit den Presseagenturen zuständig. Sie ist erreichbar unter: redaktion@reiseratgeber24.de

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