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	<title>Südamerika</title>
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	<title>Südamerika</title>
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		<title>Argentinien, Brasilien &#038; Kolumbien im Vergleich – Wohin soll die Reise gehen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Newsdesk]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 11:35:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
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		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer von einer Reise nach Südamerika träumt, stößt früher oder später auf drei besonders faszinierende Länder: Argentinien, Brasilien und Kolumbien. Alle drei bieten spektakuläre Natur, reiche Kulturen und unvergessliche Erlebnisse – doch sie könnten unterschiedlicher kaum sein. Welche Destination passt also am besten zu deinen Interessen? Der folgende Vergleich hilft dir bei der Entscheidung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/suedamerika/argentinien-brasilien-kolumbien-im-vergleich/35206/">Argentinien, Brasilien &#038; Kolumbien im Vergleich – Wohin soll die Reise gehen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wer von einer Reise nach Südamerika träumt, stößt früher oder später auf drei besonders faszinierende Länder: Argentinien, Brasilien und Kolumbien. Alle drei bieten spektakuläre Natur, reiche Kulturen und unvergessliche Erlebnisse – doch sie könnten unterschiedlicher kaum sein. Welche Destination passt also am besten zu deinen Interessen? Der folgende Vergleich hilft dir bei der Entscheidung.</p>
<h2 style="text-align: left;">Natur &amp; Landschaft – Drei Kontinente in einem</h2>
<p style="text-align: justify;">Argentinien beeindruckt mit gewaltiger landschaftlicher Vielfalt: Von den schneebedeckten Gipfeln der Anden im Westen bis zu den endlosen Ebenen der Pampa im Zentrum und den Gletschern Patagoniens im Süden ist das Land ein Traum für Outdoor-Fans. Auch die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zu Brasilien zählen zu den spektakulärsten Naturwundern der Welt.</p>
<p style="text-align: justify;">Brasilien dagegen ist ein Naturgigant. Das Amazonasgebiet allein ist ein eigenes Universum, voller Artenvielfalt und Abenteuer. Hinzu kommen der tropische Atlantikregenwald, das riesige Sumpfgebiet Pantanal und kilometerlange Sandstrände entlang der Küste. Brasilien ist besonders für Naturbegeisterte mit einem Sinn für Exotik und Wildnis reizvoll.</p>
<p style="text-align: justify;">Kolumbien schließlich überrascht durch seine kompakte Vielfalt: Karibische <a href="https://www.reiseratgeber24.de/deutschland/ostsee/die-schoensten-ostseestraende-die-sie-gesehen-haben-muessenentdecken-sie-das-paradies-an-der-kueste-die-schoensten-ostseestraende-die-sie-gesehen-haben-muessen/33314/" target="_blank" rel="noopener">Traumstrände</a>, grüne Kaffeeberge, die unzugängliche Sierra Nevada und der dichte Regenwald des Amazonasbeckens liegen hier oft nur wenige Stunden auseinander. Es ist das perfekte Reiseziel für alle, die möglichst viel Unterschiedliches in kurzer Zeit erleben möchten.</p>
<h2 style="text-align: left;">Kultur &amp; Menschen – Rhythmus, Stolz und Herzlichkeit</h2>
<p style="text-align: justify;">Kulturell spürt man in Argentinien den starken europäischen Einfluss. Besonders in Buenos Aires fühlt man sich fast wie in einer südlichen Metropole Europas. Der Tango, das leidenschaftliche Fußballfieber und der gesellige Mate-Tee gehören zum Alltag. Argentinier gelten als selbstbewusst, kommunikativ und sehr gastfreundlich.</p>
<p style="text-align: justify;">In Brasilien pulsiert das Leben im Rhythmus von Samba und Bossa Nova. Die Kultur ist geprägt durch eine einzigartige Mischung aus indigenen, afrikanischen und portugiesischen Einflüssen. Besonders zur Karnevalszeit zeigt sich das Land in seiner buntesten, ausgelassensten Form. Auch außerhalb der Festtage beeindruckt Brasilien durch Lebensfreude und Kreativität.</p>
<p style="text-align: justify;">Kolumbien befindet sich kulturell in einer spannenden Aufbruchsphase. Nach Jahrzehnten der Unsicherheit präsentiert sich das Land heute mit einer dynamischen Kunst- und Musikszene, insbesondere in Städten wie Medellín und Bogotá. Die Menschen begegnen Reisenden mit echter Wärme und Neugier – nicht selten hört man: „Das schönste an Kolumbien sind seine Menschen.“</p>
<h2 style="text-align: left;">Sicherheit &amp; Reisetauglichkeit – Mit Planung sicher unterwegs</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Frage nach der Sicherheit ist bei Reisen nach Südamerika zentral – und die gute Nachricht ist: Alle drei Länder lassen sich heute mit der richtigen Vorbereitung gut bereisen. Argentinien gilt allgemein als relativ sicheres Reiseland, insbesondere in den touristisch erschlossenen Regionen. In Großstädten wie Buenos Aires sollte man jedoch wie überall vorsichtig sein.</p>
<p style="text-align: justify;">In Brasilien ist Sicherheit stark regionsabhängig. Während ländliche Gegenden oft sicher und entspannt sind, erfordern Städte wie <a href="https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/brasilianische-lebensfreude-rio-de-janeiro-lockt-sportbegeisterte-mit-den-sommerspielen-2016/12171/" target="_blank" rel="noopener">Rio de Janeiro</a> oder São Paulo erhöhte Aufmerksamkeit. Wer sich informiert, zentrale Stadtteile wählt und lokale Tipps beachtet, kann hier aber großartige Reiseerlebnisse haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Kolumbien hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten enorm gewandelt. Viele Regionen sind heute gut erschlossen und sicher zu bereisen. Besonders Medellín, einst als gefährlich verschrien, gilt heute als Vorzeigestadt für urbanen Wandel. Dennoch sollte man sich regelmäßig über aktuelle Entwicklungen informieren, insbesondere in ländlicheren Gebieten.</p>
<h2 style="text-align: left;">Kosten &amp; Infrastruktur – Was bekommt man für sein Geld?</h2>
<p style="text-align: justify;">Argentinien ist aufgrund der wirtschaftlichen Lage für viele Reisende derzeit besonders günstig. Trotz Inflation und politischer Turbulenzen ist die touristische Infrastruktur gut ausgebaut. Wer flexibel bleibt und auf lokale Tipps hört, kann hier viel erleben – für vergleichsweise wenig Geld.</p>
<p style="text-align: justify;">Brasilien hingegen ist das teuerste der drei Länder. In den großen Städten sind Unterkünfte und Restaurants oft auf westlichem Preisniveau, und auch Inlandsflüge können ins Geld gehen. Dafür bekommt man Zugang zu einigen der eindrucksvollsten Natur- und Kulturerlebnisse des Kontinents.</p>
<p style="text-align: justify;">Kolumbien liegt preislich meist zwischen Argentinien und Brasilien. Essen, Transport und Unterkünfte sind oft günstig, besonders außerhalb der Hotspots. Die Infrastruktur hat sich stark verbessert, sodass das Reisen im Land inzwischen angenehm und unkompliziert sein kann.</p>
<h2 style="text-align: left;">Welches Land passt zu dir?</h2>
<p style="text-align: justify;">Wenn du beeindruckende Natur, europäisch geprägte Kultur und Weite suchst, dann ist Argentinien eine hervorragende Wahl. Liebst du tropische Vielfalt, Musik, Lebensfreude und große Abenteuer, solltest du Brasilien in Betracht ziehen. Und wenn du authentische Begegnungen, kompakte Vielfalt und kreative Städte erleben möchtest, könnte Kolumbien genau das Richtige für dich sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Ganz gleich, wofür du dich entscheidest – jedes dieser Länder bietet einzigartige Eindrücke und Erfahrungen, die noch lange in Erinnerung bleiben werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ARKM Redaktion</em></p>
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		<title>Die besten Reisezeiten für Südamerika: Wann und wohin?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ARKM Newsdesk]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2024 11:24:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Südamerika ist ein Kontinent von erstaunlicher geografischer Vielfalt und klimatischen Bedingungen, die je nach Region stark variieren. Die beste Reisezeit hängt daher stark davon ab, welche Länder und Städte Sie besuchen möchten. In diesem Beitrag geben wir Ihnen einen Überblick über die optimalen Reisezeiten für verschiedene südamerikanische Destinationen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/suedamerika/die-besten-reisezeiten-fuer-suedamerika-wann-und-wohin/34528/">Die besten Reisezeiten für Südamerika: Wann und wohin?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Südamerika ist ein Kontinent von erstaunlicher geografischer Vielfalt und klimatischen Bedingungen, die je nach Region stark variieren. Die beste Reisezeit hängt daher stark davon ab, welche Länder und Städte Sie besuchen möchten. In diesem Beitrag geben wir Ihnen einen Überblick über die optimalen Reisezeiten für verschiedene südamerikanische Destinationen.</p>
<h2 style="text-align: left;">Andenregion: Peru, Bolivien, Ecuador und Kolumbien</h2>
<p style="text-align: justify;">Wenn Ihr Ziel die majestätischen Anden sind, sollten Sie die Trockenzeit von Mai bis September nutzen. Diese Monate bieten klare Himmel und optimale Bedingungen für Trekking und Outdoor-Aktivitäten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Highlights:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong>Peru:</strong> Im Juni und Juli können Sie das berühmte Inti Raymi Fest in Cusco erleben und die berühmte Inka-Stadt Machu Picchu besuchen.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Bolivien:</strong> Der Uyuni-Salzsee ist während der Trockenzeit besonders gut zu bereisen.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Ecuador:</strong> Besteigen Sie den Cotopaxi oder genießen Sie die einzigartige Flora und Fauna der Anden.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Kolumbien:</strong> Entdecken Sie die koloniale Stadt Bogotá und die atemberaubenden Landschaften rund um Medellín.</li>
</ul>
<h2 style="text-align: left;">Amazonasregion: Brasilien, Peru, Kolumbien und Venezuela</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Amazonasregion ist am besten in der Trockenzeit von Juni bis November zu bereisen. Während dieser Monate sind die Wanderwege weniger schlammig, und es gibt weniger Moskitos, was die Reise angenehmer macht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Highlights:</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong>Brasilien:</strong> Besuchen Sie Manaus und machen Sie eine Flusskreuzfahrt durch den Amazonas.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Peru:</strong> Die Stadt Iquitos ist der Ausgangspunkt für zahlreiche Amazonas-Touren.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Kolumbien:</strong> Die Amazonasstadt Leticia bietet einzigartige Einblicke in die dichte Dschungellandschaft.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Venezuela:</strong> Der Nationalpark Canaima und der berühmte Salto Ángel sind beeindruckende Ziele.</li>
</ul>
<h2 style="text-align: left;">Patagonien: Argentinien und Chile</h2>
<p>Die beste Reisezeit für Patagonien ist von November bis März, wenn die Temperaturen milder sind und die Tage länger. Diese Monate erlauben es Ihnen, die dramatischen Landschaften und Gletscher der Region voll auszukosten.</p>
<p><strong>Highlights:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Torres del Paine Nationalpark:</strong> Ideal für Trekking und Tierbeobachtungen.</li>
<li><strong>Perito Moreno Gletscher:</strong> Ein Muss für Naturliebhaber.</li>
<li><strong>Feuerland:</strong> Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt, ist ein faszinierendes Reiseziel.</li>
</ul>
<h2 style="text-align: left;">Küstenregionen: Brasilien, Uruguay und Venezuela</h2>
<p>Für die wunderschönen Strände und Küstenstädte Südamerikas eignen sich insbesondere die Sommermonate von Dezember bis Februar. Diese Monate bieten beste Bedingungen für Strandurlaub und Wassersportaktivitäten.</p>
<p><strong>Highlights:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Brasilien:</strong> Genießen Sie die Strände von Rio de Janeiro, Florianópolis und Bahia.</li>
<li><strong>Uruguay:</strong> Punta del Este ist ein Hotspot für Sommerurlauber.</li>
<li><strong>Venezuela:</strong> Die karibische Küste und Inseln wie Isla Margarita bieten tropische Paradiese.</li>
</ul>
<h2 style="text-align: left;">Atlantikküste und Pampas: Argentinien, Uruguay</h2>
<p>Für Städte wie Buenos Aires und Montevideo sowie die weiten Ebenen der Pampas ist der Frühling (September bis November) und Herbst (März bis Mai) ideal. Die Temperaturen sind angenehm und die Landschaft zeigt sich in ihrer vollen Pracht.</p>
<p><strong>Highlights:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Buenos Aires:</strong> Besuchen Sie die Tangohauptstadt im Frühling zur besten Reisezeit.</li>
<li><strong>Montevideo:</strong> Genießen Sie die entspannte Atmosphäre und die schönen Strände der Hauptstadt Uruguays.</li>
</ul>
<h2 style="text-align: left;">Fazit</h2>
<p style="text-align: justify;">Südamerika bietet ganzjährig vielfältige Reiseziele, die stets einen Besuch wert sind. Die optimale Reisezeit variiert je nach Region, sodass eine sorgfältige Planung unerlässlich ist. Egal ob Sie die kargen Wüstenlandschaften, schneebedeckten Anden, tropischen Regenwälder oder traumhaften Strände erkunden möchten, Südamerika hat für jede Vorliebe und zu jeder Jahreszeit das passende Reiseziel.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der richtigen Vorbereitung und einer wohlüberlegten Planung können Sie das Beste aus Ihrer Reise herausholen – sei es für Abenteuer, Kultur oder Entspannung. Viel Erfolg bei Ihrer Reiseplanung und genießen Sie die beeindruckende <a href="https://www.reiseratgeber24.de/suedamerika/unvergessliche-reisen-nach-suedamerika/18095/" target="_blank" rel="noopener">Vielfalt Südamerikas</a>!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ARKM Redaktion</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/suedamerika/die-besten-reisezeiten-fuer-suedamerika-wann-und-wohin/34528/">Die besten Reisezeiten für Südamerika: Wann und wohin?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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		<item>
		<title>Kuba zu Fuß, mit dem Rad oder zu Pferd entdecken</title>
		<link>https://www.reiseratgeber24.de/suedamerika/kuba-zu-fuss-mit-dem-rad-oder-zu-pferd-entdecken/29708/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jan 2020 15:56:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltenbummler]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Kuba]]></category>
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		<category><![CDATA[Trinidad]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dichter Tropenwald, malerische Gebirgsketten, klare Wasserfälle und traumhafte Strände: Kubas Natur beeindruckt durch ursprüngliche Landschaften abseits der klassischen Touristenrouten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/suedamerika/kuba-zu-fuss-mit-dem-rad-oder-zu-pferd-entdecken/29708/">Kuba zu Fuß, mit dem Rad oder zu Pferd entdecken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>(w&amp;p) – Dichter Tropenwald, malerische Gebirgsketten, klare Wasserfälle und traumhafte Strände: Kubas Natur beeindruckt durch ursprüngliche Landschaften abseits der klassischen Touristenrouten. Für Aktivreisende, die nach Alternativen zum Strandurlaub suchen und Kuba auf nachhaltige Weise kennenlernen möchten, empfiehlt sich daher eine Insel-Tour zu Fuß, per Rad oder <a href="https://www.reiseratgeber24.de/europa/wanderreiten-muehlviertler-alm-erholung-und-abenteuer-in-einem/28921/">zu Pferd</a>. Der Online-Veranstalter Cuba Buddy, Spezialist für individuelle Rundreisen auf Kuba, stellt die schönsten Wanderwege, Radtouren und Reitausflüge auf der Insel vor.</p>
<figure id="attachment_29709" aria-describedby="caption-attachment-29709" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-29709" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-01-07-Kuba.jpg" alt="" width="640" height="426" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-01-07-Kuba.jpg 640w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-01-07-Kuba-300x200.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/01/2020-01-07-Kuba-310x205.jpg 310w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-29709" class="wp-caption-text">Bild von E. Thorsen auf Pixabay</figcaption></figure>
<h2>Kuba zu Fuß – Geheimtipp an der Küste</h2>
<p>Wer die Karibikinsel zu Fuß entdecken möchte, kann je nach Fitness-Level aus zahlreichen Wanderrouten wählen. Kurz und weniger anspruchsvoll ist beispielsweise der zwei Kilometer lange Rundwanderweg nahe Guajimico zwischen Cienfuegos und Trinidad. Der Weg mit spektakulärer Aussicht auf das karibische Meer führt zu einem einsamen Strand, der nur zu Fuß erreichbar und daher oftmals menschenleer ist.</p>
<h2>Für wenig Geübte – kurze Route zum Wasserfall</h2>
<p>Nicht weniger beeindruckend, ist die kurze Wandertour nahe Cienfuegos, die zum Wasserfall El Nicho führt. Neben dem Wasserfall befinden sich mehrere Natur-Pools, in denen sich Wanderer abkühlen können. Für Stärkung sorgt das nahe gelegene Restaurant.</p>
<h2>Wandern im Alexander von Humboldt Nationalpark</h2>
<p>Mehr als 1.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten finden Besucher im Alexander von Humboldt Nationalpark im Osten Kubas. Auf zahlreichen Wanderwegen können Kuba-Reisende den Park erkunden. Besonders empfehlenswert ist die etwa sieben Kilometer lange Route „Balcon de Iberia“, der zur Quelle des Rio Santa Maria führt. Am Wegesrand passieren Urlauber saftige Mango- und Orangenhaine, sowie mehrere Wasserfälle mit schönen Naturpools.</p>
<h2>Spektakuläre Aussicht aufs Tabaktal</h2>
<p>Im Tabaktal Vinales befindet sich der acht Kilometer lange Wanderweg „Los Acuáticos“, der vorbei an prähistorischen Wandmalereien bis hin zum gleichnamigen Aussichtspunkt führt. Von hier aus haben Aktive einen spektakulären Ausblick auf das Viñalestal und charakteristischen Kegelfelsen.</p>
<h2>Geschichtsträchtige Route durch die Sierra Maestra</h2>
<p>Nur für Geübte hingegen ist eine Besteigung des Pico Turquino, dem höchsten Berg Kubas. Die anspruchsvolle Tour dauert zwei Tage und führt durch dichten Tropenwald. Besonderes Highlight auf der Strecke ist das ehemalige Hauptquartier der Rebellenarmee um Fidel Castro und Che Guevara.</p>
<h2>Nachhaltig über die Insel – Kuba per Rad</h2>
<p>Eine außergewöhnliche Art die Karibikinsel zu erkunden, ist eine Tour mit dem Fahrrad. Aktive Reisende lernen auf dem Drahtesel das authentische Kuba kennen und passieren unbekannte Ortschaften. Besonders geeignet für eine Radreise ist zum Beispiel die abwechslungsreiche Region Pinar del Rio im Westen Kubas. Dort gibt es nicht nur zahlreiche Nationalparks zu entdecken, sondern auch traditionsreiche Ortschaften, Tabakplantagen und feinsandige Strände, die per Fahrrad bequem zu erreichen sind.</p>
<p>Wer auch mehrere Tage auf dem Rad problemlos meistert, entscheidet sich für eine längere Route wie zum Beispiel eine einwöchige Tour von Havanna ins Landesinnere mit sehenswerten Stopps wie den Orchideen-Garten von Soroa oder der Cueva de los Portales, einer Grotte, die Che Guevara während der Kubakrise als Hauptquartier nutzte.</p>
<h2>Naturerlebnis hoch zu Ross – Tagestouren mit erfahrenen Guides</h2>
<p>Für viele Kubaner sind Pferde noch heute ein gängiges und viel genutztes Transportmittel. Aber auch immer mehr Touristen nutzen die Vierbeiner für Tagestouren ins kubanische Hinterland. Erfahrene Guides begleiten die Ausflüge ab Viñales oder Trinidad. Zu den beliebten Routen gehören Ausritte in den Nationalpark Topes de Collantes mit Abstecher zum gleichnamigen Wasserfall oder Besuch einer ehemaligen Zuckerrohrplantage. Auch anspruchsvolle Wege meistern die Tiere problemlos, da sie die Strecken sehr gut kennen und sicheren Schrittes ans Ziel kommen. So können auch unerfahrene Reiter den Ausritt genießen und die Landschaft bewundern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/suedamerika/kuba-zu-fuss-mit-dem-rad-oder-zu-pferd-entdecken/29708/">Kuba zu Fuß, mit dem Rad oder zu Pferd entdecken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Südamerika- ein besonderer Kontinent für unvergessliche Reisen</title>
		<link>https://www.reiseratgeber24.de/suedamerika/unvergessliche-reisen-nach-suedamerika/18095/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2017 13:13:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge nach Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Hajo Siewer Jet Tours]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen nach Südamerika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer einen besonderen und abwechslungsreichen Urlaub plant, sollte sich für Südamerika entscheiden. Südamerika ist jedenfalls spannender wie Ost- oder Nordsee, Spanien oder Türkei. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/suedamerika/unvergessliche-reisen-nach-suedamerika/18095/">Südamerika- ein besonderer Kontinent für unvergessliche Reisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wer einen besonderen und abwechslungsreichen Urlaub plant, sollte sich für Südamerika entscheiden. Südamerika ist jedenfalls spannender wie Ost- oder Nordsee, Spanien oder Türkei. Das soll natürlich nicht heißen, dass man dort keinen Spaß haben kann. Südamerika ist halt mal was Anderes. Es verheißt Abenteuer und einen unvergesslichen Urlaub.</p>
<p style="text-align: justify;">Der südlichste Teil des amerikanischen Doppelkontinents ist mit einer Fläche von 17.843.000 Quadratkilometer, die viertgrößte kontinentale Landfläche der Erde. Also viel Platz um Land und Leute zu erkunden und kennenzulernen.</p>
<figure id="attachment_18096" aria-describedby="caption-attachment-18096" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-18096 size-full" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/10/2017-10-18-Suedamerika.jpg" alt="Eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Südamerika sind die Machu Picchu Ruinen in Peru " width="640" height="480" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/10/2017-10-18-Suedamerika.jpg 640w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/10/2017-10-18-Suedamerika-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-18096" class="wp-caption-text">Die Machu Picchu Ruinen in Südamerika Foto: pixabay.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Entscheidung dann gefallen ist und es im nächsten Urlaub nach Südamerika gehen soll, geht es an die Planung. Einfach ab ins Reisebüro und irgendetwas preisgünstiges buchen, dass sollte man sich aber gut überlegen. Soll es nach Chile gehen? Nach Bolivien? Oder doch nach Kolumbien? Kap Hoorn klingt doch sehr gut. Fragen über Fragen. Wie ist denn das Klima so in Südamerika?</p>
<p style="text-align: justify;">Bei Wikipedia findet man eine Menge Infos über den südlichsten Kontinent von Amerika. Infos über Flora und Fauna, Geschichte, Klima, geographische Lage etc&#8230; Hier findet man auch welche Länder zum Kontinent gehören. Das ist ja alles schon mal alles sehr gut. Trotzdem weiß man immer noch nicht so recht wohin. Wer kann einem denn da nun weiterhelfen. Schließlich soll es nicht irgendeine Reise werden. Wer war denn schon einmal in dort?</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Falle können einem Spezialisten für Südamerika-Reisen, mit ihrem kompetenten Fachwissen aus erster Hand, auf jeden Fall weiterhelfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die <a href="https://www.hajosiewer.de/" target="_blank" rel="noopener">Hajo Siewer Jet Tours GmbH</a> ist so ein Spezialist für Flüge und Reisen nach Südamerika. Und das bereits schon seit 1988. Kein Hotel, was bei Jet Tours von den Mitarbeitern empfohlen wird, ist nicht getestet. Alle Orte und Sehenswürdigkeiten sind persönlich besucht worden. Die Leidenschaft und Begeisterung für Südamerika macht die Hajo Siewer Jet Tours GmbH zum absoluten Spezialisten. Egal ob man nun eine Rundreise buchen möchte oder nur einen Flug, mit einer persönlichen Beratung kommt man ganz sicherlich gemeinsam ans gewünschte Ziel.</p>
<p style="text-align: justify;">Das geschulte Team steht einem auch noch während der Tage in Südamerika beratend zur Seite.</p>
<p style="text-align: justify;">Was sollte da noch schiefgehen? Also auf nach Südamerika! Planen Sie getrost den nächsten Urlaub nach Südamerika mit Hajo Siewers Jet Tours.</p>
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		<title>Im Reich der Vulkane &#8211; Auf Entdeckungsreise in Ecuador</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven Oliver Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2016 14:54:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vom nördlichen Andenhochland reisen wir in den Süden des Landes. In einer knappen Flugstunde erreichen wir von Quito Guayaquil. Schon beim Aussteigen spüren wir, hier in der Metropole der Küstenregion herrschen andere Temperaturen als in den Höhen der Anden um Quito. Angenehme, wohlige Wärme umschmeichelt uns noch jetzt in den frühen Abendstunden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.reiseratgeber24.de/suedamerika/">Südamerika</a> &#8211; Vom nördlichen Andenhochland reisen wir in den Süden von Ecuador. In einer knappen Flugstunde erreichen wir von Quito Guayaquil. Schon beim Aussteigen spüren wir, hier in der Metropole der Küstenregion herrschen andere Temperaturen als in den Höhen der Anden um Quito. Angenehme, wohlige Wärme umschmeichelt uns noch jetzt in den frühen Abendstunden. Doch wir wissen, das schwül- heiße tropische Klima der Region lässt die Temperaturen am Tage auf 30 bis 35 Grad ansteigen. Sonnenschutz, leichte Kleidung und eine Kopfbedeckung sind dann gefragt. Hier gibt es keine vier Jahreszeiten, nur die Trocken- und die Regenzeit von November bis Mai.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Guayaquil – die tropische Küstenregion von Ecuador</h2>
<p style="text-align: justify;">Mit rund drei Millionen Einwohnern ist Guayaquil die größte Stadt von Ecuador, die wichtigste Hafenstadt des Landes und ein bedeutendes Industrie-, Handels- und Bankenzentrum. Sie liegt am mächtigen kilometerbreiten Strom Guyanas, der von den Flüssen Daule und Babahoyo gespeist wird, die in Guayaquil zusammenfließen.<br />
Von unserem Hotel „Wyndham“, ein ganz neuer, moderner Bau nahe dem Stadtzentrum, haben wir einen guten Überblick auf das Panorama dieser breiten Flusslandschaft.</p>
<figure id="attachment_12231" aria-describedby="caption-attachment-12231" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-12231 size-full" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Hotel-„Wyndham“.jpg" alt="Anreise in Ecuador" width="620" height="426" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Hotel-„Wyndham“.jpg 620w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Hotel-„Wyndham“-300x206.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Hotel-„Wyndham“-110x75.jpg 110w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12231" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Ein verheißungsvoller erster Eindruck, der neugierig macht, die Sehenswürdigkeiten der Millionenstadt von Ecuador näher kennenzulernen.<br />
Bei unserem Stadtrundgang erreichen wir schon nach wenigen Minuten das Viertel „Las Peñas“, das zum historischen Kern von Guayaquil gehört. Es liegt am Hügel Santa Ana. Seine Häuser breiten sich über den gesamten Berghang aus.<br />
Viel Geld haben die Stadtväter hier reingesteckt, um die zum Teil verfallenen Bauten wieder herauszuputzen und in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Dabei wurde streng darauf geachtet – wo immer es möglich war – das historische Ambiente zu bewahren. So sind am Fuße vom Santa Ana-Hügel original getreu restaurierte Holzhäuser aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts zu sehen. In frischen blauen Farben, mit alten Balkonen, Galerien, Lampen und holzverzierten Fenstern, so zeigen sie sich heute den Besuchern.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir stoßen auf einen breiten Treppenaufgang. Er wird von attraktiven, farbenfrohen Häusern flankiert, die zum Aufstieg einladen. 444 Stufen sind zu ersteigen, um die volle Schönheit dieses komplett restaurierten Stadtviertels näher zu betrachten. Dicht an dicht drängen sich die meist zweigeschossigen Bauten. Sie leuchten in hellen, freundlichen Farben, als wären sie gerade erst gestrichen. Hier gibt es Boutiquen, kleine Kneipen, Galerien und immer wieder herrliche Ausblicke auf die Stadt.</p>
<figure id="attachment_12234" aria-describedby="caption-attachment-12234" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12234" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Santa-Ana.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="620" height="2809" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Santa-Ana.jpg 620w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Santa-Ana-226x1024.jpg 226w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12234" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Direkt unterhalb der Bergkuppe sind noch Zeugnisse der einstigen Befestigungsanlage zu sehen – alte Kanonen, ausgegrabene Mauerreste. Ein kleines Museum gibt vertiefenden Einblick in die Zeit als Piraten und Freibeuter die Stadt häufig angriffen und plünderten. Auf dem oberen Plateau steht die weißgetünchte, schlichte Kapelle „Santa Ana“ und ein alter Leuchtturm. Von ihm hat man den wohl schönsten Panoramablick über Guayaquil und seine Flüsse. Schon allein diese Aussicht lohnt den Aufstieg.<br />
Der Nachbarhügel von Santa Ana erregt unsere Aufmerksamkeit. Auch seine Hänge sind eng bebaut mit ineinander verschachtelten Häusern, die wie eine Favela anmuten. Dieses etwas heruntergekommene Stadtviertel sollten Touristen meiden. Unser Reiseleiter Freddy warnt, hier ist ein Hort der Kriminalität, der Prostitution und des Drogenhandels.</p>
<p style="text-align: justify;">Unser Stadtrundgang führt uns jetzt zum Malecon 2000, direkt unterhalb von Santa Ana. Der alte Uferdamm am Guayas wurde zu einer prächtigen Promenade aufwendig um- und neugestaltet und im Jahre 2000 fertiggestellt. Auf dieser 2,5 Kilometer langen Flaniermeile herrscht lebhaftes, lautes Treiben. Viele Stadtbewohner und Touristen zieht es hierher. Von einer kleinen Bühne schallt Musik einer Band.</p>
<figure id="attachment_12237" aria-describedby="caption-attachment-12237" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12237" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Malecon-2000.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="620" height="1635" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Malecon-2000.jpg 620w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Malecon-2000-228x600.jpg 228w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Malecon-2000-388x1024.jpg 388w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12237" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Vielgestaltig zeigt sich dieser moderne Prachtboulevard, erinnert auch an die historischen Wurzeln der Stadt. So nimmt eine mächtige Rotunde mit dem monumentalen Standbild der Freiheitshelden Sìmon Bolivar und San Martin einen zentralen Platz ein. Eine Ehrengalerie der in Stein gemeißelten Präsidenten, die aus Guayaquil kamen, zeugt von dem Stolz der Stadtväter auf ihre ruhmvolle Vergangenheit. Auffällig ist auch ein hoher, maurisch-byzantinischer Uhrturm in diesem Ensemble mit tropischer Flora, schattigen blühenden Parkanlagen, Spielplätzen, kleinen Lokalen und Geschäften.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Rande des Malecon beeindrucken zwei protzige Bauwerke im Renaissance-Stil die Besucher. Es ist das Rathaus und daneben der Gouverneurs-Palast, der Sitz der Provinzregierung seit 1922. Alles, was die Stadt anziehender und schöner macht, wurde und wird in diesem Zentrum der Macht entschieden, getragen von dem ehrgeizigen Anspruch, besser zu sein, als die Landeshauptstadt Quito.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur drei Querstraßen von der Uferpromenade entfernt, erreichen wir eine weitere Sehenswürdigkeit – den Park „Seminario“.</p>
<figure id="attachment_12240" aria-describedby="caption-attachment-12240" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12240" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Park-„Seminario“.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="620" height="767" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Park-„Seminario“.jpg 620w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Park-„Seminario“-300x371.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12240" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Dieser romantische Platz ist von einem alten, kunstvollen Metallzaun umgeben. Das Besondere darin sind seine Bewohner – etwa 200 grüne Leguane. Diese urtümlichen Tiere tummeln sich auf den Wegen, grünen Rabatten oder ruhen auf den Bäumen. Sie lassen sich durch die vielen Besucher nicht stören, gehen gemächlich ihrer Wege oder naschen an den für sie eingerichteten Futterstellen. Diesen schönen Echsen so nah zu sein, sie auch zu streicheln, das hat schon seinen besonderen Reiz. Ein weiteres interessantes Bauwerk grenzt an diesen Park – die Kathedrale. Sie ist im neugotischen Stil erbaut und lädt zu einem Besuch ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir verlassen das Zentrum und fahren über die breite Brücke des Rio Daule zum gegenüberliegen Ufer. Hier breitet sich der großzügig angelegte „Historische Park“ aus. Er vereint ein Naturerlebnis der besonderen Art mit einem anschaulichen Einblick in die Historie der Stadt um 1900.</p>
<figure id="attachment_12243" aria-describedby="caption-attachment-12243" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12243" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Historischer-Park.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="620" height="1922" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Historischer-Park.jpg 620w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Historischer-Park-194x600.jpg 194w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Historischer-Park-330x1024.jpg 330w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12243" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Ein gut befestigter Holzsteg führt uns zunächst mitten durch einen urwüchsigen sumpfigen Mangrovenwald. Papageien und viele andere Vögel hocken auf den Zweigen zum Greifen nah. Sie gehören zu einem Zoo, der in diese natürliche Uferlandschaft organisch eingebettet ist und vor allem bedrohten, einheimischen Tierarten Schutz und Lebensraum bietet. Wir entdecken Tapire, Ozelots, Kaimane und viele andere Zoobewohner. Sie alle scheinen sich in dieser Umwelt wohl zu fühlen.<br />
Nach diesen ungewöhnlichen Einblicken in die Tier- und Pflanzenwelt der Mangroven von Ecuador gelangen wir zum historischen Teil des Parks. Da ist eine Hacienda originalgetreu nachgebaut, da gibt es ein ganzes Ensemble von sehenswerten zweistöckigen Holzbauten, die bis ins Detail genau wieder entstanden sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Guayaquil verfügt nicht über das koloniale Ecuador-Ambiente wie Quito. Viele Brände haben die Spuren der alten Zeit eingeäschert. Die größte Brandkatastrophe war 1896. Fast die Hälfte der alten Holzbauten wurde damals Opfer der Flammen. Deshalb ist bewundernswert, wie mit großem Aufwand und Akribie das alte Flair zum Ende des 19. Jahrhunderts wieder neu geschaffen wurde. Es ist auch Ausdruck dafür, wie wichtig der Stadt die Pflege ihres historischen Erbes ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Aufenthalt in der Hafenstadt am Pazifik erschöpft sich aber nicht nur in den Sehenswürdigkeiten der Millionen-Metropole. Sie ist auch Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung. Um dem tropisch-heißen Guayaquil zu entfliehen, ist eine Tagestour an die Küste empfehlenswert. Nur eineinhalb Fahrstunden entfernt erreicht man die Kleinstadt Playas. Kilometerlange, kaum belebte Strände laden zum Baden und zu Spaziergängen ein. Auch das nahegelegene, malerische Fischerdorf El Morro lohnt einen Besuch. Hier werden Bootsausflüge zu den weitläufigen Mangrovenwäldern im Mündungsgebiet des Guayas oder zur Vogelinsel Isle Fregatta angeboten. Bei diesen Touren sind häufig Delphine zu beobachten. Von Juni bis September gibt es Ausfahrten, um Buckelwale ganz nah zu erleben. Viele Restaurants der Küstenregion und der Hauptstadt bieten eine breite Auswahl an Fischgerichten und Meeresfrüchten an. Köstlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Cuenca – Teufelsnase – Chimborazo – Die südlichen Anden</strong></p>
<p>Auf unserer Entdeckungsreise geht es von Guayaquil zum alten Inkazentrum Cuenca im Hochgebirge der Anden. Wir durchfahren auf einer gut ausgebauten, kurvenreichen Straße mehrere Klimazonen, schrauben uns an den Berghängen entlang bis auf eine Passhöhe von 4200 Meter. Hier erreichen wir den Nationalpark „El Cajas“.</p>
<figure id="attachment_12246" aria-describedby="caption-attachment-12246" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12246" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Nationalpark-„El-Cajas“.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="620" height="1046" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Nationalpark-„El-Cajas“.jpg 620w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Nationalpark-„El-Cajas“-300x506.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Nationalpark-„El-Cajas“-607x1024.jpg 607w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12246" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die dünne Luft ist in Ecuador deutlich zu spüren. Mühsam erklimmen wir eine kleine Anhöhe. Vor uns liegt eine schöne Lagune wie ein glänzendes Auge in dieser scheinbar unberührten weiten Landschaft. Steil, schroff, zerklüftet sind die umliegenden Bergspitzen. Tiefe Schluchten schneiden sich in diese Felslandschaft ein. Ein magischer Anblick. Der Wind ist stürmisch in dieser Höhe, die Vegetation karg. Nur kleinwüchsige Pflanzen, spärliche Gräser, Moose und Flechten bedecken den Boden, klammern sich an die Felsen. Über allem liegt eine unendliche Ruhe und Stille. Nur das Pfeifen des Windes ist zu hören.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor 13 Jahren gab es hier noch Eisgletscher, erzählt uns Freddy. Eindeutige Spuren der Klimaerwärmung. „El Cajas“ ist Ausgangspunkt für viele Wandertouren in diesem wasserreichen Naturparadies. Die Wege führen an zahlreichen Lagunen und Seen vorbei. Auch ein alter Inkapfad durchkreuzt den Nationalpark. Warme Kleidung, festes Schuhwerk, ausreichend Verpflegung und Getränke sind bei den Wanderungen unbedingt erforderlich. Wer Glück hat, kann dabei auch den selten gewordenen Anden-Condor durch die Lüfte gleiten sehen. Hier leben auch Brillenbären, Pumas, Ozelots und Bergtapire. Wir möchten noch verweilen und den herrlichen Anblick genießen, doch wir müssen weiter zu unserem Tagesziel Cuenca.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach 30 Kilometern erreichen wir die drittgrößte Stadt des Landes. Sie liegt in einem Hochbecken in 2500 Meter Höhe, war vor der Invasion der Spanier 1533 ein wichtiges Inka-Zentrum. Doch ihre Bauten wurden Opfer der spanischen Eroberungszüge. Heute sind nur noch Überreste alter Inka-Tempel in der Umgebung von Cuenca zu finden.</p>
<figure id="attachment_12249" aria-describedby="caption-attachment-12249" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12249" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Cuenca-1.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="620" height="1790" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Cuenca-1.jpg 620w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Cuenca-1-208x600.jpg 208w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Cuenca-1-355x1024.jpg 355w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12249" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">So ist die Altstadt vor allem geprägt vom alten Kolonialstil. Sie zeigt sich im gleichen reizvollen Ambiente, wie in Quito. Auch hier gibt es die engen, schachbrettartigen Gassen und Straßen, die den Verkehr fast auf Schritttempo bremsen. Auch hier beherrschen viele Kirchen das Stadtbild. Bei unserem Rundgang stehen wir am Calderon Park vor zwei bedeutenden Gotteshäusern von Cuenca. Auf der einen Seite des Platzes befindet sich die alte Kathedrale. Sie stammt noch aus den Gründertagen der Stadt. Errichtet wurde sie 1557 auf dem Fundament eines ehemaligen Inka-Palastes. Ihr direkt gegenüber erhebt sich ein gewaltiger Kirchenkomplex mit drei riesigen Kuppeln – die neue Kathedrale. Als 1886 die Bauarbeiten begannen, sollte sie der größte Sakralbau Lateinamerikas werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch ein Fehler des Architekten in der Statik machte bis heute die Vollendung des Bauwerkes unmöglich. Dennoch, die 105 Meter lange und 55 Meter breite Kathedrale beeindruckt nicht nur von außen, sondern vor allem auch von innen. Das riesige Gewölbe aus Alabaster, rosafarbenem Marmor und die blauen Mosaikkuppeln machen sprachlos, lassen die Besucher winzig erscheinen in diesem Prachtbau. Er bietet zehntausend Gläubigen Platz. Drei Gottesdienste finden täglich statt.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben den erhabenen Kirchen beeindrucken uns auch eine Reihe repräsentativer Gebäude aus dem 20. Jahrhundert. Sie sind Domizil der politischen Macht, der Provinz- und Stadtverwaltung. Wir streifen weiter durch die Gassen. Alte Häuser aus der Kolonialzeit mischen sich mit neuen Gebäuden und kleinen Geschäften.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein kleiner sehenswerter Blumenmarkt fesselt unseren Blick direkt vor dem Karmeliterkloster. Es ist eine Blüten- und Farbenpracht, wie man sie kaum zu sehen bekommt. Die Indiofrauen sind an ihren übervollen Ständen eingebettet in ein Blütenmeer unterschiedlichster Arten. Sie lächeln uns freundlich an, hoffen auf ein kleines Geschäft. Ein schöner Anblick.<br />
Am Rande der Altstadt dehnt sich am Ufer des Rio Tomebamba ein weitläufiges attraktives Wohnviertel aus. Es sind restaurierte Bauten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geprägt vom Einfluss französischer Jesuiten. Ihre künstlerische Handschrift in Dekor und Wandgestaltung ist noch heute zu erkennen. Ein Spaziergang durch dieses Viertel mit seinen dicht ineinander verschachtelten noblen Häusern ist eine Augenweide. Das gut erhaltene historische Zentrum von Cuenca mit seinem kolonialen Charme ist ein Kleinod, das man gesehen haben muss. Seit 1999 gehört es zum Weltkulturerbe der UNESCO.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir übernachten im Hotel Santa Lucia, direkt in der Altstadt. Die Räume verbreiten mit ihren barocken Elementen eine palastartige Atmosphäre, die beeindruckt.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf unserer Entdeckungstour durch Ecuador fahren wir am nächsten Tag auf der berühmten Panamericana Richtung Norden. Unser Ziel ist Alausi – ein kleines verschlafenes Andenstädtchen. Es ist Ausgangspunkt einer spektakulären Zugfahrt auf einer Teilstrecke der Eisenbahnlinie von Guayaquil nach Quito.</p>
<figure id="attachment_12252" aria-describedby="caption-attachment-12252" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12252" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Alausi-und-Teufelsnase.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="620" height="1442" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Alausi-und-Teufelsnase.jpg 620w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Alausi-und-Teufelsnase-258x600.jpg 258w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Alausi-und-Teufelsnase-440x1024.jpg 440w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12252" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wir besteigen die im alten Stil nachgebauten Wagen, gespannt, was uns erwartet. Während der Fahrt erklärt eine Zugbegleiterin in Englisch und Spanisch die Besonderheiten der Strecke. Eine enge Schlucht muss die Bahn überwinden, um nach zwölf Kilometern die 500 Meter tiefer gelegene Talstation Sibambe zu erreichen. In Serpentinen schlängelt sich der Zug an den Felswänden hinunter. Die Wagen scheinen die Felsen zu streifen, bieten auf der anderen Seite den Blick in den steilen Abgrund der Schlucht bis zum Rio Chanchan im Tal. An den Fenstern drängen sich die Touristen mit ihren Kameras, um diese atemberaubenden Eindrücke für die Ewigkeit einzufangen.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor über hundert Jahren wurde die Trasse aus den Felsen gesprengt. Eine Glanzleistung. Doch es gibt auch eine Schattenseite &#8211; viele Gleisbauer kamen dabei ums Leben.<br />
Wir erreichen die „Teufelsnase“ – ein hundert Meter hoher Felsvorsprung, der wie eine riesige Nase in die Schlucht ragt. Für die Erbauer damals das größte Hindernis. Sie hatten die geniale Idee, die Gleise an der steilen Felswand fast übereinander zu legen und über zwei Spitzkehren den Zug durch Vor- und Zurückstoßen im Zickzack ins Tal zu führen. Ein Meisterwerk der Ingenieurkunst.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Bahnhof in Sibambe empfängt uns eine Tanzgruppe. Hübsche junge Frauen und Männer in farbiger indianischer Kleidung zeigen den Touristen ihr Können. Sie sind eingebunden in das Touristenprogramm und verdienen sich damit ein bisschen Geld. Ein kleines Museum und ein Cafe lassen den einstündigen Aufenthalt schnell vergehen. Dann geht es mit dem Zug wieder zurück nach Alausi. Noch einmal genießen wir das außergewöhnliche Erlebnis dieser Zugfahrt durch die Schlucht des Rio Chanchan.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der „Straße der Vulkane“ fahren wir zum höchsten Berg Ecuadors – dem Chimborazo. Schon von weitem sehen wir diesen 6310 Meter hohen Bergriesen.</p>
<figure id="attachment_12255" aria-describedby="caption-attachment-12255" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12255" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Chimborazo.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="620" height="1170" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Chimborazo.jpg 620w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Chimborazo-300x566.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Chimborazo-543x1024.jpg 543w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12255" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wir haben Glück. Er zeigt uns unverhüllt seinen schneebedeckten Gipfel. Ein majestätischer Anblick. Für die Urbevölkerung und die Inkas galt dieser Vulkan als heiliger Berg, als Sitz der Götter.<br />
Bei unserer Auffahrt zum Chimborazo erblicken wir auf den kargen Flächen der Pampagraszone frei herumlaufende Alpakas und Vicuñas – eine Lamaart. Ihr Lebensraum ist die Höhenregion um 4000 Meter. Wir sehen sie auch in kleinen Gruppen am Kontrollpunkt zur Einfahrt in das Naturschutzgebiet des Chimborazo.</p>
<p style="text-align: justify;">Über eine staubige Sandpiste fahren wir bis auf 4800 Meter zur ersten Schutzhütte. Uns umgibt eine mit Felsbrocken übersäte Wüstenlandschaft. Es weht ein scharfer Wind. So hoch war ich noch nie. Nach jedem Schritt ringe ich nach Atem. Wir wollen noch aufsteigen auf 5000 Meter zur zweiten Schutzhütte. Geht langsam, macht eine Pause, wenn Kopfschmerzen auftreten, mahnt Freddy.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon beim ersten leichten Anstieg spüre ich, wie jeder Schritt schwer fällt. Leicht schwindelig, etwas schwankend quäle ich mich bis zu einer kleinen Gedenkstätte der am Chimborazo verunglückten Bergsteiger hoch. 4900 Meter haben wir erreicht. Niemand möchte weiter gehen. Wir kehren zur Schutzhütte zurück, schauen uns hier eine kleine Ausstellung an. Dabei erfahren wir Erstaunliches. Nach einer neuen Vermessung – nicht wie bisher üblich vom Meeresspiegel, sondern vom Erdmittelpunkt – ist der Chimborazo der höchste Berg der Welt, noch 2,2 Kilometer höher als der Mount Everest.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach diesem bleibenden Höhenerlebnis fahren wir nach Riobamba, eine moderne Stadt. Sie wurde nach einem verheerenden Brand neu aufgebaut. In der Hacienda „Abraspungo“ beziehen wir unser Nachtquartier.</p>
<figure id="attachment_12258" aria-describedby="caption-attachment-12258" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12258" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Hacienda-„Abraspungo“.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="620" height="225" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Hacienda-„Abraspungo“.jpg 620w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/Hacienda-„Abraspungo“-300x109.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12258" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Es ist ein Landhaus mit elegantem Dekor im Kolonialstil, spanischen Galerien und komfortablen Zimmern mit Gartenblick.<br />
Zum Abschluss unserer Entdeckungsreise werden wir in den nächsten Tagen noch eine neue, ganz andere Seite von Ecuador erkunden &#8211; die feucht-heiße Welt des tropischen Regenwaldes.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weitere Informationen bei:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Botschaft von Ecuador<br />
Joachimstaler Str. 12<br />
10719 Berlin<br />
Deutschland<br />
Tel. 0049-30-8009695<br />
Fax 0049-30-800969699</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Text: Manfred Vieweg</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Fotos: Matthias Dikert/Reisegala.de</em></p>
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