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	<title>Nationalpark Bayerischer Wald</title>
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	<title>Nationalpark Bayerischer Wald</title>
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		<title>Spannende Abenteuer und Naturerlebnisse für Montainbiker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2019 11:59:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Nationalpark Bayerischer Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Trans Bayerwald]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mountainbiker, die spannende Abenteuer mit unvergesslichen Naturerlebnissen verbinden möchten, sind auf den Routen der Trans Bayerwald auf der richtigen Fährte. Hier erwarten sie unvergessliches Outdoor-Abenteuer und großartige Naturerlebnisse.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(w&amp;p) – Unvergessliches Outdoor-Abenteuer und großartiges Naturerlebnis: Mountainbiker, die auf der Suche nach einem neuen sportlichen Kick sind, sollten unbedingt die Trans Bayerwald auf ihre Must-Bike-Liste setzen. Die 2018 eröffnete, vollständig ausgeschilderte Mountainbike-Reiseroute führt in zwei 7-Tages-Etappen durch die wohl schönsten Regionen des Bayerischen Walds. Auf einer Rundstrecke zwischen Furth im Wald und Passau werden dabei insgesamt 700 Kilometer Länge und 17.000 Höhenmeter überwunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Alternative zur TransAlp kann die Trans Bayerwald allemal mithalten. Sie ist fahrtechnisch wenig anspruchsvoll, konditionell jedoch recht fordernd – eine Tour, die auch weniger gut trainierte Biker durchaus bewältigen können. In urigen Berghütten und gemütlichen Gasthäusern können Mountainbiker am Abend die Füße hochlegen und sich bei kulinarischen Absackern auf die nächste Tagesetappe freuen.</p>
<figure id="attachment_28601" aria-describedby="caption-attachment-28601" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-28601" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/03/2019-03-19-Lamer-Winkel-Foto-Andreas-Meyer-660x440.jpg" alt="" width="618" height="412" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/03/2019-03-19-Lamer-Winkel-Foto-Andreas-Meyer-660x440.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/03/2019-03-19-Lamer-Winkel-Foto-Andreas-Meyer-300x200.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/03/2019-03-19-Lamer-Winkel-Foto-Andreas-Meyer.jpg 750w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-28601" class="wp-caption-text">Foto: Andreas Meyer</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Die siebentägige Nordroute – Natur-Expedition auf zwei Rädern durch den Nationalpark Bayerischer Wald</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Trans Bayerwald ist in zwei 7-Tages-Etappen eingeteilt. Die Nordroute verläuft auf rund 361 Kilometern und 8.350 Höhenmetern von der der Drei-Flüsse-Stadt Passau bis nach Furth im Wald und durchquert dabei den ältesten Nationalpark Deutschlands, den Nationalpark Bayerischer Wald, mit seiner faszinierenden Natur und den informativen Nationalparkzentren. Dabei orientiert sie sich am Grenzkamm zwischen dem Bayerischen Wald und dem Böhmischen Šumava. Wilde Wälder, Ursprünglichkeit und absolute Ruhe zeichnen die Strecke aus. Aber natürlich gibt´s für Mountainbiker auch erhabene Gipfelerlebnisse, zum Beispiel auf dem Dreisessel oder dem Großen Arber.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Die siebentägige Südroute – Anspruchsvolle Tour mit großartigen Erlebnis-Momenten</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Südroute der Trans Bayerwald ist gut 30 Kilometer kürzer als die Nordroute und verläuft von der Drachenstadt Furth im Wald durch den Vorderen Bayerischen Wald zurück zum Ausgangsort Passau. Dabei überwinden die Mountainbiker stolze 8.300 Höhenmeter. Aber keine Sorge &#8211; nach teils steilen Anstiegen wie im Gibachtmassiv gibt es immer wieder anschließende, moderate Abschnitte zum Durchschnaufen und Innehalten. Ideal, um die reizvolle Landschaft oder den Blick auf Burgruinen, Abteien oder Klöster zu genießen. Die bekannten MTB-Hotspots des Bayerischen Waldes wie Sankt Englmar und der MTB Zone Bikepark Geisskopf in Bischofsmais liegen ebenso auf der Route.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Weitere Informationen: www.trans-bayerwald.de</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Das kostenlose Starterpaket ist erhältlich unter info@trans-bayerwald.de</em></strong></p>
<h3 style="text-align: justify;">Die 14 Etappen der Trans Bayerwald:</h3>
<p style="text-align: justify;"><strong>Südroute:</strong><br />
Furth im Wald – Rötz: 49 km, 1.000 hm<br />
Rötz–Stamsried 37 km, 900 hm<br />
Stamsried– Falkenstein 54 km, 900 hm<br />
Falkenstein – Sankt Englmar 42 km, 1.500 hm<br />
Sankt Englmar– Bischofsmais 62 km, 1.800 hm<br />
Bischofsmais – Eging am See 64 km, 1.500 hm<br />
Eging am See – Passau 36 km, 700 hm</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nordroute:</strong><br />
Passau – Wegscheid 45 km, 900 hm<br />
Wegscheid – Waldkirchen 45 km, 950 hm<br />
Waldkirchen – Mitterfirmiansreut 63 km, 1.800 hm<br />
Mitterfirmiansreut – Spiegelau 55 km, 1.100 hm<br />
Spiegelau–Zwieslerwaldhaus/Bayerisch Eisenstein 45 km, 1.000 hm<br />
Zwieslerwaldhaus/Bayerisch Eisenstein – Lam 65 km, 1.600 hm<br />
Lam – Furth im Wald 43 km, 1.000 hm</p>
<h4 style="text-align: justify;">Hintergrundinformationen zum Gemeinschaftsprojekt Radrunde</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Radrunde verbindet die schönsten Mountainbikereviere des Bayerischen Walds miteinander. In partnerschaftlicher Leistung verschiedenster Interessengruppen wie Waldbesitzer, Naturparke, Nationalpark, Förster und Jäger, Landwirte, Gastwirte, Wanderer suchte man die bestmöglichste Routenführung. Schließlich soll sich die Runde ganz selbstverständlich in die bestehende Infrastruktur sowie Natur- und Kulturlandschaft einfügen. Die kostbare Natur lässt sich nicht aufteilen, aber gemeinsam mit Rücksicht auf die anderen bewirtschaften und genießen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gefördert wird das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER). Projektträger ist der Tourismusverband Ostbayern e.V. Das Projekt wird finanziert von den Landkreisen Cham, Regen, Freyung-Grafenau, Straubing-Bogen, Deggendorf und Passau. Unterstützt wird das Projekt auch von den Bayerischen Staatsforsten und den Gemeinden des Bayerischen Waldes.</p>
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		<title>Kulturgenuss und Gastfreundschaft im Bayerischen Wald</title>
		<link>https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/kulturgenuss-und-gastfreundschaft-im-bayerischen-wald/16666/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2016 15:46:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeittipps]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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		<category><![CDATA[Nationalpark Bayerischer Wald]]></category>
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		<category><![CDATA[Oberösterreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bayerische Wald ist ein etwa 100 km langes und bis 1456 m hohes Mittelgebirge an der Grenze zwischen Bayern und Tschechien. Der größte Teil davon liegt im Regierungsbezirk Niederbayern. Der Nordteil gehört zur Oberpfalz, im Süden reicht der Bayerische Wald bis zur Grenze Oberösterreichs.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/kulturgenuss-und-gastfreundschaft-im-bayerischen-wald/16666/">Kulturgenuss und Gastfreundschaft im Bayerischen Wald</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Bayerische Wald ist ein etwa 100 km langes und bis 1456 m hohes Mittelgebirge an der Grenze zwischen Bayern und Tschechien. Der größte Teil davon liegt im Regierungsbezirk Niederbayern. Der Nordteil gehört zur Oberpfalz, im Süden reicht der Bayerische Wald bis zur Grenze Oberösterreichs. Geologisch und geomorphologisch gehört er zum Böhmerwald und wird von diesem namentlich seit 1830 unterschieden, als das Gebiet nach Einverleibung der Hochstifte Regensburg und Passau bayerisch geworden war. Entlang der tschechischen Grenze wurde das Gebirge 1970 zum ältesten Nationalpark Deutschlands umgewidmet, dessen dichter Bewuchs sich langsam zu einem bodenständigen Urwald entwickelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Schutzgebiet weist mehrere Informationszentren und ein Netz von 500 km markierten Wanderwegen auf und setzt sich jenseits der Grenze im Nationalpark Böhmerwald(Schumava) fort. 99 Prozent der Fläche sind Wälder- vor allem Bergmischwald, gefolgt von Fichtenhochlagenwald, und einem Prozent offenen Hochmooren(Filzen) und Bergwiesen. Auf seinem Hauptkamm verlaufen Staats-und Sprachgrenze zwischen Deutschland und Tschechien. Es trennt das Einzugsgebiet der Donau von dem der Moldau.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Nationalparke prägt ein Wald, der sich unbeeinflusst und frei entwickeln kann und uns Vergänglichkeit, Schaffenskraft und Eigenständigkeit der Natur immer wieder neu vor Augen führt. Ausgedehnte Wälder mit Urwaldcharakter, artenreiche Flussauen, schroffe Granitgipfel und sanfte Bergrücken erwarten Naturfreunde. Während früher Schriftsteller, Komponisten, Maler und Glaskünstler die wildromantische Mittelgebirgslandschaft, im Herzen des Bayerischen Waldes inspirierte, bietet heute den Erholung suchenden Menschen ein reiches und spannendes Naturerlebnis.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Landkreis Freyung-Grafenau liegt eingebettet in dieser schönen Landschaft, in der seit Jahrhunderten Kultur und Gastfreundschaft eine entscheidende Rolle spielen. Die Bürger hatten immer eine ausgeprägte Liebe zu ihrem Wald und ein Erwerbsleben, das hauptsächlich von Landbau, Viehwirtschaft und Waldarbeit gekennzeichnet war. Ab dem 15.Jahrhundert nutzte man die natürlichen Gegebenheiten zur Arbeit in Waldglashütten und den Holzverarbeitungsbetrieben. Holz war also reichlich vorhanden und so baute man Bäche und Gräben weiter aus, um dieses Produkt in die großen Städte zu flößen. Eine wichtige Rolle spielte auch der „Goldene Steig“, ein Saumhandelsweg, auf dem vor allem Salz nach Böhmen transportiert wurde. Heute ist der Weg als Wanderweg ausgebaut und führt über Sankt Oswald und Waldhäuser zum Lusen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Bayerischen Wald wurde in vergangenen Jahrhunderten auch nach Gold gesucht. Am Fuße des Reichenbergs wurde von früheren keltischen Siedlern Gold gewaschen. Die Seifenhügel, der sogenannte Abraum, legen als historische Bergbauspuren Zeugnis von der Goldwäscherzeit ab. Der geschichtlich nachgebaute Goldwaschplatz in Sankt Oswald/Riedlhütte ermöglicht heute den großen und kleinen Goldsuchern, auf den Spuren der Goldwäscher, nach dem edlen Metall zu suchen.</p>
<figure id="attachment_16667" aria-describedby="caption-attachment-16667" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-16667" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Goldwaschplatz.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="1490" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Goldwaschplatz.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Goldwaschplatz-300x559.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Goldwaschplatz-768x1430.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Goldwaschplatz-550x1024.jpg 550w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16667" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Unter fachmännischer Anleitung der Nationalparkmitarbeiterin Kveta Liebl habe ich auch versucht, aus dem grobkörnigen Kies des granitfelsigen Gesteins, Gold heraus zu waschen. Die Ausbeute war gering, besser gesagt, nur meine Augen funkelten. Aber es hat trotzdem viel Spaß bereitet und für die Familien und Kinder ist dies immer ein Urlaubshighlight. Noch mehr Licht gab es im Bergdorf Waldhäuser, das der höchst gelegene Erholungsort im Bayerischen Wald ist. Dieses Dorf verdankt seine Entstehung dem Salzhandel nach Böhmen. Im Jahr 1609 wurde am sogenannten „Guldensteig“ sieben Untertanen die Ansiedelung auf einer Rodungsinsel gestattet, um den durchreisenden Handelsleuten eine Unterkunft zu gewähren.</p>
<p style="text-align: justify;">Umweltfreundliche Igelbusse verkehren von Mai bis Oktober zu allen Zielen der Region und mit der Nationalpark-Card kann man sogar kostenlos und sooft man will damit fahren. Von Juli bis Oktober sind auch grenzüberschreitende Wanderungen nach Tschechien möglich, die ab Waldhäuser starten.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein 1.Besuch gilt der Bergkirche „St.Maria“, wo der ortskundige Führer Gerd Frisch wartete, um interessante Informationen über das Künstlerdorf zu vermitteln. Waldhäuser ist traditionell eine Hochburg für Maler und Bildhauer. Die kleine Bergkirche wurde 1927 nach den Plänen von Karl Kieffer errichtet.</p>
<figure id="attachment_16668" aria-describedby="caption-attachment-16668" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-16668" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Bergkirche.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="610" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Bergkirche.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Bergkirche-300x229.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Bergkirche-768x586.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Bergkirche-660x503.jpg 660w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16668" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">1928 weihte der Bischof Felix Freiherr von Ow-Felldorf die Nebenkirche St. Maria im Wald. Anschließend wurde jeweils am Montag die Schulmesse gefeiert und den Kindern damit der weite Weg zur Pfarrkirche nach St. Oswald erspart. Der Maler Reinhold Koeppel, der sich vor 100 Jahren im Bergdorf ansiedelte und bis zu seinem Tod 1950 als Künstler und engagierter Bürger wirkte, setzte sich besonders für den Bau der imposanten Kirche ein und schuf den dreiteiligen Flügelaltar mit dem Bildnis „Maria im Walde“. Ursprünglich stammte Maler Koeppel aus Oschersleben in Sachsen. Im alten Schulhaus von Waldhäuser errichtete er sein Atelier, das er bis zu seinem Tod nur anlässlich seiner Kunstreisen ins Ausland verließ. Er war der „Maler des Waldes“, schuf grandiose Waldbilder und beschäftigte sich viel mit den Menschen des Bayerischen Waldes und ihrer sozialen Stellung.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch der aus Pommern stammende Maler und Bildhauer Heinz Theuerjahr hat in Waldhäuser seine 2. Heimat gefunden. 1913 wurde er geboren und 1940 kam er auf seinen Wanderjahren in den 1000 m hoch gelegenen Ort, verliebte sich in ihn , baute ein Haus mit Atelier und heiratete eine Einheimische, um sesshaft zu werden. Der Bildhauer, Maler und Grafiker Heinz Theuerjahr beschäftigte sich fast ausschließlich mit Tieren. Seine Domäne war die Plastik und der Holzschnitt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur für Studienreisen nach Afrika und Ägypten verließ er seine Wohnstätte. Sein Haus im Bayerischen Wald bedeutete ihm Sicherheit und der weite Blick nach Süden Sehnsucht. In unmittelbarer Nähe von Wohnhaus und Ausstellungsräumen wurde ein Skulpturengarten mit 22 Tieroriginalplastiken auf Felsenpodesten gestaltet, die den außerordentlichen künstlerischen Rang des Theuerjahrschen Werkes unter Beweis stellen.</p>
<figure id="attachment_16669" aria-describedby="caption-attachment-16669" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16669" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Skulpturengarten.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="1200" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Skulpturengarten.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Skulpturengarten-300x450.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Skulpturengarten-768x1152.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Skulpturengarten-660x990.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16669" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die Skulpturenwege wurden ohne jeden Eingriff in die Natur angelegt und die Landschaft ist vom 1. Schöpfungstag unverändert geblieben. Mit 78 Jahren starb er, jedoch wird durch den Freundeskreis Heinz Theuerjahr e.V. das Gedenken am Leben erhalten und unvergesslich bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Nachfolger der großen Künstler der Moderne, ist Hajo Blach, der seit 1972 sein Atelier in Waldhäuser besitzt. Seine Bilder erzählen von den sanften Hügeln des großen Waldes. Ihn reizt der stetige Wandel der Tages-und Jahreszeiten, die unterschiedlichen Stimmungen zwischen Sonnenaufgang- und untergang, im Sturm, im Föhn und im Sterben. Die Fähigkeit, einen augenblickerlebten Eindruck einzufangen, malerisch umzusetzen und weiterzugeben, das ist das Beeindruckende auf den Bildern von Hajo Blach.</p>
<figure id="attachment_16670" aria-describedby="caption-attachment-16670" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16670" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Hajo-Blach.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="905" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Hajo-Blach.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Hajo-Blach-300x339.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Hajo-Blach-768x869.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Hajo-Blach-660x747.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16670" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Mich haben seine Blautöne fasziniert und die Bilder von der Bretagne,Toscana und der Provence. Hajo Blach ist ein bescheidener, wacher und genialer Künstler, der immer darum ringt, sein malerisches Spektrum zu vervollständigen. Im Berg-und Künstlerdorf Waldhäuser finden alljährlich Waldhäuser Ausstellungen mit Werken ihrer Künstler und deren Freunde statt.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Sehenswürdigkeiten lassen den Urlaub in dem Bergdorf zum Erlebnis werden. Der längste Baumwipfelpfad der Welt, das Besucherzentrum mit dem Hans-Eisenmann-Haus und dem großen Tierfreigelände sowie die 5 m lange Glasarche auf dem Weg zum Lusen, deren Schiffform aus 480 verbundenen grünen Glasscheiben besteht, die von einer Hand gehalten wird, warten darauf, erkundet zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Lusen ist mit 1.373 Metern der vierthöchste Berg im Nationalpark Bayerischer Wald. Sein weithin sichtbarer Gipfelbereich, ein geologisch beeindruckender „Glatzkopf“, ist ein wüster Trümmerhaufen, der mit grün-gelber Schwefelflechte überzogen ist. Der Sage nach sollen die großen Granitblöcke vom Teufel über einem Goldschatz aufgetürmt worden sein. In Wirklichkeit sind diese skurrilen Felsformationen im Laufe der Zeit erodiert. Es entstanden kilometerlange Klüfte, die sich mit heißem Quarzmaterial füllten, das erkaltete. Da Quarz härter ist als das umgebene Gestein, bildete sich eine lange Mauer, die 10 bis 40 Meter über die Umgebung hinausragt und keine Vegetation zulässt.</p>
<figure id="attachment_16671" aria-describedby="caption-attachment-16671" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16671" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Wanderung.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="1200" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Wanderung.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Wanderung-300x450.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Wanderung-768x1152.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Wanderung-660x990.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16671" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Mit der Naturparkrangerin Sandra de Graaf wandern wir etwa eine Stunde auf dem Sommerweg bergauf, und halten vor der 500 Stufen steilen Treppe, die als Himmelsleiter bezeichnet wird und den Weg zum Gipfel freigibt. Oben wartet das Lusenschutzhaus auf uns, wo wir in einem 9-Bett-Zimmer, 4-Bett-Zimmer oder 2-Bett-Zimmer übernachten und nach dem anstrengenden Aufstieg und einem leckeren Abendessen auf den Morgen freuen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch leider schlägt das Wetter in Regen um und wir besteigen nicht die „Leiter“ und haben nicht das Glück, den Sonnenaufgang in aller Ruhe über dem Horizont erleben zu dürfen. Wir wandern zurück und betrachten noch einmal die Schäden des Windbruchs, die der Sturm in den Jahren 1983/84 und der Borkenkäfer ab 1990 bis 1995 angerichtet und die Bäume großflächig zum Absterben gebracht hat. Inzwischen ist ein junger neuer Wald herangewachsen, der überwiegend aus Fichten und Vogelbeeren besteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Übernachtung steht nun in Riedlhütte im Hotel “Wieshof“ an. Vorher essen wir ein schmackhaft zubereitetes Abendbrot und lassen den Abend musikalisch ausklingen. Auf einer steierischen Harmonika bringen Sabine Jungwirth und Magdalena Groß bayerische Volkslieder zum Klingen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der nächste Tag beginnt mit einem kräftigen Frühstück und führt uns dann gegen 10 Uhr nach Schönberg zur Besichtigung und Verköstigung in der Schnapsbrennerei Ramelsberg. Neben Obst-und feinen Beerenbränden sind der rassige „Bärwurz“ und der sanfte „Blutwurz“ die Highlights dieser Brennerei. Langsam und behutsam wird der „Bärwurz“ angesetzt, schonend gebrannt und mindestens 5 Jahre gelagert.</p>
<figure id="attachment_16672" aria-describedby="caption-attachment-16672" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16672" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Schnapsbrennerei-Ramelsberg.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="1080" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Schnapsbrennerei-Ramelsberg.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Schnapsbrennerei-Ramelsberg-300x405.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Schnapsbrennerei-Ramelsberg-768x1037.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Schnapsbrennerei-Ramelsberg-660x891.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16672" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Beim „Blutwurz“ wird die angesetzte Wurzel der Tormentill mit Auszügen verschiedener Kräuter verfeinert und mit echtem Waldhonig abgerundet. Beide Destillate sind wohlschmeckende Kräuterliköre, deren Pflanzen im Bayerischen Wald und Böhmerwald vorkommen und auch als Heilmittel zur besseren Verdauung und gegen Durchfall und Rheuma Anwendung finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die 2. Sehenswürdigkeit an diesem Tag ist die Zigarrenmanufaktur“ Wolf &amp; Ruhland“ in Perlesreut. In diesen Gemäuern werden seit 1917 von Hand Zigarren und Virginias hergestellt. 1909 wurde „Wolf &amp; Ruhland“ in München gegründet, aber 1917 siedelte die Fabrikation nach Perlesreut um. Manche Bewährungsprobe hatte die Firma in den vergangenen Jahren zu überstehen, zumal die Zigarette auf dem Siegeszug war.</p>
<figure id="attachment_16673" aria-describedby="caption-attachment-16673" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16673" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Zigarrenmanufaktur.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="1075" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Zigarrenmanufaktur.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Zigarrenmanufaktur-300x403.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Zigarrenmanufaktur-768x1032.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Zigarrenmanufaktur-660x887.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16673" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">10 Mitarbeiter, darunter 9 Frauen stellen heute die exzellente Virginia mit Mundstück und andere Zigarren per Hand her. Die Chefin Cornelia Stick zeigt uns, wie die Tabakblätter gerissen, gerollt, gepresst und aufbewahrt werden, bevor sie zum Verbraucher kommen. Etwa 500 bis 600 Zigarren werden pro Tag hergestellt. In Fachgeschäften in ganz Deutschland kann man dann die gut riechenden Zigarren und Zigarillos von der Firma „Wolf &amp; Ruhland“ erwerben.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor wir mit der Ilztalbahn durch das malerische Ilztal gefahren sind, ging es erst einmal zum Mittagessen ins „Fürstenecker Schloss“. Gestärkt fuhren wir dann mit der wiedereröffneten Ilztalbahn, die seit Juli 2011 fest zur Region gehört. Die Streckenführung geht von Passau, über Waldkirchen nach Freyung. Dem „Förderverein Ilztalbahn“ mit der „Ilztalbahn GmbH“ ist es zu verdanken, dass die Züge nach einem Fahrplan von Mai bis Ende Oktober an allen Samstagen, Sonntagen und Feiertagen verkehren.</p>
<p style="text-align: justify;">Daneben gibt es Sonderfahrten für Unternehmen, Schulen und Vereine. Fahrgäste erhalten ihre Tickets bei den ehrenamtlichen Ilztalmitarbeitern direkt im Zug. Die Fahrten ab dem Passauer Hauptbahnhof über die Donau entlang von Ilz, Wolfsteiner Ohe und Osterbach, vorbei an einsamen Mühlen, bunten Wiesen, dem Schloss Fürsteneck, durch Tunnels und über Brücken hinauf in den Landkreis Freyung Grafenau erweist sich als absoluter Publikumsmagnet. Vom Zugbegleiter Matthias Binder erfahren wir, dass die Ilztalbahn von Passau nach Freyung ein Teil des grenzüberschreitenden Freizeitverkehrsnetzes zwischen Donau und Moldau ist, und das ostbayerische mit dem südböhmischen Eisenbahnnetz, als auch Passau mit der Nationalparkregion verbindet.</p>
<figure id="attachment_16674" aria-describedby="caption-attachment-16674" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16674" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Ilztalbahn.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="820" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Ilztalbahn.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Ilztalbahn-300x308.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Ilztalbahn-768x787.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Ilztalbahn-660x677.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16674" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Im Donau-Moldau-Verbund gelangen Fahrgäste in kurzer Zeit in die Nationalparke Bayerischer Wald und Schumava, sowie zum südböhmischen Moldaugebiet mit seiner unberührten einzigartigen Landschaft. Von Passau nach Freyung kostet die Fahrkarte 19 Euro, Kinder bis 15 Jahre zahlen die Hälfte und unter 6 Jahren ist die Reise frei. Natürlich kann man auch Fahrräder mitnehmen, unterwegs aussteigen, um weiter per Muskelkraft die Landschaft zu genießen. Der<br />
außergewöhnliche Einsatz vieler Ehrenamtlicher und privater Sponsoren hat all das ermöglicht und Interessierte an ehrenamtlicher Mitarbeit sind auch weiterhin herzlich willkommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Unser letztes abendliches Essen im Bayerischen Wald stand unter einem besonderen Stern. Zwischen den Gängen erzählte uns der Mythenforscher Jakob Wünsch spannende, amüsante und interessante Geschichten rund um das Bier. Ich wusste also bis dato nicht, dass das Bier seinen Ursprung schon vor rund 7000 Jahren hat. Der Deggendorfer Mythenforscher Jakob Wünsch ist jahrelang auf der Suche nach dem Wunderbaren und dem Sagenhaften. Dabei durchstreift er den Bayer- und den Böhmerwald und hofft herauszufinden, was sich hinter den Sagen und Legenden verbirgt.</p>
<figure id="attachment_16675" aria-describedby="caption-attachment-16675" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16675" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Jakob-Wuensch.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="315" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Jakob-Wuensch.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Jakob-Wuensch-300x118.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Jakob-Wuensch-768x302.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/2016-12-14-Jakob-Wuensch-660x260.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16675" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Jedenfalls erklärte er uns, dass die Wurzeln des uralten „Rauschtrunkenen Bieres“ weit in die Wurzeln der Menschheit hinab reichen. Er hat im flüssigen Gold gewühlt und schließlich herausgefunden, dass das Bier schon in den Urtagen der Menschheit Trankopfer, Einweihungstrank, Hexenbier, Heilmittel und Rauschmittel war und heute noch das flüssige Brot der Bayern ist. Jakob Wünsch bereitete uns mit seinem Wissen ein großes Vergnügen, und wir werden die Tage im Bayerischen Wald nicht vergessen, sondern freuen uns schon jetzt auf das nächste Wiedersehen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen bei:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Tourist-Information Grafenau<br />
Rathausgasse 1<br />
94481 Grafenau<br />
(0 85 52) 96 23 43 Fon<br />
(0 85 52) 4690 Fax</p>
<p style="text-align: justify;">Tourist-Information Stadt Freyung<br />
Kurhaus Freyung<br />
Am Markt 2<br />
94078 Freyung<br />
(0 85 51) 5 88-1 50 Fon<br />
(0 85 51) 5 88-2 90 Fax</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Text:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Peter Marquardt</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fotos:</strong><br />
<a href="http://reisegala.de/Page/index.php?site=statement&amp;action=showbericht&amp;berichtID=587" target="_blank">Matthias Dikert</a></p>
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			</item>
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		<title>Waldwildnis erleben und wilde Tiere entdecken!</title>
		<link>https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/waldwildnis-erleben-und-wilde-tiere-entdecken/15243/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2016 10:27:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Familienreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
		<category><![CDATA[Böhmerwald]]></category>
		<category><![CDATA[Mitteleuropa]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalpark Bayerischer Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Natururlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Tschechien]]></category>
		<category><![CDATA[Wanderurlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wald, in dem der Wolf tanzt: „Hauptsache wild“ könnte das Motto im Nationalpark Bayerischer Wald, einem der größten Waldschutzgebiete Mitteleuropas, lauten. Denn im ältesten Nationalpark Deutschlands mit 243 Quadratkilometern unberührtem Urwald, geht es wild zu. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Wald, in dem der Wolf tanzt: „Hauptsache wild“ könnte das Motto im Nationalpark Bayerischer Wald, einem der größten Waldschutzgebiete Mitteleuropas, lauten. Denn im ältesten Nationalpark Deutschlands mit 243 Quadratkilometern unberührtem Urwald, geht es wild zu. Nirgendwo sonst zwischen Atlantik und Ural entwickeln sich Wälder, Moore und Bäche auf so einer großen Fläche nach ihren ureigenen Gesetzen wie hier.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dem Ruf der Tiere folgen: Die Heimat von Wolf, Luchs und Wisent erkunden.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer den Nationalpark Bayerischer Wald besucht, erlebt hier wilden Wald und wilde Tiere. Eingriffe in die Natur gibt es hier nicht. Zwischen den Bergen Lusen, Rachel und Falkenstein, entscheidet ganz alleine die Natur, wie sie sich entwickelt. Die Unberührtheit führt dazu, dass sich die Tiere hier besonders wohl fühlen. Im Nationalpark Bayerischer Wald, kann man ihre Laute wahrnehmen und dabei selbst zur Ruhe kommen. Konzentriert man sich auf die Geräusche des Waldes, rückt das stressige Arbeitsleben schnell in weite Ferne. Hunderttausende Besucher lassen sich jedes Jahr faszinieren von der Waldwildnis und ihrer ganz eigenen Dynamik. Sie genießen den Blick von Waldwoge zu Waldwoge, die Aussicht auf den Bayerischen Wald und den Böhmerwald, die Ruhe in der Natur, weit weg von der Dauerbeschallung des Alltags.</p>
<figure id="attachment_15246" aria-describedby="caption-attachment-15246" style="width: 750px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15246" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06-29-Luchs_Nationalpark_Bayerischer_Wald_Tourismusverband_Ostbayern.jpg" alt="Die große Artenvielfalt im Naturpark Bayerischer Wald. Foto: Tourismusverband Ostbayern e.V." width="750" height="500" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06-29-Luchs_Nationalpark_Bayerischer_Wald_Tourismusverband_Ostbayern.jpg 750w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06-29-Luchs_Nationalpark_Bayerischer_Wald_Tourismusverband_Ostbayern-300x200.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06-29-Luchs_Nationalpark_Bayerischer_Wald_Tourismusverband_Ostbayern-660x440.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-15246" class="wp-caption-text">Die große Artenvielfalt im Naturpark Bayerischer Wald. Foto: Tourismusverband Ostbayern e.V.</figcaption></figure>
<figure id="attachment_15245" aria-describedby="caption-attachment-15245" style="width: 750px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15245" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06-29-Bayerwald-TVO_Eisenschink.jpg" alt="Foto: Tourismusverband Ostbayern e.V. / Eisenschink" width="750" height="563" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06-29-Bayerwald-TVO_Eisenschink.jpg 750w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06-29-Bayerwald-TVO_Eisenschink-300x225.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06-29-Bayerwald-TVO_Eisenschink-660x495.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-15245" class="wp-caption-text">Foto: Tourismusverband Ostbayern e.V. / Eisenschink</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Ruhe finden: Sich selbst fernab der Zivilisation begegnen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zusammen bilden der Nationalpark Bayerischer Wald und sein tschechischer, 681 Quadratkilometer großer, Nachbar Šumava das größte zusammenhängende Waldgebiet in Mitteleuropa. Das Wegenetz mit 500 Kilometern Wanderstrecke im Nationalpark Bayerischer Wald und mit 890 Kilometern in der Šumava bietet jede Menge Gelegenheit, sich zu erden. Denn wer hier unterwegs ist, bei dem senkt sich sein Stresslevel von selbst. Mit jedem Schritt ist man tiefer drin in der Ursprünglichkeit, weiter weg von der Hektik der Zivilisation, näher dran an sich selbst. Man lässt sich von der Waldwildnis praktisch im Vorbeigehen seine eigenen Akkus aufladen und findet zu innerer Ruhe, ganz von allein.<br />
Die Kraft der Natur: Im Nationalpark spürt man sie.</p>
<p style="text-align: justify;">Während man selbst seine Batterien auflädt und Kraft tankt, wird einem das besondere Kräfteverhältnis im Nationalpark bewusst. Die Bäume wachsen nicht so, wie der Mensch es will oder wie man es von forstwirtschaftlich genutzten Wäldern kennt, sondern sie schlagen ihre Wurzeln dort, wo es ihnen passt &#8211; mal dicht nebeneinander, mal etliche Meter voneinander entfernt. Mal bilden die Tannen, Buchen und Fichten in den Hochlagen an den Kämmen oder die Aufichtenwälder in den Tälern eine fast undurchdringliche grüne Waldwildnis. Mal sieht man wüst-karge Windwurfflächen, die nach Gewitterstürmen oder Borkenkäferbefall sich selbst überlassen wurden. In all der Vielfältigkeit erkennt man aber immer eines: Die Schönheit der Natur.</p>
<figure id="attachment_15244" aria-describedby="caption-attachment-15244" style="width: 750px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15244" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06-29-Baeumchen_Nationalpark_Bayerischer_Wald-Fotograf_G._Dengler.jpg" alt="Lernen Sie das Naturjuwel Bayerischer Wald kennen. Foto: Tourismusverband Ostbayern e.V. / G. Dengler" width="750" height="500" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06-29-Baeumchen_Nationalpark_Bayerischer_Wald-Fotograf_G._Dengler.jpg 750w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06-29-Baeumchen_Nationalpark_Bayerischer_Wald-Fotograf_G._Dengler-300x200.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/2016-06-29-Baeumchen_Nationalpark_Bayerischer_Wald-Fotograf_G._Dengler-660x440.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-15244" class="wp-caption-text">Lernen Sie das Naturjuwel Bayerischer Wald kennen.<br />Foto: Tourismusverband Ostbayern e.V. / G. Dengler</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Artenvielfalt begegnen: Durch die Wildnis zum Abenteuer.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Hinter jeder Wegbiegung erlebt man die Natur neu. Anders. Überraschend. Vielseitig. Naturliebhaber entdecken hier die feinen, rosa-violetten Blüten seltener Pflanzen wie Weidenröschen und Soldanelle, aber auch den grau-braunen Zunderschwamm an den Stämmen mancher Buchen oder Birken. Wer genau hinschaut, merkt, wie nah neues Leben und Vergänglichkeit in der Natur beieinander liegen. Bei einer Wanderung sieht man junge Bäume, die sich ihren Platz im Wald erkämpfen, aber auch morsche, abgestorbene Baumstümpfe. Der Nationalpark ist ein Paradies, der die unberührte Kraft der Natur widerspielgelt. Dazu gehören aber eben auch die Gebiete in denen kein grünes Waldmeer erstrahlt und in denen nicht alles prächtig gedeiht. Denn auch auf diese Weise entwickelt sich Natur: wenn der Mensch nicht eingreift. Sanft im Umgang und nachhaltig in der Gestaltung stellt der Nationalpark somit ein schönes Beispiel für eine gelungene Symbiose zwischen Mensch und Natur dar.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nachhaltiger Urlaub: Hier gehen Tourismus und unberührte Natur zusammen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mehr als 700 Pflanzenarten, die für die Region typisch sind, lernen die Besucher im Nationalparkzentrum Lusen kennen: Sie wachsen im Naturgarten vor dem „Hans-Eisenmann-Haus“ auf einer kleinen Anhöhe. Die Pflanzenarten sind hier beschildert. Wer mag, erfährt welche Blütenpflanzen, Gräser oder Farne er unterwegs auf der Wanderung gesehen hat. Gedanklich zurück in die Vergangenheit reist man beim Nationalparkzentrum Falkenstein in der Steinzeithöhle, in der Schautafeln, Filme und 3D-Animationen zeigen, wie sich Klima, Landschaft und Tiere im Laufe der Jahrhunderte verändert haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Urlaub im Nationalpark steht ganz klar für nachhaltigen Urlaub. Dafür machen sich die Nationalpark-Partner Bayerischer Wald stark. Sie zeigen, dass es möglich ist, Tourismus und Natur zusammenzubringen. Unter anderem geben Gastgeber, Touristiker und Erlebnisanbieter ihre Begeisterung und ihr Wissen über den Nationalpark an die Besucher weiter. Sie setzen beispielsweise auf Angebote wie das Gästeservice-Umwelt-Ticket „GUTi“ oder das VCL-Ticket, mit dem Urlauber kostenlos mit Bus und Bahn fahren sowie auf Erdgasbusse oder ökologisch orientierte Nationalpark-Partner-Hotels. Für tierisch wilde Wald-Erlebnisse-Zufriedenheit und Umweltbegeisterung, die noch wirken, wenn der Urlaub längst vorbei ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quellennachweis: Sartori &amp; Thaler Marketing Services / Tourismusverband Ostbayern e.V.</em></p>
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