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Die Frankfurter Museumslandschaft bietet 2016 viel Neues

Museen sind ein Ort der Inspiration. Ob großformatige Impressionen, geballte Wissenschaft oder Streifzüge durch die Geschichte – die Ausstellungen beeindrucken auf eine sehr anschauliche Weise und hinterlassen bei den Besuchern einen nachhaltigen Eindruck. “Zu den wichtigsten Museumsstandorten Deutschlands gehört Frankfurt am Main. Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher dort ein abwechslungsreiches Angebot mit zahlreichen Neuigkeiten”, weiß Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Einen guten Überblick gibt es unter www.frankfurt-tourismus.de. Hier können auch spezielle Arrangements zu den verschiedenen Sonderausstellungen gebucht werden.

Miró in der Schirn Kunsthalle

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert bis zum 12. Juni eine Ausstellung zu Joan Miró (1893-1983), der zu den beliebtesten Malern des 20. Jahrhunderts gehört. Der spanische Künstler war einer der bedeutendsten Vertreter des Surrealismus. Er entwickelte eine aus Linien, Farben, Zeichen und Symbolen bestehende eigenständige Bildsprache.

Foto: djd/Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main/Holger Ullmann
Foto: djd/Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main/Holger Ullmann

Umbauten im Historischen Museum

Das Historische Museum Frankfurt am Römerberg ist das Stadtmuseum Frankfurts. In dem historischen Gebäudeensemble finden derzeit aufwendige Umbauten statt. Es sollen weitere Ausstellungsräume geschaffen werden, die von der Stadtgeschichte Frankfurts erzählen. In diesem Jahr ist auch die Umsiedlung des angeschlossenen kinder museums von der Hauptwache in den Bernusbau am Römerberg geplant.

Das Museum ist speziell für Kinder und Jugendliche konzipiert. Hier können sie tatkräftig und mit viel Einfallsreichtum experimentieren, forschen und die Welt verstehen lernen. Bis zum Umzug im Herbst ist dort noch die Ausstellung “Schrift:stellen & Zeichen:setzen” zu sehen. Im November bekommt das kreative Mitmachmuseum Zuwachs durch eine historische Drogerie.

Städel Museum zeigt italienische Kunstgeschichte

Die Kunst des Florentiner Manierismus hat viele Facetten: elegant, kultiviert, artifiziell – aber auch kapriziös und extravagant. Bis zum 5. Juni 2016 gibt das Städel Museum in der Ausstellung “Maniera” einen Einblick in dieses faszinierende Kapitel der italienischen Kunstgeschichte. Highlight der Sonderausstellung ist Bronzinos berühmtes Bildnis einer Dame in Rot, das zu den kostbarsten Stücken im Besitz des Hauses zählt. Darüber hinaus geben über 120 wertvolle Leihgaben, darunter Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen Einblick in eine stilprägende Epoche. Zum ersten Mal werden in Deutschland die Werke von Künstlern wie Andrea del Sarto, Pontormo, Rosso, Bronzino und Vasari gemeinsam präsentiert.

Imaginäres Museum im MKK

Das Museum für Moderne Kunst (MKK) gehört zu den weltweit bedeutendsten Museen für Gegenwartskunst. Ein spannendes Highlight wird die Ausstellung “Das imaginäre Museum” in der Niederlassung MMK2 im TaunusTurm vom 24. März bis 4. September 2016. In einer einzigartigen Kooperation werden Werke aus den Sammlungen des Centre Pompidou, der Tate und dem Museum für Moderne Kunst präsentiert. Der Besucher wird in ein Zukunftsszenario geführt und eingeladen, die Kunstwerke zu verinnerlichen und im Gedächtnis zu behalten, bevor sie wieder verschwinden und nur noch “imaginär” erhalten sind.

Ein besonderer Tipp sind die MMK Sandwich Touren.In einer Kurzführung in der Mittagspause erleben Sie die Highlights des MMK2 und dazu gibt es ein Sandwich und ein Kaffee aus dem Museumscafé “Élaine”. (Dienstag / Donnerstag, jeweils 12.30 und 13 Uhr).

Quelle: djd