Dienstag , 17. Oktober 2017
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Ich bin kurz mal weg!

Historische Bauwerke, moderne Architektur, Ausstellungen, Veranstaltungen oder Feste – es gibt viele Anlässe in eine Stadt zu reisen. Dabei reichen den Besuchern zwei bis vier Tage, um die Sehenswürdigkeiten und das kulturelle Leben vor Ort kennenzulernen. Das hat die Reiseanalyse 2012 der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) ergeben. Der zufolge sind Städtereisen sehr beliebt bei deutschen Urlaubern: 27 Millionen aller Kurzreisen führen in kleinere oder größere Metropolen. Das Interesse hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. So ist laut FUR der Städtetourismus eine der wenigen Bereiche mit Wachstumstrend.

Verwöhnpakete für Kurzurlauber

Attraktive Destinationen für Städteurlauber gibt es in Deutschland in Hülle und Fülle. “Natürlich sind Metropolen wie Berlin, Hamburg und Dresden bei Kulturreisenden besonders beliebt, doch auch kleinere historische Städte wie Bamberg, Bayreuth, Weimar oder Görlitz bieten ihnen eine Menge”, weiß Henry Leitmann, Geschäftsführer des Internetportals kurzurlaub.de. Der Reiseexperte rät unter anderem, Karten für kulturelle Events vorab zu reservieren. Musicaldarbietungen in Hamburg, Aufführungen an der Dresdner Semperoper oder bei den Münchner Philharmonikern seien schnell ausgebucht. Viele Pauschalarrangements enthalten daher Eintrittskarten für Kulturveranstaltungen, Stadtführungen oder Rundfahrten. Was die Übernachtungsbetriebe betrifft, hat das TÜV-geprüfte Onlineportal für Kurzreisen in Deutschland ausschließlich gepflegte Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels in seinem Programm.
Schließlich tut es nach einem ausgiebigen Stadtbummel oder einem Museumsbesuch einfach gut, sich in einem schönen Ambiente verwöhnen zu lassen.

 

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Metropolen wie Berlin, Hamburg und Dresden sind bei Kulturreisenden besonders beliebt, doch auch kleinere historische Städte bieten eine Menge.
Foto: djd/www.kurzurlaub.de

 

Österreich zum Genießen

Auch Österreich bietet Städteurlaubern reizvolle Ziele. Die Donaumetropole Wien ist immer eine Reise wert. Aber auch kleinere Städte wie Linz an der Donau haben viele kulturelle Kostbarkeiten zu bieten, zudem sind 60 Prozent der Stadtfläche grün. Hier zeigt sich auf eindrucksvolle Weise, wie gut sich Natur und Architektur verbinden lassen. Einen Besuch lohnen etwa das Schlossmuseum, der Mariendom und die interaktive Erlebniswelt “Ars Electronica Center”. Die Mozartstadt Salzburg lockt Besucher ebenfalls das ganze Jahr über an. Hier erfand der Konditor Paul Fürst beispielsweise 1890 die Mozartkugel, aus Salzburg stammen auch die berühmten “Nockerln”. Neben den süßen Versuchungen sollte man sich vor allem den historischen Altstadtkern, den Salzburger Dom und Schloss Mirabell nicht entgehen lassen. Die Website www.oesterreich-geniessen.de informiert nicht nur über Städtetrips, sondern auch über Schlemmerreisen, Naturschönheiten, Weinwanderwege und andere Themen rund um Österreich.

 

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Städtetrip, Weinwandern oder Schlemmerreise: Urlaub in Österreich heißt immer Genießen.
Foto: djd/thx

Kulturhauptstadt der Schweiz

Basel mit seinen zahlreichen Museen und Galerien gilt als Kulturhauptstadt der Schweiz. Im Herbst lockt Basel seine Gäste außerdem mit einem ganz besonderen Spektakel: Die Herbstmesse blickt auf eine lange Tradition zurück. Bereits 1471 hatte die Stadt von Kaiser Friedrich III. das Recht erhalten, auf ewige Zeiten Messen durchzuführen. Vom 26. Oktober bis 10. November 2013 verwandelt sich die Stadt wieder in einen riesigen Jahrmarkt. 14 Tage lang heißt es: gebrannte Mandeln und frisches Magenbrot genießen, rasante Fahrten in spektakulären Fahrgeschäften wagen, Keramikkunst auf dem “Häfelimärt” bewundern oder ein Gläschen Wein in der Basler Weinmesse kosten. Ausführliche Informationen gibt es unter www.basel.com im Internet. Das Besondere an der Schaustellermesse ist, dass sie an sieben verschiedenen Plätzen in der Stadt und in einer Messehalle stattfindet. Damit gehört sie zu den größten Veranstaltungen dieser Art in Europa und lockt jedes Jahr rund eine Million Menschen aus dem In- und Ausland ins Dreiländereck zu Deutschland und Frankreich. Wer die Messe zum ersten Mal besucht, sollte unbedingt einige der regionalen Spezialitäten kosten. Zu den bekanntesten Köstlichkeiten gehören die “Käskiechli” (Käseküchlein) die “Rosekiechli” (aus Zuckerteig in der Fritteuse gebacken und mit Puderzucker bestäubt), die Mässmögge (daumenlange Bonbons, die zweifarbig gestreift sind) und die Magenmorsellen (feine Zuckerplättchen, die mit verschiedenen Fruchtessenzen und Gewürzen verfeinert werden).

 

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Bereits zum 543. Mal findet in diesem Jahr die Baseler Herbstmesse statt. Sichtbares Wahrzeichen ist das Riesenrad auf dem Münsterplatz.
Foto: djd/Basel Tourismus

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