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Das Waldhotel Bad Sulzburg – Eine der letzten Oasen der Ruhe und Entspannung

Das Markgräfler Land, das ist der letzte Zipfel im Südwesten Deutschlands, zwischen Basel und Freiburg, Oberrhein und dem südlichen Schwarzwald, an der Grenze zu unserem Nachbar Frankreich und dem Einfallstor zur Schweiz. Ein Fleckchen Erde und ein Paradies auf Erden, denn das milde südländische Klima, die ebenso fruchtbaren wie malerisch gelegenen Weinberge mit seinen großen Rebflächen, idyllischen Wiesen und Weiden, prächtigen Feldern und millionenfachen Obstbäumen, gepflegten Dörfern und traditionsreichen Städten. All dies verbindet sich zu einer zauberhaften, einmaligen Landschaft und Kulisse. Fährt man z.B. durch das historische und prächtige barocke alte Stadttor des kleinen Städtchens Sulzburg, so gibt dieses den Blick frei auf den sehenswerten prächtigen Stadtkern des Ortes, mit seinem beschaulichen geschmückten Rathaus, dem kleinen Marktbrunnen, seinen umliegenden pittoresken Winkeln, den schmalen Gassen und seinen teilweise dazugehörigen stattlichen Hausfassaden. Weitere Sehenswürdigkeiten sind zum einen die besichtigungswürdige Klosterkirche St. Cyriak und das interessante Landesbergbaumuseum.

1028 wird Sulzburg wegen seines Silber- und Bleibergbaues erstmals in einer Verleihungsurkunde erwähnt und 1283 in seinem Stadtwappen mit einer Bergbaudarstellung als Bergbaustadt ausgewiesen. Im Jahre 993 schenkte übrigens Kaiser Otto der Dritte dem Sulzburger Kloster St. Cyriak das schmale Sulzbachtal. Wer den romantischen Ort Sulzburg verlässt und durch das beschauliche und bewaldete Sulzbachtal auf einer kleinen, engen Straße weiterfährt, erreicht nach ca. zwei Kilometer eine Oase der Ruhe und der Stille. Hier hört die Welt auf und hier liegt eingebettet am Ende des Sulzbachtales das romantische historische Waldhotel Bad Sulzburg im ehemaligen Bad Sulzburg.

1571 erstmals urkundlich nachgewiesen als Sulzburger Quelle in dem Buch „Aller heilsamer Bäder und Brunnen der Natur“ von Dr. Gallus Eschen Reutter aus dem elsässischen Straßburg. Im Jahre 1603 dann die erste Erwähnung eines Badewirtes in der Chronik der Stadt Sulzburg. Sein Name ist ein gewisser Bernhard Münklin. Im Jahre 1715 verkauft die Stadt Sulzburg das Badhaus mit allen Rechten für 300 Gulden an einen Heinrich Keller, gebürtig zu Bozen, Berner Gebiets. Auf dem Grundstück gilt bis heute die Schildgerechtigkeit „Zum Bad Sulzburg“, die Fischereigerechtigkeit und das Weiderecht in den Gemeindeverwaltungen von Sulzburg bzw. den nahen Ortschaften Heitersheim, Dottingen und Seefelden. 1762 wird die Zusammensetzung des Sulzburger Quellwassers erstmals untersucht.

Das Waldhotel Sulzburg spiegelt ab dem 1800 Jahrhundert durch diverse Besitzerwechsel, Beschlagnahmungen und zahlreichen Umbauten eine lebhafte interessante, aufschlussreiche und wechselhafte Geschichte wieder, die in alten Dokumenten und Fotografien in den Räumlichkeiten des Hotels zu betrachten sind. Im Jahre 1999 übernimmt dann das Ehepaar Weber das Haus, eröffnet nach einer Sanierung im Jahre 2000 wieder den Hotelbetrieb und renoviert in den weiteren Jahren z.B. das renommierte Restaurant, etabliert einen neuen Spa- Bereich mit Schwimmbad, Wellness und Massageräumen, erweitert den Wintergarten und den Bankettsaal, Rezeption und sonstige Räumlichkeiten.

Foto: Waldhotel Bad Sulzburg

Dieses idyllisch gelegene Refugium, ohne Durchgangsverkehr, eingebettet zwischen dem Grün der hohen Fichten und der eindrucksvollen Tannen inspiriert durch das Tal des Sulzbachs eine unglaubliche Ruhe und Harmonie. Jetzt nach Abschluss sämtlicher Umbau- und Modernisierungsarbeiten präsentiert sich das Waldhotel als eine gelungene abgelegene Destination für Wohlbefinden, Gesundheit, Wellness und Beauty, verbunden mit seinem darüber hinaus noch ausgezeichnet kulinarischem und empfehlenswerten Speiserestaurant.

Ohne dabei aufdringlich zu wirken, präsentieren sich die 39 Zimmer und Suiten des Hotels. durch helle, beruhigende Farben, zeitloses Design und leichte, angenehme Stoffvarianten. Dies signalisiert: Der Gast steht im Focus, er soll sich hier wohlfühlen und sich bewegen wie zu Hause, ohne auf den entsprechenden Komfort verzichten zu müssen. Alle Zimmer haben räumlich genügend Platz, einen Ausblick auf den Garten bzw. in die beruhigende Natur des Waldes, verfügen über WC, Badewanne oder Dusche. einem zu bestückenden Kühlschrank, WLAN, Kabel-TV, Telefon, einen Büroschreibtisch mit Stuhl, einer netten Sitzecke, sowie einem Kleiderschrank und Safe. Die Suiten de Luxe befindet sich im ersten und zweiten Stockwerk des Gästehauses, mit darüber hinaus separatem Wohn – und Schlafbereich und Balkon zur Ostseite des Hotels. Im Wohnraum lässt sich zusätzlich eine große Couch ausziehen Um den unterschiedlichen individuellen Geschmacksrichtungen der einzelnen Gäste entgegen zu kommen, wurden auch die Zimmer und Suiten in unterschiedlichen Stilen gestaltet, um so mit den Gästen hinsichtlich Ihrer Vorstellungen so weit wie möglich gerecht zu werden. Das Hotel bietet diverse Übernachtungspakete mit jeweiligen unterschiedlichen Arrangements an.

Überhaupt: alles ist eine gelungene abgestimmte Synthese aus altem und neuem Stil bzw. integrierter Bauweise. Dies zeigen unter anderem die im denkmalgeschützten Haupthaus – das „Herz des Hotels“- historischen Räumlichkeiten des Restaurants mit seinen sehenswerten alten Holzmalereien, die freigelegten alten Kachelöfen sowie das alte Bodenparkett, welches unaufdringlich in den besonderen Landhausstil des Hotel eingearbeitet wurde.

Für unvergessliche Stunden, ausgezeichneten Weinen aus dem Markgräfler Land und ansprechbaren, mit Liebe zubereiteten regionalen, täglich frischen Gerichten und Menüs sorgt das warmherzigen Gourmet-Restaurant, mit seinen aufmerksamen, zuvorkommenden Personal und dem professionellen Team in der Küche des Hauses. Allein wegen dieses Highlights ist das Waldhotel bereits schon eine Reise wert.

Zu einem umfassenden Relaxen gehört auch der angebaute Spa-Bereich mit seinem Fitness- Kosmetik- und Wellnessbereich mit entsprechenden Wellness- und Kosmetikangeboten – Ergänzt werden die medizinisch- therapeutischen Möglichkeiten durch einen kleinen ausgestatteten Fitnessraum, einer Sauna bzw. Dampfbad und einem Hallenbad, welches sich harmonisch in das Hotel bzw. in die Natur mit angrenzender kleiner Liegewiese integriert.

Refugium, Wellness-Oase, Feinschmecker Restaurant, Ausflugsziel für Wanderer, Biker, Naturliebhaber und Weinfreunde: Wer hier nicht vorbeikommt, der hat was verpasst….
Nicht weit von Sulzburg entfernt liegt zwischen den prächtigen Weinbergen der kleine Winzerort Heitersheim. Das Weingut Josef Walz, dessen Weine man übrigens auch im Waldhotel Bad Sulzburg probieren kann, mit einer mehr als 300 Jahre alten Weinbau-Tradition, wird heute in der dreizehnten Generation geführt. Seit 1712 wird hier nachweislich eigener Wein auf 17 ha Rebfläche angebaut. Das Anbaugebiet ist in den namhaftesten und berühmten Weinlagen des Markgräfler Landes zu finden, wie dem Badenweiler Römerberg, dem Heitersheimer Maltesergarten oder dem Zunzinger Rosenberg. Bearbeitet werden die Weinberge nach kontrollierten biologischen Richtlinien, im Einklang mit der Natur, ohne künstlichen Dünger und chemischen Pflanzenschutz. Die Philosophie des Weingutes Walz: ein guter Wein wird nicht im Keller produziert, sondern dieser kann nur im Weinberg entstehen. Im Weinkeller wird nur das getan, was nötig ist, damit sich die natürlichen Aromen voll entwickeln können.

Foto: Weingut Josef Walz

Die urgemütliche historische Weinstube „Zum Schiff“ lädt zu Weinproben oder zu besonderen Anlässen ein. Hier lassen sich der weltbekannte Gutedel, Spätburgunder, Weißer oder Grauer Burgunder, Gewürztraminer, Muskateller oder diverse Sektsorten probieren.

„Glückliches Land, wo der Wein vor der Kulisse des Schwarzwaldes reift“, bemerkte Goethe schon auf seiner historischen Durchreise nach Italien. Die Natur und Weinkulturlandschaft durch Genießen zu erleben, dieses Motto hat sich das Weingut Walz aus Heitersheim im Markgräfler Land auf die Fahnen geschrieben.

Waldhotel Bad Sulzburg
www.waldhotel4you.de

Weingut Josef Walz
www.weingut-walz.de 

Autor: Axel Ehrhardt

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