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Usbekistan ist ein vielseitiges Kulturreiseziel abseits des Massentourismus

Der Zauber von Tausendundeiner Nacht und sozialistischer Retro-Charme prägen viele Länder Zentralasiens. Uralte Wüstenstädte, weite Baumwoll- und Melonenfelder sowie eine bewegte Geschichte zwischen Seidenstraßen-Karawanen und Sowjetzeit machen etwa Usbekistan zu einem interessanten Reiseziel – allen voran für Kultururlauber, die gerne abseits der Touristenströme unterwegs sind. Moscheen und Minarette präsentieren sich in einem prächtigen Gewand aus bunt-glasierten Majolika-Fliesen und azurblauen Kuppeln. Die Spielarten islamischer Ornamentik und repräsentativer Baukunst zeigen sich hier in besonders kunstvoller Ausprägung.

Usbekistan: Seidenstraßenromantik, Weltkulturerbe-Stätten und die einzige U-Bahn Zentralasiens. Foto: djd/thx
Usbekistan: Seidenstraßenromantik, Weltkulturerbe-Stätten und die einzige U-Bahn Zentralasiens.
Foto: djd/thx

Weltkulturerbe satt

Gleich vier Unesco Weltkulturerbe-Stätten gibt es in Usbekistan zu entdecken: die Altstädte von Samarkand, Buchara, Chiwa und Shahrisabz. Diese historischen Handelszentren und Horte der Wissenschaft sind ein Muss auf jeder Rundreise, wie sie namhafte Studienreiseveranstalter im Programm haben. Einen Überblick über die unterschiedlichen Angebote sowie detaillierte Informationen zu Land und Leuten liefert der ausführliche Reisetext unter www.rgz24.de/usbekistan. Dort erfährt man unter anderem, warum in fast jeder usbekischen Stadt der grausame Mongolenherrscher Timur Lenk als Statue verewigt ist und welche bahnbrechenden Lehren von hier aus ihren Siegeszug antraten.

Der Registan, der "Sandplatz", in Samarkand ist ein Highlight islamischer Baukunst. Foto: djd/thx
Der Registan, der “Sandplatz”, in Samarkand ist ein Highlight islamischer Baukunst.
Foto: djd/thx

Orientalische Pracht auch in der U-Bahn

Usbekistan ist von Deutschland aus in rund sechs Flugstunden erreichbar. Verschiedene Airlines fliegen nach Taschkent, wo jede Rundreise mit einem staatlich “verordneten” Puffertag beginnt und endet. Die Hauptstadt wurde 1966 von Erdbeben nahezu vollständig zerstört. Und so bestimmt der eher zweckmäßige Flair sozialistischer Städtebaukunst das Straßenbild. Es gibt jedoch einige sehenswerte Zeugen dieser Epoche zu entdecken, unter anderem die aufwändig gestalteten Metrostationen. Sie sind teilweise mit Kronleuchtern illuminiert oder wie orientalische Paläste gestaltet. Für eine Fahrt mit der einzigen U-Bahn in Zentralasien sollte sich daher jeder Besucher unbedingt Zeit nehmen.

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