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Auto-Check für den Urlaub

Eine Reise mit dem eigenen Pkw hat gegenüber einer Flugreise viele Vorteile. Man ist vor Ort und unterwegs flexibler, muss beim Einpacken nicht auf jedes Gramm Gewicht achten und kann noch unterwegs einige schöne Ziele entdecken, an denen man mit dem Zug oder dem Flugzeug vorbeifahren würde. Vor der Abfahrt sollte man jedoch einige Dinge beachten, damit man sicher am Ziel ankommt.

1. Sicherheitsüberprüfung des Pkw

Im Alltag fährt selten die komplette Familie ständig mit dem Auto und in der Regel ist der Wagen auch nicht vollgepackt. Im Urlaub dagegen sieht es anders auch und das Auto wird gern bis an das zulässige Limit beladen. Daher sollte man vor jeder längeren Reise grundlegende Punkte überprüfen. Die Profiltiefe der Reifen sollte als Minimum 2 Millimeter betragen, selbst wenn gesetzlich 1,6 Millimeter vorgeschrieben sind. Bei starkem Regen kann sonst der Wagen leichter ins Schleudern kommen, weil die Bodenhaftung fehlt. Man sollte die Scheibenwischer untersuchen und gegebenenfalls erneuern. Kühlwasser- und Ölstand sollten ebenfalls überprüft und bei Bedarf aufgefüllt werden. Auch die Beläge bei Scheibenbremsen sollten noch in gutem Zustand sein. Weniger als 5 Millimeter sind ein Sicherheitsrisiko.

2. Geschickt packen

Foto: BerndSold / pixabay.com

Den Wagen optimal für den Urlaub packen ist eine Kunst für sich und gibt häufig Anlass zur Diskussion. Grundsätzlich sollte man schwere Gepäckstücke unten verstauen und leichte oben. Das Gepäck sollte gleichmäßig über der Hinterachse verteilt werden, damit es beim Bremsen oder in Kurven aufgrund der Masseträgheit nicht zu Problemen kommt.

Das Gepäck sollte nicht höher als die Oberkante der Rückenlehne ragen. Sonst können bei einer Vollbremsung Gegenstände nach vorne fliegen und die Insassen verletzen.

Lose Gegenstände wie zum Beispiel Reiseproviant oder Spiele für die Kinder für die Fahrt sollten immer griffbereit sein. Spezielles Autogepäck hält dank Klettbändern die Taschen an Ort und Stelle oder kann durch die Fußmatten fixiert werden. Auch an Warnwesten, Warndreieck und den Verbandskasten sollte man jederzeit kommen können. Je nach Urlaubsland kann noch weitere Ausrüstung Pflicht sein.

Wenn der Wagen voll beladen ist, dann sollte man den Reifendruck um etwa 0,2 bar erhöhen. Das wirkt sich positiv auf den Spritverbrauch aus. Der empfohlene Reifendruck für leere und beladenen Fahrzeuge steht meist auf einem Aufkleber auf der Innenseite des Tankdeckels oder im Fahrzeugrahmen.
Zudem sollte man beim Packen darauf achten, das zulässige Gesamtgewicht nicht zu überschreiten.

3. Papiere

Außerhalb der EU und der Schweiz reicht das D auf dem Euro-Nummernschild nicht. Hier benötigt man zusätzlich ein D-Schild. Wenn man mit einem internationalen Führerschein unterwegs ist, sollte man daran denken, dass man auch den heimischen Führerschein mitführen muss. Zudem sollte man überprüfen, ob man die grüne Versicherungskarte, durch die man den Versicherungsschutz in Deutschland nachweist, benötigt. Gerade wenn man durch mehrere Länder reist, sollte man sich informieren, ob man sie erforderlich ist. Aber auch innerhalb er EU schadet es nicht die grüne Karte mitzuführen, denn sie enthält alle notwendigen Daten, die man im Falles eines Unfalls benötigt.

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