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	<title>Russland</title>
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		<title>Fußball-Fans sollten bei der Einreise nach Russland einiges beachten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2018 14:03:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bald ist es wieder soweit: Schwarz-rot-goldene Fahnen hängen an den Autos und Häusern, es wird den ganzen Tag über Fußball gefachsimpelt und beim Public Viewing bei der WM in Russland mitgefiebert. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/weltenbummler/fussball-fans-sollten-bei-der-einreise-nach-russland-einiges-beachten/27582/">Fußball-Fans sollten bei der Einreise nach Russland einiges beachten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">Der ultimative Russland-Guide für Fußball-Fans: Spielorte, Sonderzüge und Sightseeing</h2>
<p style="text-align: justify;">Bald ist es wieder soweit: Schwarz-rot-goldene Fahnen hängen an den Autos und Häusern, es wird den ganzen Tag über Fußball gefachsimpelt und beim Public Viewing bei der WM in Russland mitgefiebert. Doch obwohl Russland mit über 17,1 Millionen Quadratkilometern das flächenmäßig größte Land der Welt ist, stellt es für viele eher einen weißen Fleck auf der Landkarte dar. Dabei gibt es über das Land mit den insgesamt elf Zeitzonen so einige interessante Fakten: Beispielsweise galt Bier in Russland bis 2013 gar nicht als Alkohol. Darüber hinaus gibt es in Russland eine Vielzahl an Vulkanen, insgesamt sind es 77. Die Zahl 77 steht auch für den prozentualen Anteil Sibiriens an der Fläche des Landes. Was erfahrene Fußball-Fans darüber hinaus bei der Reise nach Russland beachten sollten, wo es günstige Flüge gibt oder welche Unterkünfte in den Spielstätten zu empfehlen sind, haben die www.Urlaubspiraten.de im ultimativen Russland-Guide zusammengestellt.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Tickets und Fan-ID &#8211; Der Last-Minute-Verkauf hat begonnen:</h3>
<p style="text-align: justify;">Wer bis jetzt noch kein Ticket für ein Spiel der deutschen Nationalelf hat, darf sich leider keine großen Hoffnungen mehr machen. Mittlerweile ist die zweite Verkaufsphase abgeschlossen und aktuell läuft noch der Last-Minute-Verkauf bis 15. Juli 2018. Dabei werden aber wahrscheinlich nur noch Tickets für Spiele kleinerer Teams vergeben, die noch nicht ausgebucht sind. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Ticket-Website. Wer im Besitz eines Tickets ist, muss sich auf der offiziellen ID-Website registrieren und eine so genannte Fan-ID beantragen. Diese ist neben dem Ticket und dem Reisepass das wichtigste Dokument während des Aufenthalts. Sie wird unter anderem bei der visumsfreien Einreise und dem Einlass ins Stadion benötigt. Wichtig ist, dass die Daten im Antrag mit den Daten des Reisepasses übereinstimmen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Auf nach Russland &#8211; Flüge ab 200 Euro:</h3>
<p style="text-align: justify;">Direktflüge nach Moskau gibt es von vielen deutschen Städten, diese kosten in der Regel zwischen 200 und 300 Euro. Flug-Schnäppchen sind während der WM leider rar, dennoch gibt es einen Tipp wie Fußball-Fans sparen können: Ob sie für das gesamte Turnier in Russland bleiben oder nur die deutschen Vorrundenspiele sehen möchten – in beiden Fällen geht die günstigste Reise hin und zurück nach Moskau. Wer von Kazan, dem letzten Vorrunden-Spielort der deutschen Nationalelf, zurückfliegen möchte, zahlt von dort mehr als das Doppelte. Eine bessere Alternative ist es, nach dem letzten Vorrundenspiel gegen Südkorea mit einem kostenlosen Sonderzug zurück nach Moskau zu fahren und von dort zurück nach Deutschland zu fliegen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Das sollten Fußball-Fans vor der Abreise wissen &#8211; Visum und Kofferpacken:</h3>
<p style="text-align: justify;">Für eine Reise nach Russland benötigen Urlauber in der Regel ein Visum. Während der Fußball WM ist dies unter gewissen Voraussetzungen nicht der Fall. Wer ein Ticket für mindestens ein Spiel besitzt, seinen Reisepass dabei und eine Fan-ID hat, darf visumsfrei einreisen. Die Einreise kann zwischen dem 4. Juni 2018 um 00.00 Uhr bis zum 15. Juli 2018 um 23.59 Uhr (nach örtlicher Ankunftszeit) erfolgen. Die Ausreise muss bis zum 25. Juli 2018 um 23.59 Uhr (nach örtlicher Abfahrtszeit) erfolgt sein. Somit beginnt der maximale Aufenthalts-Zeitraum zehn Tage vor der WM und endet zehn Tage danach – genug Zeit für etwas Sightseeing oder den ein oder anderen Ausflug. Den Stromadapter können Fußballfans getrost zu Hause lassen, denn die Steckdosen-Typen C und F sind die gleichen wie in Deutschland. Beim Kofferpacken sollten sie daran denken, dass die Sommer in Russland meist mild bis teilweise sehr heiß sind. Während der WM sind in Moskau, Sankt Petersburg und am Schwarzen Meer absolute Höchsttemperaturen bis zu 30 Grad Celsius zu erwarten – perfekte WM-Bedingungen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Der Rubel rollt &#8211; Zahlungsmodalitäten und Sprachbarrieren:</h3>
<p style="text-align: justify;">Ein Umtausch von Euros in Rubel empfiehlt sich allerdings nicht in Deutschland, da die Wechselkurse in Russland deutlich besser sind. Beim Geldwechsel muss immer der Reisepass vorgezeigt werden. Zwar werden Kreditkartenzahlungen fast überall akzeptiert, trotzdem ist es ratsam, vor Ort immer etwas Bargeld bei sich zu haben. In größeren russischen Städten sind Geldabhebungen mit Kredit- oder EC-Karte meist kein Problem, jedoch sollte man sich vorher über die jeweiligen Gebühren informieren. Vor der Abreise ist es außerdem gut, wenn man sich die wichtigsten Wörter auf Russisch aneignet. Zwar sprechen in den Großstädten viele Menschen Englisch und manche sogar Deutsch, aber es macht immer einen guten Eindruck, wenn man sich als Gast mit der Landessprache beschäftigt hat. Ungewohnt ist auch die kyrillische Schrift, in der fast ausnahmslos alle Hinweis- und Straßenschilder geschrieben sind. Daher macht es durchaus Sinn, sich vor der Reise ein bisschen mit den kyrillischen Buchstaben zu beschäftigen. Wer die Wörter entziffert hat, merkt nämlich, dass viele russische Wörter deutschen und englischen Begriffen ähneln.</p>
<h3 style="text-align: justify;">So kommen die Fans von A nach B &#8211; Kostenlose Sonderzüge:</h3>
<p style="text-align: justify;">Für alle Fußball-Fans, die sich überlegt haben, wie sie in Russland von einem Spielort zum anderen kommen, gibt es eine gute Nachricht: Um die großen Distanzen in Russland zu überbrücken, setzen die Veranstalter kostenlose Sonderzüge ein, die für den Transfer zwischen den einzelnen Spielorten genutzt werden können. Wer den Sonderzug nutzen möchte, geht folgendermaßen vor: Nachdem man sich auf der offiziellen Webseite ein WM-Ticket gekauft hat, registriert man sich auf www.fan-id.ru und beantragt eine Fan-ID. Anschließend erstellt man auf tickets.transport2018.com ein Konto und gibt die Daten ein, die auf dem Spiel-Ticket stehen. Zum Schluss wählen die Fußball-Fans aus der Übersicht die zwei Spiele aus, zwischen denen sie einen Transfer benötigen und buchen dadurch den entsprechenden Sonderzug. Wichtig ist, dass sie im Zug das Spiel-Ticket, die Fan-ID und den Reisepass griffbereit haben. Neben den Fernzügen kann mit der Fan-ID auch der öffentliche Nahverkehr zu den Spielen genutzt werden. Informationen zu den Verkehrsmitteln und Linien werden auf tickets.transport2018.com bekannt gegeben.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Hier spielt die deutsche Nationalelf in der Vorrunde &#8211; Moskau, Sotschi und Kazan:</h3>
<p style="text-align: justify;">Ihr erstes Vorrundenspiel absolviert die deutsche Elf am 17. Juni 2018 gegen Mexiko im Lushniki-Stadion in Moskau. Die Arena liegt südöstlich des Zentrums der zwölf Millionen Einwohner Stadt und ist in etwa 45 Minuten mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten, wie dem Roten Platz und dem Kreml, wird den Fans auch das U-Bahnnetz in Erinnerung bleiben. Es gilt als das größte, schnellste und am stärksten frequentierte der Welt. Schon die prachtvollen U-Bahnstationen sind einen Besuch wert. Eine Fahrt mit der U-Bahn kostet rund 0,80 Euro, wobei zur WM viele Strecken kostenlos genutzt werden können. Während viele Hotels in Moskau bereits ausgebucht oder sehr teuer sind, ist das Hotel Tverskya 5 mit 69,50 Euro pro Nacht im Superior-Doppelzimmer noch ein echtes Schnäppchen. Es liegt nur 500 Meter vom Bolschoi-Theater und nur etwa 800 Meter vom Roten Platz entfernt. Um den Sieg am Abend zu feiern, empfehlen die Urlaubspiraten die Rediakcabar, die sich immer mehr zum Szene-Treff entwickelt, aber trotzdem noch cool und authentisch ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 23. Juni 2018 findet im Olympiastadion von Sotschi das zweite Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden statt. Vielleicht bringt das Stadion der Mannschaft Glück, denn dort haben sie beim letzten Confed-Cup gegen Australien, Kamerun und Mexiko gewonnen. Sotschi liegt am Schwarzen Meer und war Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014. Bei Temperaturen von 25 bis 30 Grad Celsius können die Fußball-Fans vor dem Spiel noch im Schwarzen Meer schwimmen und nach der Partie in den vielen Bars, Restaurants und Cafés feiern. Übernachten sollten die Fußball-Fans möglichst im 30 Kilometer entfernten Ort Adler, in dem das Stadion liegt. Die kostenlosen Transferzüge fahren bis nach Adler. So bietet sich zum Beispiel das gut bewertete Drei-Sterne-Hotel Barkhatnye Sezony Aleksandrovsky an. Von dort sind es lediglich 15 Minuten bis zum Stadion. Die Übernachtung kostet knapp 25 Euro.</p>
<figure id="attachment_27583" aria-describedby="caption-attachment-27583" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-27583 size-large" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2018/05/2018-05-09-Kazancpixabay-660x371.jpg" alt="" width="618" height="347" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2018/05/2018-05-09-Kazancpixabay-660x371.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2018/05/2018-05-09-Kazancpixabay-300x169.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2018/05/2018-05-09-Kazancpixabay.jpg 750w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-27583" class="wp-caption-text">Kazan Bildquelle: pixabay.com</figcaption></figure>
<figure id="attachment_27584" aria-describedby="caption-attachment-27584" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-27584" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2018/05/2018-05-09-Sotschicpixabay-660x440.jpg" alt="" width="618" height="412" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2018/05/2018-05-09-Sotschicpixabay-660x440.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2018/05/2018-05-09-Sotschicpixabay-300x200.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2018/05/2018-05-09-Sotschicpixabay.jpg 750w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-27584" class="wp-caption-text">Sotschi Bildquelle: pixabay.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">In Kazan findet das dritte und letzte Vorrundenspiel der Deutschen Mannschaft am 27. Juni gegen Südkorea statt. Fußball-Fans kennen den Namen der Stadt vielleicht durch den Verein Rubin Kazan, der vor einigen Jahren noch in der Champions League spielte. Die Stadt an der Wolga ist die achtgrößte Stadt Russlands, gilt als sehr sauber und liegt rund 800 Kilometer östlich von Moskau. Die Zugfahrt von der Hauptstadt dauert rund elf Stunden. Kazan ist eine wichtige Kulturstadt, das Zentrum des Islam in Russland und besticht durch seine besondere Architektur. Die berühmteste Sehenswürdigkeit ist der zum UNESCO-Kulturerbe gehörende Kazaner Kreml direkt am Ufer der Wolga. Ein Besuch im alten tatarischen Viertel lohnt sich besonders am Abend – dort sollten Fußball-Fans auf jeden Fall die traditionelle Küche testen. Die Kazan-Arena, in der die Spiele ausgetragen werden, liegt im Osten der Stadt und kann vom Zentrum aus innerhalb von 25 Minuten mit dem öffentlichen Nahverkehr erreicht werden. Inzwischen sind viele Hotels schon ausgebucht, mehr Glück könnten Fußball-Fans noch außerhalb des Stadtzentrums haben. Für rund 140 Euro pro Nacht ist zum Beispiel noch dieses gut bewertete Apartment verfügbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Wilde &amp; Partner Public Relations</em></p>
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		<title>Unbekanntes Baschkortostan – Ein Land zum Entdecken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2017 15:09:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Reisejournalisten Erlebnisberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Baschkortostan]]></category>
		<category><![CDATA[TurkishAirlines]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Baschkortostan ist für viele ein unbekanntes Land.  Es liegt weit im Osten, am Rande Europas, am und im Ural, grenzt an den sibirischen Teil Russlands. Ufa ist die Hauptstadt der Republik Baschkortostan. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/europa/russland/baschkortostan/16980/">Unbekanntes Baschkortostan – Ein Land zum Entdecken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Sag mal, Du reist nach Baschkortostan – wo liegt denn das?“. Viele meiner Freunde und Bekannten stellten mir diese Frage. Ihnen geht es so wie den meisten Deutschen. Baschkortostan ist für sie ein unbekanntes Land. Ich hatte es mir auf der Karte angesehen. Es liegt weit im Osten, am Rande Europas, am und im Ural, grenzt an den sibirischen Teil Russlands. Diese Region wollte ich entdecken, gemeinsam mit einigen jungen, klugen und ebenso neugierigen Leuten wie mich.</p>
<p>Ufa, die Hauptstadt der Republik Baschkortostan, bekannt auch unter dem alten Namen Baschkirien, ist unser Anlaufpunkt. Eine Maschine von <a href="https://www.reiseratgeber24.de/?s=turkish-airlines">Turkish Airlines</a>, der besten Fluggesellschaft Europas, steuert unser Ziel an.</p>
<p>Während des stundenlangen Fluges werden wir mit einem Menü aus kalten und warmen Speisen gut versorgt. An Bord ist auch ein Koch. In schmucker Zunftkleidung mit einer flachen, schief sitzenden Kochmütze erkundigt er sich bei den Passagieren, wie es ihnen schmeckt, erfüllt kleine Wünsche. Ein Anblick von Seltenheitswert. Wo gibt es eine solche persönliche Betreuung heute noch auf Flügen. Turkish Airlines leistet sich diesen Luxus zum Wohlbefinden ihrer Fluggäste.</p>
<h2>Baschkortostan &#8211; ein Erlebnisbericht</h2>
<figure id="attachment_16981" aria-describedby="caption-attachment-16981" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-16981 size-full" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Turkish-Airlines.jpg" alt="Baschkortostan - Ein Erlebnisbericht" width="800" height="1240" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Turkish-Airlines.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Turkish-Airlines-300x465.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Turkish-Airlines-768x1190.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Turkish-Airlines-660x1024.jpg 660w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16981" class="wp-caption-text">Fotos: Copyright Turkish Airlines</figcaption></figure>
<p>Die Turkish Airlines „ der Senkrechtstarter“ der Türkei begann vor 78 Jahren mit 5 Flugzeugen seinen Werdegang den sie heute nun mit gesamt 180 (Passagier –und Fracht)Flugzeugen und der gleichen Begeisterung und Zielstrebigkeit, wie am ersten Tage,  fortführt. Die Turkish Airlines, welche in ihrem 78. Geschäftsjahr im Besitz der jüngsten Flotte Europas ist, wird durch den Erwerb von neuen Flugzeugen in den kommenden zwei Jahren sowohl ihre Flotte verjüngen als auch ihre Service-Qualität steigern.</p>
<p>Turkish Airlines hat nicht nur im Wachstum und der Ertragskraft, sondern auch in ihrer Dienstleistungsqualität einen bedeutenden Schritt gemacht. Bei der „Skytrax“ Bewertung, welches als die „Oscar“ Auszeichnung der Luftfahrtbranche anerkannt wird, hat die Turkish Airlines sowohl im Jahre 2009 als auch im Jahre 2010 große Erfolge  erworben. Die im Jahre 2009 mit „die beste Fluggesellschaft“  Südeuropas ausgezeichnete Turkish Airlines, hat im darauffolgenden Jahr 2010  seinen Erfolg fortgeführt.</p>
<p>Als die beste Fluggesellschaft Südeuropas hat die Turkish Airlines den Erfolg „die 3. beste Fluggesellschaft“ Europas zu sein errungen. Die von der Turkish Do&amp;Do , eine Gemeinschaftsorganisation der Turk?sh Airlines und Do&amp;Do Catering Gesellschaft, den Fluggästen der Economic Class der Turkish Airlines an Bord angebotenen Speisen und Getränke wurden als weltweit bestes Speise und Getränke Angebot ausgezeichnet.</p>
<h4>Ufa – Hauptstadt und Herz des Landes</h4>
<p>Wir landen problemlos in Ufa. Die Einreiseformalitäten nehmen einige Zeit in Anspruch. Dann bringt uns ein Kleinbus bei strahlendem Sonnenschein in die Millionenmetropole. Wir checken ein im Sanatorium „Green Grove“. Die verschiedenen Klinikgebäude sind eingebettet in einen schönen, weiträumigen Park.</p>
<figure id="attachment_16982" aria-describedby="caption-attachment-16982" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16982" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Sanatorium-Green-Grove.jpg" alt="" width="800" height="550" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Sanatorium-Green-Grove.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Sanatorium-Green-Grove-300x206.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Sanatorium-Green-Grove-768x528.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Sanatorium-Green-Grove-660x454.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Sanatorium-Green-Grove-110x75.jpg 110w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16982" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p>Eine festlich gedeckte Tafel ist für uns zum Frühstück liebevoll vorbereitet mit vielen lokalen Köstlichkeiten. Wir stoßen an mit Champagner und dem „Nationalgetränk“ Wodka. Ein vielversprechender Auftakt unserer Reise durch das unbekannte Baschkortostan.</p>
<p>Im Gespräch erfahren wir mehr über das Sanatorium. Vor allem Patienten mit Herz-Kreislauf und neurologischen Erkrankungen kommen hier zur Rehabilitation. Neben der umfangreichen medizinischen Betreuung ist auch ein großer Spa-Bereich in das Behandlungsprogramm eingeschlossen.</p>
<p>Wir brechen auf zur Stadtbesichtigung. Lästige Mückenschwärme umhüllen uns. Wir können uns ihrer kaum erwehren. Unsere Betreuer aber haben vorgesorgt. Die Autan-Spraydose kreist in unserer Runde, verschafft uns ein wenig Ruhe vor diesen kleinen Plagegeistern.</p>
<p>Ufa wurde 1574 als Festung an der südöstlichen Grenze von Russland gegründet. Heute zeigt sich uns die Hauptstadt als moderne Metropole. Sie ist politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der weitgehend unabhängigen Teilrepublik Russlands. Hier herrscht kein quirliges Treiben. Auf den breiten, sauberen Straßen fließt nur wenig Verkehr. Da wird Autofahren zum Vergnügen.</p>
<p>Im Antlitz der Metropole von Baschkortostan dominieren vor allem wenig schmuckvolle Bauten aus sowjetischen Zeiten. Dennoch gibt es viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Zahlreiche schöne, weiträumige, sehr gepflegte Parkanlagen laden zu erholsamen Spaziergängen ein. Neben einzelnen historischen Gebäuden sind vor allem die vielen Kirchen und Moscheen architektonisch sehr interessant.</p>
<p>Das alte Turkvolk der Baschkiren war schon immer geprägt von verschiedenen Glaubensrichtungen. Die meisten sind sunnitische Muslime. Daneben gibt es russisch-orthodoxe und evangelische Christen. Seit Jahrhunderten leben alle friedlich zusammen!</p>
<figure id="attachment_16983" aria-describedby="caption-attachment-16983" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16983" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Ufa.jpg" alt="" width="800" height="1335" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Ufa.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Ufa-300x501.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Ufa-768x1282.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Ufa-614x1024.jpg 614w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16983" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p>Sehenswert im Stadtbild sind auch eine Reihe monumentaler Denkmale. Sie stehen an markanten, schön gestalteten Plätzen, sind wichtige Zeugnisse der baschkirischen Geschichte. Das Freundschaftsdenkmal „Druschba“ erinnert an die Zeit im 16. Jahrhundert, als die baschkirischen Stämme Schutz suchend sich freiwillig dem russischen Zarenreich anschlossen. Es wurde zum 400. Jahrestag der Vereinigung errichtet und soll die ewige Freundschaft zwischen beiden Völkern unterstreichen.<br />
Hier begegnen wir einer Schülergruppe in festlicher Kleidung. Die Jungen tragen auf dem weißen Oberhemd eine rote Schärpe, die Mädchen auf dem dunklen Kleid eine weiße, kleine Schürze. Wir hören, sie feiern heute ihren Schulabschluss.<br />
Wir machen Halt im Park „Pobedy“, dem Park des Sieges. Hier findet gerade ein kleines Volksfest statt. Es herrscht eine fröhliche, ausgelassene Stimmung. Eine Band spielt von der Bühne moderne Rhythmen. Viele Stände bieten Nascherei und Herzhaftes. Die Menschen zeigen sich vielfach in ihrer traditionellen Kleidung. Russen, Tataren, Baschkiren sind die größten Volksgruppen in Baschkortostan.</p>
<p>Ein riesiger Glaspalast im eigenwilligen, modernen Stil fesselt unseren Blick. Es ist das Kongresszentrum für Messen und Veranstaltungen aller Art. Am Ende einer breiten Allee, die von blühenden Rabatten gesäumt ist, erhebt sich ein überdimensionales Reiterstandbild, das dem Nationalheld „Salawat Julajew“ gewidmet ist. Er kämpfte im 18. Jahrhundert an der Seite des Don-Kosaken Pugatschow gegen die Willkür der Zarenherrschaft und für die Freiheit des baschkirischen Volkes. Die Reiterstatue ist auch im Staatswappen des Landes verewigt. Sie steht auf den hohen Felsklippen am Ufer des „Belaja“ – dem weißen Fluss und bietet einen sagenhaften Blick auf den breiten Strom und die weite bewaldete Landschaft.<br />
Wir besuchen das National-Museum. Die reichen Traditionen des Landes und das Leben der Menschen in den vergangenen Jahrhunderten werden hier sehr anschaulich lebendig gehalten.</p>
<figure id="attachment_16984" aria-describedby="caption-attachment-16984" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16984" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-National-Museum.jpg" alt="" width="800" height="550" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-National-Museum.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-National-Museum-300x206.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-National-Museum-768x528.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-National-Museum-660x454.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-National-Museum-110x75.jpg 110w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16984" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p>Da sind Szenen aus der bäuerlichen Hauswirtschaft mit alten Gerätschaften eindrucksvoll nachgestellt. Da gibt es in den Vitrinen viele Figuren mit den unterschiedlichen Trachten der verschiedenen Bevölkerungsschichten. Da geben ausgestopfte Tiere in Lebensgröße vor einer gemalten Naturlandschaft Einblick in den Wildreichtum des Landes. Ein sehenswertes Museum.</p>
<p>Wir eilen weiter zum Staatstheater für Oper und Ballett. „Spartakus“ steht an diesem Abend auf dem Programm.</p>
<figure id="attachment_16985" aria-describedby="caption-attachment-16985" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16985" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Staatstheater.jpg" alt="" width="800" height="810" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Staatstheater.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Staatstheater-300x304.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Staatstheater-768x778.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Staatstheater-660x668.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16985" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p>Das Ballettensemble präsentiert sich in Bestform. Die glanzvolle Aufführung reißt das Publikum und uns zu Beifallsstürmen hin. Ein herrliches Erlebnis.</p>
<p>Zum Abschluss des Abends kehren wir ein im Restaurant „Ogonëk“. Es gehört zu den besten Lokalitäten der Stadt. Gedämpftes Licht, offenes Grillfeuer verbreiten eine intime Atmosphäre.</p>
<figure id="attachment_16986" aria-describedby="caption-attachment-16986" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16986" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Ogonek.jpg" alt="" width="800" height="550" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Ogonek.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Ogonek-300x206.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Ogonek-768x528.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Ogonek-660x454.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Ogonek-110x75.jpg 110w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16986" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p>Der Tisch ist übervoll gedeckt mit wunderschön angerichteten kalten Platten, verschiedenen Salaten, frischem Gemüse und Obst. Eine Augenweide. Vom offenen Feuer werden Fleisch, Fisch und Geflügel serviert. Ein Gaumenschmaus vom Feinsten. Dazu köstlicher Wein und Wodka lassen diesen Abend zum Genuss werden.</p>
<h4>Aufbruch in den Südural</h4>
<p>Am nächsten Tag verlassen wir Ufa. Es geht in den Südural. Drei Stunden Fahrt liegen vor uns. Am Rande der Hauptstadt entdecken wir eine große Siedlung alter russischer Holzhäuser in ihren vielen bunten Farben. Sie sind sehr gepflegt, zeigen, dass diese alten Traditionen auch in Ufa bewahrt und gelebt werden.</p>
<p>Die Landschaft ist flach. Waldgürtel, Wiesen und Ackerflächen bestimmen das Bild. Ab und zu erblicken wir kleine Bauerndörfer mit den alten Holzhäusern. Nach zwei Stunden erreichen wir die Vorläufer des Uralgebirges, eine grün bewachsene, hügelige Berglandschaft. Die Straßen werden immer schlechter, holpriger. Es gibt streckenweise nur staubige Sandstraßen, die uns durchschütteln und das Atmen erschweren.</p>
<p>Endlich erreichen wir unser Ziel – das Sanatorium „Assy“. Es liegt in einem weiträumigen Tal, mitten in der Natur. Eine Insel für die Gesundheit, weit fernab der Städte. Seine Lage in dieser Abgeschiedenheit haben die zahlreichen Mineral- und Thermalquellen bestimmt, die überall aus der Erde sprudeln. Entstanden ist ein großer Komplex aus verschiedenen schönen, stattlichen Bauten und Freizeitanlagen für Minigolf, Basketball, Volleyball und Tennis.</p>
<p>Beim Rundgang durch das Sanatorium erfahren wir – es wurde im Jahr 2001 eröffnet. Behandelt werden vor allem Erkrankungen des Nerven- und Knochensystems, sowie des Verdauungstraktes. Moderne medizinische Technik steht den Ärzten zur Verfügung. Da gibt es für die 300 Kurpatienten Thermal-, Schlamm- und Solebäder. Sie können aus zehn verschiedenen Mineralquellen täglich das heilende Wasser trinken.</p>
<figure id="attachment_16987" aria-describedby="caption-attachment-16987" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16987" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Sanatorium.jpg" alt="" width="800" height="1070" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Sanatorium.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Sanatorium-300x401.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Sanatorium-768x1027.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Sanatorium-660x883.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16987" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p>Ich habe es selbst probiert. Manche sind fast ohne Geschmack, andere sehr salzig, die verdünnt werden müssen. Doch die Patienten drängen sich um die sprudelnden Hähne. Was macht man nicht alles für seine Gesundheit. 50 Euro für Vollpension und Behandlung kostet der Aufenthalt täglich in der Qualität eines 4-Sterne-Hauses. Die Kurgäste kommen aus ganz Russland, einige auch aus Westeuropa nach Baschkortostan.</p>
<h4>Gastfreundschaft auf Baschkirisch</h4>
<p>Bis zum Abendessen haben wir noch Zeit. Uns lockt ein kleines verschlafenes Dorf am Rande des Sanatoriums. Die unbefestigte „Hauptstraße“ ist feucht und matschig. High-Heels haben hier keine Chance. An beiden Seiten des Weges reihen sich die Holzhäuschen in grün, blau, gelb, rot und braun dicht aneinander. Alle Tiere scheinen Ausgang zu haben. Kühe, Schafe, Ziegen suchen am Straßenrand nach jedem Halm, beäugen uns nur gelangweilt. Kleine Kinder necken sich auf abgelegten Baumstämmen.</p>
<figure id="attachment_16988" aria-describedby="caption-attachment-16988" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16988" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Dorfleben.jpg" alt="" width="800" height="810" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Dorfleben.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Dorfleben-300x304.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Dorfleben-768x778.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Dorfleben-660x668.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16988" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p>Ein altes Tataren-Ehepaar sitzt vor ihrem Haus auf einer altersschwachen Holzbank. Es lächelt uns an. Sie wollen wissen, wo wir herkommen. Die Verständigung ist schwierig. Ich radebreche in Russisch &#8211; „Wir sind deutsche Touristen“. Sie drücken uns fest die Hände, sagen „Meine Freunde, Doswidanya – Auf Wiedersehen“. Wir spüren ihre Herzlichkeit und Wärme. Die Zeit ist hier stehengeblieben, so kommt es uns vor. Doch die Menschen, denen wir begegnen, scheinen mit dem Wenigen, was sie haben, zufrieden zu sein.</p>
<p>Eine junge Frau kommt uns entgegen. Sie trägt zwei Eimer Wasser an einem Tragebügel über der Schulter von der einzigen Wasserstelle auf dem kleinen Dorfplatz. Sie trägt ein schon etwas abgewetztes T-Shirt einer bekannten westlichen Marke. Am Ohr hält sie ein Handy. Sichtbare Zeichen für uns, das die moderne Welt auch an diesem kleinen baschkirischen Dorf nicht spurlos vorbei gegangen ist.</p>
<p>Auf dem Rückweg schauen wir einer Frau zu, die in ihrem kleinen Garten werkelt. Sie winkt uns freundlich zu, einzutreten. Voller Stolz zeigt sie uns ihr kleines Anwesen. Dann pflückt sie rasch ein paar Gartenkräuter zusammen, reicht uns mit lächelndem Gesicht den Strauß. Wir sind gerührt, können nur „Spassiba – Danke“ sagen. Gastfreundschaft auf Baschkirisch. Wir haben sie erlebt an jedem Tag unserer Reise. Die natürliche entgegenkommende Herzlichkeit der Menschen, lassen manches Unvollkommene vergessen, machen das Land liebens- und besuchenswert.</p>
<p>Wir reisen weiter nach „Starosubhangulovo“ &#8211; einer kleinen Stadt am Belaja. Das gemütliche Hotel und Restaurant „Gulbars“ ist hier für drei Tage unser Zuhause. Artur, der Chef des Hauses und seine Familie empfangen uns sehr herzlich.</p>
<figure id="attachment_16989" aria-describedby="caption-attachment-16989" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16989" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Gulbars.jpg" alt="" width="800" height="815" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Gulbars.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Gulbars-300x306.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Gulbars-768x782.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Gulbars-660x672.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16989" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p>Stolz zeigt er uns sein Haus mit Bankettsaal, Konferenzraum, Billardzimmer, Sauna und Kinderspielplatz. Dann beziehen wir unsere Zimmer. Sie sind recht schmal, verfügen aber über alles, was zu einem angenehmen Aufenthalt notwendig ist – Dusche, Kühlschrank, sogar eine Waschmaschine.</p>
<h4>Baschkirische Küche – einfach, schmackhaft, reichlich</h4>
<p>Am Abend wird groß getafelt. Der Tisch ist reichlich gedeckt mit traditionellen baschkirischen Delikatessen, vieles für uns ungewohnt. Ich frage Artur nach den Besonderheiten der baschkirischen Küche. Er erzählt mir: „Sie ist geprägt vom alten nomadischen Leben der Baschkiren, die sich vor allem von der Vieh- und Milchwirtschaft ernährten. Es mussten lange haltbare Produkte sein, getrocknete Wurst, hauptsächlich Pferdewurst, Käse, Sauerrahm, getrocknete Früchte und Honig. Vor allem wurde damals viel Fleisch und Fisch in verschiedenen Varianten gegessen. Das darf auch heute auf keinem Tisch fehlen“. Es fehlte natürlich auch auf unserer Tafel nicht. Wir fragten uns nur, wie wir das alles schaffen sollen.</p>
<p>Artur spürte mein Interesse, Näheres über die aufgetafelten Speisen zu erfahren. Er zeigt auf eine Teigtasche in Dreieckform. „Das ist Etschpomak – sie ist mit Fleisch, Kartoffeln und Zwiebeln gefüllt“, erläutert er mir.<br />
„Sieh mal, dieses Fleischgericht heißt Bischbarmak“, setzt er fort. „Es besteht aus viel Fleisch, traditionell Lamm und wird meist mit Nudeln gegessen“. Auch das müsst ihr unbedingt probieren, sagt Artur und verweist auf einen klebrigen pyramidenförmigen Gebäckberg, der aus vielen kleinen Teigteilchen besteht. „Das ist Tschak-Tschak, eine Süßspeise. Der Teig aus Mehl, Eiern und Honig wird frittiert, in kleine Streifen geschnitten und mit reichlich Honigsirup übergossen. So entsteht dieser süße Berg“, erklärt er mir.</p>
<p>Dann erhebt er sich, wünscht uns einen erlebnisreichen Aufenthalt und „Guten Appetit“. Wir greifen zu, genießen die aufgefahrenen Spezialitäten. Alles schmeckt vorzüglich. Auf dem Tisch überragen mehrere Flaschen vom besten baschkirischen Wodka die Speisen. Wir stoßen an, wissen, dass es nicht der letzte Schluck an diesem Abend sein wird. Er schmeichelt unseren Gaumen. Essen auf baschkirisch – ein Genuss.</p>
<figure id="attachment_16990" aria-describedby="caption-attachment-16990" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16990" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Dinner-Gulbars.jpg" alt="" width="800" height="820" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Dinner-Gulbars.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Dinner-Gulbars-300x308.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Dinner-Gulbars-768x787.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Dinner-Gulbars-660x677.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16990" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p>Dann hält Artur noch eine Überraschung für uns bereit. Baschkirische Künstler, Sänger und Musiker treten für uns auf. Sie bieten typische baschkirische Weisen auf traditionellen Instrumenten – der langen Hirtenflöte „Kurai“, dem Knopfakkordion „Bayan“ und der Bügelmaultrommel „Kubyz“. Die Stimmung ist prächtig, familiär. Wir spüren die natürliche Herzlichkeit der Gastgeber, fühlen uns wohl in diesem Haus. Ans Schlafengehen denkt keiner. Wir ziehen in den Billardraum mit zwei Wodkaflaschen in der Hand. Beim Spiel gibt es keine Gewinner und Verlierer – nur fröhliche Menschen hier in Baschkortostan.</p>
<h4>Rafting-Tour im Schritttempo</h4>
<p>Eine ausgedehnte Rafting-Tour auf dem Belaja-Fluss erwartet uns am nächsten Tag. Kein „Kater“ plagt uns. Der reichliche Alkoholgenuss ist wie verflogen. Drei Katamarane stehen für uns bereit. Artur hat alles organisiert. Das macht er nicht nur für uns, allen seinen Gästen, Touristen und Urlaubern bietet er nach ihren Wünschen ein breites Programm an Aktivitäten, Baschkirien näher zu erleben. Ausflüge in die Natur und in kleine Dörfer, Angeln, Fischen, Reiten, Jagen, Bootstouren und Rafting-Trips – alles gehört dazu.</p>
<p>Ich hatte anfangs Bedenken, ob ich mich einer turbulenten Rafting-Tour aussetze. Sie sind schnell zerstreut. Auf dem Belaja gibt es keine Stromschnellen, versichern mir die Bootsleute. Es ist nur eine ganz ruhige Fahrt flussabwärts. So nehme ich Platz auf den hölzernen Planken des Katamarans. Unsere jungen Leute haben sich voller Tatendrang schon mit einem Paddel „bewaffnet“. Das Wetter ist herrlich. Die Sonne strahlt. Langsam gleiten wir über das Wasser. Die Landschaft ist flach, nur leicht hügelig. Mischwald säumt die Ufer. Nahezu völlige Ruhe umgibt uns, nur die sanften Paddelschläge locken ein leichtes Plätschern hervor. Wir haben Muße, die schöne Natur zu beobachten, atmen die klare, frische Luft. Ein einsamer Angler winkt uns zu, eine Familie macht Picknick am Ufer. Ab und zu erhebt sich ein Vogel aus den Bäumen. Zeit zum Schauen und Relaxen. Wunderschön.</p>
<figure id="attachment_16992" aria-describedby="caption-attachment-16992" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16992" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Rafting-Tour.jpg" alt="" width="800" height="2885" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Rafting-Tour.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Rafting-Tour-166x600.jpg 166w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Rafting-Tour-768x2770.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Rafting-Tour-284x1024.jpg 284w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16992" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p>Nach zweieinhalb Stunden legen wir an. Wir steigen die kleine Böschung hinauf. Auf einer weiten Wiesenfläche ist ein Rastplatz eingerichtet mit einem überdachten langen Tisch und einer offenen Feuerstelle. Unsere Bootsmannschaft hat alles mitgebracht für ein rustikales Essen in freier Natur. Schnell ist das Feuer entfacht unter dem aufgehängten Eisenkessel. Das alles hat viel Romantik, viel Ursprünglichkeit.</p>
<p>Ein Angler zeigt uns stolz seinen Fang, schenkt uns den Fisch. Auch hier eine schöne Geste der Gastlichkeit.<br />
Während die jungen Leute den Fisch ausnehmen und am Feuer grillen, wird das frisch gekochte Essen aufgetragen. Es gibt Nudelsuppe, Buchweizen mit Fleisch, Teller mit aufgeschnittenen Gurken und Tomaten, Konfekt und baschkirisches Gebäck. Würzig, schmackhaft, einfach. Es muss nicht immer Kaviar sein. Zum Schluss bekommt jeder von unserer Gruppe einen Happen vom gegrillten Fisch.</p>
<p>Dann ziehen wir mit unseren Katamaranen weiter, genau so ruhig und gemächlich wie vorher. Noch einmal halten wir auf unserer Rafting-Tour an. Wer Lust hat, kann im Fluss baden. Einige von uns springen ins Wasser. Doch das Vergnügen ist nur kurzzeitig. Die Kälte treibt sie schnell wieder heraus.</p>
<p>Nach fast sechs Stunden geht die Tour in einem kleinen Dorf zu Ende. Knapp 20 Kilometer haben wir zurückgelegt. Während die Crew die Katamarane zerlegt und auf ein Auto verstaut, fahren wir mit dem Bus wieder zu Artur zurück, zu seinem guten Essen und dem Wodka. Ein schöner, ein erlebnisreicher Tag.</p>
<h4>Baschkortostan: Im Naturparadies „Shulgan Tash“</h4>
<p>Nach gutem Frühstück geht es mitten in die Natur in die Region Burzyanski. Wir fahren durch eine bergige Landschaft, bedeckt mit Nadel- und Laubbäumen, zu dem streng geschützten Biosphärenreservat „Shulgan-Tash“ am Belaja Fluss. Es ist ein beliebtes touristisches Ausflugsziel mit Campingplatz, Gaststätte und Shops. Nur auf gekennzeichneten Pfaden darf man das Schutzgebiet betreten. Sonst bleiben die Wälder und Wiesen vom Menschen unberührt.</p>
<p>In einem kleinen Bienenmuseum erfahren wir, dass diese Region die Heimat eines ganz besonderen Bienenvolkes ist, der Wildbiene „Burzian“. Sie siedeln sich an in abgestorbenen, ausgehöhlten, etwa einen Meter langen Baumstämmen, die die Imker in den Bäumen angebracht haben. Der Waldhonig, den sie erzeugen, soll der beste und reinste weltweit sein. Ihm werden auch besondere Heilungskräfte nachgesagt. „Geerntet“ wird der goldene Schatz nur einmal im Jahr, im September.<br />
Wir wandern weiter zu einer besonderen Sehenswürdigkeit im Reservat, der riesigen Kalksteinhöhle „Kapowa“. Sie ist ein weit verzweigtes Höhlensystem von drei Kilometer Länge und mehreren Etagen. Für Touristen sind nur 300 Meter zugänglich. Nur Höhlenforscher haben einen Freibrief, weiter einzudringen.</p>
<figure id="attachment_16993" aria-describedby="caption-attachment-16993" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16993" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Biospaerenreservat-Shulgan-Tash.jpg" alt="" width="800" height="2635" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Biospaerenreservat-Shulgan-Tash.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Biospaerenreservat-Shulgan-Tash-182x600.jpg 182w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Biospaerenreservat-Shulgan-Tash-768x2530.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Biospaerenreservat-Shulgan-Tash-311x1024.jpg 311w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16993" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p>Der Shulgan, ein kleiner Fluss plätschert vor dem Höhleneingang, der in 30 Meter Höhe bogenförmig von einem Felsmassiv umspannt wird. Ausgerüstet mit einer Kopfleuchte betreten wir die große Halle der Höhle. Über dem feuchten Boden sind für die Touristen Holzstege und Leitern eingebaut. An den Felswänden gibt es farbige Zeichnungen von Mammuts, Pferden, Nashörnern und Bisons. Sie sind originalgetreue Nachbildungen, der von den Forschern entdeckten Höhlenbilder. Jüngste Untersuchungen haben ergeben, dass sie fast 15.000 Jahre alt sind. Es sind Zeugnisse, dass hier Menschen der Altsteinzeit wohnten und lebten. Für uns schwer vorstellbar.</p>
<h4>Traumlandschaften zum Verlieben</h4>
<p>Wir reisen weiter. Ein 70 Kilometer langer Bootstrip steht auf unserem Programm. Mit an Bord – eine Urlauberfamilie aus Russland. Wir sitzen bequem auf gepolsterten Bänken, kommen rasch vorwärts. Die Landschaft ist traumhaft schön. An den Ufern erheben sich mächtige bewaldete Berge, deren Felswände zum Wasser schroff abfallen. Die Sonnenstrahlen bringen den Fluss zum Glitzern. Die Stille der unberührten Natur wird nur durch das Tuckern des Bootsmotors gestört. Die Hektik der Welt ist vergessen. Jede Flussbiegung bietet neue Blicke auf diese malerische Landschaftskulisse.</p>
<figure id="attachment_16994" aria-describedby="caption-attachment-16994" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16994" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Bootstrip.jpg" alt="" width="800" height="4200" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Bootstrip.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Bootstrip-114x600.jpg 114w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Bootstrip-768x4032.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Bootstrip-195x1024.jpg 195w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16994" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p>Nach gut zwei Stunden steuern wir eine kleine Bucht an. Ein paar Holzhütten stehen am Ufer. Wir sind bei einer Bauernfamilie zu Gast, die uns schon am Bootssteg herzlich in Empfang nimmt. Auf dem offenen Holzfeuer brodelt im Kessel schon die Suppe. Frischer Fisch und Fleisch werden auf einem Grill zubereitet. Ein Samowar bringt das Teewasser zum Kochen. Hunde und Katzen streunen über das Grundstück. Alte bäuerliche Gerätschaften stehen überall herum. Eine Angel mit Kescher lehnt an einem Baum. Die Hausfrau hat sich in Schale geworfen, trägt eine schöne bunte baschkirische Tracht. Ihr Mann zeigt uns seine über 20 Bienenstöcke. Sie sind für ihn, wie für viele Baschkiren, eine wichtige Verdienstquelle. Wir sind dabei, wie er eine Wabe entnimmt, sie in Stücke schneidet und uns auf dem Tisch serviert. Ursprünglicher, natürlicher kann Essen nicht sein in einer ungewohnten schönen Atmosphäre in Baschkortostan.</p>
<p>Noch lange winkt uns die gastfreundliche Familie bei der Abfahrt zu. Dann tauchen wir wieder in das Idyll der Landschaft ein. An einer Felswand entdecken wir eine der vielen Kalksteinhöhlen der Gegend. Wir legen an. Einige steigen den steilen Abhang hoch, um sie zu erkunden. Es ist ein Stück Abenteuer , was wir erleben und in Erinnerung behalten.</p>
<p>An Bord wird es plötzlich lebhaft. Die russische Familie hat für die Fahrt vorgesorgt und Wodka mitgebracht. Die Flasche kreist in der Runde, wir sind einbezogen. So endet die erlebnisreiche Tour in feucht-fröhlicher Stimmung.</p>
<h4>Auf hohem Ross durch geschützte Natur</h4>
<p>Der nächste Tag führt uns in den Nationalpark „Baschkirischer Ural“. Er gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ein Reitausflug ist für uns vorbereitet. Die Pferde sind schon gesattelt. Ich überlasse unseren jungen Leuten das Vergnügen, ziehe es vor, im Auto die geschützte Natur, die Wälder und Wiesen mit einem großen Reichtum seltener Pflanzen zu erkunden. Hier wird sehr viel getan, um diesen Schatz für die Menschheit zu bewahren.</p>
<figure id="attachment_16995" aria-describedby="caption-attachment-16995" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16995" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Baschkirischer-Ural.jpg" alt="" width="800" height="825" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Baschkirischer-Ural.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Baschkirischer-Ural-300x309.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Baschkirischer-Ural-768x792.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Baschkirischer-Ural-660x681.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16995" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p>Auf einer kleinen Lichtung ist ein Aussichtspunkt eingerichtet. Er bietet einen fantastischen Panoramablick auf die Landschaft. Unter uns fließt gemächlich der „Uruk“. Dahinter schauen wir auf eine weite Ebene, in der ein malerisches Dorf eingekuschelt liegt. Der kurze, sehenswerte Abstecher hat bei uns einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.</p>
<h4>Kurstadt „Krasnousolsk“</h4>
<p>Wir sind auf dem Weg zur letzten Station unserer Baschkortostan Reise, besuchen das wohl beste und größte Heilbad des Landes – das Sanatorium und Spa-Hotel „Krasnousolsk“. Seit 1924 besteht das Heilzentrum schon. Es liegt in einer der schönsten Gegenden von Baschkortostan, ist eine kleine Kurstadt, ausgebreitet auf 100 Hektar Fläche. Jedes Jahr werden hier 20.000 Menschen behandelt mit Erkrankungen des Magen-Darmtraktes, des Muskels-, Skeletts- und Nervensystems, mit Stoffwechselstörungen, Atem-, Harnwegs- und Hauterkrankungen.</p>
<figure id="attachment_16996" aria-describedby="caption-attachment-16996" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16996" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Krasnousolsk.jpg" alt="" width="800" height="1340" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Krasnousolsk.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Krasnousolsk-300x503.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Krasnousolsk-768x1286.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/2017-03-02-Krasnousolsk-611x1024.jpg 611w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16996" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p>Hier wird vor allem auf die Heilkräfte der Natur gesetzt. Das sind hauptsächlich die über 100 Mineralwasserquellen, mineralischer Schlamm, die reine Luft und das milde Klima. Ein großer Spa-Bereich ist in die medizinische Behandlung direkt einbezogen. Alle Einrichtungen entsprechen den internationalen Standards und sind modern ausgestattet. Die Zimmer sind komfortabel, das Essen ausgezeichnet. Wir konnten uns selbst davon überzeugen. Ein Aufenthalt in diesem Kurort am „Usolka-Fluss“ mit seinen attraktiven Bauten und weiträumigen Parkanlagen ist für jeden, der Heilung und Erholung sucht, sehr empfehlenswert.</p>
<p>Ich verlasse Baschkortostan mit einer Fülle wunderschöner Eindrücke und Erlebnisse. In den Tagen unserer Reise habe ich Baschkortostan schätzen und lieben gelernt. Mir sind die Menschen ans Herz gewachsen, die mit Gesten und Taten Wärme und Herzlichkeit ausstrahlen, die ihre Traditionen leidenschaftlich pflegen und stolz präsentieren.<br />
Es ist vor allem auch die unverfälschte, sagenhafte Natur, die Baschkirien besuchenswert macht.</p>
<p>Sicher, eine moderne touristische Infrastruktur gibt es in Baschkortostan noch nicht. Vielleicht muss das auch gar nicht sein. Ich nehme eine staubige, holprige Straße gern in Kauf, um das echte, wahre Leben der Baschkiren besser zu verstehen.<br />
Es ist ein Land, das besonders auf den Individualtourismus ausgerichtet ist. Allerdings sollte jeder seine Touren mit kompetenten einheimischen Reiseagenturen planen und organisieren. Der günstige Rubelkurs zum Euro macht eine Reise nach Baschkortostan leicht erschwinglich.</p>
<p>Ich wünsche diesem kleinen, großen Land viele Urlauber und Touristen, die die Schönheit der Natur und die gastfreundlichen Menschen entdecken wollen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen bei:</strong></p>
<p>Federal Agency for Tourism (Russiatourism)<br />
47 Myasnitskaya Street, Moscow, 101000, Russia</p>
<p>E &#8211; Mail: rustourism@ropnet.ru</p>
<p>Turkish Airlines</p>
<p>Köln Verwaltungsbüro</p>
<p>Am Hof 28, 50667 Köln</p>
<p>Telefonnummer:0049 69 86 799 849</p>
<p>Fax: 0049 221 272 48 301</p>
<p>E-Mail: cologne@thy.com</p>
<p><strong>Text:</strong></p>
<p>Manfred Vieweg</p>
<p><strong>Fotos:</strong></p>
<p><a href="http://reisegala.de/Page/index.php?site=statement&amp;action=showbericht&amp;berichtID=589" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Matthias Dikert</a> &#8211; <a href="https://www.reiseratgeber24.de/de/reisejournalisten/">Reisejournalist</a> im Auftrag von Reiseratgeber24.de</p>
<p><em>Bilder Flug mit Turkish Airlines unterliegen dem Copyright von Turkish Airlines</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/europa/russland/baschkortostan/16980/">Unbekanntes Baschkortostan – Ein Land zum Entdecken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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		<title>Kirchen, Klöster, Kathedralen &#8211; Auf Stippvisite in Kiew</title>
		<link>https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/kirchen-kloester-kathedralen-auf-stippvisite-in-kiew/16342/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2016 12:53:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nur gut zwei Stunden dauert der Direktflug von Berlin nach Kiew mit Ukraine International Airlines. Es ist später Nachmittag. Die Millionenmetropole am Dnepr empfängt uns mit strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen um die 30 Grad.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/kirchen-kloester-kathedralen-auf-stippvisite-in-kiew/16342/">Kirchen, Klöster, Kathedralen &#8211; Auf Stippvisite in Kiew</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nur gut zwei Stunden dauert der Direktflug von Berlin nach Kiew mit Ukraine International Airlines. Es ist später Nachmittag. Die Millionenmetropole am Dnepr empfängt uns mit strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen um die 30 Grad.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Passkontrolle ist schnell erledigt, problemlos. Der Reisepass genügt, ein Visum ist nicht erforderlich. Am Ausgang erwartet uns Frank von der Tourismuszentrale. Er wird unsere Gruppe in den nächsten drei Tagen auf einer Erkundungstour durch Kiew und seine Umgebung begleiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir fahren zum Hotel. Vor uns liegt unübersehbar das breite Band des Dnepr. Er prägt das Bild der Landschaft. Der mächtige Strom fließt unaufgeregt, gemächlich dahin, ist wichtige Lebensader des Landes. Er teilt Kiew in zwei Stadtteile – die alte und die neue Stadt. An seinen Ufern wurden hier vor 1500 Jahren die ersten Siedlungen gebaut.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon aus der Ferne erblicken wir Zeugnisse der alten Kultur und Geschichte. Über den Baumwipfeln am bergigen Ufer erheben sich majestätisch prachtvolle Kirchenpaläste. Ihre zahlreichen vergoldeten Kuppeln strahlen in der Abendsonne im neuen Glanz. Ein faszinierender Anblick. Es sind viele dieser Prachtbauten, die der Altstadt ihr besonderes Gesicht verleihen. Sie sind sichtbare Wahrzeichen, das Kiew eine Stadt der Kirchen, Klöster und Kathedralen war und ist. Frank hat unsere staunenden Blicke beobachtet. Morgen, so sagt er, werden wir die schönsten Kirchen kennenlernen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir erreichen unser Hotel – das „Radisson Blu Kiew“.</p>
<figure id="attachment_16343" aria-describedby="caption-attachment-16343" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16343" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Radisson-Blu-Kiew.jpg" alt="Fotos. Matthias Dikert " width="800" height="290" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Radisson-Blu-Kiew.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Radisson-Blu-Kiew-300x109.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Radisson-Blu-Kiew-768x278.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Radisson-Blu-Kiew-660x239.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16343" class="wp-caption-text">Fotos. Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Das Vier-Sterne-Haus liegt im historischen Stadtteil Podil, dem alten Zentrum von Kiew. Viele Sehenswürdigkeiten sind von hier schon zu Fuß zu erlaufen. 164 Zimmer und Suiten warten auf Gäste aus aller Welt – ob Urlauber oder Geschäftsleute. Auf Tagungen und Events ist das Hotel bestens eingerichtet. Es macht auf uns einen gediegenen Eindruck, verbreitet Wohlfühlatmosphäre. Nach einem sehr freundlichen Empfang beziehe ich mein Zimmer. Es ist geräumig, klimatisiert und komfortabel ausgestattet. Mein Eindruck – hier werde ich gut schlafen. Doch dazu ist es noch zu früh.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum Abendessen geht es zu einer besonderen Lokalität – zum Restaurant „Spotykach“, eine bekannte Adresse für Feinschmecker und Nostalgiker. Wer hier speisen möchte, ist gut beraten, vorher Plätze zu bestellen. Das Restaurant liegt etwas versteckt im Innenhof, abseits der Hauptstraße. Das Interieur erinnert an sowjetische Zeiten, gibt dem Raum ein ganz besonderes Ambiente.</p>
<figure id="attachment_16344" aria-describedby="caption-attachment-16344" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16344" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Restaurant-Spotykach.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert " width="800" height="560" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Restaurant-Spotykach.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Restaurant-Spotykach-300x210.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Restaurant-Spotykach-768x538.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Restaurant-Spotykach-660x462.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16344" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Zur Begrüßung wird jedem Gast der hauseigene Wodka mit Meerrettich gereicht. Ein würziges belebendes Entré. Die Speisekarte bietet ukrainische, russische und internationale Spezialitäten. Wer möchte, kann auch Kosmonautennahrung aus Tuben bestellen. Wir essen Hühnersuppe, gefüllte Teigtaschen und Boeuf Stroganoff. Alles schmeckt vorzüglich. Der Service ist überaus freundlich und aufmerksam. Es hat sich gelohnt, hier eingekehrt zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Am nächsten Tag geht es – wie versprochen – zu den markanten Klöstern und Kathedralen der Stadt. Neben Frank ist Marina mit dabei – eine junge kluge Frau. Sie begleitet uns als Stadtführerin während unserer Reise.</p>
<p><strong>Die Kirchenstadt „Kiewer Höhlenklöster“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Erster Anlaufpunkt sind die weiträumigen Anlagen des „Kiewer Höhlenklosters“ auf den Höhen am rechten Dnepr-Ufer. Es ist ein riesiges einmaliges Kirchenensemble, das sich auf einer Fläche von 29 Hektar ausbreitet. Über 40 einzigartige Baudenkmäler stehen auf dem Klostergrund. Sie stammen aus verschiedenen Epochen zwischen dem 11. und 19. Jahrhundert. Bedingt durch das hügelige Gelände gibt es einen oberen und unteren Klosterbereich. Allein im oberen Teil erheben sich fünf Kirchen. Die größte, prunkvollste und älteste ist die „Maria-Himmelfahrts-Kathedrale“ aus dem 11. Jahrhundert. Sie nimmt den zentralen Platz ein, fesselt unseren Blick, als wir den Innenhof der ummauerten Klosteranlage betreten.</p>
<figure id="attachment_16345" aria-describedby="caption-attachment-16345" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16345" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-KiewerHoehlenkloester.jpg" alt="Foto: Matthias Dikert" width="800" height="1650" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-KiewerHoehlenkloester.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-KiewerHoehlenkloester-291x600.jpg 291w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-KiewerHoehlenkloester-768x1584.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-KiewerHoehlenkloester-496x1024.jpg 496w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16345" class="wp-caption-text">Foto: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Ein mächtiges, erhabenes Bauwerk. Seine vielen vergoldeten Kuppeln glänzen eindrucksvoll im strahlenden Sonnenlicht. Über Jahrhunderte war die Kathedrale das geistliche Zentrum der russisch-orthodoxen Kirche. 1941 sprengten faschistische Truppen das historische Denkmal. Originalgetreu wieder aufgebaut, zeigt sich die Kathedrale heute wieder in ihrem ursprünglichen Antlitz.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir bestaunen vor der Kathedrale den fast hundert Meter hohen Glockenturm mit seiner prachtvollen architektonischen und künstlerischen Gestaltung. Der Aufstieg lohnt, bietet eine herrliche Aussicht auf das Klostergelände mit seinen vielen Kirchen und den Wohnhäusern der Mönche. Fast 100 leben, beten und arbeiten heute hier.<br />
In der „Dreifaltigkeitskirche“ bewundern wir sehr gut erhaltene Wandmosaiken aus dem 12. Jahrhundert.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann steigen wir hinab zur unteren Klosteranlage – ebenfalls ein Ensemble eindrucksvoller Kirchenbauten. Anziehungspunkt aber sind vor allem das „Höhlenlabyrinth“ unterhalb der Kirchen, das dem Kloster seinen Namen gab und an seine Anfänge erinnert. 1051 siedelten sich hier zwei Mönche an und gruben sich Höhlen in die Erde, um zu meditieren und Gott nahe zu sein. Mit der wachsenden Zahl der Mönche wurde das Höhlensystem weiter ausgebaut und später darüber Kirchen errichtet.<br />
Ehrfurchtsvoll, schweigsam, mit einer brennenden Kerze in der Hand, beginnen wir den Abstieg in das Labyrinth. Der flackernde Kerzenschein erhellt uns den Weg in die Tiefe.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Duft von Weihrauch liegt in der Luft. Die mannshohen Gänge sind sehr eng. Daneben haben sich die Mönche kleine Zellen in den Fels gemeißelt für ihr entsagungsvolles Einsiedler Leben.<br />
Wir stehen an einer Durchreiche in der Wand. Marina klärt uns auf. Manche Mönche haben sich vollständig einmauern lassen und wurden bis zu ihrem Tod über diese Öffnung mit Nahrung und Wasser versorgt, erzählt sie uns. Für uns kaum vorstellbar.<br />
Dann weitet sich der Gang zu einem kleinen Raum. Wir erblicken einen niedrigen reich geschmückten Altar, eine kleine Kirche unter der Erde. Sechs dieser Miniaturkirchen gibt es in den Höhlen. Auch heute halten die Mönche hier noch täglich Gottesdienste ab.</p>
<figure id="attachment_16346" aria-describedby="caption-attachment-16346" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16346" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Kiewer-Hoehlenkloester–unterer-Klosterbereich.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="820" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Kiewer-Hoehlenkloester–unterer-Klosterbereich.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Kiewer-Hoehlenkloester–unterer-Klosterbereich-300x308.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Kiewer-Hoehlenkloester–unterer-Klosterbereich-768x787.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Kiewer-Hoehlenkloester–unterer-Klosterbereich-660x677.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16346" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Immer wieder stoßen wir in den Nischen der langen Gänge auf mumifizierte Leichname. Das Höhlenlabyrinth war damals nicht nur Lebens-, sondern auch Begräbnisstätte der Mönche. Wir fühlen uns in eine längst vergangene Zeit zurück versetzt. Nachdenklich steigen wir wieder zum Tageslicht empor.<br />
Wir sind überwältigt von der Fülle der Eindrücke des Höhlenkloster-Ensembles mit seiner herausragenden Architektur und Geschichte. Seit 1990 gehört es zum Weltkulturerbe der UNESCO. Wer Kiew besucht, muss es gesehen haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die „St. Sophia-Kathedrale“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir fahren zu einem weiteren Highlight unserer Besichtigungstour, die St. Sophia-Kathedrale. Ein vierstöckiger Glockenturm, mit üppigem Stuckdekor reich verziert, bildet gleichzeitig den Eingang zum Gelände der Kathedrale. Dahinter erhebt sich der weit ausladende, pompöse Bau, der heute Museum ist. Ein warmer Grünton bedeckt alle Dächer. Auf den neun Kuppeln sitzen goldene Zwiebeltürme mit einem Kreuz an der Spitze. Ein Anblick zum Verweilen und Genießen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Führung erwartet uns in der Vorhalle. Hier stehen zwei Modelle, die das ursprüngliche Bauwerk im byzantinischen Stil und in seiner heutigen Form darstellen. Von unserer Museumsführerin erfahren wir, die Kathedrale wurde Anfang des 11. Jahrhunderts erbaut. Sie war damals kultureller und gesellschaftlicher Mittelpunkt der Stadt, lange Zeit auch Sitz der orthodoxen Kirche. Hier fanden Hofzeremonien, Krönungen der Kiewer Fürsten statt, wurden Botschafter empfangen.</p>
<figure id="attachment_16347" aria-describedby="caption-attachment-16347" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16347" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-St.-Sophia-Kathedrale.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="2115" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-St.-Sophia-Kathedrale.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-St.-Sophia-Kathedrale-227x600.jpg 227w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-St.-Sophia-Kathedrale-768x2030.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-St.-Sophia-Kathedrale-387x1024.jpg 387w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16347" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Tataren haben die Kirche mehrfach verwüstet. Trotzdem sind viele der wunderbaren Fresken und Mosaiken der byzantinischen Kunst bis heute erhalten geblieben. Sie zeigen zahlreiche biblische Geschichten mit bekannten Aposteln. Auch wenn sich die äußere Gestalt der Kathedrale verändert hat, so blieb der Innenraum mit seinen fünf Seitenaltären und ein Teil der wertvollen Wandbilder im alten Stil erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie so viele andere Kirchen in Kiew, sollte dieses Geschichts- und Kulturdenkmal von Weltrang auf Stalins Befehl abgerissen werden. Der Beginn des Zweiten Weltkrieges verhinderte dieses frevelhafte Vorhaben.<br />
Der Innenhof mit allen Gebäuden des ehemaligen Klosters und die Kathedrale stehen unter Denkmalschutz und gehören ebenfalls zum Weltkulturerbe der Menschheit.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Andreas-Kirche und Andreas-Steig“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Unser nächstes Ziel sind die „Andreas-Kirche“ und der „Andreas-Steig“ im historischen Kern der Stadt. Auf dem Alt-Kiewer Berg erhebt sich weithin sichtbar der prächtige Barrockbau, der dem Apostel Andreas gewidmet ist. Seine Fassaden sind hellblau gestrichen, dunkelblau zeigen sich die Kuppel und die vier kleinen dekorativen Türme an den Ecken. Ein herrliches Bild.</p>
<figure id="attachment_16348" aria-describedby="caption-attachment-16348" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16348" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Andreas-Kirche-und-Andreas-Steig.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="850" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Andreas-Kirche-und-Andreas-Steig.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Andreas-Kirche-und-Andreas-Steig-300x319.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Andreas-Kirche-und-Andreas-Steig-768x816.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Andreas-Kirche-und-Andreas-Steig-660x701.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16348" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wir gehen den Andreas-Steig hinab. Er ist mit alten Kopfsteinen gepflastert, schlängelt sich zwischen zwei Bergen hindurch und verbindet die Oberstadt mit der Unterstadt, dem alten historischen Stadtviertel Podil. Der Steig ist bei Touristen und den Kiewern gleichermaßen beliebt. Hier ist die Kunstszene zu Hause. Maler bieten ihre Bilder auf der Straße an. Galerien und Souvenirverkäufer buhlen um Kundschaft. Bars, Cafés und Restaurants locken zur Einkehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Häuser am Andreas-Steig verbreiten das Flair zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie bilden ein sehenswertes architektonisches Ensemble unterschiedlicher Baustile. Neben der Andreas-Kirche ragt dabei das Schloss „Richard Löwenherz“ heraus, das im Stil der englischen Neugotik errichtet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach so vielen Besichtigungen und Eindrücken machen wir Mittagspause im Restaurant „Kanapa“. Äußerlich sieht man dem Haus mit seiner schlichten Holzverkleidung nicht an, dass es zu den gefragtesten Restaurants in Kiew gehört. Bei der sommerlichen Hitze nehmen wir auf der überdachten Terrasse Platz. Die Speisekarte ist umfangreich. Angeboten werden vor allem ukrainische Spezialitäten.</p>
<figure id="attachment_16349" aria-describedby="caption-attachment-16349" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16349" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Restaurant-Kanapa.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert " width="800" height="290" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Restaurant-Kanapa.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Restaurant-Kanapa-300x109.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Restaurant-Kanapa-768x278.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Restaurant-Kanapa-660x239.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16349" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Ein köstlicher frischer Salat wird uns als Vorspeise auf einer Baumscheibe gereicht. Der Borschtsch wird in einem ausgehöhlten Kohlkopf serviert. Wir genießen Klöße mit Fleisch und einen sehr leckeren Nachtisch. Es heißt nicht umsonst – das Auge isst mit. Im Kanapa stimmt nicht nur die Qualität des Essens, auch die Präsentation der Speisen ist überaus kreativ und meisterlich. Das ist außergewöhnlich. Ein freundlicher, unaufdringlicher Service unterstreicht den hervorragenden Eindruck. Wer hier einkehrt, wird es nicht bereuen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fahrt auf dem Dnepr</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Essen geht es zum Hafen. Eine einstündige Schiffstour auf dem Dnepr ist angesagt. Zeit zum Entspannen, aber auch Muße, das herrliche Panorama der Stadt vom Wasser aus zu erleben. Bis zu 1000 Meter weitet sich der Fluss in Kiew. Sieben Brücken überspannen ihn. Noch einmal erleben wir die goldenen Kuppeln der Kathedralen, eingebettet in das weite Grün am Steilhang des Dnepr.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben dem Höhlenklosterkomplex erhebt sich übermächtig das Monument der „Mutter-Heimat“ &#8211; ein Bau aus der Sowjet-Ära. Sie stört das harmonische Bild der Landschaft, kann trotz ihrer Dominanz den Glanz der Kirchenkuppeln nicht verdecken.<br />
Am linken, flachen Ufer zieht sich ein langer Sandstrand dahin. Viele Kiewer tummeln sich hier, nutzen das warme Wetter zum Baden und Erholen. Der Blick in das Hinterland zeigt ebenfalls ausgedehnte Grünflächen, aus denen sich erst in der Ferne die Hochhäuser der Neustadt erheben.</p>
<figure id="attachment_16350" aria-describedby="caption-attachment-16350" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16350" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Fahrt-auf-dem-Dnepr.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="1170" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Fahrt-auf-dem-Dnepr.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Fahrt-auf-dem-Dnepr-300x439.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Fahrt-auf-dem-Dnepr-768x1123.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Fahrt-auf-dem-Dnepr-660x965.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16350" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">22 große Parkanlagen gibt es in der Stadt. Neben den Kirchen bestimmen auch sie das schöne Bild der Landschaft. So trägt Kiew zu recht den Beinamen „Gartenstadt“.<br />
An einigen kleinen Buchten liegen große Hotelschiffe vor Anker. Eine kleine runde Wasserkirche erweckt unsere Aufmerksamkeit. Dahinter viele Hafenkräne, die die große wirtschaftliche Bedeutung des Dnepr erahnen lassen. Eine kurze Fahrt mit vielen schönen Eindrücken, die man sich gönnen sollte.</p>
<p style="text-align: justify;">Vom Hafen fahren wir mit der Standseilbahn wieder hoch in die Altstadt.</p>
<figure id="attachment_16351" aria-describedby="caption-attachment-16351" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16351" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Standseilbahn.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="580" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Standseilbahn.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Standseilbahn-300x218.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Standseilbahn-768x557.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Standseilbahn-660x479.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16351" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Seit 1905 gibt es sie, inzwischen mehrfach umgebaut und technisch modernisiert. Die Fahrt dauert nur drei Minuten und kostet wenige Cents.</p>
<p style="text-align: justify;">
<strong>Das „St. Michael-Kloster“</strong></p>
<p>Oben angekommen stehen wir auf dem Michael-Platz direkt vor dem Eingang zum „St. Michael-Kloster“, das den Namen des Schutzheiligen von Kiew trägt. Es befindet sich in Sichtachse zu der nur wenige hundert Meter entfernten St. Sophia-Kathedrale.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch hier bildet ein imposanter Glockenturm den Zugang zum Klostergelände mit der prächtigen St. Michael-Kathedrale. Eine leuchtend blaue Farbe schmückt ihre Fassaden. Im Kontrast mit den vielen goldenen Kuppeln ein überwältigender Eindruck.<br />
Das historische Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert erlitt ein barbarisches Schicksal zu Zeiten der Stalin-Herrschaft. 1937 wurde die gesamte Klosteranlage gesprengt und zerstört.</p>
<figure id="attachment_16352" aria-describedby="caption-attachment-16352" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16352" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-St.-Michael-Kloster.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="1130" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-St.-Michael-Kloster.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-St.-Michael-Kloster-300x424.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-St.-Michael-Kloster-768x1085.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-St.-Michael-Kloster-660x932.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16352" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">An dieser Stelle wollten die Machthaber ein neues Regierungszentrum errichten. Doch von dem Plan wurde nur ein Gebäude verwirklicht. Heute ist es Sitz des Außenministeriums der Ukraine.<br />
In nur vier Jahren wurde die St. Michael-Kathedrale in ihrem ursprünglichen Aussehen wieder aufgebaut. Seit 2000 zeigt sie sich in alter Pracht und Schönheit den Besuchern. Wir kommen gerade zu einem Gottesdienst. Junge Mönche begleiten die Zeremonie mit wohlklingenden Gesängen.</p>
<p style="text-align: justify;">Reich ausgestattet ist das Innere der Kathedrale mit Mosaiken, Fresken und Wandbildern. Es sind erhalten gebliebene Originale und Nachbildungen der alten Heiligenbilder und biblischen Szenen. Heute ist das Kloster wieder zu neuem Leben erweckt und gehört der ukrainischen orthodoxen Kirche.</p>
<p><strong>Luxushotel „Intercontinental“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach diesen wunderschönen Eindrücken haben wir Gelegenheit, das renommierte „Intercontinental“ im Herzen der Altstadt kennen zu lernen. Das elegante Hotel passt durch seinen traditionellen Stil sehr gut in das Bild der Innenstadt. Es bietet den Gästen aus aller Welt Luxus pur. Schon die weiträumige Lobby zeigt sich in einem Ambiente, das herrschaftliche Eleganz ausstrahlt.</p>
<figure id="attachment_16353" aria-describedby="caption-attachment-16353" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16353" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Intercontinental.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="550" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Intercontinental.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Intercontinental-300x206.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Intercontinental-768x528.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Intercontinental-660x454.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Intercontinental-110x75.jpg 110w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16353" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die 272 Zimmer und Suiten sind exzellent ausgestattet. Für Staatsmänner, Künstler, Geschäftsleute und Urlauber besitzt das Haus in Größe und Ausstattung für jeden geeignete Räume. Es ist auch auf Events aller Art eingerichtet – für Feste, Konferenzen, Meetings. Durch seine herausragende Lage haben die Gäste von der Terrasse einen einmaligen Panoramablick auf alle Sehenswürdigkeiten der Altstadt mit ihren Klöstern und Kathedralen. Auch wir konnten uns von diesem Anblick nur schwer losreißen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Küche verwöhnt mit ukrainischen und internationalen Spezialitäten. Für Fitness, Schönheit und Baden bietet ein großer Spa-Bereich viel Platz für jegliche Aktivitäten. Das Hotel „Intercontinental“ lässt keine Wünsche offen für alle, die Luxus lieben und bezahlen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Weg zum „Maidan“, dem Unabhängigkeitsplatz, machen wir noch einen kurzen Stopp an der Oper in Kiew.</p>
<figure id="attachment_16354" aria-describedby="caption-attachment-16354" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16354" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Oper.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="290" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Oper.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Oper-300x109.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Oper-768x278.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Oper-660x239.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16354" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Es ist ein prunkvoller Bau, der 1901 im Stil der französischen Renaissance erbaut wurde. Viele weltberühmte Opernsänger- und Balletttänzer sind hier aufgetreten. Seit der Unabhängigkeit des Landes 1991 hat die Oper den Rang eines Nationaltheaters.<br />
Dann geht es weiter über den Kreschatik – den Prachtboulevard von Kiew – eine Flaniermeile und Einkaufsmekka. Alle internationalen Luxusunternehmen haben hier ihre Geschäfte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der „Maidan“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Berg vor dem Maidan lassen wir den Bus stehen. Schon hier oben ist das blutige Drama, das im Februar 2014 weltweit für Schlagzeilen sorgte, überall gegenwärtig. 100 Menschen kamen bei dem Massaker ums Leben. An einer Straßenseite sind die Fotos der Erschossenen an einem Draht aufgehängt. Es sind Frauen, Männer allen Alters, auch Kinder. Blumensträuße – frische und verwelkte – liegen daneben. Nichts ist vergessen, was damals geschah.<br />
Marina zeigt uns die Einschusslöcher der Gewehrsalven, auch am Hotel „Ukraina“. Auf seinem Vorplatz war 2014 ein Lazarett für die vielen verwundeten Demonstranten eingerichtet.</p>
<figure id="attachment_16355" aria-describedby="caption-attachment-16355" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16355" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Der-Maidan.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="810" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Der-Maidan.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Der-Maidan-300x304.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Der-Maidan-768x778.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Der-Maidan-660x668.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16355" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wir stehen am oberen Ring, blicken schweigend auf den Unabhängigkeitsplatz hinab, der wie in einem Talkessel vor uns liegt. Im Zentrum erhebt sich eine hohe Statue aus weißem Marmor. Auf ihrer Spitze steht eine junge Frau mit einem Zweig des Schneeballstrauches in der Hand. Sie ist Sinnbild des jungen unabhängigen ukrainischen Staates. Umgeben ist der Platz von Gebäuden aus den Jahren 1950 bis 1990.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir steigen weiter hinab zum Maidan. Eine große Blumenuhr am rechten Straßenrand fällt uns auf. Daneben die Schrift „Die Helden leben“. Davor sind auf Steintafeln wieder die Fotos der Opfer des Blutbades aufgereiht. Gesühnt ist ihr Tod bis heute nicht. Noch immer ist unklar, wer die Schuldigen dieses Massakers sind. Offenbar soll die Wahrheit darüber verborgen bleiben.<br />
Friedlich liegt der zentrale Platz im Abendlicht vor uns. Möge es immer so bleiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Der nächste Tag beginnt mit einem Abstecher zum Zentral-Park. Es ist die größte Parkanlage der Stadt mit vielen alten Bäumen, blühenden Rabatten, gepflegten Wegen und erholsamen Plätzen. Eingebettet in diesen Park liegt der Marienpalast, einstige Residenz der russischen Zaren. Besuchen können wir ihn nicht. Er wird gegenwärtig umfangreich restauriert.<br />
Direkt neben dem alten Palast erheben sich zwei wuchtige Gebäudekomplexe. Hier befindet sich das politische Zentrum der Ukraine – das Haus des Ministerkabinetts mit dem Amtssitz des Präsidenten und daneben das Parlamentsgebäude. Eine Glaskuppel mit der ukrainischen Staatsflagge krönt den Bau.</p>
<figure id="attachment_16356" aria-describedby="caption-attachment-16356" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16356" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Parlamentsgebaeude.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="285" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Parlamentsgebaeude.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Parlamentsgebaeude-300x107.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Parlamentsgebaeude-768x274.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Parlamentsgebaeude-660x235.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16356" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Eine breite Allee vor dem Parlament führt zu einer Aussichtsterrasse. Von hier haben wir noch einmal einen weiten Blick über die schöne grüne Stadt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann sind wir unterwegs zu einer außergewöhnlichen Touristenattraktion knapp 60 Kilometer von Kiew entfernt – dem „Park Kiewer Rus“.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim „Ramada Encore Hotel“ am Stadtrand legen wir noch einen Zwischenaufenthalt ein. Eine breite Glasfassade ziert das hoch aufragende Gebäude. Das Vier-Sterne-Haus bietet für Geschäfts- und Privatreisende jeglichen Komfort. Die 322 Zimmer sind modern und stilvoll eingerichtet.</p>
<figure id="attachment_16357" aria-describedby="caption-attachment-16357" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16357" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Ramada-Encore-Hotel.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="550" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Ramada-Encore-Hotel.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Ramada-Encore-Hotel-300x206.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Ramada-Encore-Hotel-768x528.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Ramada-Encore-Hotel-660x454.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Ramada-Encore-Hotel-110x75.jpg 110w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16357" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">14 verschiedene Konferenzräume stehen für Veranstaltungen jeglicher Art zur Verfügung. In den Restaurants und Bars werden die Gäste mit schmackhaften Speisen der nationalen und internationalen Küche verwöhnt. Zum besonderen Serviceangebot gehört ein kostenloser Busshuttle in die Stadt und zum Flughafen.<br />
Es ist ein Hotel, das auch für den kleinen Geldbeutel erschwinglich ist. Für 264 Euro pro Tag ist ein Studio für fünf Personen schon zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Park Kiewer Rus“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer guten Stunde Busfahrt erreichen wir den „Park Kiewer Rus“. Wir stehen vor einer alten Holzmauer mit einem Eingangstor, das von zwei Wachtürmen begrenzt wird. In altrussischer Kleidung empfangen uns der Leiter des Parks und seine Begleitung recht herzlich. Nach altem Brauch werden uns Brot, Salz und Schnaps gereicht. Wir treten ein in die Stadt Kiew, wie sie vor 1000 Jahren ausgesehen hat. Alles, was es hier zu bestaunen und zu erleben gibt, spiegelt diese Zeit originalgetreu wider. Es ist eine einzigartige Rekonstruktion der Wladimir Stadt – des historischen Zentrums von Kiew aus der Zeit vom 5. bis 13. Jahrhundert.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus Liebe zur seiner Heimat hatte ein reicher Ukrainer die Idee dazu und mit seinem Geld begonnen, das Riesenprojekt in die Tat umzusetzen – alles authentisch, nach alten archäologischen Plänen und Unterlagen. Heute hat das alte Kiew schon Gesicht, auch wenn das Projekt noch nicht vollendet ist.</p>
<figure id="attachment_16358" aria-describedby="caption-attachment-16358" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16358" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Park-Kiewer-Rus.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="1070" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Park-Kiewer-Rus.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Park-Kiewer-Rus-300x401.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Park-Kiewer-Rus-768x1027.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Park-Kiewer-Rus-660x883.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16358" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wir durchstreifen den Park, betrachten die alten hölzernen Wohn- und Handwerkshäuser. Auf dem Turnierplatz zeigen gerade Bogenschützen ihr Können. In der Ehrenloge setzen wir uns auf den Sessel, von dem einst Großfürst Wladimir mit seinem Gefolge den Wettkämpfen zusah. Wir blicken auf die gewaltige Befestigungsmauer mit ihrem hohen Eingangstor und ihren Wachtürmen. Sie trennt den Außenbereich von der Innenstadt ab. Wir besteigen die Stadtmauer. Das Bauwerk ist bis zu 15 Meter hoch und aus dicken, massiven Stämmen und Balken gezimmert. 300 Meter dieser einmaligen Holzburgmauer stehen schon. In ihrem Inneren sind kleine gemütliche Schlaf- und Wohnräume eingebaut. Hier können alle, die das mittelalterliche Leben und Treiben intensiver kennen lernen wollen, für 25 Euro übernachten.</p>
<p style="text-align: justify;">In den nachgebauten historischen Gasstätten werden mittelalterliche Gerichte angeboten.<br />
An den Wochenenden finden hier altrussische Spiele, Volksfeste und sportliche Wettkämpfe statt mit Schwertkämpfen, Reiterstunts und Dressuren. Wer möchte, kann dabei selbst mitmachen beim Bogenschießen, Messer oder Axt werfen. Wir selbst üben uns im Umgang mit den Schwertern.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Park ist auch Schauplatz für mittelalterliche Schlachten in der Kleidung und mit den Waffen der alten russischen Kämpfer.<br />
So wird die Kultur, das Leben und die Atmosphäre aus der Zeit der „Kiewer Rus“, des ältesten ostslawischen Staates, lebendig gehalten. Geschichte zum Anfassen, hautnah – ein tolles Erlebnis.</p>
<p><strong>„Farm Naturalist“</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf unserem Rückweg nach Kiew besuchen wir noch ein kleines Ferienparadies in reizvoller Natur – die „Farm Naturalist“. Dieser vor zwei Jahren errichtete Gebäudekomplex ist weit mehr als nur ein moderner Bio-Bauernhof mit großzügigen Ställen und Freigehegen für die Tiere.</p>
<p style="text-align: justify;">Angeschlossen ist ein Hotel mit Restaurant. Alles, was hier auf den Tisch kommt, sind Naturprodukte aus dem eigenen Haus, die man auch im Hofladen kaufen kann. Für die Hotelgäste bietet die Farm viele Freizeitmöglichkeiten. Der angrenzende See lädt zum Baden und Angeln ein. Wer möchte, kann reiten oder Reitunterricht bei professionellen Trainern nehmen. Für Kinder gibt es einen Spielplatz und einen Mini-Zoo.</p>
<figure id="attachment_16360" aria-describedby="caption-attachment-16360" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16360" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Farm-Naturalist.jpg" alt="Fotos: Matthias Dikert" width="800" height="1075" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Farm-Naturalist.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Farm-Naturalist-300x403.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Farm-Naturalist-768x1032.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-18-Farm-Naturalist-660x887.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-16360" class="wp-caption-text">Fotos: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Ein Hotelzimmer ist hier schon für 20 Euro zu haben und auch die köstlichen Speisen sind recht preiswert. Auf der Terrasse mit Blick zum See konnten wir uns von ihrer besonderen Qualität selbst überzeugen. Aufgetischt wurden Hühnerbrühe mit Wachtelei, Platten von Wurst- und Fleischwaren sowie eine gegrillte Ente – alles frisch vom eigenen Bauernhof. Ein Genuss.<br />
Die „Farm Naturalist“ ist für alle, die die Ruhe der Natur suchen, das Leben auf einem modernen Bauernhof kennen lernen möchten und eine schmackhafte natürliche Küche schätzen, eine gute Adresse.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist unser letzter Abend in Kiew. Schon in den drei Tagen unseres Aufenthaltes ist mir die Stadt ans Herz gewachsen. Was macht sie so anziehend und sehenswert. Aus der Fülle der Eindrücke, suche ich nach einer Antwort.<br />
Da ist das einmalige historische Flair der Stadt mit den zahlreichen Kirchen, Klöstern und Kathedralen. Erhaben, mächtig dominieren sie das Bild in der Altstadt mit ihrem weithin sichtbaren Goldschmuck auf den Zwiebeltürmen. Sie sind herausragende Zeugnisse der 1500-jährigen Kultur und Geschichte von Kiew.<br />
Da verbreiten die vielen Parks und Grünanlagen ein Gefühl der Ruhe und Harmonie, prägen auf ihre Weise das schöne Antlitz der Stadt.</p>
<p style="text-align: justify;">Da sind die freundlichen, liebenswerten, stets hilfsbereiten Menschen, die den Puls der Stadt bestimmen.<br />
Da ist Kiew, eine der preiswertesten Städte Europas, die jedem Touristen mit Euros in der Tasche einen sorglosen Urlaub ermöglicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch ist die Zahl der Reisenden aus Westeuropa spürbar zurückgegangen. Die Unruhen der letzten Jahre und der anhaltende Konflikt weit im Osten des Landes haben daran sicher Anteil. Doch davon ist in Kiew nichts zu spüren.<br />
Eine Reise zu einer der ältesten und schönsten Städte Europas ist heute bedenkenlos möglich. Wer sie nicht gesehen hat, versäumt Vieles. Wer sie erlebt hat, wird begeistert sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weitere Informationen bei:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ukraine International Airlines Berlin &#8211; Airport ticket office (sales agency)<br />
Terminal A Gate 2<br />
Telephone / Fax<br />
+49 30 41013601<br />
Fax: +49 30 41013636</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Text: </strong>Manfred Vieweg</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fotos: </strong><a href="http://reisegala.de/Page/index.php?site=statement&amp;action=showbericht&amp;berichtID=586" target="_blank">Matthias Dikert</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/kirchen-kloester-kathedralen-auf-stippvisite-in-kiew/16342/">Kirchen, Klöster, Kathedralen &#8211; Auf Stippvisite in Kiew</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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		<title>Mekong statt Mosel: Auf den Wasserstraßen dieser Welt</title>
		<link>https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/mekong-statt-mosel-auf-den-wasserstrassen-dieser-welt/16210/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2016 14:13:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Tempel und Pagoden, schwimmende Märkte und Basare – Flusskreuzfahrten werden längst nicht mehr nur auf Rhein, Main und Donau angeboten, sondern führen auch in exotischere Gefilde, nach Indien, Peru und China.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/mekong-statt-mosel-auf-den-wasserstrassen-dieser-welt/16210/">Mekong statt Mosel: Auf den Wasserstraßen dieser Welt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Tempel und Pagoden, schwimmende Märkte und Basare – Flusskreuzfahrten werden längst nicht mehr nur auf Rhein, Main und Donau angeboten, sondern führen auch in exotischere Gefilde, nach Indien, Peru und China. Statt geplanter Tagesabläufe, können Reisende auf eigene Faust Teeplantagen und Seidenmanufakturen besuchen oder auf Safari gehen, um Goldlanguren und Nashörner zu sehen. Stefan Menden, Geschäftsführer von Secret Escapes, sagt: „Flusskreuzfahrten haben nichts mehr mit organisierten Kaffeefahrten zu tun. Sie können individuell gestaltet werden und passen zum derzeitigen Trend, der zu Reisen in Eigenregie geht.” Zum Tag der Flüsse am 25. September hat www.SecretEscapes.de, das Online-Portal für bezahlbare Luxusreisen, die außergewöhnlichsten Flusskreuzfahrten der Welt zusammengestellt.</p>
<figure id="attachment_16211" aria-describedby="caption-attachment-16211" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-16211" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-05-Jangtsekiang-660x495.jpg" alt="Foto: Cornerstone/pixelio.de" width="618" height="464" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-05-Jangtsekiang-660x495.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-05-Jangtsekiang-300x225.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/10/2016-10-05-Jangtsekiang.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-16211" class="wp-caption-text">Foto: Cornerstone/pixelio.de</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Indien: Ganges</strong><br />
Viele religiöse Stätten in Indien liegen an den Ufern des Ganges, denn der 2.600 km lange Fluss ist den Hindus heilig. Auf einer Flusskreuzfahrt können Reisende zum Beispiel Varanasi erkunden, die heiligste Stadt des Landes und Zentrum der Sadhus, oder den hinduistischen Pilgerort Allahabad, in dem alle zwölf Jahre das Kumbh Mela stattfindet, das größte religiöse Fest der Welt. Tempel, Paläste, Basare und Märkte säumen die Ufer und Landgänge führen zum weltberühmten Taj Mahal oder der „rosaroten“ Stadt Jaipur. Weiteres beliebtes Ziel ist Jaunpur. Die Stadt gilt als Zentrum traditioneller Parfümherstellung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>China: Jangtsekiang</strong><br />
Auf dem längsten Fluss Asiens, dem 6.380 km langen Jangtsekiang, sind 2.800 km schiffbar. Der drittlängste Strom der Welt bringt Reisende zu Weltmetropolen wie Shanghai oder zu UNESCO-Weltkulturerbe Stätten wie den Gärten von Suzhou. Die Stadt gilt als eine der schönsten Chinas. Ein weiteres Reisehighlight ist der große Buddha von Leshan, die weltweit größte Statue eines Buddhas aus Stein. Viele Kreuzfahrten führen auch in die Drei-Schluchten-Region, einer Anreihung von Durchbruchstälern am Jangtsekiang. Der dortige Damm ist das größte hydroelektrische Projekt der Welt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Myanmar: Irrawaddy</strong><br />
Der 2.170 km lange Irrawaddy, die Lebensader Myanmars, teilt das südostasiatische Land in Ost und West. Auf einer Flusskreuzfahrt schippern Reisende vorbei an Bambushütten und Hausbooten, Einheimischen, die ihre Wäsche waschen, und badenden Büffeln. Außerdem führt die Wasserstraße zu vielen Sehenswürdigkeiten des Landes, wie der goldenen Shwedagon Pagode, dem wichtigsten Sakralbau und religiösen Zentrum Myanmars in Yangon, dem Tempelfeld von Bagan und den alten Königsstädten Amarapura und Ava. Wer Glück hat, kann die nur in diesem Fluss beheimateten Irawadidelfin sehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Brasilien und Peru: Amazonas</strong><br />
Eine Reise auf dem wasserreichsten Fluss der Erde, mit einem teilweise kilometerbreiten Flussbecken, ist ein Erlebnis für sich. Iquitos, die größte Stadt am Amazonas, ist Ausgangspunkt für Ausflüge zu Land und Wasser. Reisende können die Kultur indigener Stämme kennenlernen und Stätten aus dem Reich der Inkas besuchen. Der Amazonas durchquert auf seinem Weg von den peruanischen Anden bis zum Atlantik Peru und Brasilien, führt durch tropische Regenwälder, vorbei an exotischen Pflanzen und bietet zahlreichen Tieren einen Lebensraum, die nur dort zu finden sind. Einen rosafarbenen Amazonasdelfin zu sehen, ist eines von vielen Highlights einer Flusskreuzfahrt. Ein weiteres könnte je nach Route der brasilianische Anavilhanas Nationalpark mit den 400 Inseln sein, wo die Besucher eines der größten Süßwasserarchipele der Erde erwartet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Südostasien: Mekong</strong><br />
In schwer erreichbaren Gebieten des tibetischen Hochlands entspringt der Mekong, der zu den längsten Flüssen der Welt zählt. Die Wasserstraße bahnt sich einen Weg von China über Laos, Thailand und Kambodscha bis nach Vietnam, wo er ins Südchinesische Meer mündet. Je nach Route führt eine Flusskreuzfahrt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Südostasiens, zum Beispiel ins laotische Luang Prabang und nach Si Phan Don im Süden des Landes. Dort wird der Mekong bis zu 14 km breit und es sollen sich bis zu 4.000 Inseln in dem Gebiet befinden. Wer Vietnam zu Wasser bereist, sollte die weltberühmte Halong Bucht erkunden. Von Phnom Penh, Hauptstadt Kambodschas, führen viele Reisen zum Tonle Sap See, von wo aus Reisende Ausflüge zu den berühmten Tempeln von Angkor Wat unternehmen können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Russland: Wolga</strong><br />
Bei Russland denken viele Reisende zunächst an St. Petersburg und Moskau, die mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten auch nicht fehlen sollten. Flusskreuzfahrten auf der Wolga führen Besucher noch an viele weitere Orte im flächenmäßig größten Staat der Erde. Die 3.530 km lange Wolga, längster und wasserreichster Fluss Europas, hat viel zu bieten. Highlights einer Flusskreuzfahrt sind geschichtsträchtige Orte wie Wolgograd oder ein Besuch in Jaroslawl, einer der ältesten Städte Zentralrusslands aus dem 11. Jahrhundert. Beliebte Ziele sind auch die Wolgastauseen und der größte See Europas, der Ladogasee im Nordwesten des Landes, nahe der finnischen Grenze.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quellennachweis: Wilde &amp; Partner Public Relations</em></p>
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		<title>Weliki Nowgorod</title>
		<link>https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/weliki-nowgorod/9034/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2015 10:18:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der neue Tag begann mit einem schnellen kurzen Frühstück im Hotel „Azimut“, da auf dem Petersburger Hauptbahnhof schon der Schnellzug nach Weliki Nowgorod auf uns wartete. Um 7 Uhr betraten wir den Zug „Lastochka“ (Schwalbe) und erreichten gegen 10 Uhr die Stadt Weliki Nowgorod.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/weliki-nowgorod/9034/">Weliki Nowgorod</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der neue Tag begann mit einem schnellen kurzen Frühstück im <a href="https://www.reiseratgeber24.de/sankt-petersburg-8710.html" target="_blank">Hotel „Azimut“</a>, da auf dem Petersburger Hauptbahnhof schon der Schnellzug nach Weliki Nowgorod auf uns wartete. Um 7 Uhr betraten wir den Zug „Lastochka“ (Schwalbe) und erreichten gegen 10 Uhr die Stadt Weliki Nowgorod.</p>
<figure id="attachment_9037" aria-describedby="caption-attachment-9037" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9037" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Der-Zug-„Lastochka“-660x248.jpg" alt="Foto: Matthias Dikert" width="618" height="232" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Der-Zug-„Lastochka“-660x248.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Der-Zug-„Lastochka“-300x113.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Der-Zug-„Lastochka“.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-9037" class="wp-caption-text">Foto: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Dort empfing uns unter anderem die Stadtbilderklärerin Marina Dobrikowa vom dortigen staatlichen Museum, zeigte uns ihre Stadt und vermittelte interessante Einzelheiten.<br />
Weliki Nowgorod ist die älteste Stadt Russlands, die Wiege der russischen Demokratie, der Mittelpunkt des Handels und Handwerks im Mittelalter. Sie war der wichtigste Handelspartner der Hanse vom 12. bis zum 15. Jahrhundert und ein Bindeglied zwischen dem mittelalterlichen Europa und Russland. Weliki Nowgorod war ein Treffpunkt der russischen und hanseatischen Kaufleute. Die Hanse kam den Bürgern mehrmals zu Hilfe. Die im Jahre 1231 ausgebrochene Hungersnot konnte nur dank der Getreidelieferungen aus den Hansestädten gelindert werden. Seit 1992 gehören viele Architekturdenkmäler und Gebäude Weliki Nowgorods zum Weltkulturerbe der UNESCO. 1993 wurde die Stadt als erste russische Stadt Mitglied des Hansebundes der Neuzeit. 2009 feierte Weliki Nowgorod sein 1150-jähriges Stadtjubiläum und war als erste russische Stadt Gastgeber des 29. Hansetages der neuen Zeit. Weliki Nowgorod hat heute etwa 219 000 Einwohner und liegt 180 km südöstlich von Sankt Petersburg am Wolchow Fluss, nördlich des Ilmensees.</p>
<p style="text-align: justify;">Früher sagte der Volksmund: “Nowgorod ist der Vater, Kiew ist die Mutter und Moskau ist das Herz aller altrussischen Städte.“ Die erste Erwähnung über die Stadt findet in allen Chroniken 859 statt. In diesem Jahr wird Nowgorod 1156 Jahre alt sein. Weliki Nowgorod spielte eine große Rolle bei der Entstehung des russischen Staates. Im Jahre 862 kam Rurik nach Nowgorod und gründete hier die erste russische Großfürstendynastie und 1862 wurde hier beschlossen, das 1000-jährige Jubiläum des russischen Staates zu feiern. Zu diesem Ereignis wurde ein bedeutendes Denkmal enthüllt.</p>
<figure id="attachment_9043" aria-describedby="caption-attachment-9043" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9043" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Denkmal-1000-Jahrfeier-660x454.jpg" alt="Foto: Matthias Dikert" width="618" height="425" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Denkmal-1000-Jahrfeier-660x454.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Denkmal-1000-Jahrfeier-300x206.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Denkmal-1000-Jahrfeier-110x75.jpg 110w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Denkmal-1000-Jahrfeier.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-9043" class="wp-caption-text">Foto: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<figure id="attachment_9046" aria-describedby="caption-attachment-9046" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9046 size-full" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Weliki-Nowgorod.jpg" alt="Weliki Nowgorod" width="800" height="3410" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Weliki-Nowgorod.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Weliki-Nowgorod-141x600.jpg 141w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Weliki-Nowgorod-240x1024.jpg 240w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-9046" class="wp-caption-text">Foto: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Dieses Monument besteht aus 3 Teilen. Oben sieht man den riesigen Reichsapfel, das Attribut der Zarenmacht. Dort kniet eine Frau in der Nationaltracht. Sie verkörpert Russland. Das Mütterchen Russland kniet vor dem Engel und wird von ihm gesegnet. Diese Skulpturgruppe oben symbolisiert die russische orthodoxe Kirche. Um den Reichsapfel herum sind sechs Skulpturgruppen angebracht. Sie entsprechen den 6 wichtigsten Etappen der russischen Geschichte. In der Mitte steht mit Schild und Schwert im Kettenhemd der legendäre skandinavische Fürst Rurik. Dieser Fürst regierte hier in Nowgorod, aber 20 Jahre später wurde die Hauptstadt der alten Russen nach Kiew verlegt, und so wurde das Land die „Kiewer Rus“ gegründet. Am Ende des 10.Jahrhunderts regierte in Kiew Wladimir der Große. Er steht links von Rurik mit dem achtarmigen Kreuz. Er hat Russland christianisiert. Eine Frau ist bereit, das neugeborene Kind zur Taufe zu bringen und ein Slawe stürzt das heidnische Idol ins Wasser. So wurde das Heidentum durch das Christentum ersetzt. Rechts von Rurik steht Dimitri vom Don. Von diesem Dimitri wurde der erste Sieg über die Mongolen und Tataren errungen auf dem Schnepfenfeld am Don 1380 und diese Skulpturgruppe symbolisiert den Anfang der Befreiung Russlands vom tatarischen mongolischen Joch. Kleinere Figuren unten personifizieren das russische Volk. 109 Persönlichkeiten sind abgebildet, die einen bestimmten Beitrag für die russische Geschichte geleistet haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Weliki Nowgorod liegt am Fluss Wolchow. Dieser teilt die Stadt in 2 Teile. Hier auf der Festung, dem Kreml der Sophienseite, wurde in der Mitte des 11.Jahrhunderts die Sophienkathedrale erbaut. Auf der gegenüberliegenden Handelsseite lag im Mittelalter der berühmte Nowgoroder Markt. Das Geschäfts- und Handelsleben pulsierte auf der Handelsseite und das Festungsgelände war das politische kulturelle und religiöse Zentrum der Stadt. Die beiden Zentren wurden in Nowgorod immer mit einer Brücke verbunden. Wo jetzt die Fußgängerbrücke liegt, lag im Mittelalter die bekannte hölzerne Nowgoroder Brücke. Diese wurde zum ersten Mal am Ende des 10.Jahrhunderts erwähnt. Dabei wurden Nowgoroder christianisiert und die Männer wurden von der einen Seite der Brücke im Wasser getauft und die Frauen von der anderen Seite. Die Brücke wurde bis zum 18.Jahrhundert aus Holz gebaut. Auf der Brücke spielten sich Szenen ab, die eng mit der Nowgoroder Geschichte verbunden waren. Im Mittelalter stießen Nowgoroder unliebsame Personen herunter. Die in Streit geratenen Seiten begannen die Brücke zu zerstören. Und da griff der Erzbischof mit seinem Gefolge ein, um die Streitenden zu trennen und die Brücke zu retten. Die Brücke gehörte zur Kremlbefestigung und der Erzbischof von Nowgorod war für den Bau der Festung und der Brücke zuständig. Die erste Festung wurde aus Holz gebaut. Am Anfang des 14.Jahrhunderts wurde hier mit dem Steinbau der Burganlage begonnen. Weliki Nowgorod brauchte fast 100 Jahre, um die hölzernen Wände durch die steinerne Mauer zu ersetzen. Zu Beginn des 15.Jahrhunderts wurde dieses Gelände mit einer mächtigen Steinmauer umgeben. Die erste Mauer wurde aus Naturstein (Kalkstein,Muschelstein) errichtet und diese Mauer stand hier 50 Jahre und da wurde beschlossen, sie wieder zu restaurieren. Gegen Ende des . 15. Jahrhunderts wurde Nowgorod an das Moskau-Reich angeschlossen und diese Renovierung haben sowohl Baumeister aus Nowgorod als auch von Moskau gemacht und die alte Mauer mit roten Ziegelsteinen verkleidet und seit dieser Zeit sieht die Festung dem Moskauer Kreml sehr ähnlich. Heute befinden sich auf dem Gelände die Nowgoroder Philharmonie mit der großen Konzerthalle, die Musikfachschule für die Jugendlichen, die Malschule für die Kinder, die Werkstätten der Restauratoren, Ausstellungsräume von den staatlichen Museen und weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Areal gibt es neben der Sophienkirche auch die älteste Glockenwand Russlands zu bestaunen. Die 3 größten Glocken, die jetzt unten eine Wand bilden, hingen früher dort oben in den mittleren Glockenstühlen.</p>
<figure id="attachment_9055" aria-describedby="caption-attachment-9055" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9055" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Glockenwand-660x239.jpg" alt="Foto: Matthias Dikert" width="618" height="224" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Glockenwand-660x239.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Glockenwand-300x109.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/Glockenwand.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-9055" class="wp-caption-text">Foto: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Jede Glocke hatte einen eigenen Klang und wurde zu bestimmten Anlässen angeschlagen. Die größte Glocke ohne Krone ist die Festtagsglocke. Sie wiegt über 26 Tonnen und ihren Klang konnte man im Umkreis von 50 Kilometern hören. Links davon befindet sich die Sonntagsglocke und rechts die Alltagsglocke. Ursprünglich hatte die Glockenwand 18 Glocken. Fünf große hingen an diesen mächtigen Balken und 13 mittlere und kleinere hingen an den dünnen Balken. Viele Glocken von Nowgorod ließ Peter der I. zu Kanonen gießen, auch nach der Oktoberrevolution wurden etliche eingeschmolzen und im 2. Weltkrieg sind weitere Glocken verlorengegangen. Die geretteten Glocken haben hier ihren Platz gefunden und werden von den Besuchern bewundert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die älteste Steinkathedrale Russlands, die Sophienkathedrale, wurde in Weliki Nowgorod während der Zeit von 1045 bis 1050 errichtet. 2050 feiert die Stadt das Millennium der Sophienkathedrale. Das war die Hauptkirche der Nowgoroder Feudalrepublik. In dieser Kirche wurden Erzbischöfe gewählt. Hier verwahrten die Bürger ihre Staatskasse. Die Stadtchroniken wurden hier seit dem 12.Jahrhundert geschrieben, hier befand sich eine der reichsten Kirchenbibliotheken und die Schule für die Kinder. Ferner wurden vornehme Gäste und Gesandte empfangen und sie diente auch als Grabeskirche. Auf dem Kreuz der vergoldeten Kuppel sitzt eine bleierne Taube, das ist das Symbol des heiligen Geistes. Mit dieser Taube ist seit dem Ende des 16.Jahrhunderts eine Legende verbunden.<br />
100 Jahre lang kämpften damals die Nowgoroder für ihre Unabhängigkeit von Moskau. Dabei wurden sie bei Iwan, dem Schrecklichen angezeigt. Es wurde gesagt, dass die Nowgoroder Bürger vorhaben, einen litauischen Fürsten nach Nowgorod zu berufen. Das konnte Iwan, der Schreckliche, Nowgorod nicht verzeihen und er kam mit seinen Kriegern und tötete über 4000 Leute. Der Fluss Wolchow war rot vom Blut, überall in der Stadt lagen die Leichen. Die Häuser brannten, die Kirchen wurden beraubt und um diese Zeit flogen die Tauben über die Stadt. Eine Taube war müde, setzte sich auf das Kreuz der Sophienkathedrale und als sie nach unten blickte, versteinerte sie vor Schreck. Seit dieser Zeit wird in Nowgorod gesagt: “Solange die Taube oben bleibt, wird die Stadt bestehen, aber wenn sie weg fliegt, geht die Stadt zugrunde.“ Die Legende fand die Bestätigung im 2.Weltkrieg. Die Zentralkuppel der Sophienkathedrale wurde im Kriege zerstört. Das Kreuz mit der Taube ist heruntergefallen und Weliki Nowgorod lag tatsächlich in den Ruinen. Die Stadt wurde sehr stark zerstört. Seit dieser Zeit glauben die Nowgoroder an diese Legende und ab und zu gucken sie, ob die Taube noch oben ist. Oben ist im Moment eine Kopie, das Originalkreuz ist im Kriege verschwunden. 60 Jahre lang hat man nicht gewusst, wo es war. Aber 2014 hat die Stadt das alte Kreuz zurückbekommen aus Spanien. Spanische Soldaten hatten im 2. Weltkrieg das Kreuz als Kriegsbeute nach Madrid mitgenommen. Dieses Kreuz ist jetzt in der Sophienkathedrale ausgestellt, die Stadt ist also doppelt gesichert mit Ersatzkreuz und Ersatztaube.<br />
Die Sophienkathedrale ist eine russisch-orthodoxe Kirche, wo es keine Musikinstrumente gibt, sondern nur menschliche Stimmen, die überall gut zu hören sind. Das Gebäude ist eine fünfschiffige Kreuzkuppelkirche. Das Mittelschiff bildet mit dem Querschnitt im Grundriss ein griechisches Kreuz. Über dem Mittelpunkt ist immer die Zentralkuppel. Eigentlich sollte die Sophienkathedrale eine offene Galerie haben. Aber da es im Norden kalt ist, wurde diese Galerie zugemacht. Darum ist diese Kirche auch ein bisschen dunkel. Die Kathedrale wurde nach dem Bauabschluss mit Fresken bemalt und Mosaikplatten ausgestattet. Mosaiken kann man während des Gottesdienstes bis heute bewundern. Sie schmücken Chorstühle im Altarraum. Von alten Fresken sind hier nur kleine Fragmente aus dem 11. und 12. Jahrhundert erhalten geblieben. Sie sind im Altarraum in der südlichen Vorhalle und in der Zentralkuppel. Unter anderem kann man heute das Wandfresko „Konstantin und Helene“ bestaunen. Das letzte Mal wurde die Kirche im 19. Jahrhundert bemalt. Sie bewahrt die zweitälteste Ikonenwand und die sehr bekannte Ikone, das wundertätige Bild, eine der ältesten russischen Ikonen der „Gottesmutter des Zeichens“ in diesem Reliquienschrein. Diese Ikone gilt als Schutzpatronin der Stadt.<br />
Das Bronzetor mit Szenen aus dem alten und neuen Testament ziert den Haupteingang und dieses Portal wurde Mitte des 12.Jahrhunderts in der deutschen Stadt Magdeburg gegossen und dann hier eingebaut.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Nikolaus-Kathedrale wurde 1113 im Gegengewicht zur Sophienkathedrale erbaut. Sie steht auf dem Fürstenhof und die Fürsten haben niemals im Kreml gewohnt, dort war die Residenz des Erzbischofs und er kontrollierte die Hauptkirchen der Stadt. Die Nikolaus-Kathedrale gehörte den Nowgoroder Fürsten. Sogar der Chlerus der Nikolaus-Kathedrale unterstand nicht dem Erzbischof, sondern dem Fürsten. Diese Kirche war das Symbol der Fürstenmacht. Aber die Fürsten haben in Nowgorod nur bis zur Mitte des 12.Jahrhunderts gewohnt. 1136 bekam die Stadt ihre Selbständigkeit und Unabhängigkeit von Kiew. Als Oleg die Hauptstadt nach Kiew verlegte, wurde Weliki Nowgorod zur zweitwichtigsten Stadt der Kiewer Rus. In Nowgorod regierten die älteren Söhne des Kiewer Fürsten und seit Mitte des 12. Jahrhunderts begann die Stadt ihre Fürsten nach eigenem Ermessen zu wählen.<br />
Sehr interessant ist die Entstehungsgeschichte der Nikolaus-Kathedrale. Das war die Stiftung von Mstislaw dem Großen. Er war zuerst Fürst von Nowgorod und später Großfürst von Kiew. Er war sehr beliebt und als er plötzlich erkrankte, wollten die Nowgoroder unbedingt ihren Fürsten heilen. Aber es gab keinen Arzt in der Stadt, der das tun konnte. Da träumte der Fürst von dem Heiligen Nikolaus, der ihm seine Hilfe und Unterstützung versprach. Aber dafür brauchte der Fürst eine Ikone mit dem Heiligen Nikolaus und das sollte jedenfalls eine runde Tafel sein. Diese Form der Ikonen ist ungewöhnlich, aber es gab solche in der Sophienkathedrale in Kiew. Die Nowgoroder Bürger machten sich auf den Weg, diese Ikone von Kiew nach Nowgorod zu transportieren. Mitten im Ilmensee wurden die Schiffe von einem riesigen Sturm erwischt. Drei Tage und drei Nächte wütete der Sturm und erst am vierten Tag beruhigte sich der See und die Nowgoroder konnten weiter fahren. Jedoch war es nicht mehr nötig, im Wasser neben den Schiffen hatten sie diese runde alte Ikone entdeckt, die auf wundersame Weise von Kiew nach Nowgorod heran geschwommen kam. Als dann der Fürst vor der Ikone betete, wurde er wieder gesund. Zu Ehren dieses Ereignisses ließ er hier diese Kirche bauen. Das ist die älteste Kirche in Russland, die dem Heiligen Nikolaus geweiht ist. Der Heilige Nikolaus ist einer, der am meisten verehrten Heiligen in Russland. Er ist Schutzpatron von allen Reisenden, den Seeleuten, von den Kaufleuten und Zimmermännern und ist ein schneller Helfer in aller Not, sogar für arme Menschen. In Russland gilt er als 2. Erlöser. Jede 6.Kirche der Stadt wurde diesem Heiligen gewidmet.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur Stärkung machten wir Halt in dem Restaurant Dom Berga („Berg‘s Haus“) und unternahmen eine kulinarische Zeitreise ins Russland des XIX Jh.</p>
<figure id="attachment_9061" aria-describedby="caption-attachment-9061" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9061" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-01-Restaurant-Dom-Berga-660x454.jpg" alt="Foto: Matthias Dikert" width="618" height="425" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-01-Restaurant-Dom-Berga-660x454.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-01-Restaurant-Dom-Berga-300x206.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-01-Restaurant-Dom-Berga-110x75.jpg 110w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-01-Restaurant-Dom-Berga.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-9061" class="wp-caption-text">Foto: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Das alte Kaufmannshaus wartet mit alten Fotos und Büchern, Kerzenleuchtern, Grammophon, kostbaren Textilien und stilvollen Tischdekorationen auf. Die Speisen und Getränke werden nach alten überlieferten Rezepten zubereitet wie Nowgoroder Kwas, Medowucha und Blinni.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor wir einige Kilometer zum 1964 gegründeten Museum der Holzbaukunst fuhren, statteten wir dem Restaurationszentrum für Malerei, im Antonius-Kloster einen kurzen Besuch ab.</p>
<figure id="attachment_9064" aria-describedby="caption-attachment-9064" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9064" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-01-Antonius-Kloster-660x454.jpg" alt="Foto: Matthias Dikert" width="618" height="425" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-01-Antonius-Kloster-660x454.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-01-Antonius-Kloster-300x206.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-01-Antonius-Kloster-110x75.jpg 110w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-01-Antonius-Kloster.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-9064" class="wp-caption-text">Foto: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Dieses Zentrum ist gerade eröffnet worden und ist eine Filiale des Nowgoroder Museums. Es beschäftigt sich mit der Restaurierung und dem Wiederaufbau der historischen Wandmalereien.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Freilichtmuseum in Witoslawlitzy befindet sich in der Nähe des Jurijew-Klosters und ist eines der beliebtesten Erholungsorte der Nowgoroder. Seinen Namen erhielt das Museum nach dem Dorf „Witoslawlitzy, das im 19.Jahrhundert verschwunden war. Auf einer Fläche von 33,4 Hektar sind Kirchen, Kornspeicher, Kapellen, Bauernhäuser und Mühlen vom 16. bis zum 19. Jahrhundert, die aus dem ganzen Nowgoroder Gebiet hierher gebracht wurden, mit neuem Leben versetzt worden. Das heißt, die alten Gebäude wurden abgebaut und in einzelnen Teilen in dieses Museumsdorf gebracht und wieder neu errichtet. Inzwischen gibt es 26 Holzbaudenkmäler, erklärt uns Marina Dobrikowa. Alles, was in dem Museum ausgestellt ist, wurde von den Nowgoroder Zimmerleuten geschaffen. Sie haben früher solche Holzbauten ohne Nägel angefertigt. Das nennt man Blockbauweise und die Stämme sind gezapft und gefugt. Dabei haben sie nur mit einer Axt gearbeitet. Sie kannten die Säge, aber benutzten sie nicht. Die Säge zerstört nämlich die Holzfaserung und dann dringt Feuchtigkeit ein und die Bretter verfaulen schneller.</p>
<figure id="attachment_9067" aria-describedby="caption-attachment-9067" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9067" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-01-Freilichtmuseum-Witoslawlitzy-660x668.jpg" alt="Foto: Matthias Dikert" width="618" height="625" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-01-Freilichtmuseum-Witoslawlitzy-660x668.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-01-Freilichtmuseum-Witoslawlitzy-300x304.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-01-Freilichtmuseum-Witoslawlitzy.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-9067" class="wp-caption-text">Foto: Matthias Dikert</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Diese Spaltbretter wurden durch das Zerspalten der Stämme gewonnen und mit einer Axt geglättet. Diese Arbeit war mühsam und wenig ergiebig und die Spaltbretter waren viel teurer, als die später gebräuchlichen Sägebretter, jedoch waren sie trotzdem sehr begehrt. Mit den elastischen und bruchfesten Spaltbrettern wurden auch früher Dächer, Bänke und Hängeböden gefertigt. Die Holzbauten haben kein Fundament. Sie stehen auf den Felssteinen, und Felsstein ist hart wie Granit. Von außen sieht so ein Haus zweistöckig aus, der Wohnraum ist oben und der Raum unten wurde mit Lebensmittelvorräten und Wirtschaftsgeräten bestückt. Die Häuser hatten Galerien und auf dem Dach der Galerie konnte die Hausfrau Knoblauch, auch Zwiebeln sowie Kleidung trocknen lassen und unter dem Dach verwahrte man im Winter Holz und Heu. Das Dach wurde nach vorn gezogen und schützte somit die oben liegenden Stämme. Außerdem wurden die Häuser mit Holzschnitzereien verziert, woran man den Wohlstand der Bauern erkennen konnte.<br />
In so einem Haus verlief das ganze Leben, von der Geburt bis zum Tode. Interessant wie einfach und zweckmäßig die Leute damals vom 16. bis zum 19. Jahrhundert gelebt haben. Heute hat sich der Wohnkomfort deutlich verbessert und die Menschen haben auch andere Ansprüche an das Leben.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Zug „Lastochka“ (Schwalbe) brachte uns wieder sicher zurück nach Sankt Petersburg, von wo aus wir dann am nächsten Morgen die Heimreise nach Berlin antraten.</p>
<p style="text-align: justify;">Lesen Sie bitte auch:</p>
<p style="text-align: justify;">Sankt Petersburg</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen bei:</p>
<p style="text-align: justify;">Visit Russia Deutschland<br />
visitrussia.germany@russia.travel</p>
<p style="text-align: justify;">Tourist-Information “Tourismuskompetenzzentrum „Rote Isba“<br />
173007 Weliki Nowgorod, Sennaja-Platz 5,<br />
Tel.: +7 (816 2) 77 30 74, +7 (816 2) 99 86 86 (rund um die Uhr),<br />
Fax: +7 (816 2) 73 73 42</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Text:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Peter Marquardt</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fotos:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.reisegala.de/Page/index.php?site=statement&amp;action=showbericht&amp;berichtID=557" target="_blank">Matthias Dikert</a></p>
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		<title>Faszination Transsibirische Eisenbahn &#8211; Kultur, Tradition und Abenteuer auf 10.000 Kilometern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[epr]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 09:18:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Mensch arbeitet nicht nur, um in geordneten Verhältnissen zu leben und Geld zu verdienen, sondern auch, um Urlaub zu machen. Dabei hat jeder seinen ganz persönlichen großen Traum von der perfekten Reise: Ob eine Kreuzfahrt auf dem Mekong, körperliche Ertüchtigung in den Weiten des Himalajas oder die Durchquerung einer Wüste – die Möglichkeiten sind grenzenlos. Zu den größten Abenteuern gehört seit fast 100 Jahren die Fahrt auf der längsten Eisenbahnverbindung der Welt, der Transsibirischen Eisenbahn, kurz auch Transsib genannt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.reiseratgeber24.de/faszination-transsibirische-eisenbahn-kultur-tradition-und-abenteuer-auf-10-000-kilometern-985.html/rg-0110-015-1_0110_lernidee_01" rel="attachment wp-att-986"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-986" title="RG-0110-015-1_0110_lernidee_01" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2012/03/RG-0110-015-1_0110_lernidee_01.jpg" alt="" width="600" height="433" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2012/03/RG-0110-015-1_0110_lernidee_01.jpg 600w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2012/03/RG-0110-015-1_0110_lernidee_01-300x217.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Das hoch qualifizierte Personal des Zarengold-Sonderzugs gestaltet den Aufenthalt so angenehm, dass sich die Reisenden in ihren Schlafabteilen wie zu Hause fühlen. (Foto: epr/Lernidee Erlebnisreisen)</em></strong></p>
<p>Der Mensch arbeitet nicht nur, um in geordneten Verhältnissen zu leben und Geld zu verdienen, sondern auch, um Urlaub zu machen. Dabei hat jeder seinen ganz persönlichen großen Traum von der perfekten Reise: Ob eine Kreuzfahrt auf dem Mekong, körperliche Ertüchtigung in den Weiten des Himalajas oder die Durchquerung einer Wüste – die Möglichkeiten sind grenzenlos. Zu den größten Abenteuern gehört seit fast 100 Jahren die Fahrt auf der längsten Eisenbahnverbindung der Welt, der Transsibirischen Eisenbahn, kurz auch Transsib genannt.</p>
<p>Der faszinierende, legendäre und mythenumrankte Verkehrsweg wird mit der Sonderzugreise Zarengold des Berliner Veranstalters Lernidee Erlebnisreisen nicht nur zu einem Abenteuer, sondern auch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die spannende Kontinental-Durchquerung ist von Mai bis September auf äußerst komfortable Weise möglich: Fünf verschiedene Schlafwagen-Kategorien von Standard über Nostalgie-Komfort bis hin zu Bolschoi Platinum decken die unterschiedlichen Ansprüche ab. Variantenreiche Routen des Zarengold-Sonderzugs gestalten die Planung für den Einzelnen zusätzlich flexibel. Ob auf traditioneller Strecke zwischen Peking und Moskau oder in Kombination mit Vor- und Anschlussprogrammen: Auf der fast 10.000 Kilometer langen Fahrt durchquert der Sonderzug nicht nur drei völlig verschiedene Länder, sondern auch drei komplett unterschiedliche Kulturkreise.</p>
<p><a href="https://www.reiseratgeber24.de/faszination-transsibirische-eisenbahn-kultur-tradition-und-abenteuer-auf-10-000-kilometern-985.html/rg-0110-015-1_0110_lernidee_02" rel="attachment wp-att-987"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-987" title="RG-0110-015-1_0110_lernidee_02" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2012/03/RG-0110-015-1_0110_lernidee_02.jpg" alt="" width="600" height="424" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2012/03/RG-0110-015-1_0110_lernidee_02.jpg 600w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2012/03/RG-0110-015-1_0110_lernidee_02-300x212.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Von Peking nach Moskau – oder andersherum – geht die klassische Route. Dank zahlreicher Stopps in Russland, Sibirien, am Baikalsee, in der Mongolei und in China besteht ausreichend Gelegenheit, Kultur und Tradition dieser Regionen zu erleben. (Foto: epr/Lernidee Erlebnisreisen)</em></strong></p>
<p>In Russland steht dabei die beeindruckende und stolze Stadt Moskau auf dem Plan; typische sibirische Dörfer gehören ebenso zur Route wie Schiffsfahrten auf der Wolga und dem Baikalsee. Reisehöhepunkt in der Mongolei ist neben atemberaubender Natur auch eine urige mongolische Reitershow. Während es durch China geht, darf ein Stopp in Peking mit Besichtigung der Verbotenen Stadt und des Platzes des Himmlischen Friedens natürlich nicht fehlen. Auf allen Etappen der Fahrt im Zarengold-Sonderzug werden die Reisenden kulinarisch verwöhnt und erhalten an Bord und vor Ort ausführliche und interessante Hintergrundinformationen über die Region. Weitere Informationen unter www.lernidee.de.</p>
<p><a href="https://www.reiseratgeber24.de/faszination-transsibirische-eisenbahn-kultur-tradition-und-abenteuer-auf-10-000-kilometern-985.html/rg-0110-015-1_0110_lernidee_03" rel="attachment wp-att-988"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-988" title="RG-0110-015-1_0110_lernidee_03" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2012/03/RG-0110-015-1_0110_lernidee_03.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2012/03/RG-0110-015-1_0110_lernidee_03.jpg 600w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2012/03/RG-0110-015-1_0110_lernidee_03-300x200.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2012/03/RG-0110-015-1_0110_lernidee_03-310x205.jpg 310w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Die Reisegäste werden an Bord und vor Ort nicht nur mit ausführlichen Hintergrundinformationen, sondern auch mit landestypischen kulinarischen Spezialitäten versorgt. (Foto: epr/Lernidee Erlebnisreisen)</em></strong></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/faszination-transsibirische-eisenbahn-kultur-tradition-und-abenteuer-auf-10-000-kilometern/985/">Faszination Transsibirische Eisenbahn &#8211; Kultur, Tradition und Abenteuer auf 10.000 Kilometern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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