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Reiseanleitung für die Elephant Coast: Der schönste Weg durch KwaZulu-Natal

Die Region zwischen Cape St. Lucia im Süden und dem Maputaland an der Grenze Mosambiks im Norden trägt den schönen Namen „Elephant Coast“ und gilt als eine der abwechslungsreichsten Regionen Südafrikas. Für Touristen bietet sie hervorragende Möglichkeiten für Rundreisen, bei denen sowohl „Big Five“-Safaris als auch Bootstouren in den Wetlands und Schildkröten-Trekking an den Stränden möglich sind. Gerade durch den sehr günstige Wechselkurs von € 1 zu ZAR 17* ist jetzt die perfekte Zeit, um die Highlights der Regenbogennation zu entdecken.

Es gibt kaum eine Naturlandschaft, die es entlang der Elephant Coast nicht zu finden gibt. Diese Region an der Ostküste Südafrikas zeigt seinen Besuchern die wilde Schönheit des Zulu-Landes in allen Facetten. Dort liegen einige der größten Naturschutzgebiete Südafrikas, die sich in einer Selbstfahrer-Tour mit einem Mietwagen besonders gut miteinander kombinieren lassen: Der iSimangaliso Wetland Park, der Hluhluwe-Imfolozi Park und das Kosi Bay Nature Reserve.

Isimangaliso Wetland Park Lake St.Lucia Foto: SOUTH AFRICAN TOURISM
Isimangaliso Wetland Park Lake St.Lucia Foto: SOUTH AFRICAN TOURISM

Ort der Wunder: Der iSimangaliso Wetland Park
Der Name „iSimangaliso“ bedeutet in der Sprache der Zulu „Ort der Wunder“ und ein wahres Wunder ist dieses Gebiet tatsächlich: Hier treffen einzigartige Ökosysteme aufeinander, wie Sümpfe, Süßwasserseen, Sanddünen und ausgedehnte Strände. Für Aktivitäten im 332.000 Hektar großen Naturschutzgebiet starten Besucher am besten in St. Lucia, ca. drei Stunden von KwaZulu-Natals Hauptstadt Durban entfernt. Der kleine Ort liegt zwischen dem Indischem Ozean und einem Meeresarm. Er bietet viele empfehlenswerte Unterkünfte wie die Kingfisher Lodge ab 66 Euro im Doppelzimmer oder günstige Selbstversorger-Apartments von Shonalanga ab 23 Euro sowie zahlreiche Restaurants. Von dort aus kann man Ausflüge zum Lake St. Lucia unternehmen, der als Südafrikas größter See gilt. Unbedingt zu empfehlen sind auch Bootstouren in die Wetlands, beispielsweise mit dem Anbieter Siyabonga Jetty. Ein Treffen mit zahlreichen Seekopfadlern, Krokodilen und Nilpferden, die in den Gewässern heimisch sind, ist garantiert.

Foto: South African Tourism
Foto: South African Tourism

Das älteste Wildreservat Südafrikas: Der Hluhluwe-Imfolozi Park
Sehr gut kombinieren lässt sich der iSimangaliso Wetland Park mit einem Ausflug in den nur eine Stunde entfernten Hluhluwe-Imfolozi Park. Hier erfahren Touristen ein totales Kontrastprogramm zu den Wetlands. Im ältesten Wildreservat Südafrikas und einstigem Jagdrevier des berühmten Zulu-Königs Shaka, können Besucher auf den Spuren der „Big Five“ in Jeeps durch die weite Buschlandschaft fahren. Der Park ist mit ca. 11 EUR Eintritt kostengünstig. Er ist sehr artenreich und besonders für die große Population der vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner bekannt, für die zahlreiche Schutzprojekte durchgeführt wurden.
Man kann den Park auf eigene Faust im Auto erkunden oder eine geführte Tour mit einem ortskundigen Guide buchen, beispielsweise über den Anbieter Heritage Tours and Safaris. Als Unterkunft für den kleinen Geldbeutel bietet sich das Mpila Camp ab 50 Euro im Doppelzimmer an, auch das Hilltop Camp für ca. 90 Euro im Doppelzimmer, aber schon ab 44 EUR in der Rundhütte ist sehr zu empfehlen. Beide Unterkünfte sind innerhalb des Parks gelegen und können über KZN Wildlife gebucht werden.

Foto: South African Tourism
Foto: South African Tourism

Badeparadies im Nordosten: Das Kosi Bay Nature Reserve
Wer an der Elephant Coast unterwegs ist, sollte auf keinen Fall die traumhaften Strände von Kosi Bay verpassen, die zu den schönsten Südafrikas zählen. Das 10.000 Hektar große Naturreservat im äußersten Nordosten KwaZulu-Natals ist ca. zwei Stunden vom Hluhluwe-Imfolozi Park entfernt. Es umfasst vier durch natürliche Kanäle verbundene Seen, die durch ein Mündungsbecken Zugang zum Indischen Ozean haben. Gerade das Mündungsgebiet ist ein wahres Paradies für Taucher und Schnorchler. Daneben bietet Kosi Bay ein einzigartiges Naturschauspiel. Hier kommen von November bis Januar die vom Aussterben bedrohten Lederschildkröten an die Strände, um dort in der Nacht ihre Eier abzulegen. Auf nächtlichen Touren können Besucher Zeugen dieses faszinierenden Schauspiels werden, beispielsweise über den Anbieter Extreme Nature Tours. Empfehlenswerte und kostengünstige Unterkünfte in Kosi Bay, wie Ugudu oder Igowane können ab ca. 40 Euro im Doppelzimmer ebenfalls über KZN Wildlife gebucht werden. Von Kosi Bay dauert die Rückfahrt bis nach Durban ca. fünf Stunden.

Quellennachweis: KPRN network GmbH/ SOUTH AFRICAN TOURISM