Home / Ratgeber / Der Pisten- und Après-Ski-Knigge

Der Pisten- und Après-Ski-Knigge

Skier, Schlitten & Co. haben jetzt wieder Hochsaison: Das Jahr hat gerade erst begonnen, schon zieht es die Deutschen in den alljährlichen Winterurlaub, nicht zuletzt auch wegen dem Après-Ski. Laut Prognosen werden knapp 14 Millionen Deutsche in diesem Jahr wieder die Skigebiete unsicher machen. Ebenso beliebt wie das Skifahren ist natürlich auch das Après Ski im Anschluss. Damit man sowohl auf der Piste als auch auf der Hütt’n eine gute Figur macht, präsentiert seeker (https://www.seeker.info/), der digitale Lotse, den Knigge für den Winterurlaub.

Auf der Piste

Safety First

Da in Deutschland keine Helmpflicht besteht, tragen viele Reisende auch im Ausland keinen Schutz für ihr kostbarstes Körperteil. Dies kann allerdings nicht nur zu Verletzungen, sondern auch zu empfindlichen Geldstrafen führen; denn jedes Land und mitunter sogar einzelne Regionen bestimmen selbst, ob es nur mit oder auch ohne Helm auf die Piste gehen darf. Es gilt, sich also im Vorfeld zu informieren. Zur eigenen Sicherheit sollte man ohnehin immer auf den Helm setzen.

Alkohol auf der Piste

Beim körperlich anspruchsvollen Skifahren ist eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr oberste Pflicht. Dies bezieht sich allerdings nicht auf Sektchen, Pils & Co. Auf der Piste hat Alkohol nichts zu suchen. Wer dennoch in luftiger Höhe nicht auf ein Gläschen Chardonnay oder einen Schnaps verzichten möchte, sollte im Anschluss mit der Gondel nach unten fahren und dort weiterfeiern.

Ja zur Natur

Beim Skifahren genießt man nicht nur die körperliche Aktivität, sondern auch die atemberaubende Natur – schließlich sind die Berge seit jeher Sehnsuchtsorte der Menschen. Um sie zu schützen, sollte Schildern unbedingt Folge geleistet werden, die auf die Winterruhe von Tieren hinweisen und das Betreten von Schutzgebieten untersagen.

Auf Spur bleiben!

In Nachbars Garten sieht das Gras immer grüner aus – ebenso lockt der frische Pulverschnee fernab der Piste, diese einfach mal zu verlassen. Doch dies birgt nicht nur ein Risiko für sich selbst, sondern kann auch für einen Lawinenabgang sorgen, der ebenso andere in Gefahr bringt. Aus diesem Grund sollte man die Piste nicht verlassen und Lawinenwarnleuchten ernst nehmen.

Cremen, cremen, cremen!

Schon auf 2.500 Metern ist die Sonneneinstrahlung um ein Drittel höher als im Flachland. Darum ist eine Sonnencrème mit höchstem Lichtschutzfaktor unbedingt ratsam. Auch ein Lippenpflegestift sorgt dafür, dass man seinen sanften Kussmund fürs Après Ski behält. Darüber hinaus sollte eine Skibrille mit UV-Schutz sowie eine Sonnenbrille im Gepäck Pflicht sein, um die Augen bei Kaiserwetter zu schonen.

Zum Après-Ski gehört auch der “gute Ton” Foto: Sven Oliver Rüsche/Bildarchiv ARKM

Beim Après-Ski

Dresscode

Wer sagt, dass Skihosen, Mützen und Schals nicht schick sind? Beim Après Ski gehören sie auf jeden Fall zum Dresscode – Kleidchen und High Heels sind hier ebenso out wie Schlips und Lackschuh. Damit man allerdings sein Tanzbein schwingen kann, sollte man seine Skischuhe in der Talstation bunkern – in Ischgl ist es sogar bei Strafe verboten, in den Abendstunden mit den klobigen Stiefeln auf der „Partypiste“ erwischt zu werden – schließlich ist die Verletzungsgefahr ungemein hoch.

Ringcheck

Beim Après Ski geht es nicht nur ums Feiern und Trinken: Die Hütte ist meist auch der perfekte Ort zum Flirten. Doch allzu forsch sollte man nicht mit den Augen zwinkern, denn Skiurlaub ist oft auch Pärchenurlaub. Bevor man sich also mit dem eifersüchtigen Partner einen Feind macht, sollte man genau darauf achten, ob das Gegenüber auch Single ist – der Blick auf den Ringfinger sagt dabei oft schon einiges aus…

Textsicherheit

Wer noch nie zuvor im Skiurlaub war, sollte sich bereits vor der Reise die Alltime Hits des Après Ski zu Gemüte zu führen. Das gängige Liedgut mitsingen zu können, gehört schließlich zum guten Ton. Pflicht ist dabei Wolfang Ambros’ „Skifoan“.

Glimmstängel aus

Österreich, Deutschland, die Schweiz und Italien gehören zu den beliebtesten Wintersportregionen schlechthin. In allen vieren herrscht außerdem ein Rauchverbot in öffentlichen Räumen. Wer sich also zur Hüttengaudi aufmacht, sollte seine Glimmstängel direkt im Hotel lassen oder muss sich darauf einstellen, dass er draußen in der Kälte seine Züge machen muss.

Trinken in Maßen nicht in Massen

Selbstverständlich gehört es beim Après Ski dazu, das ein oder andere alkoholische Kaltgetränk zu konsumieren. Allerdings sorgt zu ungezwungener Alkoholkonsum weder beim Flirtpartner für Begeisterungsschreie, noch sollte man vergessen, dass auch morgen noch ein Tag auf der wortwörtlichen Piste bevorsteht. Mit einem Kater macht dies nicht nur weniger Spaß, sondern er schränkt auch die Fahrtüchtigkeit ein.

„Der Skiurlaub ist für viele eine Riesengaudi – egal ob auf der Piste oder beim Après Ski. Dennoch gilt es, einige kleine Vorsichtsmaßnahmen und Benimmregeln zu beachten, um eine tolle Zeit zu haben“, erklärt Dr. Klaus D. Mapara, Geschäftsführer der seeker GmbH.

Quellennachweis: bb@m3-pr/seeker GmbH