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Budapest ist die Stadt der prachtvollen Jugendstilpaläste, der literarischen Kaffeehäuser und der international renommierten Museen

Pécs wird 2010 als Europäische Kulturhauptstadt für das faszinierende multikulturelle Erbe geehrt – und über das ganze Land verstreut zeugen die zahlreichen Weltkulturerbestätten von der kreativen Schaffenskraft der vergangenen Jahrhunderte.

Anspruchsvolle Literatur, Musik und Filme sind ein Markenzeichen Ungarns. Zeitgenössische Schriftsteller wie der Literatur-Nobelpreisträger Imre Kertész sowie Péter Esterházy und György Konrád sind genauso bekannt wie die Komponisten Franz Liszt und Béla Bartók. Filmregisseur István Szabó erhielt für seinen Mephisto sogar einen Oscar.

Die lebendige Kulturszene konzentriert sich natürlich vor allem auf die Hauptstadt Budapest. Während im prunkvollen Opernhaus Klassisches im Vordergrund steht, wagt der moderne Palast der Künste die Brücke in die Gegenwart. Zusammen mit dem Nationaltheater bildet der Palast an der Donau das Herzstück des modernsten ungarischen Kulturviertels. In Budapest wird zudem gerne experimentiert, hier werden in alternativen Kulturzentren und schrägen Hinterhofkneipen neue Stilformen geboren und entwickelt. Auf den hochkarätigen Festivals – vom Frühlingsfestival über das Sziget Festival bis zum Jüdischen Sommerfestival – wird die ganze Vielfalt klassischer und zeitgenössischer Kunst erlebbar.

Foto: pixabay
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Außerhalb der Hauptstadt verfügen die größeren Städte wie Győr, Miskolc, Debrecen und Szeged über eine eigenständige Kulturszene. Besondere Beachtung findet Pécs, das mit seinem mediterranen Charme auf 2000 Jahre bewegte multikulturelle Geschichte zurückblickt. Die frühchristlichen Grabmäler sowie die osmanischen Moscheen sind echte Highlights.

Auf dem Land werden vielfach noch traditionelle Kulturelemente mit viel Liebe gepflegt. Dazu gehören alte Bauerntänze, das Tragen historischer Trachten sowie zum Teil archaische Feste. Der Buscho-Gang – seit November 2009 immaterielles UNESCO Weltkulturerbe – im südungarischen Donaustädtchen Mohács treibt im Februar den Winter aus. Die Männer ziehen mit Schafspelzen und Holzmasken verkleidet durch die Stadt. Im Weltkulturerbe-Dorf Hollókő werden zu Ostern traditionell die Mädchen mit kaltem Wasser bespritzt.

In vielen modernen Produktionen greifen die Künstler gerne auf traditionelle Elemente zurück. Das gilt vor allem bei Tanz und Musik. Nachdem jahrzehntelang Romamusik das Bild der Ungarn im Ausland prägte, erlebt seit einigen Jahren die jüdische Klezmermusik eine kleine Renaissance. Tanzgruppen wie ExperiDance haben die Traditionstänze für das 21. Jahrhundert erfolgreich weiterentwickelt.

Ungarn bedeutet Kulturgenuss!

Quellennachweis: Ungarisches Tourismusamt

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