Mittwoch , 23. August 2017
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“Lichtsicht”: Spektakuläre Kunst bei der Projektions-Biennale in Bad Rothenfelde

Es sind technische Wunderwerke, die den Betrachter unwillkürlich faszinieren und in den Bann ziehen: Projektionskünstler zeigen uns, welche ungeheure Magie Licht und Schatten ausüben können. Über 160.000 Besucher werden zwischen September 2015 und Februar ins Heilbad Bad Rothenfelde im Osnabrücker Land strömen, um sich ein solches Spektakel nicht entgehen zu lassen.

Seit 2013 gibt es in Bad Rothenfelde mit der carpesol-Spa Therme eine der modernsten und attraktivsten Thermen Deutschlands. Foto: djd/Kur und Touristik Bad Rothenfelde
Seit 2013 gibt es in Bad Rothenfelde mit der carpesol-Spa Therme eine der modernsten und attraktivsten Thermen Deutschlands.
Foto: djd/Kur und Touristik Bad Rothenfelde

Gewaltige Ausmaße

Denn alle zwei Jahre kommen Künstler aus der ganzen Welt nach Bad Rothenfelde zur “lichtsicht 5 – Projektions-Biennale”. Für drei Monate verwandelt sich der Kurort in eine Open-Air-Kunstveranstaltung mit gewaltigen Ausmaßen: Etwa 11.000 Quadratmeter Fläche werden vom 18. September bis zum 07. Februar jeweils nach Einbruch der Dämmerung im Ortskern von der jungen Projektionskunst beleuchtet. Bis zu 51 moderne Hochleistungs-Beamer bespielen die Gradierwerke, Wasserfontänen, Parklandschaften und Gebäude. Dabei entstehen Lichtkunstwerke, die inzwischen europaweit Beachtung finden, die letzte “lichtsicht” wurde von weit über 100.000 Menschen besucht. “Ziel der Projektions-Biennale ist es, das neue Spektrum der Projektionskunst immer auf der Höhe der künstlerischen und technischen Entwicklung zu zeigen”, erklärt Peter Weibel, der neue künstlerische Leiter. Alle Informationen zur kommenden Ausstellung gibt es unter www.lichtsicht-biennale.de und bei der Kur und Touristik Bad Rothenfelde GmbH unter www.bad-rothenfelde.de.

Aufatmen an den Gradierwerken

Berühmt ist das Heilbad Bad Rothenfelde vor allem für seine Gradierwerke. Die beiden imposanten Frischluftspender stehen inmitten des Kurparks. An den Dornenwänden rieselt die Quellsole ab. Der feine Aerosolnebel verdunstet, bei bestimmten Lichtverhältnissen ist die gute Luft sogar zu sehen. Die Atemwege spüren den wohltuenden Effekt sofort, man atmet bewusster und tiefer ein. Die Quellsole kommt seit 1724 aus einem Salzstock, der in der Tiefe des Kleinen Berges lagert. Die Geschichte der Gradierwerke ist spannend – erzählt wird sie im Heimatmuseum oder bei Gradierwerksführungen.

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