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Stralsunder Geschichte(n): Der Hafen

Hier unsere vierte Geschichte aus dem Nordosten der Republik, aus dem wunderschönen Stralsund. Die als UNESCO-Welterbe anerkannte Hansestadt ist mit ihrer wechselvollen Geschichte, ihrer einmaligen Lage am Wasser und ihren imposanten Bauten der Backsteingotik ein Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Hier haben wir uns eigens in eine Ferienwohnung einquartiert, von der aus man einen wunderschönen Panoramablick auf die größten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt genießt. Dazu zählt natürlich auch der Stralsunder Hafen.

Stralsunder Hafen
Foto: Blick auf den Hafen von Stralsund (zum Vergrößern: Bitte klicken!)

Unsere Ferienwohnung liegt direkt auf der Hafeninsel. Sie befindet sich über dem Hotel Kontorhaus Stralsund. Die Ferienwohnung haben wir auch an der Rezeption des Hotels gebucht – man ist hier unkompliziert. Von unserer Ferienwohnung aus schauen wir auf Stralsund und berichten – umgeben vom Strelasund, der die Insel Rügen vom Festland trennt, von den Kanälen der Stralsunder Hafeninsel und der Kulisse der historischen Altstadt – ausgiebig von den Schönheiten dieser Stadt. Die Ferienwohnung ist ideal, um unsere Antennen auszufahren und mehr über die touristischen Highlights der Stadt und die hier lebenden Menschen zu erfahren. Viele Details erfahren wir gleich im Hotel, das von einer waschechten Stralsunder Familie geleitet wird, die sich extrem gut auskennt bei Geheimtipps und Ecken abseits der Besucherströme. Dem Hotel Kontorhaus Stralsund werden wir auch eine eigene Geschichte widmen – denn das Hotel hat etwas Besonderes zu bieten.

Doch kommen wir zum Hafen, unserer vierten Stralsunder Geschichte(n).

Das Tor zur Welt

Typisch hanseatisch: Das ist der Stralsunder Hafen. Hier kann man ganz unmittelbar eintauchen in das nordische Flair der Hansestadt. Die nämlich zählte im Mittelalter zu den bedeutendsten Fernhandelsstädten und Umschlagplätzen Nordeuropas. Im Stralsunder Hafen machten die großen Segelschiffe fest und wurden mit Getreide, Butter, Fisch, Tuchen und Salz beladen.

Der Hafen am Strelasund – einem Seitenarm der Ostsee – gliedert sich in mehrere Abschnitte: Während der Nord-, Süd- und Frankenhafen eher wirtschaftlich genutzt werden, ist der Stadthafen neben dem Alten Markt das touristische Zentrum der Stadt. Er liegt, durch zwei Kanäle von der Altstadt getrennt, auf der Hafeninsel und ist über eine Brücke zu erreichen. Backsteinbauten, gemütliche Hafenbars und Restaurants, in denen natürlich fangfrischer Fisch auf den Tisch kommt, machen den Stralsunder Hafen zum echten Publikumsmagneten.

In den Sommermonaten lohnt sich ein Spaziergang auf der Nordmole. Hier schaukeln hunderte großer und kleiner Yachten aus aller Herren Länder sacht am Kai und klimpern mit den Wanten. Hier kann man 450 Meter weit über das Wasser schlendern, die frische Brise und die wunderschöne Aussicht genießen. An der Spitze der Nordmole steht das Molenfeuer – ein weißer Turm mit grünem Band und grünem Solaraufsatz. Von dort aus hat man einen freien Blick auf die Rügenbrücke, den Rügendamm, den Hafen mit Ozeaneum und die imposante Silhouette der Stadt.

Buntes Programm vor maritimer Kulisse

Im Stadthafen legen die Fähr- und Fahrgastschiffe nach Altefähr (Rügen) und Hiddensee ab. Zudem laden Ausflugsdampfer zu einer Rundfahrt ein. Der Stadthafen bildet die Kulisse für Veranstaltungen aller Art. Im Juni etwa findet in jedem Jahr die traditionelle Segelwoche statt, die – eingebunden in ein riesiges Volksfest – mit attraktiven Programmpunkten Einheimische und Touristen gleichermaßen zum Hafen lockt.

Stimmungsvolle Livemusik, buntes Markttreiben und spannende Mitmachaktionen stehen jedes Jahr im Mai auf dem Programm, wenn Stralsund seine traditionellen Hafentage veranstaltet. Ort des Geschehens ist die Hafeninsel, auf der gleich mehrere Bühnen mit abwechslungsreichen Acts auf Schaulustige jeden Alters warten. An allen Tagen findet dann auch ein großer, bunter Schausteller- und Händlermarkt vor maritimer Kulisse statt.
Insidertipp: Eine echte Stralsunder Institution sind die Imbissboote auf dem Fährkanal. Bei einem leckeren Fischbrötchen und heißen Fischgerichten lässt sich die Nähe zum Meer hier auf kulinarische Weise genießen.

Weitere Infos zu den jährlichen Veranstaltungen im Stralsunder Hafen gibt es unter http://www.stralsunder-segelwoche.org/ und www.hafentage-stralsund.de.

Dieser Artikel gehört zu den “Stralsunder Geschichte(n).
Weitere Artikel:

Teil 1 – Die St. Jakobi Kirche
Teil 2 – Das Ozeaneum
Teil 3 – Das Heilgeistkloster
Teil 4 – Der Hafen

Weitere Artikel folgen in regelmäßigen Abständen!

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