Donnerstag , 29. Oktober 2020


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Stralsunder Geschichte(n): Ein Segeltörn zum Abschied

Urlaub in Deutschland

Deutschland ist ein Land der Sehenswürdigkeiten. Jahr für Jahr kommen Millionen Touristen aus aller Welt, um bei uns Urlaub zu machen. Auch die Deutschen selbst verbringen ihre freie Zeit am liebsten im eigenen Land, wie Zahlen des Deutschen Tourismusverbands belegen. Urlaub in Deutschland liegt also voll im Trend. All das ist Grund genug, finden wir, die schönsten Fleckchen Deutschlands im Rahmen einer Artikelreihe vorzustellen.

Stralsunder Hafen
Foto: Blick auf den Hafen von Stralsund (zum Vergrößern: Bitte klicken!)

Stralsunder Geschichte(n): ein Segeltörn zum Abschied

In den zurückliegenden Wochen haben wir intensiv aus dem Nordosten der Republik berichtet, und zwar aus dem wunderschönen Stralsund. Die als UNESCO-Welterbe anerkannte Hansestadt ist mit ihrer wechselvollen Geschichte, ihrer einmaligen Lage am Wasser und ihren imposanten Bauten der Backsteingotik ein Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Hier haben wir uns eigens in eine Ferienwohnung einquartiert, von der aus man einen wunderschönen Panoramablick hat auf die größten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Unsere Ferienwohnung liegt direkt auf der Hafeninsel. Sie befindet sich über dem Hotel Kontorhaus. Die Ferienwohnung haben wir auch an der Rezeption des Hotels gebucht – man ist hier unkompliziert. Von unserer Ferienwohnung aus haben wir auf Stralsund geschaut und – umgeben vom Strelasund, der die Insel Rügen vom Festland trennt, von den Kanälen der Stralsunder Hafeninsel und der Kulisse der historischen Altstadt – ausgiebig von den Schönheiten dieser Stadt berichtet. Die Ferienwohnung war ideal, um unsere Antennen auszufahren und mehr über die touristischen Highlights der Stadt und die hier lebenden Menschen zu erfahren. Viele Details haben wir gleich im Hotel erfahren, das von einer waschechten Stralsunder Familie geleitet wird, die sich extrem gut auskennt bei Geheimtipps und Ecken abseits der Besucherströme. Mit einem Segeltörn auf der Ostsee wollen wir uns heute von dieser wunderschönen Stadt verabschieden.

Leinen los, Kopf frei, raus auf die Ostsee

Abschalten, runterkommen, den Kopf frei kriegen: Im Urlaub verfolgen wohl alle Menschen das gleiche Ziel – unabhängig davon, ob sie lediglich ein verlängertes Wochenende verreisen oder gleich mehrere Wochen unterwegs sind. Wo aber könnte man den oftmals grauen Alltag besser hinter sich lassen als auf hoher See? Dazu braucht man in Stralsund keinen Segelschein: An der Seite erfahrener Segelprofis haben auch ausgewiesene Landratten die Möglichkeit, frische Meeresluft zu schnuppern. Dabei hat man die Wahl zwischen einem mehrstündigen Trip oder einer mehrtägigen Reise.

Bei allen Törns haben Segelneulinge nach vorheriger Absprache die Möglichkeit, einmal selbst das Ruder in die Hand zu nehmen sowie beim Setzen und Bergen der Segel und anderen Tätigkeiten an Bord mit anzufassen. Wir haben uns zum Abschied aus Stralsund für einen zweistündigen Trip entschieden, um noch einmal einen Blick vom Wasser aus auf Stralsund zu werfen. Die entspannte Sightseeing-Tour führte uns auf dem Strelasund bis zur Südspitze Hiddensees, unter der Rügenbrücke hindurch an der Gorch Fock vorbei und zurück zum Liegeplatz. Ein solcher Kurzausflug ist für alle geeignet, die sich einmal vorsichtig an das Segeln auf einer Segelyacht herantasten wollen oder nur wenig Zeit haben.

Wer Gefallen gefunden hat am Segeln, kann in Stralsund bei mehreren Anbietern auch mehrwöchige Trips buchen. Bei einem einwöchigen Trip etwa lernen die Mitsegler die Ostsee von ihrer schönsten Seite kennen. Mit einem erfahrenen Skipper segeln die Urlauber zu individuell festgelegten Zielen, je nach Wunsch der Gäste, Wind und Wetter. Zweiwöchige Törns sind ein sehr guter Mix aus aktivem Fahrtensegeln und erholsamem Urlaub. Bei dieser Variante wird in der Regel jeden Abend ein anderer Hafen angelaufen. Dort gibt es dann auch Zeit für Landgänge und gemütliches Beisammensein. Auf Wunsch ist in dieser Zeit auch eine Segelausbildung möglich. Wer sich dazu entschließt, gleich drei Wochen lang unterwegs zu sein, erreicht in dieser Zeit fast jedes Ziel in der Ostsee. Unter anderem geht es etwa von der Insel Rügen zur lettischen Hauptstadt Riga und zurück.

Das letzte kulinarische Highlight: ein Fischbrötchen frisch vom Kutter

Wir beenden unseren Segel-Trip ganz stilecht mit einem frischen Fischbrötchen, das wir uns am Fischkutter „Free Willy“ holen, der am Ozeaneum ankert. Hier kommen wir mit Inhaberin Ines Zabel ins Gespräch, die das Fischbrötchen zum kulinarischen Highlight einer ganzen Region perfektioniert hat. Beliebt bei allen Gästen – den Touristen, den Menschen am Strelasund und bei Fischkennern aus ganz Deutschland – sind jedoch nicht nur die Fischbrötchen, sondern auch andere Spezialitäten. Mehr als 40 Fischvariationen stehen inzwischen auf der umfangreichen Speisekarte – vom Lachsspieß über Kibbelinge und Krabben bis hin zu umfangreichen Tellergerichten in einer schier unendlichen Variantenvielfalt. „Wir sind ein Stück Stralsund“, verrät Ines Zabel, die in der Hansestadt gleich drei Fischkutter betreibt. Mit vollem Magen aber auch einer Portion Wehmut im Bauch verabschieden wir uns schließlich von Stralsund. Eins steht fest: Wir kommen wieder!

Weitere Infos unter www.ostsee-charter-yacht.de, www.ycstr.de, www.seatrips.de und www.fischkutter-stralsund24.de

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