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	<title>Sachsen</title>
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		<title>Ein Wintermärchen auf der Festung Königstein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 09:57:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Festung Königstein]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
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		<category><![CDATA[Weihnachtsmärkte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er zählt zu den schönsten Adventsmärkten Deutschlands: Der „Historisch-romantische Weihnachtsmarkt: Königstein – ein Wintermärchen“ auf der Festung Königstein in Sachsen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/deutschland/ein-wintermaerchen-auf-der-festung-koenigstein/33022/">Ein Wintermärchen auf der Festung Königstein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Er zählt zu den schönsten Adventsmärkten Deutschlands: Der „Historisch-romantische Weihnachtsmarkt: Königstein – ein Wintermärchen“ auf der Festung Königstein in Sachsen. In diesem Jahr findet er erstmals seit 2019 wieder statt – mit einer neuen Attraktion.</p>
<p style="text-align: justify;">Königstein (Sächsische Schweiz) – Es ist eine der spektakulärsten Weihnachtsmarkt-Locations in Deutschland: Der Tafelberg Königstein mit seiner berühmten Festung in der <a href="https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/wandern-und-entspannen-in-der-saechsischen-schweiz/31709/">Nationalparkregion Sächsische Schweiz</a> unweit von Dresden. Hier, 247 Meter über der Elbe, findet traditionell im Advent der „Historisch-romantische Weihnachtsmarkt: Königstein – ein Wintermärchen“ statt. Nach zwei Jahren Corona-Pause zieht die erlebnisreiche Festungsweihnacht in diesem Jahr wieder an allen vier Adventswochenenden Besucher aus ganz Deutschland in ihren Bann.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ein Fest des Handgemachten auf der Festung Königstein</h2>
<p style="text-align: justify;">Schon die Verkaufsstände sind etwas Besonderes: Sie werden nach historischem Vorbild aus Holzlatten und Stoffbahnen vor Ort errichtet. Die Händler tragen traditionelle Gewänder. Gulaschsuppe und Festungspunsch dampfen in großen Kupferkesseln über offenen Feuern. Puppenspieler unterhalten die Kinder. Die Tiere an der Weihnachtskrippe sind echt. Und selbst das Bühnenprogramm zelebriert mit Folk, Tanz und Artistik das Traditionelle und Handgemachte.</p>
<p style="text-align: justify;">„Es ist ein Weihnachtsmarkt, wie man ihn sonst nur noch auf Nostalgiepostkarten findet“, sagt André Thieme, Geschäftsführer der Festung Königstein gGmbH. „Ich freue mich, dass wir unseren Besuchern auch unter den besonderen Herausforderungen in diesem Jahr die atmosphärische Einstimmung auf das Weihnachtsfest bieten können.“</p>
<h2 style="text-align: justify;">Längster Adventskalender Deutschlands</h2>
<figure id="attachment_33023" aria-describedby="caption-attachment-33023" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-33023 size-full" title="Auf der Festung Königstein trifft man auf einen Weihnachtsmarkt, wie man ihn sonst nur noch auf Nostalgiepostkarten findet" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2022/10/2022-10-20-Weihnachtsmarkt-Festung-Koenigstein.jpg" alt="Auf der Festung Königstein trifft man auf einen Weihnachtsmarkt, wie man ihn sonst nur noch auf Nostalgiepostkarten findet" width="800" height="533" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2022/10/2022-10-20-Weihnachtsmarkt-Festung-Koenigstein.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2022/10/2022-10-20-Weihnachtsmarkt-Festung-Koenigstein-300x200.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2022/10/2022-10-20-Weihnachtsmarkt-Festung-Koenigstein-660x440.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2022/10/2022-10-20-Weihnachtsmarkt-Festung-Koenigstein-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-33023" class="wp-caption-text">Im Hintergrund die Alte Kaserne mit dem längsten Adventskalender Deutschlands. Foto Festung Königstein gGmbH</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Das vorweihnachtliche Treiben erstreckt sich über weite Teile des fast zehn Hektar großen Festungsplateaus und bezieht die historischen Bauten ein: In der ältesten Garnisonskirche Sachsens spielen Organisten aus der Region geistliche Orgelmusik. In der barocken Friedrichsburg ist eine kurfürstliche Tafel mit Meissener Porzellan gedeckt. Auf dem Paradeplatz dreht sich eine drei Meter hohe Erzgebirgische Weihnachtspyramide. Und die Alte Kaserne von 1589 verwandelt sich zum mit 112 Metern längsten Adventskalender Deutschlands. Bis hinein in die vor Wind und Wetter geschützten unterirdischen Kasematten zieht sich das Spektakel.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Neu: Illumination im Festungseingang</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Empfang der Besucher erfolgt in diesem Jahr mit einer neuen Attraktion: Mehr als 70 LED-betriebene Herrnhuter Sterne erhellen die Dunkle Appareille, den 60 Meter langen, tunnelartigen Aufstieg zum Festungsplateau. Früher kamen hier die Händler mit ihren Pferdefuhrwerken hinauf, um ihre Waren auf die Bergfestung zu bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Königstein – ein Wintermärchen“ startet am ersten Adventswochenende mit einer Weihe am Samstag und dem traditionellen Anschnitt des Festungsstollens durch den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer am Sonntag. Der Markt ist im Advent jeweils Sonnabend und Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet und im Eintrittspreis der Festung Königstein enthalten. Ebenfalls inklusive ist der Besuch der vielfältigen Ausstellungen auf dem Felsplateau. Unter www.festung-koenigstein.de/tickets sind Tickets im Vorverkauf erhältlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Historisch-romantischer Weihnachtsmarkt: Königstein – ein Wintermärchen<br />
geöffnet <strong>ab 26. November 2022</strong> an allen vier Adventswochenenden<br />
jeweils <strong>Samstag und Sonntag von 11 bis 19 Uhr</strong><br />
Eintritt: <strong>13 Euro,</strong> ermäßigt 10 Euro, <strong>Familien 31 Euro</strong><br />
Festung Königstein / Sächsische Schweiz<br />
www.festung-koenigstein.de</p>
<p><em>Quelle: Festung Königstein gGmbH/ tpr</em></p>
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		<title>So geht sächsisch! – BOOM. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2020 10:14:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeittipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Reisejournalisten Erlebnisberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Chemnitz]]></category>
		<category><![CDATA[Erzgebirge]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sächsisch ist vielmehr als ein Dialekt… es hat so einiges zu bieten: Architektur, Musik und Kunst, reizvolle Landschaften. Und seit jeher ist Sachsen ein Land der Macher.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/deutschland/so-geht-saechsisch-boom-500-jahre-industriekultur-in-sachsen/30484/">So geht sächsisch! – BOOM. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">11. Juli – 31. Dezember 2020</h2>
<p style="text-align: justify;">Sächsisch ist vielmehr als ein Dialekt… es hat so einiges zu bieten: Architektur, Musik und Kunst, reizvolle Landschaften. Und seit jeher ist Sachsen ein Land der Macher. Es lohnt sich, die Zeugen der sächsischen Industriegeschichte anzuschauen und daher lässt die 4. Sächsische Landesausstellung die Region Südwestsachen als ein bedeutendes Zentrum der europäischen Industrialisierung lebendig werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die große Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau, die vom Deutschen Hygiene-Museum durchgeführt wird, präsentiert auf 2.500 m2 ein breites kulturhistorisches Panorama der sächsischen Industrieentwicklung in sechs Kapiteln. In einer eindrucksvollen Inszenierung überraschen rund 600 wertvolle historische Objekte wie Kunstwerke, Fotos, Filme und Zeitdokumente, die sich dem Besucher in unerwarteten Zusammenhängen darbieten. Parallel dazu finden an sechs Orten der sächsischen Industriegeschichte branchenspezifische Schauplatzausstellungen statt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">MaschinenBoom. – Hier wird das Rad der Geschichte zurückgedreht</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Industriemuseum Chemnitz ist in einem besonders schönen Gebäude untergebracht, einer ehemaligen Gießerei. Kurator Jürgen Kabus vermittelt sein geballtes Wissen über die Geschichte der Industrialisierung in einer modernen und multimedialen Ausstellung, die Groß und Klein mitreißt. Denn eine Sache ist sicher: Maschinen bestimmen und beeinflussen unser ganzes Leben. Und: „Das Alte hört nicht auf, bloß weil etwas Neues kommt“, so Kabus.</p>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-30485 size-full" title="500 Jahre Industriekultur in Sachsen. Von Chemnitz bis ins Erzgebirge " src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Industriemuseum-Schauplatzausstellung-MaschinenBoom.jpg" alt="500 Jahre Industriekultur in Sachsen. Von Chemnitz bis ins Erzgebirge " width="800" height="1930" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Industriemuseum-Schauplatzausstellung-MaschinenBoom.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Industriemuseum-Schauplatzausstellung-MaschinenBoom-249x600.jpg 249w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Industriemuseum-Schauplatzausstellung-MaschinenBoom-424x1024.jpg 424w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Industriemuseum-Schauplatzausstellung-MaschinenBoom-768x1853.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Industriemuseum-Schauplatzausstellung-MaschinenBoom-637x1536.jpg 637w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Maschinen haben nicht nur unsere Arbeitswelt grundlegend verändert. Vielmehr begleiten sie uns in allen erdenklichen Lebenslagen und halten immer mehr Einzug in unser Privatleben. Aber: Was genau ist eigentlich eine Maschine und welche Rolle spielen Maschinen in unserem Leben? Nehmen wir das Beispiel Textil: Damals mussten Baumwollfasern höchst zeitaufwendig verdreht und verzogen werden. Eine Arbeiterin hat mit ihrem Spinnrad nur einen Faden von ungefähr 100-150 m herstellen können. Mit der Erfindung der neuen Maschine ging alles viel schneller und es konnte fast 3000mal mehr Faden in der gleichen Zeit produziert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">War früher Kleidung noch ein Luxusgut (man hatte nur die Arbeitskleidung und die Sonntagstracht), wurde sie auf einmal auch für den kleinen Mann erschwinglich. Maschinen verändern sich ständig mit den Bedürfnissen der Menschheit und verändern aber kongruent auch unseren Alltag. Heute ist es wieder trendy, Produkte zu erwerben, die aus einer Manufaktur stammen – also ein klein wenig „back-to-the-roots“ im Zeitalter 4.0. Nach Martin Burckhardt, einem Kulturtheoretiker aus Berlin, war die erste Maschine des Menschen übrigens das Alphabet.</p>
<h2 style="text-align: justify;">EisenbahnBoom – Mit Volldampf in die Zukunft</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Hobby aus Kindheitstagen im Miniaturmaßstab ist und bleibt eine Leidenschaft! Auf dem Gelände des Eisenbahnmuseums Chemnitz-Hilbersdorf (dem größten, noch funktionstüchtigen Dampflok-Bahnbetriebswerk Europas) geben historische und denkmalgeschützte Gebäude, technische Anlagen und Fahrzeuge dem authentischen Ort eine unvergleichliche Atmosphäre.<br />
In der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt Chemnitz zu einem bedeutenden Eisenbahnknoten in Südwestsachsen. Die Eisenbahn war zugleich Kind und Motor der Industrialisierung.</p>
<p style="text-align: justify;">Unter anderem wurden Rohstoffe aus dem Erzgebirge über das ständig wachsende Eisenbahnnetz zu den Produktionsstädten Zwickau und Chemnitz transportiert. Die hier hergestellten Produkte wurden dann ebenfalls mit der Eisenbahn in alle Welt verschickt. Durch diese globalisierenden Tendenzen, neue Vernetzungen und Kooperationen nahm die Eisenbahn Fahrt auf, ermöglichte die industrielle Massenproduktion und erschloss die internationalen Märkte. Es entstand die erste deutsche Fernbahnstrecke, der erste Tunnel auf dem europäischen Festland wurde gebohrt und die ersten Eisenbahnbrücken erbaut.</p>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-30486" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Hilbersdorf-Schauplatzausstellung-EisenbahnBoom.jpg" alt="" width="800" height="2400" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Hilbersdorf-Schauplatzausstellung-EisenbahnBoom.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Hilbersdorf-Schauplatzausstellung-EisenbahnBoom-200x600.jpg 200w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Hilbersdorf-Schauplatzausstellung-EisenbahnBoom-341x1024.jpg 341w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Hilbersdorf-Schauplatzausstellung-EisenbahnBoom-768x2304.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Hilbersdorf-Schauplatzausstellung-EisenbahnBoom-512x1536.jpg 512w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Hilbersdorf-Schauplatzausstellung-EisenbahnBoom-683x2048.jpg 683w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wirklich Bedeutung hatte der Lokomotivbau der Sächsischen Firma vorm. Richard Hartmann AG. Hartmann lieferte 1848 seine erste Lokomotive, die „Glückauf“, an die Sächsisch-Bayerische Bahn und bis 1929 noch 4.698 weitere an Eisenbahngesellschaften in aller Welt – und das, obwohl seine Fabrik nie einen Bahnanschluss besaß. Ende der 1920er Jahre war das Transportaufkommen dann so gewachsen, dass eine hochmoderne Seilablaufanlage installiert wurde, die den traditionellen Rangierbetrieb ablöste.</p>
<p style="text-align: justify;">So konnten rund 3.600 Wagen anstelle von vorher 2.800 Wagen bewegt werden. Spannend sind auch die Rundheizhäuser mit 26 Lokständen und zwei 20-Meter-Drehscheiben sowie den originalen Gleis- und Werkstattanlagen &#8211; hier ist es möglich, hautnah rund 50 alte Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven verschiedener Baureihen (natürlich auch Loks von Hartmann) sowie historische Personen- und Güterwagen zu bestaunen. Noch heute kann man in Sachsen täglich „unter Dampf“ fahren. Eisenbahnfans haben außerdem die Gelegenheit, auf dem Führerstand eines „Dinosauriers“ mitzufahren, oder bei einer Schauvorführung eines Wagenablaufs beobachten, wie Waggons auf einem Rangierbahnhof entkoppelt werden.<br />
(Als Freilichtmuseum beendet der Schauplatz Eisenbahn seine Saison witterungsbedingt am 01. November mit einem Veranstaltungswochenende)</p>
<h2 style="text-align: justify;">AutoBoom – Neue Impulse – frische Ideen</h2>
<p style="text-align: justify;">Sie interessieren sich für Lack und Chrom? In Südwestsachsen liefen die ersten Modelle großer Weltmarken wie Horch, Audi, DKW und Wanderer vom Band. Heute stammt jedes zehnte in Deutschland gebaute Auto aus sächsischen Fabriken. Sachsen ist heute Heimat großer Marken wie BMW, Porsche und VW. Hinzu kommen mehr als 780 Zulieferer, Ausrüster und Dienstleister.</p>
<p style="text-align: justify;">Das August Horch Museum Zwickau befindet sich genau im Herzen des alten Audi-Werkes und ist eines der schönsten und größten Automobilmuseen Deutschlands. Es beleuchtet die Geschichte der durch das Auto gewonnenen Mobilität. Der Schauplatz AutoBoom grenzt direkt an das Museum an und stellt die Frage, wie sich die Mobilität, die Technik und das Verhalten der Menschen verändert hat. Betrachteten die Menschen neue Errungenschaften erst doch eher skeptisch – stand das Automobil zunächst für Lärm und Gestank.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-30487" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Audi-Bau-Zwickau.jpg" alt="" width="800" height="2150" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Audi-Bau-Zwickau.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Audi-Bau-Zwickau-223x600.jpg 223w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Audi-Bau-Zwickau-381x1024.jpg 381w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Audi-Bau-Zwickau-768x2064.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Audi-Bau-Zwickau-572x1536.jpg 572w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Audi-Bau-Zwickau-762x2048.jpg 762w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Bereits in den 1990er Jahren entwickelten sächsische Firmen Fahrzeuge mit Elektroantrieb, die es aber nie in die Serienproduktion geschafft haben. Die Ausstellung zeigt regionale Innovationen, die Fahrzeuge heute leichter, stabiler und umweltfreundlicher machen. Zahlreiche Roboter unterstützen die Produktion auch in der Automobilbranche. Wussten sie, dass der weltberühmte „Trabi“ schon ab 1987 mit Industrierobotern gefertigt wurde?</p>
<p style="text-align: justify;">Der Schauplatz Autoboom zeigt neue Lösungen, effizient und nachhaltig in Bewegung zu bleiben. Das ist notwendig, erfährt das altbewährte Automobil doch wachsende Kritik. Visionäre Mobilitätskonzepte wie das autonome Fahren oder Elektroautos mit Solarmodulen, autofreie Städte und intelligent vernetzte Verkehrskonzepte sind die Themen der Stunde.</p>
<h2 style="text-align: justify;">TextilBoom – Leute machen Kleider</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Stadt Crimmitschau entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum der sächsischen Textilindustrie. Hier waren 1859 auch Friedrich und Antonie Pfau zur Stelle und zogen mit ihrer 1859 gegründeten Handweberei in eine 1885 neu errichtete Maschinenweberei. 1916 kauften sie die benachbarte Spinnerei dazu und so entstand eine Volltuchfabrik. Das bedeutet, dass die gesamte Produktion, von der Anlieferung der Fasern, über die Herstellung des Garns, des Färbens, des Webens, der Veredelung und des Versands an die Kunden alles aus einer Hand bedient wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-30488" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Tuchfabrik-Gbr.-Pfau-Crimmitschau-TextilBoom.jpg" alt="" width="800" height="2130" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Tuchfabrik-Gbr.-Pfau-Crimmitschau-TextilBoom.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Tuchfabrik-Gbr.-Pfau-Crimmitschau-TextilBoom-225x600.jpg 225w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Tuchfabrik-Gbr.-Pfau-Crimmitschau-TextilBoom-385x1024.jpg 385w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Tuchfabrik-Gbr.-Pfau-Crimmitschau-TextilBoom-768x2045.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Tuchfabrik-Gbr.-Pfau-Crimmitschau-TextilBoom-577x1536.jpg 577w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Tuchfabrik-Gbr.-Pfau-Crimmitschau-TextilBoom-769x2048.jpg 769w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die hier hergestellten Streichgarngewebe, eher festere Stoffe, wurden weltweit angeboten, bis die Fabrik 1990 endgültig stillgelegt wurde. Betritt man heute die Fabrik, öffnet sich ein Zeitfenster eben dieses Jahres: Die Industriearchitektur und der alte Maschinenpark sind nahezu vollständig erhalten. Man hat den Eindruck, als sei hier gestern noch gearbeitet worden. Es werden Rundgänge durch die Fabrik angeboten, bei denen der Gästeführer die Herstellung von Stoffen von der Faser (in der Wolferei) bis hin zum fertigen Tuch erklärt und dabei an einzelnen Stationen sogar die original erhaltenen Maschinen wieder anwirft.</p>
<p style="text-align: justify;">Zeitzeugen, Frauen, die hier noch bis 1990 gearbeitet haben, begleiten diese Rundgänge, was die Führung einmalig und besonders informativ werden lässt. Können doch die Frauen, die übrigens sehr stolz darauf sind, hier gearbeitet zu haben, alle Fragen beantworten und mit spannenden Geschichten aus dem Arbeitsalltag ausmalen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">KohleBoom – noch längst nicht Schicht im Schacht</h2>
<p style="text-align: justify;">Als wichtigster Energielieferant steht die Steinkohle, Sachsens schwarze Diamanten, bei der Industrialisierung ganz am Anfang. Das Erz musste dem Berg seit jeher abgetrotzt werden – mit Blut, Schweiß, Muskelkraft und Menschenleben. Es war ein Knochenjob, bei dem die Menschen unter Bedingungen in den Berg gingen, die sich heute kaum noch jemand vorstellen kann. Die Bergleute waren stolz auf ihre Arbeitsleistung. „Alles kommt vom Bergwerk her“, so sagt ein altes sächsisches Sprichwort.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-30489 size-full" title="Was wäre die Industriekultur in Sachsen ohne den Bergbau?" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Bergbaumuseum-Schauplatzausstellung-KohleBoom.jpg" alt="Was wäre die Industriekultur in Sachsen ohne den Bergbau?" width="800" height="1610" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Bergbaumuseum-Schauplatzausstellung-KohleBoom.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Bergbaumuseum-Schauplatzausstellung-KohleBoom-298x600.jpg 298w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Bergbaumuseum-Schauplatzausstellung-KohleBoom-509x1024.jpg 509w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Bergbaumuseum-Schauplatzausstellung-KohleBoom-768x1546.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Bergbaumuseum-Schauplatzausstellung-KohleBoom-763x1536.jpg 763w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">1869 abgeteuft, entwickelte sich der Schacht Oelnsitz durch mehrere Um- und Erweiterungsbauten von 1923 bis 1940 zur modernsten Steinkohleförderanlage Deutschlands, bis die Förderung 1967 eingestellt wurde. In einer einmaligen Inszenierung eines Steinkohlewaldes unternehmen die Museumsbesucher eine Zeitreise in die Vergangenheit: Sie entdecken, wie der Rohstoff Steinkohle vor 300 Millionen Jahren entstanden ist. Dann geht es weiter über den Steinkohleabbau im Mittelalter, über seine Bedeutung für die Industrialisierung bis hin zur Förderung des letzten sächsischen Kohlehuntes (Lore). Und: Was hat die Ananas mit Steinkohle zu tun (Auflösung am Ende des Rundgangs)?</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch die schwere und gefährliche Arbeit der „Kohlekumpel“ wird erklärt, es wird über Unglücke und Katastrophen berichtet, aber auch von sozialen und technischen Errungenschaften und dem Leben der Bergarbeiter und ihrer Familien. Im Anschauungsbergwerk (in das richtige kann man als Besucher nicht hinein, da zu gefährlich) erlebt der Besucher historische Abbau- und Fördertechniken in Funktion und erhält Einblicke in den harten Alltag unter Tage. Wenn man Glück hat, fesseln und überraschen den Besucher echte Kumpels, mit denen man eine „schwarze Pause“ (ein Brötchen mit einer Wurst und einem Bier) „unter Tage“ einnehmen kann. Dass der Bergbau zunehmend in den Fokus des Tourismus gerät, hat noch einen schönen Nebeneffekt: Die alten Berufe werden wieder gebraucht – vornehmlich für die Traditionspflege. „Ich finde es einfach schön, das aufrechtzuerhalten“, sagt Maximilian Schneider, ein Student der Bergakademie Freiberg.</p>
<h2 style="text-align: justify;">SilberBoom – „Glück auf!“ in der „Reichen Zeche“</h2>
<p style="text-align: justify;">Mit den ersten Funden von Silber 1168 bei der heutigen Stadt Freiberg begann die bergbauliche Erschließung der Region. Es wurden nicht nur Silber, Zinn, Kobalt, Eisen und Uran gewonnen, sondern auch andere Rohstoffe wie Kaolin, Kalk und Steinkohle. Im Silberbergwerk „Reiche Zeche“, 1384 wird es ersturkundlich erwähnt, können die Spuren des Bergbaus erkundet werden. Über Jahrhunderte förderten die Bergleute hier wertvolles Silber und gewannen wegweisendes Knowhow. Auch heute noch ist das Bergwerk aktiv in Betrieb, Wissenschaftler und Studenten der Technischen Universität Bergakademie Freiberg heben hier die Schätze der Wissenschaft und entwickeln zukunftsweisende Projekte und Technologien.</p>
<p style="text-align: justify;">Werden sie selbst zum Entdecker und fahren mit dem Förderkorb 150 Meter in die „Teufe“ ein. Mir Sicherheitsausrüstung ausgestattet lernen sie beim Gang durch das unterirdische Labyrinth auf multimediale und interaktive Weise <a href="https://www.reiseratgeber24.de/deutschland/sachsen-anhalt-facettenreich-wie-ein-kristall-echt-schoen-echt-vielfaeltig/30330/">die Arbeit der früheren Bergleute</a> kennen. Höhepunkt der Tour ist die Silberkammer, wo sie erfahren, wie das Silber die Stadt berühmt und den Markgrafen von Meißen zu „Otto dem Reichen“ machte.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-30490" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Silberbergwerk-SilberBoom.jpg" alt="" width="800" height="1920" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Silberbergwerk-SilberBoom.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Silberbergwerk-SilberBoom-250x600.jpg 250w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Silberbergwerk-SilberBoom-427x1024.jpg 427w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Silberbergwerk-SilberBoom-768x1843.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/11/2020-11-10-Silberbergwerk-SilberBoom-640x1536.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wer meint, dass Bergbau heute nicht mehr „aktuell“ ist: im Gegenteil! Bergleute sind heute nach wie vor gefragt, zum Beispiel im Tunnelbau, im Ingenieurswesen, bei Versorgungs-, Entsorgungs- oder Sanierungsbetrieben oder bei Forschungsorganisationen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ursprünglich sollte die Landesausstellung vom 25. April bis zum 1. November 2020 zu sehen sein, musste aber aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden. Die Ausstellung ist nun vom 11. Juli bis zum 31. Dezember 2020 für das Publikum zu erleben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Adressen:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">1. Tourismusverband Erzgebirge e. V., Adam-Ries-Straße 16, 09456 Annaberg-Buchholz, Fon: +49(0)3733 18800-0, Mail: info@erzgebirge-tourismus.de<br />
2. MaschinenBoom, Industriemuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 119, 09112 Chemnitz, Fon: +49(0)371 3676 140, Mail: chemnitz@saechsisches-industriemuseum.de<br />
3. EisenbahnBoom, Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf, Frankenberger Straße 172, 09131 Chemnitz, Mail: info@sem-chemnitz.de<br />
4. AutoBoom, August Horch Museum, Audistraße 7, 08058 Zwickau, Mail: landesausstellung@avantgarde.de<br />
5. TextilBoom: Tuchfabrik Gebr. Pfau, Crimmitschau, Leipziger Straße 125, 08451 Crimmitschau, Mail: info@saechsisches-industriemuseum.com<br />
6. KohleBoom, Bergbaumuseum Oelsnitz, Pflockenstraße 28, 09376 Oelsnitz/Erzgebirge, info@bergbaumuseum-oelsnitz.de<br />
7. SilberBoom, Forschungs- &amp; Lehrbergwerk, Silberbergwerk Freiberg, Fuchsmühlenweg 9, 09599 Freiberg<br />
8. Katalog Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen, Hrsg. Thomas Spring für das Deutsche Hygiene-Museum, Sandstein-Verlag, Dresden 2020, ISBN 9-783954-985449, 384 Seiten kartoniert, Preis in den Austellungen 19,90 €, im Buchhandel 29 €</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Text:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aniko Berkau</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fotos:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.reisegala.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Matthias Dikert</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/deutschland/so-geht-saechsisch-boom-500-jahre-industriekultur-in-sachsen/30484/">So geht sächsisch! – BOOM. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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		<title>Die Sächsische Schweiz &#8211; Winterwandern de luxe</title>
		<link>https://www.reiseratgeber24.de/deutschland/die-saechsische-schweiz-winterwandern-de-luxe/30432/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2020 12:44:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
		<category><![CDATA[Winterurlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Sächsische Schweiz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weite, Stille, Einsamkeit: Winterwandern in der Felsenwelt der Nationalparkregion Sächsische Schweiz ist eine der schönsten Urlaubsoptionen in diesem Winter. Eine neue Winterwanderkarte stellt die beliebtesten Wege vor.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/deutschland/die-saechsische-schweiz-winterwandern-de-luxe/30432/">Die Sächsische Schweiz &#8211; Winterwandern de luxe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Weite, Stille, Einsamkeit: Winterwandern in der Felsenwelt der Nationalparkregion Sächsische Schweiz ist eine der schönsten Urlaubsoptionen in diesem Winter. Eine neue Winterwanderkarte stellt die beliebtesten Wege vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur wenige Kilometer von Dresden entfernt überrascht eine der poetischsten Naturlandschaften Deutschlands: die Sächsische Schweiz. Majestätische Tafelberge, mystische Schluchten, dichter Naturwald und tausende freistehende Felstürme prägen das fast 400 Quadratkilometer große Gebiet kurz vor der Grenze zu Böhmen. Die intensivste Art, diese Landschaft zu erleben, ist das Wandern – besonders im Winter, wenn die tief stehende Sonne das Profil der Felsen betont, die Wege einsam sind und die Stille allgegenwärtig ist. Pünktlich zum Beginn der Winterwandersaison gibt der ansässige Tourismusverband eine neue Winterwanderkarte mit 30 Tourenempfehlungen heraus. Das sind fünf Highlights daraus:</p>
<h2 style="text-align: justify;">Durch den Canyon: Polenztalweg (15 Kilometer)</h2>
<p style="text-align: justify;">Eiszapfen und Eisschollen in ihren erstaunlichsten Formen begegnen dem Wanderer an kalten Tagen auf einer leichten, 15 Kilometer langen Tour durch das Polenztal bei Hohnstein. Hier windet sich das Flüsschen Polenz durch einen Canyon mit steil aufragenden Felswänden, an denen herabtropfendes Wasser gefriert. Ausgangspunkt der Tour ist die Haltestelle Porschdorf. Von da führt der Weg durch das Polenztal bis zur Burgstadt Hohnstein. Zurück verläuft er über die Brandstraße zum Balkon der Sächsischen Schweiz, der traumhaften Brandaussicht mit weitem Blick über die Felsenwelt. Am Kachelofen in der Brand-Baude kann man sich bei Tee, Glühwein und sächsischer Küche wieder aufwärmen. Der Rückweg über die Brandstufen zum Beginn der Tour verlangt Trittsicherheit.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Zu Fuß der Tafelberge: Drei-Steine-Route (11 Kilometer)</h2>
<p style="text-align: justify;">Zu den leichten bis mittelschweren Touren gehört die elf Kilometer lange Drei-Steine-Route. Auf der linkselbischen Seite führt sie vom traditionsreichen Kurort Bad Schandau an den Tafelbergen Kleinhennersdorfer Stein, Papststein und Gohrisch vorbei nach Königstein mit seiner imposanten Bergfestung. Auf Waldwegen geht es zunächst leicht bergauf, bevor die Strecke anschließend gemächlich hinunter in den Ort führt. Mit Taschenlampe im Gepäck lohnt sich ein Abstecher zu den wildromantischen Höhlen am Kleinhennersdorfer Stein. Zur Einkehr laden das Café &amp; Bistro Drehscheibe in Bad Schandau am Startpunkt der Wanderung sowie die Elbpanoramagaststätte in Königstein am Ziel ein. Urgemütlich ist die Bergbaude auf dem Papststein. Sie ist über den auf der Karte eingezeichneten Weg „6a“ zu erreichen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Ins Tal der Felsentürme: Herkulessäulen-Johanniswacht-Runde (6 Kilometer)</h2>
<p style="text-align: justify;">Im Kletterparadies Rosenthal-Bielatal hat der Sandstein die merkwürdigsten Formen angenommen. So bizarr ihr Aussehen, so verrückt sind auch die Namen der Felstürme. Gnomkönig, Liebesknochen oder Wilde Zacke heißen drei der knapp 250 Klettergipfel. Eine kurze, sechs Kilometer lange, mittelschwere Winderwanderung führt an den bekanntesten Felsnadeln vorbei. Start ist am Parkplatz Schweizermühle in Rosenthal, der Weg folgt dem gelben Punkt über die Kaiser-Wilhelm-Feste, vorbei an den markanten Herkulessäulen ins Tal der Ottomühle, die Wanderer mit deftiger Küche verwöhnt. Auf der anderen Seite des Flusses gelangt man über die Johanniswacht zum Startpunkt der Wanderung zurück.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Grenzüberschreitend unterwegs: Zwei-Gipfel-Tour (15 Kilometer)</h2>
<p style="text-align: justify;">Zwei Länder, zwei Gipfel, zwei Panoramen: Die aussichtsreiche Zwei-Gipfel-Tour entführt in das weniger bekannte deutsch-tschechische Wandergebiet rund um Sebnitz, der einstigen europäischen Hauptstadt des Seidenblumenhandwerks. Noch immer pflegt hier eine Manufaktur die traditionelle Kunst. Von Sebnitz geht es auf dem Dr.-Alfred-Meiche-Weg dicht an der Grenze auf einem Wald- und Wiesenweg zum Wachberg hinauf. Wanderer genießen auf knapp 500 Metern einen traumhaften Panoramablick über die Sächsische-Böhmische Schweiz. Auf dem Gipfel serviert die Wachbergbaude Saupsdorfer Wildbraten zu böhmischen Knödeln. Anschließend führt die Tour auf einem Forstweg zum knapp 600 Meter hohen Tanečnice (Tanzplan) auf böhmischer Seite, bevor es wieder zurück in die Seidenblumenstadt geht.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Vom Berg in den Badezuber: Schmilkaer Kessel (8 Kilometer)</h2>
<p style="text-align: justify;">Tagsüber über Felsen und Leitern kraxeln, abends unter freiem Himmel in den beheizten Badezuber steigen. Im Bio- und Nationalparkrefugium Schmilka trifft Naturerlebnis auf Genuss. Das einst so verschlafene Grenzörtchen verwandelt sich von November bis März in ein Winterdorf mit knackendem Kaminfeuer im Mühlenhof, heißer Panoramasauna und dampfenden Badezubern. Eine der schönsten Winterwanderungen durch die Sächsische Schweiz beginnt und endet in Schmilka: die acht Kilometer lange anspruchsvolle Wanderung durch den Schmilkaer Kessel, über die Heilige Stiege bis auf den Carolafelsen und zurück.</p>
<figure id="attachment_30433" aria-describedby="caption-attachment-30433" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-30433" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/10/2020-10-23-Winterwandern-Tourismusverband-SaechsischeSchweiz-e.V._Sebastian-Thiel.jpg" alt="" width="800" height="534" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/10/2020-10-23-Winterwandern-Tourismusverband-SaechsischeSchweiz-e.V._Sebastian-Thiel.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/10/2020-10-23-Winterwandern-Tourismusverband-SaechsischeSchweiz-e.V._Sebastian-Thiel-300x200.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/10/2020-10-23-Winterwandern-Tourismusverband-SaechsischeSchweiz-e.V._Sebastian-Thiel-660x441.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2020/10/2020-10-23-Winterwandern-Tourismusverband-SaechsischeSchweiz-e.V._Sebastian-Thiel-768x513.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-30433" class="wp-caption-text">Winterwanderung durch den Schmilkaer Kessel auf den Carolafelsen.<br />Foto: Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V./Sebastian Thiel</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Winterwanderkarte Sächsische Schweiz</h2>
<p style="text-align: justify;">1200 Kilometer markierte Wanderwege durchziehen die Sächsische Schweiz. Der Großteil ist bei passender Witterung auch zum Winterwandern geeignet. Die schönsten Touren stellt der Tourismusverband Sächsische Schweiz mit seiner Winterwanderkarte vor, die Ende Oktober in komplett überarbeiteter Neuauflage erscheint. Von den 30 vorgestellten Touren sind zehn erstmalig dabei. Die Farbe der Tour signalisiert ihren Anspruch: Blau steht für leichte, rot für mittelschwere, schwarz für schwere Touren. Auf jeder Route finden Wanderer mindestens eine geöffnete Bergbaude oder ein Gasthaus zur Einkehr. Außerdem werden <a href="https://www.reiseratgeber24.de/deutschland/der-klosterhof-in-bayrisch-gmain/18068/">Wellness- und Freizeitanbieter mit ihren Wintererlebnissen </a>gelistet. Das Titelbild hat die Künstlerin Claudia Pinkau gestaltet, die in Pirna die Galeriewerkstatt Ansichtssache betreibt. Die Karte ist für 4,90 Euro im Shop des Tourismusverbandes unter shop.saechsische-schweiz.de erhältlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: THIEL Public Relations e.K.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/deutschland/die-saechsische-schweiz-winterwandern-de-luxe/30432/">Die Sächsische Schweiz &#8211; Winterwandern de luxe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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		<title>Sachsen -100 Jahre Bauhauskunst</title>
		<link>https://www.reiseratgeber24.de/deutschland/sachsen-100-jahre-bauhauskunst/29245/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2019 13:50:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Reisejournalisten Erlebnisberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bauhauskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenkirche]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[Semperoper]]></category>
		<category><![CDATA[Zwinger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein reiches Erbe der klassischen Moderne in der Architektur, der Kunst und der Musik machen ein Jahrtausend Kulturgeschichte von der Gotik, Renaissance, Barock, Jugendstil bis zum Neuen Bauen erlebbar.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/deutschland/sachsen-100-jahre-bauhauskunst/29245/">Sachsen -100 Jahre Bauhauskunst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein reiches Erbe der klassischen Moderne in der Architektur, der Kunst und der Musik machen ein Jahrtausend Kulturgeschichte von der Gotik, Renaissance, Barock, Jugendstil bis zum Neuen Bauen erlebbar. Sachsen hat, wie kaum ein anderes Bundesland, ein breites Architekturspektrum zu bieten. Es ist ein Land mit jahrhundertealten Traditionen, großer Geschichte und faszinierender Gegenwart. Wer kennt nicht die weltbekannten Bauten wie Dresdner Frauenkirche, Zwinger, Semperoper, Leipziger Gewandhaus, elegante Dorfkirchen im Erzgebirge und prachtvolle sächsische Burgen und Schlösser? Auf die vielfältige Kulturlandschaft wirkte auch das Bauhaus nachhaltig. Das findet man nicht nur in Berlin, Dessau oder Weimar, sondern es gibt in ganz Deutschland herausragende Orte des Bauhauses und der Moderne. Die Grand Tour der Moderne verbindet bedeutende Gebäude, die zwischen 1900 und 2000 errichtet wurden, zu einem Streifzug durch 100 Jahre Baukunstgeschichte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die abwechslungsreiche Architekturlandschaft der Moderne lässt sich im Freistaat aber auch abseits der Bauhaus-Tradition entdecken. Um in diese Nische einzudringen, trafen wir uns mit dem Kunsthistoriker Andreas Bednarek Ende Mai im Hotel „Vienna House Easy Leipzig“, um gemeinsam die Ikonen der klassischen Moderne zu besuchen. Unser erster Haltepunkt war der Rundling Leipzig.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29246" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Rundling-Leipzig.jpg" alt="" width="800" height="583" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Rundling-Leipzig.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Rundling-Leipzig-300x219.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Rundling-Leipzig-768x560.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Rundling-Leipzig-660x481.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Diese markante Wohnanlage wurde in den dreißiger Jahren von dem Architekten Hubert Ritter geschaffen. Die kreisförmig angelegte Wohnsiedlung im Stadtteil Lößnik besteht aus konzentrischen Kreisen (Nibelungenring, Siegfried Platz) um einen zentralen Grünraum. Der äußere Ring hatte etwa einen Durchmesser von 300 Metern.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der ehemaligen Konsumzentrale in Leipzig Plagwitz schuf Hans Poelzig 1932 einen der eindrucksvollsten Bauten der Neuen Sachlichkeit.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29247" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Konsumzentrale.jpg" alt="" width="800" height="295" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Konsumzentrale.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Konsumzentrale-300x111.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Konsumzentrale-768x283.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Konsumzentrale-660x243.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Viertel gliedern langgezogene Fensterbänder die Fassade horizontal, eine effektvoll eingesetzte Klinkerverkleidung und die starke Farbigkeit der zentralen Treppenhausgestaltung demonstrieren eindrucksvoll die kraftvolle Ästhetik sachlicher Gestaltung.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum nächsten Haltepunkt schlugen wir die Richtung nach Leipzig-Gohlis ein. Dort wurde die Versöhnungskirche von 1930-1932 nach einem Entwurf des Architekten Hans Heinrich Grotjahn in Süd-Nordrichtung erbaut. Im Sinne der Bauhausarchitektur wurde die Kirche in einer Stahlbetonskelettbauweise mit Füllungen im Sockel aus Ziegel, im Oberbau aus Bimsbetonstein und im Turm aus Glasziegeln errichtet. Das Mauerwerk wurde verputzt und weiß gestrichen. Dem Bildhauer und Architekten M. Alf Brumme übertrug man die gesamte bildkünstlerische Ausgestaltung.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29248" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Versoehnungskirche.jpg" alt="" width="800" height="570" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Versoehnungskirche.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Versoehnungskirche-300x214.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Versoehnungskirche-768x547.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Versoehnungskirche-660x470.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Von ihm stammen weiter die überlebensgroße Christusfigur über dem Altar sowie der Christus und die Altarleuchten der für kleine Feiern genutzten Seitenkapelle. Die Eingangsfront auf der Südseite wird von einem monumentalen Kreuzfenster beherrscht. Nach der Sanierung ist die originale Architektur des Gotteshauses in die „Straße der Moderne“ aufgenommen worden und von allen Seiten einsehbar. Vom 43 m hohen Turm bietet die <a href="https://www.reiseratgeber24.de/weltenbummler/dubai-stadt-der-wolkenkratzer/27891/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aussichtsplattform</a> eine schöne Aussicht auf die Stadt und deren Umfeld.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor wir nach dem Abendessen und einem Konzertbesuch im Gewandhaus die europäische Erstaufführung eines Konzertes für Violine und Orchester mit der lettischen Solistin „Baiba Skride“, dem Gewandhausorchester und des „Boston Symphony Orchestra“ erlebten, besuchten wir das Grassimuseum.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29249" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Konzertbesuch-Gewandhaus.jpg" alt="" width="800" height="300" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Konzertbesuch-Gewandhaus.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Konzertbesuch-Gewandhaus-300x113.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Konzertbesuch-Gewandhaus-768x288.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Konzertbesuch-Gewandhaus-660x248.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Direktor Dr. Olaf Thormann führte uns durch die große Sonderausstellung „Bauhaus Sachsen“, die den Sachsen- Kontakten der legendären Avandgardeschmiede nachspürt. In den Jahren 1925-1929 fand das Grassimuseum seine Fertigstellung. Die Eisenfachwerkkonstruktion im Stil der Neuen Sachlichkeit ist mit Ornamenten des Art deco geschmückt und erhält ihren besonderen Charakter durch den rötlichen Porphyrtuff, der aus dem rund 60 km entfernten Rochlitz stammt. Die 18 hohen Haupttreppenhausfenster des Bauhausmeisters Josef Albers stellen ein einzigartiges Kunstwerk der Moderne dar.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29250" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Grassimuseum.jpg" alt="" width="800" height="1080" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Grassimuseum.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Grassimuseum-300x405.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Grassimuseum-768x1037.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Grassimuseum-660x891.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die Fenster im „Thermometerstil“ sind raumabschließend und verbinden die einzelnen Geschossebenen. Sie wirken wie ein in Segmente gegliedertes, aber doch zusammengehöriges leuchtendes Bild, dessen „geordnete“ Schönheit der Betrachter immer wieder neu und anders erfährt. Von 2001-2005 konnte der Gebäudekomplex grundlegend saniert werden und strahlt im „neuen“ alten Glanz. Die Rekonstruktion der weithin sichtbaren „Goldenen Ananas“ &#8211; eine im Stil des Art deco aus gezackten Vasenformen zusammengesetzte Form &#8211; bekrönt die Hauptfassade des Museums und gibt ihr nach 60 Jahren wieder ihre historische Silhouette zurück.</p>
<p style="text-align: justify;">Der ereignisreiche Tag fand schließlich nach dem Konzert beim Dessertempfang im Leo-Schwarz-Foyer des Gewandhauses seinen Abschluss.<br />
Der nächste Tag führte uns zunächst nach Chemnitz in das Marianne Brandt Haus auf dem Kaßberg. Dr. Jörg Feldkamp, der Vorsitzende der Marianne Brandt Gesellschaft, erläuterte das Wirken und Werken der Chemnitzer Bauhaus-Designerin und ihre Verbindung zur Stadt. Die 1893 in Chemnitz geborene Marianne Brandt war Fotografin, Malerin, Bildhauerin, eine deutsche Designerin sowie Metallgestalterin. Sie bestimmte durch ihre Entwürfe wesentlich die Produktgestaltung des 20. Jahrhunderts.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29251" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Marianne-Brandt-Haus.jpg" alt="" width="800" height="820" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Marianne-Brandt-Haus.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Marianne-Brandt-Haus-300x308.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Marianne-Brandt-Haus-768x787.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Marianne-Brandt-Haus-660x677.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Produkte nach ihren Entwürfen sind in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt. Zum großen Teil werden sie noch heute unverändert in Serie produziert. Marianne studierte in den zwanziger Jahren am Bauhaus in Weimar und Dessau. Berühmt wurde sie durch ihre Gestaltungsleistungen in der Metallwerkstatt am Bauhaus. Sie entwarf hauptsächlich Gebrauchsgeräte wie Tee-Extraktkännchen, Aschenbecher oder Tee- und Kaffeeservices. Großen Ruhm erlangte sie besonders durch ihre formschönen Lampen. Nach ihrem Studium arbeitete sie unter anderem im Bau-Atelier von Walter Gropius in Berlin, anschließend bis 1932 in den Ruppel &#8211; Werken in Thüringen, später als Malerin, Dozentin für Holz, Metall und Keramik in Dresden und widmete sich während der Fünfzigerjahre dem Kunsthandwerk. 1983 verstarb sie in Kirchberg bei Zwickau in einem Pflegeheim.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit 2000 befasst sich die Marianne Brandt Gesellschaft intensiv mit dem geistigen Erbe der Chemnitzerin. So unterhält sie im Elternhaus von Marianne Brandt öffentlich zugängliche Studienräume und kann sich mit dem Leben und Werk der Gestalterin vertraut machen oder informelle Veranstaltungen besuchen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29252" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Stadtrundfahrt-Modernes-Bauen.jpg" alt="" width="800" height="820" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Stadtrundfahrt-Modernes-Bauen.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Stadtrundfahrt-Modernes-Bauen-300x308.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Stadtrundfahrt-Modernes-Bauen-768x787.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Stadtrundfahrt-Modernes-Bauen-660x677.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Mit der Gästeführerin Veronika Leonhardt führt die Stadtrundfahrt „Modernes Bauen“ an dem bekannten Gebäude „Schocken“, an dem berühmten 13 m hohen Karl-Marx-Monument, an der Deutschen Bank, dem Stadtbad, dem Hotel Chemnitzer Hof, dem Theaterplatz mit den Chemnitzer Kunstsammlungen, dem Museum Gunzenhauser und dem Sächsischen Industriemuseum vorbei, um später im SMAC (Archäologiemuseum), dem früheren Kaufhaus die Erkerausstellung mit dem Star-Architekten Mendelsohn zu sehen und im Bistro „Suppengrün“ eine kleine Stärkung zu nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">In den Kunstsammlungen Chemnitz führt uns Dr. Antje Neumann-Golle, die Kuratorin der Textil- und Kunstgewerbesammlung erst durch die aktuelle Sonderausstellung „Bauhaus:Textil und Grafik 1919- 1939“. Den Kunstsammlungen ist es aufgrund der hervorragenden Bestände möglich, einen bemerkenswerten Blick auf das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ zu richten. Schwerpunkt dieser Ausstellung sind Textilien, die am Bauhaus in den Jahren 1919 bis 1933 in der Weberei entstanden.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29253" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Kunstsammlungen-Chemnitz.jpg" alt="" width="800" height="565" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Kunstsammlungen-Chemnitz.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Kunstsammlungen-Chemnitz-300x212.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Kunstsammlungen-Chemnitz-768x542.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Kunstsammlungen-Chemnitz-660x466.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die Weberei war eine Domäne der Frauen und gehörte zu den erfolgreichsten Werkstätten des Bauhauses, sowohl in Weimar als auch in Dessau. Traditionelle und industrielle Techniken wurden hier erprobt und weiterentwickelt, aber auch neue Färbemethoden und Materialien angewendet. Gezeigt werden Textilien von Künstlerinnen wie Benita Koch-Otte, Marianne Brandt, Otti Berger und Gertrud Arndt. Den zweiten Schwerpunkt bilden Lyonell Feininger, Josef Schmidt, Max Pechstein und Kurt Schwitters.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ehemalige Kaufhaus „Schocken“ wurde 1930 nach den Plänen von Erich Mendelsohn als 9-geschossiger Stahlbetonskelettbau mit konvex gekrümmter Betonvorhangfassade errichtet. Horizontale Fensterbänder im Wechsel mit der Fassadenverkleidung wirken bei Tag und bei Nacht jeweils hell oder dunkel. Nach der großen Sanierung bis 2014 wurde die Fassade denkmalgerecht wiederhergestellt, der Grundriss ist durch eingezogene Wände erfahrbar und die Etagen der archäologischen Dauerausstellung sind nun durch drei Deckendurchbrüche miteinander verbunden. Das staatliche Museum für Archäologie Chemnitz „SMAC“ bedient drei eigenständige Ausstellungsbereiche, dem Architekten Erich Mendelsohn, dem Schocken-Kaufhauskonzern sowie dem Konzernmitbegründer Salman Schocken.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem kleinen Mittagsimbiss lenkte der Fahrer den Bus nach Dresden-Hellerau zur ersten Gartenstadt Deutschlands. Die Gartenstadt entstand ab 1906 auf Initiative des Möbelfabrikanten Karl Schmidt, dem Inhaber der Dresdener Deutschen Werkstätten für Handwerkskunst. Erstmals wurden Werksanlagen, Wohnungsbau und Gemeinschaftseinrichtungen in einem Projekt kombiniert, für dessen Bauabschnitt Richard Riemerschmid verantwortlich zeichnete. Ein Spaziergang durch diesen Stadtteil mit seinen kleinen, von hübschen Vorgärten gesäumten Häuschen, öffnet heute den Blick für den zweckmäßig gestalteten Lebens- und Arbeitsraum dieser Zeit. Mit dem 1911 gebauten Festspielhaus im Geiste des Neoklassizismus entwickelte sich Hellerau außerdem zu einem Ort innovativer Tanz-und Theaterarbeit und zu einem wichtigen Zentrum der deutschen Reformkultur von internationaler Bedeutung.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29254" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Dresden-Hellerau.jpg" alt="" width="800" height="825" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Dresden-Hellerau.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Dresden-Hellerau-300x309.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Dresden-Hellerau-768x792.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Dresden-Hellerau-660x681.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Architekt Heinrich Tessenow setzte die Visionen des Bühnenbildners A. Appia und des Musikpädagogen E. Dalcroze in ein Raumgefüge um, dass richtungsweisend für die Moderne wurde. Der Saal mit versenkbarem Orchestergraben, frei installierbaren Bühnenelementen und Zuschauer-Sitzreihen enthielt keine festen Einbauten, weder Bühne noch Vorhang, in der Zuschauer und Darsteller zu einer geistigen und sinnlichen Einheit verschmelzen sollten. Ein besonderes Faszinosum war das von Alexander von Salzmann entwickelte Lichtkonzept. Decke und Wände waren mit weißen gewachsten Tuchbahnen ausgekleidet, hinter denen Tausende von Glühlampen ein diffuses Licht erzeugten.<br />
Nach jahrzehntelanger militärischer Nutzung des Festspielareals wurde es nach dem Ende der DDR als europäisches Zentrum der Künste wiederbelebt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer guten halben Stunde hielt unser Bus vor dem Albertinum in Dresden.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29255" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Albertinum-Dresden.jpg" alt="" width="800" height="840" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Albertinum-Dresden.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Albertinum-Dresden-300x315.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Albertinum-Dresden-768x806.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Albertinum-Dresden-660x693.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die Sonderausstellung „Zukunftsräume &#8211; Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919-1932“ war eingebettet in das 100-jährige Gründungsjubiläum des Bauhauses. „Zukunftsräume“ meinte hier nicht nur abstrakt-konstruktive Raumkonzepte, sondern auch die „Gedankenräume“ der Avantgardisten.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Stunde später betraten wir das Deutsche Hygienemuseum in Dresden. Seit 1930 steht es am Rand des Großen Gartens. Der imposante Bau, dessen Stil die klaren Linien des Bauhauses mit monumental-klassizistischen Elementen vereint, stammt von dem namhaften deutschen Architekten Wilhelm Kreis, erzählt uns Antje Kirsch, als sie uns die Vierflügelanlage in der Achse des Großen Gartens mit vorgezogenem Saalbau und einem Ehrenhof zeigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29256" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Deutsches-Hygienemuseum.jpg" alt="" width="800" height="570" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Deutsches-Hygienemuseum.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Deutsches-Hygienemuseum-300x214.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Deutsches-Hygienemuseum-768x547.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Deutsches-Hygienemuseum-660x470.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nach der umfassenden Sanierung und Modernisierung zwischen 2002 und 2010 fügte der Architekt Peter Kulka moderne Elemente, vor allem im Erschließungsbereich hinzu und versetzte es weitestgehend in den Originalzustand zurück. So ist ein spannungsvoller, ästhetisch überzeugender Dialog des historischen Gebäudes der klassischen Moderne mit einer individuellen, zeitgenössischen Architektursprache entstanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einem schmackhaften Abendessen und einer kurzen Übernachtung im Hotel Gewandhaus Dresden führte uns der folgende Tag in die Lausitz nach Weißwasser zum Glasmuseum, welches das einzige seiner Art in Sachsen und darüber hinaus in den ostdeutschen Bundesländern ist. Es befindet sich in der Villa Gelsdorf und Wilhelm Gelsdorf war der Erste, der seit 1877 dort erfolgreich eine Glashütte betrieben hat. Ausstellungsstücke großer Designer wie Professor Wagenfeld und Friedrich Bundtzen geben dem Glasmuseum seinen einzigartigen Stil, erläutert uns die Museumsmitarbeiterin Elvira Rauch.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29257" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Glasmuseum.jpg" alt="" width="800" height="820" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Glasmuseum.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Glasmuseum-300x308.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Glasmuseum-768x787.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Glasmuseum-660x677.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Im Museum findet man neben den Spezialsammlungen von Wagenfeld und Bundtzen Lausitzer Glas des 19. und 20. Jahrhunderts, Glas für die Wissenschaft und Technik, Dokumente zur Geschichte von Weißwasser und Niederschlesien und historische Werkstätten und Werkzeuge zur Glasherstellung, Verarbeitung und Veredelung. Außerdem bietet es Ausstellungen zu Persönlichkeiten und Technologien der Glasindustrie an. Zu den kostbarsten Glasstücken zählt Diatretglas, ein glockenförmiges doppelwandiges Gefäß mit durchbrochenem Glas. In modernen Produktionsanlagen wird noch heute Glas in Weißwasser hergestellt. Weltweiten Absatz finden maschinell gefertigte Trinkglasserien und technische Gläser für die Industrie.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor wir nach Niesky starteten, kamen wir am verlassenen und stillgelegten Neufert-Bau vorbei, ein gebautes Zentrallager und Versandzentrum der Vereinigten Lausitzer Glaswerke Weißwasser, ein Denkmal und ein früheres Logistikzentrum.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29258" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Neufert-Bau.jpg" alt="" width="800" height="295" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Neufert-Bau.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Neufert-Bau-300x111.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Neufert-Bau-768x283.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Neufert-Bau-660x243.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Neufert war einer der ersten Architekturstudenten am Bauhaus in Weimar und Mitte der 1920er Jahre Bauleiter von Bauhaus und Meisterhäusern in Dessau.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Nachmittag stand dann das Wachsmann-Haus in der Wachsmann-Siedlung in Niesky auf dem Programm. Dieses Haus wurde 1927 nach einem Entwurf des Architekten Konrad Wachsmann durch die bekannte Nieskyer Holzbaufirma „Chistoph &amp; Unmack AG“ in nur wenigen Tagen errichtet. Zusammen mit Walter Gropius entwickelte der in die USA emigrierte Konrad Wachsmann ein Fertighaussystem in Blockholzbauweise, mit dem Wachsmann international bekannt wurde. Nach langen Jahren des Leerstandes erwarb die Stadt Niesky 2005 das bedeutende Baudenkmal, welches zwischen 2011 und 2014 saniert wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29259" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Wachsmann-Haus.jpg" alt="" width="800" height="560" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Wachsmann-Haus.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Wachsmann-Haus-300x210.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Wachsmann-Haus-768x538.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Wachsmann-Haus-660x462.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Dabei kam die ursprüngliche intensive Farbigkeit der einzelnen Räume zum Vorschein. Die feierliche Eröffnung des Hauses fand im Oktober 2014 mit der Dauerausstellung „Holzbauten der Moderne und Entwicklung des industriellen Holzhausbaus“ statt. Das Konrad Wachsmann-Haus zeigt in den repräsentativen Räumen im Erdgeschoss, dem Herren-, Musik- und Speisezimmer, die Dauerausstellung mit den Themen 1. Ein Holzbau der Moderne, 2. Christoph &amp; Unmack AG Niesky (Europas größter Holzhausproduzent), 3. Konrad Wachsmann Pionier, des industriellen Bauens und 4. der moderne Holzbau des frühen 20. Jahrhunderts und die aktuellen Entwicklungen bei einem Bestand von fast 100 Holzhäusern. Der Bekanntheitsgrad des Museums nimmt bei Groß und Klein ständig zu, weil die Besucher zum aktiven „Mitmachen“ animiert werden und man dort Veranstaltungen abhalten und sogar heiraten kann.</p>
<p style="text-align: justify;">In Niesky finden wir seit 1986 im ältesten Haus die Touristinformation. Das war früher das Umgebindehaus des Leinewebers und ersten Ortsvorstehers Johann Raschke, diente bis 1981 als Wohnhaus, von 1788 bis 1860 als Poststation und seit 1991 arbeiten die Mitarbeiter des Tourismusamtes darin. Die Umgebindebauweise ist typisch für die Region, sie vereint den holzsparenden Fachwerkbau mit den Vorzügen der traditionellen Blockbauweise. Die Nieskyer St. Joseph Kirche wurde 1935 auch aus Holz gebaut und brauchte zur Einweihung nur 4 Monate, da teilweise Fertigteile verwendet werden konnten.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29260" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-St-Joseph-Kirche.jpg" alt="" width="800" height="300" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-St-Joseph-Kirche.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-St-Joseph-Kirche-300x113.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-St-Joseph-Kirche-768x288.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-St-Joseph-Kirche-660x248.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Sie hat eine Länge von 20 Metern und ist etwa 19 Meter breit. 300 Personen haben darin Platz und 2012 wurde das Gotteshaus saniert. Die in das Kircheninnere hervortretenden Binder sind schräg verschalt und die Wände und Decken werden durch die verleisteten Platten wohltuend und gefällig gegliedert. Die Christoph &amp; Unmack AG sowie der Architekt Kurt Langer aus Breslau waren für den Bau verantwortlich und stolz auf ihr Produkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Villa „Schminke“ in Löbau, ein Glanzlicht der Moderne, stand als Highlight zum Abschluss unserer Reise auf dem Besichtigungsplan. Allerdings lohnte zuvor ein Abstecher nach Görlitz Rauschwalde zur Christuskirche am Diesterwegplatz. 1937 begann man mit dem Bau und auf Initiative des Gemeindepfarrers Kurt Graetz wurde der Entwurf des Berliner Architekten Otto Bartning realisiert, der von 1926-1930 Direktor der Bauhochschule in Weimar war. Ein weithin sichtbares Merkmal ist der schlanke Glockenturm der Kirche mit seinem Pyramidendach.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29261" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Christuskirche-Diesterwegplatz.jpg" alt="" width="800" height="820" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Christuskirche-Diesterwegplatz.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Christuskirche-Diesterwegplatz-300x308.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Christuskirche-Diesterwegplatz-768x787.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Christuskirche-Diesterwegplatz-660x677.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Während die Rückseite der Fassade fensterlos und mit mächtigen Strebepfeilern plastisch gegliedert ist, wirkt der lang gestreckte Bau zur Straße hin mit seinen durch Pultdächer gegliederten Fensterbändern offen und einladend. In dem hohen Innenraum ergibt sich ein wohlklingendes Farbenspiel zwischen den natürlichen Holztönen des Altars und der Bestuhlung, den hell getünchten Ziegelwänden sowie den dunklen Brauntönen des Fußbodens. Zwei Reliefs am Altar aus Mooreiche zeigen symbolhaft Anfang und Ende des Menschenlebens.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-29262" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Villa-Schminke-Loebau.jpg" alt="" width="800" height="820" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Villa-Schminke-Loebau.jpg 800w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Villa-Schminke-Loebau-300x308.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Villa-Schminke-Loebau-768x787.jpg 768w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2019/09/2019-09-04-Villa-Schminke-Loebau-660x677.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Die Villa Schminke von dem Architekten Hans Scharoun ist eines der weltweit vier herausragenden Beispiele der Stilrichtungen „Neues Bauen“ und „International Style“. Nach 26 Jahren wurde das Architekturgebäude der Moderne denkmalgerecht erfasst und 1978 unter Denkmalschutz gestellt, erklärt uns Claudia Muntschick von der Stiftung Haus Schminke. 1930 entwarf Hans Scharoun für den Löbauer Nudelfabrikanten Fritz Schminke dieses Unikat. Der gebogene Korpus mit Terrassen, Außentreppe und vielen runden Bullaugenfenstern weckt die Vorstellung zu einem Schiff. Im Wohnbereich gehen die Räume fließend ineinander über. Großzügige Glasflächen beziehen den Garten als erweiterten Wohnraum mit ein. Neben Weite und Transparenz prägen vielfältige Gestaltungselemente das Raumerlebnis. Durch Form und Farbe ist das Haus ein „Hingucker“. Die Küche mit ihren leicht zu reinigenden Oberflächen und platzsparenden Einbauschränken sowie der Schlafbereich sind im Gegensatz dazu recht spartanisch gehalten. Man kann den sprichwörtlichen „Nudeldampfer“ besichtigen, darin feiern und übernachten und natürlich auch Pasta essen. Unser krönender Abschluss war auch ein spezielles schmackhaftes Nudelessen, was von dem Gastronom Jörg Daubner von der Obermühle Görlitz zubereitet wurde und mit der Verkostung des hauseigenen Apfelbrandes endete.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weitere Informationen bei:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH<br />
Bautzner Straße 45/47<br />
D-01099 Dresden<br />
Tel.: 0351 / 49 17 00<br />
Fax: 0351 / 49 69 306<br />
info@sachsen-tour.de</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Text: Peter Marquardt</em><br />
<em>Fotos: <a href="http://www.reisegala.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Matthias Dikert</a></em></p>
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		<title>Sachsens Glanz: Architekturjuwele im Sächsischen Elbland</title>
		<link>https://www.reiseratgeber24.de/deutschland/sachsens-glanz-architekturjuwele-im-saechsischen-elbland/15804/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2016 10:56:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Sächsische Elbland hat sich einen bemerkenswerten Schatz bewahrt: ein seltenes Ensemble aus Schlössern, Burgen, Kirchen und Klöstern. Es ist das prunkvolle Erbe mächtiger Markgrafen, Fürsten und Könige.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/deutschland/sachsens-glanz-architekturjuwele-im-saechsischen-elbland/15804/">Sachsens Glanz: Architekturjuwele im Sächsischen Elbland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Sächsische Elbland hat sich einen bemerkenswerten Schatz bewahrt: ein seltenes Ensemble aus Schlössern, Burgen, Kirchen und Klöstern. Es ist das prunkvolle Erbe mächtiger Markgrafen, Fürsten und Könige.</p>
<p style="text-align: justify;">(tpr) – Das Sächsische Elbland ist der prächtige Rahmen für die barocke Residenzstadt Dresden. Das Elbtal, steile Weinberge, kleine Ortschaften und bedeutende Bauten aus Mittelalter, Renaissance und Barock ergeben einen ebenso malerischen wie kulturell gehaltvollen Landstrich. Streifzüge entführen in die Blütezeit des einstigen Kurfürstentums Sachsens. Denn bevor Dresden im 16. Jahrhundert Regierungssitz wurde, war es das 25 Kilometer entfernte Meißen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das kulturelle Erbe Sachsens wurde entscheidend geprägt durch das Haus der Wettiner. Das Adelsgeschlecht lenkte vom Mittelalter bis zum letzten König 1918 ununterbrochen die Geschicke des Landes – und hinterließ einen reichen Schatz eindrucksvoller Bauten. Etwa die Albrechtsburg Meissen, die 1471 ein neues Antlitz erhielt. Damals ein Novum: Nicht zum Schutz diente das spätgotische Meisterwerk, sondern dem repräsentativen Wohnen. Die Albrechtsburg gilt damit als das älteste Schloss Deutschlands.</p>
<p style="text-align: justify;">Über dem lieblichen Elbtal thronend erzählt sie heute als Museum vom kulturhistorischen Glanz des Sächsischen Elblands. Dabei erinnert sie auch an die Geburtsstunde des europäischen Porzellans, das ab 1710 von hier seinen Triumphzug durch die Welt antrat.</p>
<figure id="attachment_15805" aria-describedby="caption-attachment-15805" style="width: 750px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15805" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/08/20126-08-19-Albrechtsburg-Meissen.jpg" alt="Albrechtsburg Meissen Foto: Anja Weiss Schloesserland Sachsen" width="750" height="545" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/08/20126-08-19-Albrechtsburg-Meissen.jpg 750w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/08/20126-08-19-Albrechtsburg-Meissen-300x218.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/08/20126-08-19-Albrechtsburg-Meissen-660x480.jpg 660w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-15805" class="wp-caption-text">Albrechtsburg Meissen Foto: Anja Weiss Schloesserland Sachsen</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Im Jahr 1485 rückt eine weitere Burg in das Blickfeld der Wettiner. Eine Befestigung im elbabwärts gelegenen Torgau lassen die Fürsten zum stattlichen Wohnschloss ausbauen. Schloss Hartenfels ist heute das größte unter den vollständig erhaltenen Schlössern der Frührenaissance im deutschen Raum. Der Wendelstein an der Hofseite des Ostflügels übertraf damals alles Dagewesene. Die fast 20 Meter hohe, freitragende Sandsteinspirale ohne Mittelsäule ist eine architektonische Rarität. Von Bedeutung ist auch die Schlosskapelle, der erste protestantische Kirchenneubau. Reformator Martin Luther weihte sie persönlich im Jahr 1544.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Ritterburgen wurden in den folgenden Jahren zu Schlössern ausgebaut, darunter Schloss Nossen. Ein Teil ist öffentlich und kann besichtigt werden. Einen Blick in die Vergangenheit gewährt auch der nahe gelegene Klosterpark Altzella. Einst bedeutendster Konvent Mittelsachsens, ist die Parkanlage noch heute ein Rückzugsort vom Zeitgeist. Die erhaltenen Reste der Klostergebäude haben ihre spirituelle Aura bewahrt.</p>
<p style="text-align: justify;">Moritzburg vor den Toren Dresdens war das beliebte Jagdrevier der Landesherren. Das Anwesen nahe des wildreichen Friedewalds baute Kurfürst-König August der Starke (1670 &#8211; 1733) zum Jagd- und Lustschloss aus. Sieben Prunksäle und über 200 Räume umfasst das wassergesäumte Barockschloss Moritzburg, das aus dem deutsch-tschechischen Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ bekannt ist. Neben dem weltweit größten erhaltenen Bestand an Ledertapeten beherbergt es eine der bedeutendsten Jagdtrophäensammlungen der Welt. Legenden ranken sich um das Federzimmer, das mit zwei Millionen Vogelfedern aus Südamerika geschmückt ist: Es sei ein Geschenk des spanischen Königs gewesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nahe des Jagdschlosses ließ der Regent eine Fasanerie für die königliche Tafel errichten. Das 40 Jahre später dem Vogelgarten hinzugefügte Fasanenschlösschen ist das kleinste sowie das letzte im Stil des späten Dresdner Rokoko erhaltene Schloss in Sachsen.</p>
<p style="text-align: justify;">Minister und Geheimrat unter August dem Starken war August Christoph Graf von Wackerbarth (1662 &#8211; 1734). Prachtvolle Anlagen gehen auf ihn zurück, darunter der Barockgarten Zabeltitz, den er nach dem Vorbild des Parks von Schloss Versailles errichten ließ. Oder das nach ihm benannte Schloss Wackerbarth in den Radebeuler Weinbergen. Heute ist hier das Sächsische Staatsweingut beheimatet, das mit herausragenden Raritäten die Tradition einer der ältesten Sektkellereien Europas fortführt.</p>
<p style="text-align: justify;">Unter der wettinischen Regentschaft traten im Laufe der Zeit weitere Adelsgeschlechter in Erscheinung. Die Familie von Miltitz machte sich durch den Besitz von Burgen und Schlössern einen Namen. Zu den schönsten zählen Schloss Scharfenberg, Schloss Batzdorf und Schloss Schönfeld. Verborgen im Grünen sind sie neben einigen weiteren Kleinoden wie Schloss Burgk in Freital oder Schloss Grillenburg in Tharandt beliebte Ausflugsziele an Rad- und Wanderrouten.</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr als ein Dutzend kunst-, kultur- und zeitgeschichtlich bedeutsamer Burgen, Schlösser, Parks und Klöster kommen im Sächsischen Elbland in Reichweite für einen Tagesausflug zusammen. Einen Überblick über die genannten sowie weitere sehenswerte Architekturjuwele gibt der Tourismusverband Sächsisches Elbland unter www.elbland.de. ■</p>
<h4 style="text-align: justify;"><strong>Aktuelle Ausstellungen in Schlössern des Sächsischen Elblands:</strong></h4>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Ein Förster, drei Prinzen, 43 Kisten“:</strong><br />
Neuer Ausstellungsteil in der Dauerausstellung im Schloss Moritzburg,<br />
Präsentation des Sensationsfundes im Moritzburger Wald 1996. Hobby-Schatzsucher stießen auf gefüllte Schatzkisten der Wettiner. Zu sehen sind 60 Preziosen aus den Tee- und Tafelservicen der letzten beiden sächsischen Könige.<br />
www.schloss-moritzburg.de</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Porzellanbiennale“ – bis 18. September 2016:</strong><br />
Sonderausstellung auf der Albrechtsburg Meissen,<br />
25 Künstler aus verschiedenen Ländern Europas präsentieren in der Geburtsstadt des Porzellans zeitgenössische Porzellankunst.<br />
www.albrechtsburg-meissen.de</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Flinte, Korn und blaues Blut. Der sächsische Adel und die Jagd“ – bis 16. Oktober 2016:</strong><br />
Sonderausstellung auf Schloss Nossen,<br />
Einblicke in die Entwicklung des Jagdrechts, die adlige Jagdkultur und die soziale Funktion der gemeinschaftlichen Jagd.<br />
www.schloss-nossen.de</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Schätze einer Fürstenehe“ – bis 31. Oktober 2016:</strong><br />
Sonderausstellung auf Schloss Hartenfels,<br />
Einblicke in die Hochzeitsfeierlichkeiten Johann Georg I. und Magdalena Sibylla von Sachsen 1607 in Torgau und das reiche Vermächtnis des Kurfürstenpaares.<br />
www.schloss-hartenfels.de</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quellennachweis: Tourismusverband Sächsisches Elbland e.V. / THIEL Public Relations</em></p>
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		<item>
		<title>Sächsisches Elbland: Zehn Ideen für Ferien mit Enkelkindern</title>
		<link>https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/saechsisches-elbland-zehn-ideen-fuer-ferien-mit-enkelkindern/14466/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 May 2016 10:26:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Familienreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesausflüge]]></category>
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		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
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		<category><![CDATA[Torgau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ferienzeit ist Familienzeit. Volle sechs Wochen Urlaub können sich jedoch nur die allerwenigsten Eltern gönnen. Oft springen dann Oma und Opa ein. Für sie hat der Tourismusverband Sächsisches Elbland die zehn schönsten Ferienerlebnisse mit Enkelkindern im malerischen Umland von Dresden zusammengestellt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ferienzeit ist Familienzeit. Volle sechs Wochen Urlaub können sich jedoch nur die allerwenigsten Eltern gönnen. Oft springen dann Oma und Opa ein. Für sie hat der Tourismusverband Sächsisches Elbland die zehn schönsten Ferienerlebnisse mit Enkelkindern im malerischen Umland von Dresden zusammengestellt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Träumen im Märchenschloss</strong><br />
Prinzessinnen willkommen: Märchenhaft spiegelt sich Schloss Moritzburg im Wasser. Es ist eine eigene Welt, nur 20 Minuten von Dresden entfernt. Im Inneren wird in prächtigen Salons die Glanzzeit des Kurfürstentums Sachsen lebendig. Der tschechische Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ wurde hier gedreht. Rund um das Schloss lädt die ausgedehnte Wald- und Teichlandschaft zu Spaziergängen mit Picknick und Entenfüttern.<br />
<em>www.schloss-moritzburg.de</em></p>
<figure id="attachment_14469" aria-describedby="caption-attachment-14469" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14469" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/2016-05-17-Schloss-Moritzburg-Foto-Rainer-Weisflog-Tourismusverband-Saechsisches-Elbland-660x440.jpg" alt="Schloss Moritzburg ist eines der reizvollsten Naherholungsziele Dresdens. Die barocke Schlossanlage in mitten eines Teiches zieht jaehrlich tausende Besucher an. Sie diente im 18. Jahrhundert Kurfuerst Friedrich August I. von Sachsen, genannt August der Starke, als Jagdaufenthalt und prachtvolle Kulisse fuer koenigliche Lustbarkeiten. Foto: Rainer Weisflog / Tourismusverband  Sächsisches Elbland " width="618" height="412" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/2016-05-17-Schloss-Moritzburg-Foto-Rainer-Weisflog-Tourismusverband-Saechsisches-Elbland-660x440.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/2016-05-17-Schloss-Moritzburg-Foto-Rainer-Weisflog-Tourismusverband-Saechsisches-Elbland-300x200.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/2016-05-17-Schloss-Moritzburg-Foto-Rainer-Weisflog-Tourismusverband-Saechsisches-Elbland.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-14469" class="wp-caption-text">Schloss Moritzburg ist eines der reizvollsten Naherholungsziele Dresdens. Die barocke Schlossanlage in mitten eines Teiches zieht jaehrlich tausende Besucher an. Sie diente im 18. Jahrhundert Kurfuerst Friedrich August I. von Sachsen, genannt August der Starke, als Jagdaufenthalt und prachtvolle Kulisse fuer koenigliche Lustbarkeiten. Foto: Rainer Weisflog / Tourismusverband<br />Sächsisches Elbland</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Naturerlebnis im Wildgehege </strong><br />
Rotkäppchen, aufgepasst! Unweit von Aschenbrödels Schloss geht der Wolf um. Allerdings gut gesichert. Das Wildgehege Moritzburg zeigt neben Tieren wie Elch, Mufflon, Wildschwein und Wildkatze auch das berühmteste Märchentier im Original. Und im anliegenden Waldhochseilgarten können Bewegungshungrige ab fünf Jahren Mut und Geschicklichkeit beweisen.<br />
<em>www.abenteuerpark-moritzburg.de</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nudelfreuden in Riesa </strong><br />
Willkommen im Nudelhimmel! Spaghetti, Makkaroni, Fusilli – im Nudelcenter Riesa wird Kindern das Herz aufgehen. Buchstaben, Sternchen, Hörnchen, gedreht, gerade, kurz oder meterlang: Dutzende Sorten laufen in der gläsernen Produktion durch riesige Röhren und übers Band. Nudelmuseum und Nudelrestaurant stillen den Appetit nach mehr.<br />
<em>www.teigwaren-riesa.com</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weißes Gold in Meißen</strong><br />
Feines Porzellan begeistert Großeltern sicher mehr als die Enkel, aber seine Herstellung fasziniert beide. In Meißen wird in jahrhundertealter Tradition das älteste und berühmteste europäische Porzellan hergestellt. Schauwerkstätten und eine Erlebniswelt führen Kinder und Erwachsene an das beeindruckende Kunsthandwerk heran. Neugierige bis zwölf Jahre können zudem mit einer Rätselkarte auf Schatzsuche gehen.<br />
<em>www.meissen.com</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Indianergeschichten in Radebeul</strong><br />
Die Abenteuer Winnetous und Old Shatterhands kannte einst jedes Kind. Heute sind andere Superhelden angesagt. Aber die Faszination des Wilden Westens bleibt. Der bekannteste und meistgelesene Wildwestautor weltweit ist Karl May. In seinem einstigen Wohnhaus in Radebeul, der „Villa Shatterhand“, ist ihm ein Museum gewidmet. Und in der benachbarten „Villa Bärenfett“ trifft seine Fantasiewelt auf die tatsächliche Lebenswelt der Indianer Nordamerikas.<br />
<em>www.karl-may-museum.de</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gemütlich Radfahren auf Treidelpfaden</strong><br />
Radfahren im Sächsischen Elbland ist ein Spaß für alle Altersgruppen. Es gibt nur wenige Steigungen und mehrere spannende Themenrouten. Ein Höhepunkt ist die Floßkanalroute im Elbe-Röder-Dreieck: Auf naturbelassenen Wegen entführen Steinbrücken, Schleusen und Kanalbecken entlang eines ehemaligen Flößerkanals in die Zeit der Treidelschifffahrt.<br />
<em>www.elbland.de</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Eisenbahnnostalgie im Lößnitzgrund</strong><br />
Bahnfahren wie anno 1900: Die Lößnitzgrundbahn zwischen Radebeul und Radeburg ist ein lebendiges Stück Eisenbahngeschichte. Die liebevoll Lößnitzdackel genannte Bahn ist eine der wenigen museal betriebenen Schmalspurstrecken im Osten Deutschlands. Dampfbetrieben schnaufen und rattern originale Lokomotiven und Waggons aus der Frühzeit des sächsischen Eisenbahnwesens über 17 Brücken und durch 11 Bahnhöfe.<br />
<em>www.loessnitzgrundbahn.de</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wasserspaß in Großenhain</strong><br />
Was wären Sommerferien ohne Baden und Planschen? Das Sächsische Elbland bietet mit seinen Natur- und Freizeitbädern eine große Auswahl. Besonders familienfreundlich ist das Naturerlebnisbad in Großenhain, eine 1903 eröffnete Badeanlage an einem Erholungsgebiet mit Abenteuerspielplatz, See, Park und Kulturschloss.<br />
<em>www.grossenhain.de</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Naturkunde am Großen Teich</strong><br />
Der NABU-Biberhof ist ein Zentrum für Umweltbildung in Torgau. Er informiert im Naturschutzgebiet Großer Teich über die Lebensweise des größten heimischen Nagetiers. Auch die Lebensräume Teich und Streuobstwiese sowie ihre Bewohner werden vorgestellt. Aus verschiedenen Exkursions- und Informationsangeboten können sich Besucher ihr Tagesprogramm selbst zusammenstellen.<br />
<em>www.biberhof.nabu-sachsen.de</em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Elbfische im Kloster</strong><br />
Tierkunde für die Kleinen, Geschichte für die Großen: Die Stadt Riesa hat als Ort für ihren Tierpark das Areal eines vor 900 Jahren gegründeten Klosters gewählt. Das geistliche Leben endete hier mit der Reformation. Im Klosterostflügel steht heute die mit 20 000 Litern größte Aquarienanlage für Elbfische in Deutschland. Auch eine Ausstellung zum Natur- und Kulturraum Elbe und zur Klostergeschichte findet sich hier. Und im ehemaligen Klostergarten haben 55 Tierarten ein Zuhause gefunden.<br />
<em>www.tierpark-riesa.de</em></p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Reisetipps und passende Unterkünfte hält der Tourismusverband Sächsisches Elbland im Internet unter www.elbland.de bereit. Hier kann auch die große Erlebniskarte „Sehen, entdecken &amp; genießen“ mit Informationen zu Familienangeboten bestellt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quellennachweis: Tourismusverband Sächsisches Elbland e.V. / THIEL Public Relations e.K.</em></p>
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		<title>Festliche Stimmung und Handwerkskunst auf dem Görlitzer Christkindelmarkt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[djd]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2015 10:34:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Im Winter entfaltet die Europastadt Görlitz an der Neiße ihre romantische Atmosphäre: Die Handelshäuser der Renaissance und des Barock bieten eine einmalige Kulisse für den Schlesischen Christkindelmarkt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Winter entfaltet die Europastadt Görlitz an der Neiße ihre romantische Atmosphäre: Die Handelshäuser der Renaissance und des Barock bieten eine einmalige Kulisse für den Schlesischen Christkindelmarkt. Die Fassaden werden stimmungsvoll beleuchtet und der Duft von Gewürzen, Mandeln und Weihrauch lockt in die gemütlichen Buden und Zelte. Vom 4. bis zum 20. Dezember ist der beliebte Weihnachtsmarkt geöffnet. Dies ist die beste Gelegenheit, die historische Stadt kennenzulernen &#8211; zum Beispiel bei einer Laternenführung mit dem Nachtwächter: Im traditionellen Gewand geleitet er die Gäste durch verträumte Gassen, erzählt Sagen und Geschichten. Danach kehrt man zum Glühwein beispielsweise in einem der historischen Gewölbekeller ein.</p>
<figure id="attachment_9376" aria-describedby="caption-attachment-9376" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9376" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-18-christkindelmarkt-660x438.jpg" alt="Der schlesische Christkindelmarkt lockt mit kulinarischen Spezialitäten aus der Region. Foto: djd/Europastadt GörlitzZgorzelec" width="618" height="410" srcset="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-18-christkindelmarkt-660x438.jpg 660w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-18-christkindelmarkt-300x199.jpg 300w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-18-christkindelmarkt-310x205.jpg 310w, https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-18-christkindelmarkt.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-9376" class="wp-caption-text">Der schlesische Christkindelmarkt lockt mit kulinarischen Spezialitäten aus der Region.<br />Foto: djd/Europastadt GörlitzZgorzelec</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8222;Schlesisches Himmelreich&#8220;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die deftige schlesische Küche in Görlitz und dem polnischen Stadtteil Zgorzelec schmeckt im Winter besonders gut. Spezialitäten sind etwa das &#8222;Schlesische Himmelreich&#8220;, das Kassler mit Backobst und Klößen kombiniert, oder die süßen &#8222;Mohnpiele&#8220;, feine Mohnküchlein mit Eierlikör. Auch auf dem Christkindelmarkt warten kulinarische Köstlichkeiten aus der Oberlausitz, aus Niederschlesien, Böhmen, Sachsen und Polen. Daneben bieten Handwerker und Händler ihre Waren an. Handgefertigte Pyramiden, Herrnhuter Sterne oder Räuchermännchen gibt es aber auch im Weihnachtshaus, das ganzjährig geöffnet ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Eisstockschießen und Weihnachtssingen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Attraktion auf dem Görlitzer Christkindelmarkt ist die Eisstockbahn. Für festliche Stimmung sorgt zudem ein Bühnenprogramm, das von Kinderchören über Jazz und Rock bis zum großen gemeinsamen Weihnachtssingen reicht. Dabei kommen Einheimische und Touristen schnell miteinander ins Gespräch. Auf Kinder warten ein Bastelwagen, ein weihnachtliches Postamt und ein Geschichten- und Lesezelt. Informationen zu weiteren Programmpunkten sind unter www.schlesischer-christkindelmarkt-goerlitz.de zu finden. Familien sollten auch einen Abstecher in den deutsch-polnischen Tierpark unternehmen, der speziell in der Weihnachtszeit mit liebevollen Angeboten wie zum Beispiel einer Bescherung der Tiere aufwartet.</p>
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		<title>Helm auf, Motor an und los geht’s: Die Zeit für ausgiebige Motorradtouren ist wieder da</title>
		<link>https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/helm-auf-motor-an-und-los-gehts-die-zeit-fuer-ausgiebige-motorradtouren-ist-wieder-da/6717/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2015 13:18:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Biker, ein Rebell? Das war einmal. Heute fahren vor allem besser verdienende, ältere Menschen Motorrad. Der Motorradbranche geht es so gut wie seit Jahren nicht mehr. Während das Motorrad früher für viele die günstige Alternative zum Auto war, ist es für die meisten Fahrer heute ein zusätzliches – und nicht ganz günstiges – Hobby. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Biker, ein Rebell? Das war einmal. Heute fahren vor allem besser verdienende, ältere Menschen Motorrad. Der Motorradbranche geht es so gut wie seit Jahren nicht mehr. Während das Motorrad früher für viele die günstige Alternative zum Auto war, ist es für die meisten Fahrer heute ein zusätzliches – und nicht ganz günstiges – Hobby. Wer sich ein Motorrad kauft, hat meist längst schon das eigene Auto in der Garage, so ein Bericht der Tageszeitung „Die Welt“ vom 29.08.2014.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer ein Bike in der Garage hat, will es auch ausführen. Die Maschine ist geputzt und technisch top fit, jetzt geht es nur noch darum: Wohin geht es, welches sind die schönsten Strecken?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Antwort gibt Enrico Schulz, Inhaber vom Landidyll Hotel Erbgericht Tautewalde in der Oberlausitz: „Wer ein paar Tage abwechslungsreiche Landschaften und schöne Strecken mit Kurven genießen will, sollte unbedingt in die Oberlausitz kommen.“ Der begeisterte Motorradfahrer hat sein Hotel zu einem Wohlfühlort für Biker gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses ist der ideale Ausgangspunkt, um die Region der Oberlausitz zu erkunden, die mitten im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien und in der Nähe des Lausitzer Seelandes, des Elbsandsteingebirges und der Städte Bautzen und Görlitz liegt.</p>
<p style="text-align: justify;">„Hier gibt es abwechslungsreiche Strecken, tolle Sightseeing–Möglichkeiten und kurvige Abschnitte, die Können und die Konzentration fordern – einfach ein richtiges Schmankerl für Biker“, so Schulz.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Landidyll Hotel Erbgericht Tautewalde liegt inmitten einer der ältesten mitteleuropäischen Kulturlandschaften. Sachsen, Böhmen und Schlesien haben sich hier über die Jahrhunderte berührt und verbunden. Vom Hotel aus kann man an einem Tag viele abwechslungsreiche Ziele ansteuern. So lohnen sich Fahrten zum Uhrenmanufakturen-Dorf Glashütte oder in die Stadt Breslau. Beeindruckend ist ein Besuch des Lausitzer Braunkohlereviers, wo gigantisch große Bagger bei ihrer Arbeit zu sehen sind. Motorradfan Schulz empfiehlt zudem die Oldtimerausstellung in Cunewalde und das Lückendorfer Bergrennen im Zittauer Gebirge.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein besonderer Service vom Landidyll Hotel Erbgericht Tautewalde ist das Angebot, für Ausflüge einen Touren-Guide zur Seite gestellt zu bekommen. Der Guide ist ein Oberlausitzer Original und kennt die Region wie kein Zweiter. Selbst seit Jahrzehnten begeisterter Biker, führt er die Gruppen entlang der schönsten Routen zu den interessantesten Zielen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere Option, gezielt ausgewählte Routen zu fahren, ist eine GPS-geführte Tour, die das Bike-Team des Hotels ausgearbeitet hat und nun in Form von GPS-Daten und Karten zur Verfügung stellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Enrico Schulz: „Für Abenteurer haben wir noch etwas Abgefahrenes in petto: Auf der Böhmischen Seite der Oberlausitz darf man mit den Motorrädern Offroad fahren. Wem also danach ist und wer ein entsprechendes Bike hat, der fährt kreuz und quer durch den Wald und über die Piste. Unsere Region ist für Biker wirklich ein absolutes Paradies.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Biker willkommen: Das Landidyll Hotel Erbgericht Tautewalde</strong><br />
„Natürlich bieten wir Motorradfahrern eine abschließbare Garage für ihren fahrbaren Untersatz und auch einen Trockenraum für nasse Kleidung“, so Enrico Schulz. Das Landidyll Hotel Erbgericht Tautewalde bietet aber noch mehr, denn hier werden Wohlfühlen, Komfort, Geselligkeit und gutes Essen groß geschrieben. Im großen Biergarten lässt sich nach einem gelungenen Tourentag wunderbar entspannen. Hier wird gegessen und getrunken und am Lagerfeuer werden Geschichten rund ums „Mopped“ erzählt. Die Gäste genießen entweder die Spezialitäten vom Barbeque-Grill oder die vom Chef persönlich zubereiteten, regionalen Köstlichkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass Enrico Schulz ein hervorragender Koch ist, zeigen nicht nur Preise und Urkunden, auch die Gäste sind stets voll des Lobes. Erst kürzlich hat er beim 7. Menüwettbewerb „Kochsternstunden“, bei dem 29 Köche aus Dresden und Umgebung ihr Können unter Beweis gestellt haben, zum ersten Mal teilgenommen und sofort den dritten Platz belegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Im stilvollen Restaurant und in der angeschlossenen Oberlausitzer Stube kann man die frische, leichte Küche genießen, die Einheimisches mit Mediterranem verbindet. Genießer und Gourmets schätzen die Qualität der kreativen Speisen. Durch eine Wand aus Glas können die Gäste den Köchen in Topf und Pfanne schauen.</p>
<figure id="attachment_6723" aria-describedby="caption-attachment-6723" style="width: 500px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-6723" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/05/201Biergarten-500x371.jpg" alt="Foto: Landidyll Hotel „Erbgericht Tautewalde“" width="500" height="371" /><figcaption id="caption-attachment-6723" class="wp-caption-text">Foto: Landidyll Hotel „Erbgericht Tautewalde“</figcaption></figure>
<figure id="attachment_6726" aria-describedby="caption-attachment-6726" style="width: 500px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-6726" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/05/Restaurant-500x371.jpg" alt="Foto: Landidyll Hotel „Erbgericht Tautewalde“" width="500" height="371" /><figcaption id="caption-attachment-6726" class="wp-caption-text">Foto: Landidyll Hotel „Erbgericht Tautewalde“</figcaption></figure>
<figure id="attachment_6729" aria-describedby="caption-attachment-6729" style="width: 500px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-6729" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/05/Zimmerbeispiel-500x334.jpg" alt="Foto: Landidyll Hotel „Erbgericht Tautewalde“" width="500" height="334" /><figcaption id="caption-attachment-6729" class="wp-caption-text">Foto: Landidyll Hotel „Erbgericht Tautewalde“</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wer Lust hat, kann seine müden Knochen nach einem anstrengenden Motorradtag in der heißen Sauna und im Dampfbad wieder fit machen oder seine Füße im Bach im Garten abkühlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Vier-Sterne-Haus verfügt über 31 komfortabel eingerichtete Einzel- und Doppelzimmer, Juniorsuiten und Atelierzimmer mit weitem Blick auf die Wiesen und Wälder.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Hotel ist Partner der Zeitschrift Motorrad &amp; Reisen und arbeitet mit der Redaktion zusammen. Arrangements und weitere Informationen findet man auf der Website www.landidyll.com/tautewalde.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Termine für die Lückendorfer Bergrennen findet man unter: www.lueckendorfer-bergrennen.eu. Infos zur Oldtimerausstellung in Cunewalde: www.oldtimermuseum-cunewalde.de.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen:<br />
Landidyll Hotel Erbgericht Tautewalde | Tel. 03592 – 3 83 00 | Email: erbgericht@landidyll.com | www.landidyll.com/tautewalde | www.tautewalde.de</p>
<p><em>Quellennachweis: Bettina Häger-Teichmann, PR Office</em></p>
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		<title>Wasserspiele im SteinReich und tiefe Schluchten sorgen für Abkühlung</title>
		<link>https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/wasserspiele-im-steinreich-und-tiefe-schluchten-sorgen-fuer-abkuehlung/2899/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2014 14:18:13 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heiße Sommertage, Ferienzeit und kein Meer in Sicht? Kein Problem, auch die Erlebniswelt SteinReich sorgt mit ihrem Wasserspielplatz oder einer Wanderempfehlung zu sagenhaften Schauplätzen durch den tiefen Uttewalder Grund für Abkühlung. Start und Ziel ist im SteinReich, wo hungrige Mägen anschließend gefüllt werden können.</p>
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<div class="column">
<p>Heiße Sommertage, Ferienzeit und kein Meer in Sicht? Kein Problem, auch die Erlebniswelt SteinReich sorgt mit ihrem Wasserspielplatz oder einer Wanderempfehlung zu sagenhaften Schauplätzen durch den tiefen Uttewalder Grund für Abkühlung. Start und Ziel ist im SteinReich, wo hungrige Mägen anschließend gefüllt werden können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.reiseratgeber24.de/wasserspiele-im-steinreich-und-tiefe-schluchten-sorgen-fuer-abkuehlung-2899.html/steinreich" rel="attachment wp-att-2902"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2902" src="https://www.reiseratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/07/steinreich-500x333.jpg" alt="steinreich" width="500" height="333" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>An besonders heißen Tagen, wenn Sachsens Freibäder überfüllt sind, lockt die Erlebniswelt SteinReich mit einem Wasserspielplatz für die Kinder. „Unser Flüsschen verläuft quer durch das Gelände und wird oft barfuß durchwatet. Auf unserem Wasserspielplatz können die Kinder Staudämme bauen und somit den Wasserlauf über Brücken und Schleusen selbst bestimmen. Nasse Füße und Hände trocknen im Sommer dann wie von selbst“, schmunzelt Karen Trepte, Geschäftsführerin der Erlebniswelt SteinReich. Die Eltern dürfen währenddessen ihren lieben Kleinen ausruhend auf Bänken zuschauen oder im Außenbereich des SteinBeissers unter großen Sonnenschirmen Kulinarisches genießen.</p>
<p>Das SteinReich bietet mit seiner Lage zwischen Lohmen und Rathewalde den perfekten Ausgangspunkt zu einer sagenhaften Wanderung mit Abkühlung in tiefen Schluchten und Wäldern. Vom Erlebnisgelände führt die Wanderung ein Stück über den Bruno-Barthel- Weg und anschließend über schmale Wege direkt zum Felsentor im Uttewalder Grund. Die Legende besagt, dass der Teufel sich vergebens versuchte die Seele eines Einsiedlers zu holen. Da ihm das nicht gelang, ließ er einen Felsbrocken auf ihn hernieder. Engel beschützten jedoch den Einsiedler und schoben die beiden umliegenden Felswände so eng zusammen, dass der Brocken stecken blieb.</p>
<p>Vom Felsentor gelangt der Wandersmann weiter über Teufelsküche, in der Kindern herrlich klettern können, und Höllengrund, mit Abstecher zur finsteren Heringshöhle, zum Steinernen Tisch. Diesen ließ August der Starke anlässlich einer Jagd im Jahre 1710 bauen.</p>
<p>Zurück von der circa acht Kilometer langen Wanderung mit keinen nennenswerten Höhenunterschieden, bei der die ganze Familie mit von der Partie sein kann, füllt der SteinBeisser mit köstlichen Gerichten hungrige Mägen. Ein perfekter Ausklang für Kinder ist ein Abstecher in die Bibliothek oder in das Gehege der verzauberten Querkse.</p>
<p>Die Mitarbeiter von der Touristinformation im SteinReich geben gern Auskunft über weitere Wanderrouten unter: 035975 843396.</p>
<p>Weitere Informationen: <span style="color: rgb(0.000000%, 0.000000%, 50.200000%);">www.steinreich-sachsen.de<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Bild- und Textnachweis: <span style="color: #282828;">Frauke Herrmann, </span>SteinReich Touristik und Beratung GmbH</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.reiseratgeber24.de/aktuell/wasserspiele-im-steinreich-und-tiefe-schluchten-sorgen-fuer-abkuehlung/2899/">Wasserspiele im SteinReich und tiefe Schluchten sorgen für Abkühlung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.reiseratgeber24.de">Reiseratgeber 24 | Urlaub, Ausflug &amp; Erholung.</a>.</p>
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