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Das Gute liegt oft so nah: Südafrikas unentdeckte Sehenswürdigkeiten

Die Johannesburg Art Gallery, der Bryanston Organic & Natural Market, die Noetzie Castles oder der Station Drive Precinct haben eins gemeinsam: Sie alle sind bei Südafrika-Urlaubern noch weitgehend unbekannt. Meist unweit der beliebtesten Routen können Reisende Stadtteile, Museen, Märkte und Unterkünfte finden, die vielfach noch als unentdeckt gelten.

Urlauber haben in Südafrika die Qual der Wahl: pulsierende Großstädte, traumhafte Strände und beeindruckende Landschaften. Viele bekannte Ziele wie der Tafelberg in Kapstadt oder der Krüger Nationalpark stehen bei Südafrika-Reisenden ganz oben auf der Liste. Nur unweit dieser berühmten Klassiker verstecken sich unbekannte Orte, die einen Abstecher wert sind und tiefere Einblicke in das südafrikanische Leben geben.

Juwel in der Innenstadt: die Johannesburg Art Gallery
Wer nach Johannesburg reist, der hat zweifellos das weltbekannte Apartheid-Museum ganz oben auf seiner Wunschliste stehen. Die größte Stadt Südafrikas hält aber viele weitere, von Touristen noch weitgehend unentdeckte, Galerien und Museen bereit, die einen Besuch wert sind. Gleich neben dem zentral gelegenen Joubert Park befindet sich die Johannesburg Art Gallery in einem prächtigen historischen Gebäude. Teile der Sammlung reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück. Die Galerie besitzt heute über 9.000 Gemälde und Skulpturen von berühmten Künstlern wie Picasso, Monet oder Rodin, die in wechselnden Ausstellungen bewundert werden können. Sie ist immer dienstags bis sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Foto: South African Tourism

Ein authentisches Einkaufserlebnis: der Bryanston Organic & Natural Market
Bis über die Grenzen Südafrikas hinaus ist der belebte Neighbourgoods Market im Johannesburger Stadtteil Braamfontein bekannt. Ruhiger, aber genauso vielfältig geht es im Bryanston Organic & Natural Market zu. Der weniger bekannte, auf biologische und natürliche Produkte spezialisierte Markt befindet sich nördlich der Innenstadt. Bereits seit vierzig Jahren bietet er einen Ort für entspanntes Einkaufen und ist ein Ausflugsziel für die ganze Familie. Neben Bio-Obst und –Gemüse werden auch handgefertigte Kleidungsstücke, Skulpturen oder Kinderspielzeug angeboten. Cafés laden mit hausgemachtem Kuchen und Kaffee zu einer Pause ein. Der Markt hat donnerstags, samstags und an Feiertagen von 9.00 bis 15.00 Uhr geöffnet. Zwischen Mitte November und Weihnachten öffnet der Markt unter dem Motto „Moonlight Market“ zusätzlich donnerstags von 17.00 bis 21.00 Uhr seine Pforten.

Übernachten wie Schlossherren
In Mossel Bay beginnt die berühmte Garden Route. Sie führt auf der Nationalstraße N2 entlang des Indischen Ozeans bis nach Storms River. Auf der Strecke liegt das bei deutschen Urlaubern beliebte Knysna mit seinem berühmten, von zwei riesigen Steinklippen geformten Naturhafen – den Knysna Heads. Nur zehn Minuten östlich in Noetzie stoßen Reisende auf einen Geheimtipp: eine abgelegene Bucht mit unberührten Stränden, umgeben von einer ursprünglichen Tier- und Pflanzenwelt. In den Noetzie Castles übernachten Reisende in schlossartigen Gebäuden mit freier Sicht auf das Meer.

Hip, hipper, Station Drive Precinct
Wer Durban besucht, der kommt an der „Golden Mile“, dem sechs Kilometer langen Sandstrand direkt in der Stadt, nicht vorbei. Dank des subtropischen Klimas an der Nordostküste Südafrikas, spielt sich das Leben ganzjährig entlang des blauen Ozeans und der weißen Sandstrände ab. Hier kommen Surfer, Schwimmer und Sonnenhungrige auf ihre Kosten. Weniger bekannt ist der „Station Drive Precinct“ nordwestlich der langen Uferpromenade. Früher eine industrielle Gegend, gilt er heute als das kreative Viertel der drittgrößten Stadt Südafrikas und ist für Reisende definitiv einen Abstecher wert. In dieser trendigen Umgebung haben sich in den letzten Jahren kleine Bierbrauereien, hippe Cafés und Künstler aller Art angesiedelt. Immer sonntags können Besucher auf dem „Morning Trade“-Markt frisches Obst und Gemüse, hochwertige Fleischprodukte und hausgemachte Spezialitäten erwerben.

Quellennachweis: SOUTH AFRICAN TOURISM

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