Freitag , 24. November 2017


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Ein feines Schlückchen Österreich – Kräuterlikör nach überliefertem Rezept vermittelt Alpen-Atmosphäre

In Österreich lässt es sich wunderbar aktiv erholen. Ob beim Wandern, Radfahren oder Wintersport: Die malerische Kulisse purer Natur liegt dabei immer greifbar nah. Hohe Berge, tiefe Täler, stille Seen und dichte Waldgebiete bilden ein beeindruckendes Panorama. Zu den unter Outdoor-Fans besonders beliebten Ferienregionen zählt Kärnten. Das Bundesland lockt mit weiten Ski- und Wandergebieten, dem Wörthersee, Kasnudeln – und einem Kräuterlikör, der das Zeug zum Exportschlager hat.

Foto: epr/Gurktaler
Foto: epr/Gurktaler

Die Rede ist vom Gurktaler Alpenkräuter. Der angenehm milde Tropfen mit 27 % vol Alkohol wird aus frischen Gebirgskräutern hergestellt und ist gerade nach einem erlebnisreichen Tag ein Genuss – ein guter Grund, ihn auch weit über die Grenzen Kärntens hinaus zu genießen. Was den schmackhaften Halbbitter aus dem idyllischen Gurktal von anderen unterscheidet? Er entsteht nicht aus getrockneten, sondern aus frischen Kräutern und ist damit besonders hochwertig. Die aromatischen Alpenkräuter gedeihen im schönen Kärntner Gurktal in nahezu unberührter Natur mit viel frischer Luft und kristallklarem Wasser. Ihre Herkunft ist also gewiss. Im Frühjahr angebaut, werden sie im Juni traditionell per Hand geschnitten.

Für die weitere Verarbeitung werden die Zutaten für den nach einem streng geheimen Rezept hergestellten Halbbitter sorgfältig auf Sortenreinheit, Sauberkeit, Feuchtigkeit und Frische überprüft, bevor sie über mehrere Tage in Alkohol eingelegt werden. Dabei geben sie ihre wertvollen Kräuterextrakte – sprich, das Beste, was sie zu bieten haben – an den Alkohol ab. Überdies interessant zu wissen ist, dass die Kräuter des Gurktales eine Besonderheit erfahren: Sie werden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie, der sogenannten Kräuterweihe, die seit Jahrhunderten stets am 15. August eines Jahres stattfindet, kirchlich geweiht. Ein Jammer, wenn dieser Geschmack nur den Kärntnern vorbehalten bliebe.

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