Dienstag , 21. November 2017


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Krokodile zum Kauen im Philadelphia Zoo

Ein Besuch im Philadelphia Zoo, übrigens der erste Zoo in den USA, ist ein rundum gelungenes Erlebnis – wobei man „rundum“ hier durchaus wörtlich nehmen kann, denn das Zoo360 Programm erlaubt es den Tieren über ein spezielles Wegesystem verschiedene Gehege auf dem Zoogelände zu besuchen, was die Bewegungsfreiheit erheblich vergrößert. Die Pfade laufen an den Besucherwegen entlang oder auch über die Köpfe der Gäste hinweg und ermöglichen so, die Zoobewohner aus ungewohnten Perspektiven und aus nächster Nähe zu erleben.
Bislang gibt es drei Zoo360 Trails, weitere sind in Planung:
Der Big Cat Crossing Trail gestattet es Löwen, Tigern, Pumas und anderen großen Raubkatzen, ihr Gebiet zu erweitern und andere Lebensräume zu entdecken, was es den Besuchern ermöglicht, mit den eleganten Tiere auf Tuchfühlung zu gehen.

Foto: Philadelphia Zoo
Foto: Philadelphia Zoo

Der Treetop Trail lädt die kleineren Affen und Lemuren ein, neben ihren „normalen“ Gehegen auch verschiedene Außenbereiche zu erkunden – sehr zur Freude der großen und kleinen Zoobesucher.
Der Great Ape Trail für die größeren Affen wie Orang Utans und Gibbons, verbindet verschiedene Gehege und Lebensräume miteinander und fördert neben der Neugierde auch die Kletterlust der Tiere.
Für 2015 ist außerdem die Eröffnung des Gorilla Treeway geplant.

Darüber hinaus können sich Besucher noch bis zum 31. Oktober 2015 „Second Nature“ ansehen, eine Ausstellung der etwas anderen Art, die es sich zum Ziel gemacht hat, das Bewusstsein der Menschen für bedrohte Tiere und den Schutz der Umwelt zu wecken. Künstler aus aller Welt haben aus Müll und unterschiedlichsten Recycling-Materialien Skulpturen gefährdeter Tierarten geschaffen.

Foto: Philadelphia Zoo
Foto: Philadelphia Zoo

So kann man beispielsweise einen knapp vier Meter hohen, leuchtend blauen Gorilla bewundern, der komplett aus recycelten Autoteilen besteht.  Nicht weniger beeindruckend sind das knapp 80 Kilo schwere Nashorn aus silbernen Servierplatten oder die beiden pinkfarbenen Hasen, die bei einer Größe von knapp 2,75 Metern jeweils über 110 Kilo auf die Waagen bringen. Ein weiteres Highlight (und beliebtes Fotomotiv) dürfte der 1,50 Meter lange Alligator aus Kaugummi sein.

Second Nature möchte die Besucher unterhalten und zum Staunen bringen, aber auch dazu anregen, sich bewusst zu machen, dass auch kleine Gesten und Dinge, die wir in unserem täglichen Leben tun oder nicht tun, für die Erhaltung bedrohter Tierarten und Lebensräume von großer Bedeutung sein kann.

Quellennachweis: Fremdenverkehrsbüro Philadelphia

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