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Sonnige Aussichten für Aktivurlauber

Fehmarn ist die einzige Ostseeinsel Schleswig-Holsteins und mit einer Fläche von 185 Quadratkilometern die drittgrößte Insel Deutschlands. Ihr Name geht auf “fe mer”, slawisch für “am Meer gelegen”, zurück. Rund 2.000 Sonnenstunden im Jahr machen die Heimat der Fehmaraner zu einer der sonnenreichsten Regionen Deutschlands.

Aktiv in der Ostsee

Auf dem 78 Kilometer langen Küstenstreifen wechseln sich Naturstrände, Binnenseen und Steilküsten ab. Die Strände bei Burgtiefe und dem Wulfener Hals sind die südlichsten und weißesten Sandstrände der Insel und wegen ihrer flach abfallenden Ufersäume besonders bei Familien beliebt. Als Etappe der internationalen Ostseeküsten-Radroute und des Mönchsweges kommen Pedalritter auf den rund 200 Kilometer langen, gut ausgeschilderten Radwegen, die zumeist direkt die Küste oder den Deich entlang führen, auf ihre Kosten. “Aber auch zum Kiten, Surfen, Tauchen, Reiten, Golfen oder Angeln ist das auch ‘Knust’ genannte Eiland mit dem milden Reizklima bestens geeignet”, weiß Reiseexpertin Beate Fuchs vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Fünf Yachthäfen und die günstige geografische Lage der Insel machen Fehmarn zudem zu einem beliebten Revier für Freizeitkapitäne. Mehr Informationen: www.fehmarn.de.

Wegen ihrer flach abfallenden Ufersäume sind die Sandstrände der Insel Fehmarn besonders bei Familien beliebt. Foto: djd/Tourismus-Service Fehmarn/Thies Rätzke
Wegen ihrer flach abfallenden Ufersäume sind die Sandstrände der Insel Fehmarn besonders bei Familien beliebt.
Foto: djd/Tourismus-Service Fehmarn/Thies Rätzke

“Drehkreuz” für Zugvögel

Als Teil der “Vogelfluglinie”, der direkten Verkehrsverbindung zwischen Kopenhagen und Hamburg, ist Fehmarn seit 1963 durch die Fehmarnsundbrücke im Süden an das schleswig-holsteinische Festland angeschlossen. In Puttgarden im Norden verbindet eine 19 Kilometer lange Fährverbindung die Insel mit dem dänischen Rödby. Namensgeber der Vogelfluglinie war die parallel verlaufende Flugroute der Kraniche und anderer arktischer Wasservögel zwischen Mitteleuropa und Skandinavien. Aufgrund des reichhaltigen Nahrungsangebotes sind die Naturschutzgebiete Fehmarns ein begehrter Rastplatz für die zwischen Brut- und Überwinterungsgebieten ziehenden Vögel. Mit mehreren Millionen Starts und Landungen pro Jahr ist Fehmarn somit das mit Abstand bedeutendste “Luft-Drehkreuz” für Zugvögel in Deutschland.