Samstag , 21. Oktober 2017
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Lange Nacht der Museen rückt Heimat und Geschichte in den Fokus

Im Hochsauerland gibt es viele kleine, feine Museen. Die Geschichte der Heimat zu erzählen, den Menschen zu zeigen, wie ihre Vorfahren gelebt haben und das kulturelle Erbe zu bewahren und zu vermitteln gehört zu ihren Aufgaben. Auch und gerade in Zeiten von Wikipedia ist ihre Arbeit gefragt. Bei der Langen Nacht der Museen am 27. September präsentieren sie sich zu ungewöhnlichen Zeiten, auf außergewöhnliche Weise.

In einer globalisierten und mobilen Welt gerät das Wissen über die Heimat leicht in Vergessenheit. Dem zu begegnen, haben sich die Veranstalter der Langen Nacht der Museen zur Aufgabe gemacht. Und Objekte in natura vor sich zu sehen und im wahrsten Sinne des Worte zu „be“greifen ist eine ganz andere, viel nachhaltigere Erfahrung, als die virtuelle Welt des Internets vermitteln kann.

 

museumsnacht

 

Museen in Hallenberg, Medebach und Winterberg laden zu einer Reise in vergangene Zeiten ein und dazu, das Sauerland aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten. Einheimische erfahren, wo ihre Wurzeln liegen, Gäste erfassen die Identität ihrer Urlaubsregion. Jeder Ort, jedes Museum setzt dabei andere Schwerpunkte.

Dabei soll die „Tour Kultur“ durch Sauerländer Museen auch unterhaltsam und genussvoll sein. Mitmachaktionen, Spiele und kleine kulinarische Erlebnisse untermauern die jeweiligen Themen.

Die Museumslandschaft im Hochsauerland ist äußerst bunt und vielfältig. Die Einrichtungen bergen viele sehenswerte Exponate und viele sind noch unentdeckt. Verdient machen sich darum vor allen Dingen engagierte, ehrenamtliche Bürger oder Trägervereine.

Zehn ausgewählte Stätten öffnen am 27. September von 16 bis 24 Uhr bei freiem Eintritt ihre Türen. Also auch zu später Stunde für alle, die sonst selten Gelegenheit für Kulturgenuss haben. Museen, die noch nicht dabei sind, können sich noch anmelden.

Bereits die erste Lange Nacht der Museen 2012 war ein Erfolg. Alle zwei Jahre soll die Veranstaltung nun stattfinden und dazu führen, die Museen immer wieder neu vor Augen zu führen.

 

Bild- und Textnachweis: Susanne Schulten, Ferienwelt Winterberg

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