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Die Perlen der Seidenstraße in Usbekistan

Um die auch als Perlen der Seidenstraße in Usbekistan bezeichneten Städte Taschkent, Khiva, Samarkand und Buchara näher kennen zu lernen, unternahmen wir mit dem Reiseveranstalter China Tours Hamburg und dem Ministerium für Tourismus Usbekistan eine Reise in dieses faszinierende Land.

Usbekistan mit seiner Hauptstadt Taschkent entstand im Oktober1924 als Usbekische Sozialistische Sowjetrepublik, ein Teil der Sowjetunion, und wurde 1991 unabhängig. Der Name Usbekistan leitet sich von Muhammed Usbek Khan oder Sultan Mohammed Öz Beg ab.

Als Seidenstraße wird ein altes Netz von Karawanenstraßen bezeichnet, dessen Hauptroute den Mittelmeerraum auf dem Landweg über Zentralasien mit Ostasien verband. Der Begriff geht auf den im 19. Jahrhundert lebenden deutschen Geografen Ferdinand von Richthofen zurück, der diese Bezeichnung 1877 erstmals verwendet hatte.

Unsere Tour beginnt in der Hauptstadt Taschkent, die die Regierung und mehr als 2 Millionen Einwohner beherbergt.

Hier besichtigen wir die touristischen Höhepunkte wie das Kaffal-Schaschi-Mausoleum, die Barak Chan Medrese, den Chast Imam Platz mit Moschee, das Senatsgebäude, den Arch of God and noble aspirations und den Amir Timur Square.

Mit dem Flugzeug ging es dann weiter von Tashkent nach Urganch, von wo aus ein Transfer in die Stadt Khiva erfolgte. Diese Stadt ist wirklich etwas Besonderes, denn sie hat ihren orientalischen Charakter bewahrt und zeichnet sich durch faszinierende Paläste, Minarette, Medresen und Moscheen aus. Khiva gehört in Zentralasien zu den wenigen Städten, die unbeschädigt erhalten geblieben sind und war früher der letzte Halt für Karawanen, die in die Wüste in den Iran aufgebrochen sind.

Daher gilt die Altstadt auch als ein besonderes Beispiel einer prachtvollen, mittelalterlichen islamisch geprägten Stadt. Nicht umsonst wurde die Altstadt bereits 1990 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind hier die Juma Moschee und die Kunya-Ark-Festung, von welcher aus man einen atemberaubenden Ausblick auf die Altstadt hat, das Pahlavon Machmud Mausoleum, das Islam Chodja Minarett und Medrese, der Tash Hauli Palast, der Nurulla Bai Palast und der Toza Bog Palast.

Mit dem Bus ging es dann nach Buchara durch die Kyzyl-Kum Wüste. Die Stadt hat viel zu bieten, denn nicht umsonst wurde sie zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Wir lassen uns vom Charme der Altstadt verzaubern und tauchen ein in die Welt des Märchens „1001 Nacht“. Fesselnde Moscheen, Paläste, Mausoleen und Medresen prägen die Stadt. Bei der Stadtbesichtigung ging es vorbei an der Ark Festung, ein großer Festungsbau und die ehemalige Residenz des Emirs von Buchara.

Weiter waren zu sehen die berühmten Marktkuppelbauten von Buchara, der Baukomplex Poi-Kalon mit seiner einzigartigen Silhouette und die Bolo-Hovuz-Moschee sowie die Miri-Arab-Medrese. Natürlich darf die Chor Minor Medrese nicht fehlen, eines der Wahrzeichen von Buchara. Diese sticht besonders heraus, da sie sich in ihrer Bauweise von den anderen unterscheidet, denn sie erinnert an das Taj Mahal in Indien.

Dann fuhren wir zum Abschluss der Reise nach Samarkand, ein Wort wie aus dem Märchen. So beginnt auch unser Tag, denn wir besuchen das Shah-e-Sende Mausoleum. Hier betrachten wir ein wunderschönes Ensemble aus verschiedensten Mausoleen aus der Zeit des Timurs. Sie gehören zu den schönsten Bauwerken Usbekistans. Nicht weit entfernt befindet sich auch die Bibi-Khanum-Moschee, die Timur damals für seine Frau erbauen ließ. Diese sollte damals die „schönste Moschee der östlichen Welt“ sein.

Anschließend besuchen wir den Basar und begeben uns auf eine kulinarische Reise und lassen uns auch von den farbenreichen und orientalischen Düften verzaubern. Weiter besuchen wir das Gur-Emir Mausoleum, bevor wir den berühmten Registan-Platz erkunden. Das UNESCO Weltkulturerbe ist für sein beeindruckendes Ensemble aus drei kunstvollen verzierten Koranschulen bekannt. Der Platz gehört zu den prächtigsten Plätzen Mittelasiens, denn er ist eine Kombination von Bauten aus verschiedener Epochen.

Dann geht es zum Ulugbek-Observatorium. Dieses wurde 1424–1428 von dem Timuriden-Fürsten Ulug Beg für die Beobachtungen der Astronomen an der Ulugbek-Madrasa errichtet. Das Schahi-Sinda-Ensemble schließlich, deren Mausoleen (Qubbas) zwischen dem 9. und 19. Jahrhundert errichtet wurden, ist eine der bekanntesten Nekropolen in Zentralasien,

Deutsche Touristen können seit 15. Januar 2019 visafrei für 30 Tage nach Usbekistan einreisen. UZBEKISTAN AIRWAYS (HY) fliegt im Frühjahr und Herbst dreimal die Woche direkt von Frankfurt nach Tashkent, ab 565 Euro. Flugzeit etwa 6,5 Stunden.
Beste Jahreszeit für Touristen sind von März bis Anfang Juni und Ende August bis Oktober. 1 Euro sind etwa 10.552 Usbekische Sum (UZS).

Weitere Informationen bei:

https://uzbekistan.travel

China Tours Hamburg CTH GmbH
Wandsbeker Allee 72
22041 Hamburg
Tel.: 040 819738-0
Fax: 040 819738-88
Info@ChinaTours.de

Text, Fotos und Videos:

Matthias Dikert

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